Seite 3: Ergonomie

Die Ergonomie eines Monitors kann sehr viel dazu beitragen, über einen längeren Zeitraum bequem am Schreibtisch zu sitzen. In unserer Ergonomie-FAQ gehen wir auf die wichtigsten Einstellmöglichkeiten am Monitor ein, zeigen darüber hinaus aber auch, wie der Schreibtischstuhl oder Schreibtisch eingestellt werden muss.

Mechanische Einstellmöglichkeiten

Schon seit langem sind die FlexScan-Modelle die Messlatte, wenn es um möglichst flexible Einstellmöglichkeiten geht. Der von EIZO konstruierte, stilbildende Standfuß mit seinen drei Ebenen ermöglicht eine Anpassung der Höhe in einem Bereich von 182,2 mm. Als Besonderheit kann das Panel beinahe bis auf das Niveau der Schreibtischplatte abgesenkt werden. Die Neigung kann ebenfalls in einem besonders großen Bereich von -5° bis 35° angepasst werden. Weiterhin bietet der Standfuß die Möglichkeit, das Panel um insgesamt 344° zu drehen.

Abgerundet wird die ohnehin sehr gute Ausstattung von der Pivot-Funktion, was je nach Einsatzgebiet sehr praktisch sein kann.

Viel besser als EIZO es beim EV2495-BK kann man es also nicht machen.

OSD und Bedienelemente

Anders als bei vielen Konkurrenten kommt beim EV2495-BK keine Joystick-Lösung zum Einsatz, sondern es werden mehrere Touch-Elemente im Display-Rahmen verbaut. Diese sind einzig durch kleine Erhebungen zu erspüren und stören nicht das Design. Eine Beschriftung ist nicht vorhanden und wird erst eingeblendet, wenn die Elemente erstmals berührt werden.

Die Touch-Buttons reagieren schnell und zuverlässig, sodass einer flotten Bedienung nichts im Wege steht. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hat man sich gut an die Lage der Bedienelemente gewöhnt. Mit einem Joystick ist die Bewegung im Menü aber noch etwas schneller möglich.

Das eigentliche OSD wird von EIZO in zwei Ebenen organisiert. In der ersten erhält der Nutzer Zugriff auf die wichtigsten Funktionen wie die Helligkeitsanpassung oder die Eco-Features. Erst in einer zweiten Ebene wird der vollständige Funktionsumfang geboten. Das Menü ist nüchtern gestaltet, klar strukturiert und sehr gut beschriftet. So finden sich selbst Einsteiger sehr schnell zurecht. Einzige Ausnahme stellt das Overdrive-Feature dar, das sich im Farb-Menü versteckt – das passt nicht wirklich zusammen.

Stromverbrauch

Stromverbrauch

10.6 XX


10.7 XX


11.5 XX


12.4 XX


13.3 XX


13.5 XX


13.8 XX


15.3 XX


15.4 XX


16.6 XX


16.8 XX


17.2 XX


19.0 XX


19.1 XX


19.4 XX


20.1 XX


20.3 XX


22.2 XX


22.5 XX


22.7 XX


22.7 XX


24.1 XX


24.1 XX


24.3 XX


25.6 XX


25.9 XX


26.3 XX


26.7 XX


27.4 XX


27.9 XX


28.0 XX


28.3 XX


28.6 XX


29.4 XX


29.7 XX


30.0 XX


31.2 XX


32.4 XX


32.7 XX


32.9 XX


33.7 XX


34.0 XX


34.3 XX


34.5 XX


34.6 XX


34.6 XX


34.8 XX


35.4 XX


36.1 XX


36.6 XX


36.9 XX


37.5 XX


37.8 XX


38.1 XX


38.2 XX


38.2 XX


39.0 XX


39.5 XX


40.7 XX


42.5 XX


42.6 XX


43.2 XX


43.2 XX


44.0 XX


44.3 XX


44.5 XX


44.6 XX


46.2 XX


47.6 XX


48.6 XX


53.6 XX


55.6 XX


58.3 XX


59.3 XX


59.3 XX


Watt
weniger ist besser

Wie üblich haben wir unsere Messungen zum Stromverbrauch bei einer Helligkeit von 150 cd/m² durchgeführt.

Lobenswerterweise ist ein möglichst ökologischer Betrieb ein wichtiges Thema der Flexscan-Displays. Um das zu gewährleisten, setzt EIZO auf eine umfangreiche Sensorik. Im Menü finden sich die beiden Punkte Auto EcoView und EcoView Optimizer 2. Erstere sorgt in Kombination mit einem integrierten Helligkeitssensor dafür, dass das Backlight stets die richtige Helligkeit im Verhältnis zur Umgebung besitzt. Mussten früher noch die Ober- und Untergrenze festgelegt werden, setzt EIZO dies nun automatisch um, in Relation zur individuell gesetzten Helligkeit. In der Praxis funktioniert das hervorragend. Einmal aktiviert, mussten wir uns um die passende Helligkeit keine Gedanken mehr machen – die Einstellung passte stets. Schade, dass EIZO noch immer allein dasteht, mit der Güte seiner Sensorik.

Der EcoView Optimizer 2 passt das Backlight bei dunklen Hintergründen an, was ebenfalls gut funktionierte. In unserem Beispiel konnte der Verbrauch durch beide Funktionen um weitere 2,5 W abgesenkt werden.

Aber auch ganz ohne Sensorik kann der 24-Zöller eine überzeugende Vorstellung abliefern. 10,6 W haben wir für den Verbrauch gemessen, was ein neuer Bestwert ist. Wie so häufig gilt also: Gerade wer von älteren Geräten upgradet, kann schnell einiges einsparen.