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Monitore

Samsung C34H890 im Test - Arbeitsdisplay mit geschwungener Oberfläche - Bildqualität und Messergebnisse

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Von Andreas Kaspar

In unserer großen Display-FAQ gehen wir umfangreich auf verschiedenen Panel-Techniken ein und erklären deren Vor- und Nachteile, die sich unmittelbar auf die Darstellungsqualität auswirken. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

Subjektive Beurteilung der Bildqualität

Samsung verlässt sich bei seinem Business-Modell auf bewährte Größen. Das 34 Zoll große Panel wird mit einer Auflösung von 3.440 x 1.440 Bildpunkten kombiniert. Diese Mischung haben wir schon bei zahlreichen Monitoren gesehen. Entsprechend gewohnt wirkt die Darstellung. Der C34H890 bietet viel Platz auf dem Desktop und kann entsprechend sein Können dann ausspielen, wenn entweder mehrere Fenster nebeneinander angeordnet werden sollen oder beispielsweise eine gigantische Excel-Tabelle bearbeitet werden soll.

Die Darstellung ist gleichzeitig angenehm dimensioniert, weder zu klein, noch zu groß. So muss nicht die Skalierung des Betriebssystems bemüht werden und die Augen schmerzen auch nicht nach einem langen Tag vor dem PC. Die Bildschärfe liegt auf einem hohen Niveau, kann aber natürlich nicht mit einem aktuellen UHD- oder gar 5K-Geräten mithalten.

Die Bildqualität des VA-Panels kann überzeugen. Das Bild ist angenehm scharf, aber nicht überschärft. Der Kontrastumfang kann überzeugen. Wie bei VA-Derivaten üblich, wird ein ordentliches Schwarz geboten. Ungewöhnliches ist bei der Farbabstimmung zu beobachten. Während die meisten Monitore tendenziell etwas kühler abgestimmt sind, kann der C34H890 mit einem recht warmen Bild aufwarten. VA-typisch fallen die Blickwinkel recht großzügig aus, an moderne IPS-Panels reichen sie aber nicht ganz heran.

Ob am Ende ein Business-Monitor mit einer Curved-Oberläche ausgestattet werden sollte, darüber scheiden sich die Geister und wir könnten an dieser Stelle eine lange Diskussion führen. Das Thema wird hitzig in unserer Community diskutiert. Am Ende kommt es ganz auf die eigenen Vorlieben an. So wird die Krümmung von unserem Hirn in der Regel recht schnell herausgefiltert, sodass die gekrümmte Darstellung bei Excel-Tabellen beispielsweise weniger stark ins Gewicht fällt und das Bild sehr angenehm wirkt. Anders sieht es aus, wenn perspektivische Korrekturen an einem Bild vorgenommen werden soll. Der Anwender kann sich nie sicher sein, ob eine Linie auch wirklich gerade ist.

Gaming-Features

Wer in der Mittagspause einmal eine Runde spielen möchte, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Samsung integriert FreeSync, sodass AMD-Nutzer kein Tearing erkennen können. Gleichzeitig beschränkt man sich nicht auf die bei Gaming-Displays üblichen 60 Hz, sondern bietet direkt 100 Hz an. Damit kann der C34H890 durchaus mit gutem Gewissen auch für das ein oder andere intensivere Spiel genutzt werden. Das VA-Panel könnte allerdings gern noch etwas schneller sein. Erfreulicherweise integriert Samsung auch bei seinem Business-Display die Overdrive-Funktion. Die besten Ergebnisse erhält man mit der mittleren Stellung. 

Messwerte

Helligkeit, Ausleuchtung und Kontrastverhältnis

Helligkeit

maximal

Viewsonic VP2780-4K
442 XX
398 XX
393 XX
393 XX
388 XX
388 XX
370 XX
369 XX
366 XX
360 XX
Samsung C34H890
348 XX
344 XX
343 XX
340 XX
337 XX
335 XX
335 XX
331 XX
327 XX
321 XX
317 XX
313 XX
304 XX
300 XX
298 XX
291 XX
289 XX
277 XX
271 XX
266 XX
265 XX
cd/m²
Mehr ist besser

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Homogenität

maximal

Prozent
Mehr ist besser

Kontrast

maximal

3620 XX
3274 XX
2715 XX
2643 XX
2418 XX
Samsung C34H890
2277 XX
2156 XX
2129 XX
2110 XX
1772 XX
1543 XX
1419 XX
1369 XX
1347 XX
1283 XX
1273 XX
1260 XX
1257 XX
1253 XX
1249 XX
1076 XX
1076 XX
Viewsonic VP2780-4K
1034 XX
1024 XX
1022 XX
1013 XX
1009 XX
938 XX
925 XX
915 XX
870 XX
832 XX
807 XX
763 XX
505 XX
Wert:1
Mehr ist besser

In unseren Messreihen konnten wir eine maximale Leuchtdichte von 345 cd/m² ermitteln. Über das gesamte Panel waren es noch 330,4 cd/m² im Durchschnitt. Damit ist der Monitor ausreichend hell, um auch in gut beleuchteten Räumen zum Einsatz kommen. Kleinere Abstriche müssen hingegen bei der Homogenität akzeptiert werden. Bei einem Wert von 88 % fallen Helligkeitsunterschiede zwar kaum auf, andere Geräte bieten hier aber dennoch bessere Ergebnisse. Gefallen kann das Kontrastverhältnis, das bei 2.277:1 liegt.

Farbdarstellung

Farbreproduktion

1.43 XX
1.72 XX
2.17 XX
2.76 XX
3.7 XX
3.89 XX
4.33 XX
4.38 XX
4.38 XX
4.54 XX
4.57 XX
4.61 XX
4.66 XX
4.83 XX
4.95 XX
5.14 XX
5.19 XX
5.32 XX
5.43 XX
5.45 XX
5.46 XX
5.62 XX
5.67 XX
5.7 XX
6.07 XX
6.07 XX
6.13 XX
7.09 XX
Samsung C34H890
7.75 XX
7.98 XX
8.26 XX
Viewsonic VP2780-4K
8.49 XX
8.86 XX
9.47 XX
10.37 XX
11.05 XX
13.41 XX
DeltaE
maximales DeltaE

Weißpunkt

7314 XX
7310 XX
7231 XX
7201 XX
7179 XX
7054 XX
7027 XX
6973 XX
6868 XX
6866 XX
6852 XX
6803 XX
6754 XX
6743 XX
6717 XX
6713 XX
6712 XX
6699 XX
6691 XX
6661 XX
6582 XX
6576 XX
6465 XX
6440 XX
6404 XX
6397 XX
6376 XX
6347 XX
6341 XX
6335 XX
6323 XX
6299 XX
6226 XX
6179 XX
Samsung C34H890
6149 XX
5877 XX
Farbtemperatur in Kelvin
Idealwert: 6.500 Kelvin

Wie bereits erwähnt, ist der Monitor ab Werk recht warm abgestimmt. Wir konnten einen Wert von 6.149 Kelvin im Mittel messen. Für den normalen Einsatz sollte das kaum stören, wer hingegen auf eine farbverbindliche Wiedergabe angewiesen ist, muss nachregeln. 

Der gemittelte DeltaE-Wert liegt bei 2,81, während es maximal ein Wert von 7,75 ist. In dieser Disziplin landet Samsungs 34-Zöller also im Mittelfeld. Gleiches gilt auch für die Farbraum-Abdeckung. Die Abdeckung von AdobeRGB fällt mit 62,93 % recht überschaubar aus, während es bei sRGB gute 87,87 % sind.

Quellen und weitere Links KOMMENTARE (3)
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