TEST

Gigabyte M32Q im Test

IPS-Gamer mit KVM-Switch - Messwerte

Portrait des Authors


Helligkeit, Ausleuchtung und Kontrastverhältnis

Helligkeit

maximal

cd/m²
Mehr ist besser

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Homogenität

maximal

Prozent
Mehr ist besser

Der Gigabyte M32Q konnte in unseren Messungen mit einer maximalen Leuchtdichte von 313,5 cd/m² aufwarten, während wir im Mittel auf einen Wert von 287,8 cd/m² gekommen sind. Das ist für den Einsatz in gut beleuchteten Räumen für den SDR-Betrieb mehr als ausreichend. Um HDR-Content adäquat darstellen zu können, dafür fehlt dem Panel die nötige Leuchtkraft. Sehr gut hat uns die Homogenität gefallen, denn zwischen dem hellsten und dunkelsten Sektor liegt gerade einmal eine Differenz von 25,7 cd/m², was einer Gleichförmigkeit von 92 % entspricht.

Wie bei IPS-Panels üblich, müssen beim Kontrastumfang Abstriche akzeptiert werden. Der von uns ermittelte Wert von 1.041:1 ist ein ordentliches Ergebnis für ein IPS-Modell, muss sich gegenüber VA-Modellen aber doch deutlich geschlagen geben.

Sehr gut sieht der Gamma-Verlauf aus. Die Kurve steigt etwas zu steil an, um im weiteren Verlauf nur knapp über der Soll-Kurve zu liegen. Nominell kommen wir auf einen Wert von 2,25.

Farbdarstellung

Mit dem ab Werk eingestellten "Standard"-Profil wird eine gute Farbwiedergabe erreicht. Der Weißpunkt liegt bei 6.828 K, sodass nur Farb-Enthusiasten nachregeln müssen.

Die RGB-Balance der Graustufen über den gesamten Helligkeitsbereich ist sehr ausgeglichen, lediglich im Bereich von 10 IRE kommt es zu einem leichten Absacken. Rot, Grün und Blau laufen über den gesamten Helligkeitsbereich parallel, wobei Rot stets weniger präsent ist.

Nichts zu meckern gibt es bei der Farbgenauigkeit. Das Graustufen-Delta-E liegt bei 2,3, sodass Abweichungen in der Praxis nicht auffallen. Auch im Color-Checker liefert der M32Q eine gute Leistung ab. Das gemittelte DeltaE liegt bei 2,8, während das Maximum 5 beträgt.

Darüber hinaus kann der M32Q mit großen Farbräumen aufwarten. Der sRGB-Farbraum wird vollständig abgedeckt, wobei insbesondere das grüne Spektrum etwas übersättigt dargestellt wird. Der DCI-P3-Farbraum wird zu 89,7 % abgedeckt. Abstriche müssen beim grünen Spektrum akzeptiert werden. Bei AdobeRGB sind wir noch auf einen Wert 85,6 % gekommen. Hier konnten zuletzt einige Panels mit deutlich besseren Werten aufwarten - insgesamt gesehen, geht die Leistung aber in Ordnung.

Zusätzlich integriert Gigabyte ein sRGB-Profil. Der Weißpunkt liegt mit 6.728 K noch etwas näher am Optimum und auch das Gamma sieht noch etwas besser aus. Dafür müssen beim Kontrast leichte Abstriche akzeptiert werden. Sehr gut werden die Koordinaten des sRGB-Farbraums eingehalten, sodass hier keine Kompromisse gemacht werden müssen. Die Helligkeit kann trotz Preset angepasst werden, ab Werk wird ungefähr ein Wert von 150 cd/m² erreicht.

Quellen und weitere Links

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