Seite 4: Bildqualität und Messergebnisse

Subjektive Beurteilung der Bildqualität

Der AOC PDS241 kann in unserem Test mit einer überzeugenden Bildqualität aufwarten. Dass die Kombination aus einem 24 Zoll großen Panel und 1.920 x 1.080 Bildpunkten eine gute Wahl ist, sollte niemanden überraschen, begleitet uns dieses Duo nun doch schon übe viele Jahre. Die dargestellte Größe kann gefallen, interpoliert werden muss nicht.

Aber auch darüber hinaus kann das verbaute IPS-Panel gefallen. Es bietet eine für die meisten Umgebungen angemessene Helligkeit und einen guten Kontrastumfang. IPS-typisch kann auch die Blickwinkelstabilität gefallen. So ist es problemlos möglich, auch mit mehreren Personen vor dem Bildschirm zu sitzen. Die Farbdarstellung ist hingegen ein wenig zu kühl, was aber nur dann störend auffällt, wenn Bildbearbeitung gefragt ist.

Eines ist der AOC PDS241 sicher nicht: Ein Gaming-Display. Allein die Frequenz von 60 Hz und der fehlende FreeSync-Support sprechen eine klare Sprache. Aber auch darüber hinaus erweist sich das eingesetzte Panel nicht als besonders reaktionsschnell, sodass es zu einer sichtbaren Schlierenbildung bei schnellen Bewegungen kommt. Deutlich überzeugender fällt der Input-Lag aus, den wir mit 9,8 ms messen konnten.

Messwerte

Helligkeit, Ausleuchtung und Kontrastverhältnis

Helligkeit

maximal

cd/m²
Mehr ist besser

Homogenität

maximal

Prozent
Mehr ist besser

Kontrast

maximal

3620 XX


2715 XX


2418 XX


2110 XX


1772 XX


1419 XX


1369 XX


1283 XX


1257 XX


1249 XX


1076 XX


1076 XX


1024 XX


1022 XX


1013 XX


1009 XX


938 XX


925 XX


915 XX


870 XX


832 XX


807 XX


763 XX


505 XX


Wert:1
Mehr ist besser

Maximal konnten wir eine Helligkeit von 271 cd/m² ermitteln, über das gesamte Panel kamen wir auf einen Wert von 256 cd/m². Damit ist der 24-Zöller nicht allzu leuchtstark, in normalen Büro-Umgebungen dürfte es aber zu wenig Problemen kommen, denn dort reichen oft 150 cd/m². Problematischer wird es allerdings, wenn sich ein Fenster im Rücken des Nutzers befindet. Keine Einschränkungen gibt es bei der Homogenität, die bei 92 % liegt. Helligkeitsunterschiede sind mit dem bloßen Auge so nicht zu erkennen. Sehr gut kann der 24-Zöller beim Kontrast abschneiden, denn wir ermittelten einen Wert von 1.249:1.

Farbdarstellung

Farbreproduktion

1.43 XX


1.72 XX


2.17 XX


2.76 XX


3.7 XX


3.89 XX


4.38 XX


4.38 XX


4.54 XX


4.57 XX


4.61 XX


4.66 XX


4.83 XX


5.14 XX


5.45 XX


5.46 XX


5.67 XX


5.7 XX


6.07 XX


6.13 XX


7.09 XX


7.98 XX


8.26 XX


8.86 XX


9.47 XX


10.37 XX


13.41 XX


DeltaE
maximales DeltaE

Weißpunkt

7314 XX


7179 XX


7054 XX


7027 XX


6973 XX


6866 XX


6803 XX


6754 XX


6717 XX


6713 XX


6712 XX


6699 XX


6691 XX


6661 XX


6582 XX


6576 XX


6465 XX


6440 XX


6404 XX


6397 XX


6347 XX


6335 XX


6323 XX


6299 XX


6226 XX


5877 XX


Farbtemperatur in Kelvin
Idealwert: 6.500 Kelvin

Wie bereits erwähnt: Die Darstellung des Displays ist ab Werk zu kühl gewählt. Wir konnten im Mittel einen Wert von 7.027,4 Kelvin ermitteln. Direkt neben einem auf 6.500 Kelvin kalibrierten Gerät ist der Unterschied sichtbar, ansonsten dürften die meisten Nutzer, die keine ambitionierte Bildbearbeitung betreiben damit klarkommen. Unschön: Da AOC auf sämtliche Art der Farbanpassung verzichtet, ist ein Kolorimeter Pflicht, wenn doch nachjustiert werden soll. Dann kann man aber zumindest sicher sein, dass die Farben passen.

Gut sieht es im Bereich der Farbreproduktion aus. Das gemittelte DeltaE liegt bei 1,01, während es maximal 2,76 waren. Passabel fällt auch die Abdeckung der Farbräume aus. Der sRGB-Farbraum wird zu 99,16 % abgedeckt, während es beim AdobeRGB-Farbraum 79,98 % sind. Für ein Consumer-Gerät der 250-Euro-Klasse sind das ordentliche Werte.