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Sneak Peek: ASUS ROG GeForce GTX 1080 Ti Strix OC

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asus rog geforce gtx 1080 ti strix ocSeit wenigen Stunden haben wir mit der Inno3D iChill GeForce GTX 1080 Ti X3 Edition und der ASUS ROG GeForce GTX 1080 Ti Strix OC die ersten Custom-Modelle des brandneuen NVIDIA-Flaggschiffs in der Redaktion – bislang konnten wir lediglich einen ausführlichen Blick auf die Founders Edition werfen. Um die Wartezeit auf unseren kompletten Testartikel, welcher voraussichtlich im Laufe der nächsten Woche erscheinen wird, zu verkürzen, zeigen wir die ersten Messergebnisse nun im Rahmen eines Sneak Peaks schon einmal näher auf.

Im Vergleich zur Founders Edition bietet die ASUS ROG GeForce GTX 1080 Ti Strix OC neben höheren Taktraten und einem eigenen Kühlsystem auch ein überarbeitetes Platinen-Layout. ASUS setzt unter anderem auf hochwertige Bauteile und möbelt die Strom- und Spannungs-Versorgung gehörig auf. Während die NVIDIA-Vorlage über einen 6- und einen 8-Pin-PCI-Express-Stromstecker versorgt wird, bietet die ASUS-Karte gleich zwei 8-Pin-Stecker. Hinzu kommt eine 10+2-Phasige Spannungsversorgung. All das soll die Karte gegenüber der Founders Edition beschleunigen und das Overclocking-Potential verbessern.

Unter der Haube gibt es natürlich weiterhin den GP102-Chip mit seinen 3.584 Rechenwerken. Diese unterteilen sich in sechs Graphics Processing Cluster (GPG) mit 28 Streaming Multiprozessoren (SM) zu jeweils 128 Shadereinheiten. An jeden Shadercluster angeschossen sind weiterhin acht TMUs, womit der Testkarte 224 Textureinheiten zur Verfügung stehen. Damit entspricht die GeForce GTX 1080 Ti bis hier den Eckdaten der Titan X. Größere Unterschiede gibt es beim Speicherausbau. Während die Titan-Karte auf einen 12 GB großen Videospeicher und ein 384 Bit breites Interface zurückgreifen kann, gibt es bei der GeForce GTX 1080 Ti nur noch 11 GB Videospeicher, dessen Anbindung auf 352 Bit beschnitten wurde. Dafür kommt deutlich schnellerer GDDR5X-Speicher zum Einsatz, womit die Speicherbandbreite wieder in etwa auf das Niveau der Titan X gepuscht wird.

Bei den Taktraten dreht NVIDIA gehörig auf und lässt Chip und Speicher mit einem Takt von 1.480 bzw. 1.375 MHz arbeiten. Dank Turbo-Boost sind sogar Geschwindigkeiten von mindestens 1.582 MHz für den 12 Milliarden Transistoren starken 16-nm-Chip drin. Damit konnte das neue GeForce-Flaggschiff die Titan X in vielen Benchmarks in die Flucht schlagen. Mit der ASUS ROG GeForce GTX 1080 Ti Strix OC wird der Abstand noch größer, wie unsere ersten Benchmarks zeigen. Dank höherer Taktraten von 1.594/1.708/1.388 MHz erreicht die Karte in unseren Tests rund 7 % höhere Bildraten. In der Praxis werden meist 1.923 MHz erreicht. Zum Vergleich: Bei unserer Founders Edition lagen meist nur etwa 1.830 MHz auf der GPU an.

Schuld daran ist das Kühlsystem, welches den Chip deutlich unter der 70-°C-Marke hält und dabei selbst unter absoluter Volllast flüsterleise arbeitet. Der Kühler der Founders Edition macht hier zwar bereits einen guten Job, der abermals überarbeitete Strix-Kühler mit seinen sechs dicken Kupfer-Heatpipes, den 40 % mehr Aluminiumfinnen und den drei 90-mm-Lüftern erreicht nur knapp unter 41 dB(A), im Leerlauf arbeitet die Karte natürlich wie alle modernen 3D-Beschleuniger semi-passiv und damit völlig lautlos. Die bekannte Aura-Beleuchtung ist hier natürlich ebenfalls wieder mit von der Partie. Das Silent-Bios, welches die maximalen Drehzahlen der Lüfter von etwa 1.600 auf rund 1.300 RPM reduziert und das Temperatur-Target von 70 auf 75 °C erhöht, stand uns am Wochenende leider noch nicht zur Verfügung.

Die technischen Daten der ASUS ROG GeForce GTX 1080 Ti Strix OC in der Übersicht
Modell: ASUS ROG GeForce GTX 1080 Ti Strix OC NVIDIA GeForce
GTX 1080 Ti Founders Edition
Straßenpreis: noch nicht verfügbar 819 Euro
Webseite: www.asus.com www.nvidia.de
Technische Daten
GPU: GP102 GP102
Fertigung: 16 nm 16 nm
Transistoren: 12 Milliarden 12 Milliarden
GPU-Takt (Basis): 1.594 MHz 1.480 MHz
GPU-Takt (Boost): 1.708 MHz 1.582 MHz

Speichertakt:

1.388 MHz 1.375 MHz
Speichertyp: GDDR5X GDDR5X
Speichergröße: 11 GB 11 GB
Speicherinterface: 352 Bit 352 Bit
Bandbreite: 486,5 GB/s 484 GB/s
DirectX-Version: 12 12
Shadereinheiten: 3.584 3.584
Textureinheiten: 224 224
ROPs: 88 88
Typische Boardpower: 250 W 250 W
SLI/CrossFire SLI SLI

Über Preis und Verfügbarkeit stehen uns derzeit noch keinerlei Informationen zur Verfügung. Bislang sind in unserem Preisvergleich lediglich die Modelle der Founders Edition erhältlich, welche dort mit einem Preis von rund 819 Euro zu Buche schlagen. Vermutlich wird es mit den Eigenlösungen der Hersteller ab April losgehen.

Futuremark 3DMark

Fire Strike Extreme

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Doom

2.560 x 1.440 8xTXA 16xAF

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Fallout 4

2.560 x 1.440 TAA 16xFA

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Mehr ist besser

Far Cry Primal

2.560 x 1.440 4xMSAA 16xAF

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Rise of the Tomb Raider

2.560 x 1.440 2xSSAA 16xAF

Bilder pro Sekunde
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Wir bitten noch um wenige Tage Geduld, unsere Testsysteme laufen bereits auf Hochtouren.

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Kommentare (25)

#16
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So da la, für 869 € vorbestellt...freu mich.
#17
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Gibt es Probleme mit dem Review?
#18
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Habe vor die Karte zu bestellen, jedoch würde ich gerne noch euer Review lesen. Also schließe ich mich an, wann kann man denn mit dem Review rechnen?
#19
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Wäre schön wenn Ihr in den Vergleichen auch alle anderen Custom-Ti Karten integrieren würdet (also in diesem Fall die Inno)

Zitat faTal1ty090;25407586
also ich bin von jeder Custom-Karte der 1080 TI bisher irgendwie enttäuscht was die Mehrleistung angeht.
Zumindest im Hinblick des Aufpreises von teils über 100€ gegenüber der FE
ich dachte da geht mehr, naja abwarten

Was hast Du Dir denn erwartet? Höheren garantierten Takt?
Der ist ja eigentlich unwichtig, denn in Echt taktet die Karte ja immer höher, kommt nur auf den Kühler (und etwas Siliziumlotterie) darauf an wie hoch, damit die Karte nicht ins T-Limit fährt und dann eben wie hoch das Powerlimit im BIOS liegt.

Die ganzen 10+2 Phasen einiger Custom-Modelle machen bei der Ti wenig Sinn, da NV bereits ein überdimensioniertes Referenzlayout vorgelegt hat.

Ich hoffe dass Palit ein Modell zu vernünftigen Preisen bringt auf Basis von Ref-Layout und mit Ihrem bekannten Jetstream-Kühler + 280-300W TDP.
Mehr brauch ich nicht, kein LED-BlingBling usw, sehe ich ja sowieso nicht im geschlossenen Gehäuse.
#20
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Wenn ich diese dünnen nichtprofilierten Bleche auf Bauteilen (Vram+Wandler) sehe, die sehr heiß werden können, dann hab ich schon jegliches Interesse an dieser Asus Karte verloren. Die Wandlerkühlung gehört in den Körper integriert.
#21
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Zitat meckswell;25428641
Wenn ich diese dünnen nichtprofilierten Bleche auf Bauteilen (Vram+Wandler) sehe, die sehr heiß werden können, dann hab ich schon jegliches Interesse an dieser Asus Karte verloren. Die Wandlerkühlung gehört in den Körper integriert.


Und wenn die Asus nicht mal die angegebenen Taktraten halten kann werde ich wohl auf die Gigabyte oder Palit Karten warten :D
#22
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Beiträge: 6902
Zitat crs2601;25428654
Und wenn die Asus nicht mal die angegebenen Taktraten halten kann werde ich wohl auf die Gigabyte oder Palit Karten warten :D

Du meinst das aus dem Inno X3 Thread. Ja oke, diesen Post hätte der Frischangemeldete sich besser gespart^^. Aber vllt wars nur ein mieser Chip, ich mein +100 gegenüber der FE, des is ja ansich nix. Da hat die X3 ein höheres WerksOC und sogar +200 auf dem Vram.
#23
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Beiträge: 1130
Die hier getestete Strix schien ja die Taktraten nicht halten zu können, was halt schon schwach ist - aber kann am Chip liegen, ja. Im Prinzip sollte man halt echt die ersten Tests abwarten, wobei die Karten sich wohl alle nicht viel geben werden was die Leistung angeht.

Liest sich eigentlich in Ordnung: ASUS ROG STRIX GTX 1080 Ti OC (O11G) 11GB Review | KitGuru
#24
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Bayern
Leutnant zur See
Beiträge: 1250
Gibts vielleicht einen Termin für euren Test?
#25
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Registriert seit: 18.03.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2472
Ich würd lieber warten um sicherzustellen das der Kühler besser ist als bei der 1080 (ohne Ti).
Der ist nämlich ein ziemliches Desaster...:)
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