Seite 1: RTX on: NVIDIAs neue Notebook-Grafikkarten im ersten Vergleichstest

rtxonWie zu Beginn des Monats offiziell angekündigt, sind die ersten Notebooks mit NVIDIAs neuen RTX-Grafikkarten auf Basis der Turing-Architektur ab heute im Handel erhältlich. Hardwareluxx konnte pünktlich zum Marktstart die drei größten Chips der neuen Produktfamile ausführlich testen und mit der Vorgänger-Generation vergleichen. Wie sich die NVIDIA GeForce RTX 2080, GeForce RTX 2070 und GeForce RTX 2060 im Notebook schlagen, das erfährt man in diesem Vergleichsartikel auf den nachfolgenden Seiten. 

Mit der GeForce GTX 980 strich NVIDIA im Jahr 2015 das "M"-Kürzel aus dem Namen seiner Laptop-Grafikkarten und brachte erstmals einen Grafikchip ins Notebook, der seinem Desktop-Ableger technisch in nichts nachstand. Bis dahin waren die mobilen Grafiklösungen der kalifornischen Grafikschmiede mit Blick auf die Abwärme und die Leistungsaufnahme stets beschnitten und damit trotz meist gleicher Nomenklatur deutlich langsamer. 

Mit der Pascal-Generation, die im Oktober 2016 enthüllt wurde, setzte man diese Idee dann für all seine Notebook-Chips um – vom Einsteiger-Modell bis hin zur absoluten High-End-Version. Ein paar Monate später setzte man mit den Max-Q-Modellen sogar noch einen obendrauf und brachte besonders effiziente und sparsame Varianten auf den Markt, die lediglich 10 % langsamer als die regulären Varianten waren. 

NVIDIA legte damit den Grundstein für kompakte Gaming-Notebooks. Seitdem ist der Trend von besonders schlanken, leichten und optisch sehr edlen Spieler-Notebooks klar zu erkennen. Prominente Beispiele sind das MSI GS65 Stealth Thin, das ASUS ROG Zephyrus GX501 und das Gigabyte Aero 15 sowie natürlich das Razer Blade 15.

Zur Consumer Electronics Show in Las Vegas kündigte NVIDIA Anfang des Jahres seine neuen RTX-Grafikkarten auf Basis der Turing-Architektur für Notebooks an. Sie sind ab heute im Handel verfügbar. Zunächst wird es mit der GeForce RTX 2080, GeForce RTX 2070 und der GeForce RTX 2060 drei verschiedene Modelle geben, die den OEMs obendrein teilweise in der sparsamen Max-Q-Variante mit angepasstem Power- und Temperatur-Target angeboten wird. Damit umfasst die Turing-Familie im Notebook erst einmal sechs Chips. 

Pünktlich zum Marktstart machen wir den ersten Vergleichstest.