Seite 2: Mainboard-Empfehlungen (Intel)

 

Intel Sockel LGA1151v2 (Coffee Lake-S/R)

High-End-Kaliber: MSI MEG Z390 Godlike

 

Wen der hohe Anschaffungspreis des MSI MEG Z390 Godlike nicht abschreckt und wer gleich mit dem Core i7-9700K oder dem Core i9-9900K so richtig durchstarten möchte, erhält mit diesem Kaliber im großen E-ATX-Format ein luxuriöses Mainboard. Es bringt nicht nur vier DDR4-DIMM-Slots für maximal 128 GB RAM mit, sondern außerdem vier mechanische PCIe-3.0-x16-Steckplätze und einen PCIe-3.0-x1-Slot, damit das System erweitert werden kann. Für Storage-Komponenten halten sich sechsmal SATA 6GBit/s, dreimal M.2 (M-Key) und U.2 bereit.

Für den LGA1151v2-Prozessor hat MSI eine tatkräftige CPU-Spannungsversorgung und generell jede Menge Onboard-Komfort verbaut. Vom Game-Boost-Knob und je einem Power- und Reset-Button abgesehen, bringt das MEG Z390 Godlike einen BIOS-Switch, drei DIP-Schalter, eine Debug-LED und einen USB-BIOS-Flashback+- und CMOS-Clear-Button mit. Als Highlight zeigt das Dynamic-Dashboard-OLED-Display diverse Informationen oder Grafiken an. Selbstverständlich kam auch die restliche Ausstattung nicht zu kurz. Zahlreiche USB-Schnittstellen der drei aktuellen Generationen, Dual-Gigabit-LAN, dazu WLAN-ac bis 1,73 GBit/s und Bluetooth 5.0 sind nur ein Teil davon.

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 Inklusive VRM-Wasserkühler: ASUS ROG Maximus XI Formula

Die elfte Maximus-Serie besteht neben weiteren Modellen aus dem ROG Maximus XI Formula, das im ATX-Format gefertigt wurde und ebenfalls Intels Z390-Chipsatz bekommen hat. Vorderseitig überdeckt der ROG Armor fast das gesamte Mainboard, rückseitig wurde eine großflächige Backplate angebracht. Die Spannungswandler werden mit einem großflächigen Kühler (EKWB) auf Temperatur gehalten, der optional in einen Wasserkühlungskreislauf eingebunden werden kann.

Doch auch bei der restlichen Ausstattung hat sich ASUS natürlich nicht lumpen lassen und hat neben dreimal PCIe 3.0 x16 (mechanisch), den vier DDR4-DIMM-Speicherbänken, sechsmal SATA 6GBit/s, zweimal M.2 (M-Key) auch zahlreiche USB-Schnittstellen berücksichtigt. Nebenbei kam auch der Onboard-Komfort nicht zu kurz. Als Bonus hat ASUS neben einem Gigabit-LAN-Port und einem WLAN-ac-Modul einen 5-GBit/s-Netzwerkanschluss verbaut.

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Mittelklasse-Platine: Gigabyte Z370 AORUS Ultra Gaming 2.0

Gigabytes Z370 Ultra Gaming 2.0 stellt eine Überarbeitung des ersten Modells dar und entstammt ebenfalls aus der AORUS-Produktreihe. Ausgestattet mit vier DDR4-Speicherbänken kann die Platine bis zu 64 GB an Arbeitsspeicher aufnehmen. Jeweils drei (mechanische) PCIe-3.0-x16- und PCIe-3.0-x1-Steckplätze ermöglichen die Systemerweiterung. Für den Storage-Bereich hat Gigabyte neben 2x M.2 außerdem 6x SATA 6GBit/s berücksichtigt.

Insgesamt kommen mit zwei USB-3.1-Ports der zweiten Generation, sieben USB-3.1-Ports der ersten Generation sowie sechs USB-2.0-Ports natürlich noch einige USB-Schnittstellen hinzu. Über Intels I219-V erfolgt die kabelgebundene Netzwerkverbindung mit bis zu 1 GBit/s. Die Sound-Ausgabe erfolgt hingegen über Realteks ALC1220-Audio-Codec.

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Gut geeignet für Overclocking: ASRock Z370 Taichi

Zumindest bis zum Core i7-8700K eignet sich das ASRock Z370 Taichi hervorragend zum Übertakten und gilt fast als Geheimtipp. Bei der Platine handelt es sich um ein ausgewachsenes ATX-Mainboard, das bis zu 128 GB RAM und auch einige Erweiterungskarten aufnehmen kann. Mit achtmal SATA 6GBit/s, und zweimal M.2 M-Key sind auch genügend Storage-Anschlüsse vertreten. Für den Netzwerkbereich sind Dual-Gigabit-LAN (Intel) sowie ein WLAN-ac- und Bluetooth-4.2-Modul an Bord.

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Intel Sockel LGA2066 (Skylake-X)

Strix-Flaggschiff: ASUS ROG Strix X299-E Gaming

 

Das X299-Pendant zum Z370-E Gaming ist das ROG Strix X299-E Gaming. Entsprechend der High-End-Plattform stehen insgesamt acht DDR4-DIMM-Speicherbänke bereit und nehmen bis zu 128 GB an RAM auf. Dreimal PCIe 3.0 x16 (mechanisch), zweimal PCIe 3.0 x4 und einmal PCIe 3.0 x1 sorgen hier für die Erweiterungsmöglichkeiten. Hinzu kommen acht native SATA-6GBit/s-Konnektoren und dazu zweimal M.2.

Der USB-Bereich wird mit drei Stück der zweiten USB-3.1-Generation, acht Stück der ersten USB-3.1-Generation sowie vier USB-2.0-Schnittstellen abgedeckt. Der Intel I219-V-LAN-Controller arbeitet mit bis zu 1 GBit/s, alternativ sind auch ein WLAN-ac- und Bluetooth-4.2-Modul an Ort und Stelle.

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Die Oberklasse: MSI X299 Gaming Pro Carbon (AC)

Optisch ähnelt das MSI X299 Gaming Pro Carbon sehr dem neuen Z370-Modell. MSI verbaut acht DDR4-DIMM-Speicherbänke, welche bis zu 128 GB an Arbeitsspeicher aufnehmen. Für Erweiterungskarten halten sich hingegen vier mechanische PCIe-3.0-x16- und zwei PCIe-3.0-x1-Steckplätze bereit. Mit achtmal SATA 6GBit/s, zweimal M.2 (M-Key) sowie U.2 wurde der Storage-Bereich umfassend abgedeckt.

Genau wie beim Z370-Modell wurden Intels I219-V-Netzwerkcontroller und mit Audio Boost 4 der Realtek ALC1220 verbaut. Bei der AC-Version ist zusätzlich auch ein WLAN-ac- und Bluetooth-4.2-Modul am I/O-Panel inbegriffen. Dreimal USB 3.1 Gen2 (1x über Header), dazu achtmal USB 3.1 Gen1 und siebenmal USB 2.0 sind ebenfalls mit an Bord.

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Eine Oberklasse-Alternative: Gigabyte X299 AORUS Gaming 7

Mit dem Gigabyte X299 AORUS Gaming 7 bekommt man ebenfalls einen Oberklasse-Unterbau für die alten und neuen Skylake-X-Prozessoren. Von Gigabyte wurden acht DDR4-Bänke, fünf mechanische PCIe-3.0-x16-Steckplätze, acht SATA-Ports mit 6GBit/s sowie drei M.2-(M-Key)-Slots verbaut. Beim Thema Netzwerk hat der Besitzer die Wahl zwischen zwei Gigabit-LAN-Ports (Intel/Killer) und der kabellosen Variante mit WLAN-ac und Bluetooth 4.1.

Generell hat Gigabyte auch einiges an Onboard-Komfort verbauen lassen und insgesamt werden 18 USB-Schnittstellen bereitgestellt. Natürlich ist mit dem Realtek ALC1220 und einem ESS-DAC ein ordentlicher Onboard-Sound anzutreffen.

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Günstiger guter Einstieg: ASRock X299 Extreme4

Zu einem späteren Zeitpunkt hat ASRock das X299 Extreme4 ins Sortiment aufgenommen. Mit dem Vorteil, dass die Kritikpunkte zu den kleinen VRM-Kühlern und der schlechten Spannungsversorgung für die großen Skylake-X-Prozessoren bereits ausgemerzt wurden. Auf dem ATX-Mainboard werden acht DDR4-DIMM-Speicherbänke, drei mechanische PCIe-3.0-x16-Steckplätze und ein PCIe-3.0-x1-Anschluss geboten. Achtmal SATA 6GBit/s und zweimal M.2 (M-Key) bilden den Storage-Teil der Platine.

Am I/O-Panel kann auf ein Gigabit-LAN-Port (Intel) zugegriffen werden, optional bietet sich ein M.2-E-Key-Anschluss für ein WLAN-Modul an. Hinzu kommen insgesamt 14 USB-Schnittstellen und ein hochwertiger Onboard-Sound.

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