Seite 3: Mainboard-Empfehlungen (AMD)

AMD Sockel AM4 (Ryzen)

Oberklasse-Unterbau: ASUS ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi)

ASUS' ROG Crosshair VII Hero (Wi-Fi) ist ein gut ausgestatteter Oberklasse-Unterbau für die Sockel-AM4-Prozessoren. Der Prozessor bekommt es mit einem umfangreichen VRM-Bereich zu tun und mit den vier DDR4-UDIMM-Speicherbänken kann der Anwender bis zu 64 GB RAM verstauen. Mit den beiden mechanischen PCIe-3.0-x16-Stecklätzen, dazu zwei PCIe-2.0-x1- und einem weiteren mechanischen PCIe-2.0-x16-Anschluss kann das System nach Belieben erweitert werden.

Für SSDs und Co. bieten sich nicht nur sechs SATA-6GBit/s-Ports an, sondern außerdem zwei M.2-M-Key-Schnittstellen. Mit an Bord sind Gigabit-LAN und dazu ein WLAN-ac- und Bluetooth-4.2-Modul, sowie 18 USB-Schnittstellen. Aber auch das SupremeFX-Audio-Feature ist natürlich mit von der Partie.

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Oberklasse (Plus): ASRock X470 Taichi (Ultimate)

Alternativ bietet sich das ASRock X470 Taichi mit einer ebenso guten Ausstattung an. ASRock hat dabei großen Wert auf eine starke CPU-Spannungsversorgung gelegt. Selbstverständlich kommen auch hier vier DDR4-DIMM-Speicherbänke zum Einsatz, sodass ordentlich RAM verbaut werden kann. Die Platine bietet Platz für zwei Grafikkarten, weiterhin gibt es aber auch noch einen PCIe-2.0-x16-Anschluss (mechanisch) und zwei PCIe-2.0-x1-Schnittstellen.

Für Storage-Geräte halten sich acht SATA- und zwei M.2-(M-Key)-Schnittstellen bereit. Damit das Debugging einfach von der Hand geht, ist auch eine Diagnostic-LED verlötet worden. Mit gleich 18 USB-Anschlüssen kann das System beliebig erweitert werden. In Sachen Netzwerk sind in jedem Fall Gigabit-LAN (Intel) und auch ein WLAN-ac- und Bluetooth-4.2-Modul ist an Bord. Das ASRock X470 Taichi Ultimate bietet darüber hinaus einen 10-GBit/s-Netzwerkanschluss und jeweils einen Power- und Reset-Button.

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MSIs Mittelklasse: MSI B450 Gaming Pro Carbon AC

Mit dem B450-Chipsatz lässt sich bekanntlich der eine oder andere Euro einsparen, wobei auch mit diesen Mainboards die CPU- und Arbeitsspeicher-Übertaktung möglich ist. Einen empfehlenswerten Unterbau stellt das MSI B450 Gaming Pro Carbon AC dar, auf dem ebenfalls vier DDR4-DIMM-Speicherbänke vertreten sind, dazu ein PCIe-3.0-x16-Slot und drei PCIe-2.0-x1-Steckplätze sowie einmal PCIe 2.0 x16 (mechanisch).

Das B450 Gaming Pro Carbon AC stellt außerdem sechsmal SATA 6GBit/s und zweimal M.2 (M-Key) zur Verfügung. Mit insgesamt 12 USB-Anschlüsse werden außerdem genügend Schnittstellen angeboten. Mit Gigabit-LAN und einem schnellen WLAN-ac- und Bluetooth-5.0-Modul kann sich der Besitzer für eine Netzwerktechnik entscheiden.

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Gigabytes Mittelklasse: Gigabyte B450 AORUS Pro

Das Gigabyte B450 AORUS Pro stellt eine gelungene Alternative für die AMD-Ryzen-Prozessoren dar und bietet eine ähnliche Ausstattung. Auf dem ATX-Mainboard finden sich vier DDR4-DIMM-Slots für den RAM-Ausbau und dazu ein PCIe-3.0-x16-Steckplatz sowie zweimal PCIe 2.0 x16 (mechanisch) und einmal PCIe 2.0 x1.

Genau wie bei der MSI-Platine bekommt es der Anwender mit sechs SATA-6GBit/s-Buchsen und zwei M.2-M-Key-Schnittstellen zu tun. Identisch sind außerdem die insgesamt 12 USB-Anschlüsse und der Onboard-Sound mit dem Realtek ALC1220. WLAN gibt es beim Gigabyte B450 AORUS Pro zwar nicht, aber auf einen Gigabit-LAN-Port muss man nicht verzichten.

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AMD Sockel TR4 (Ryzen Threadripper)

Ein Taichi auf Threadripper: ASRock X399 Taichi

Auch für die Threadripper-Prozessoren bietet ASRock ein Taichi-Modell an, das wir im Test hatten. Selbstverständlich wurden auch bei dieser Platine acht DDR4-DIMM-Bänke verlötet, sodass auch das X399 Taichi maximal 128 GB aufnehmen kann. Mit viermal PCIe 3.0 x16 (mechanisch) können auch hier bis zu vier NVIDIA- oder AMD-Grafikkarten installiert werden. Genau wie beim Gigabyte-Modell gibt es achtmal SATA 6GBit/s und dreimal M.2, allerdings stellt ASRock darüber hinaus auch einen U.2-Port zur Verfügung.

Das ASRock X399 Taichi stellt dem Besitzer sage und schreibe zwölf USB-3.1-Gen1-Ports und dazu zweimal USB 3.1 Gen2 sowie viermal USB 2.0 zur Verfügung. Beim Thema Netzwerk hat der Anwender die Wahl zwischen den beiden Intel-Gigabit-LAN-Ports und der kabellosen Verbindung über ein WLAN-ac- und Bluetooth-4.2-Modul von Intel. Auch hier übernimmt der Realtek ALC1220 das Kommando über die Sound-Wiedergabe. Um den Komfort zu verbessern, hat sich ASRock beim X399 Taichi entschieden, ebenfalls einige Onboard-Buttons zu integrieren.

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Extrem von Gigabyte: Gigabyte X399 AORUS Xtreme

Mit dem X399 AORUS Xtreme hat Gigabyte jüngst das Xtreme-Modell hinterhergeschoben, das eine luxuriöse Ausstattung für den Ryzen-Threadripper-Prozessor bietet. Acht verstärkte DDR4-DIMM-Speicherbänke gewährleisten einen großzügigen Arbeitsspeicherausbau und mit den vier mechanischen PCIe-3.0-x16-Slots lassen sich zahlreiche Erweiterungskarten über den Prozessor anbinden. Mittig gibt es aber auch noch einmal PCIe 2.0 x1.

Die Zwischenräume wurden mit drei M.2-M-Key-Schnittstellen gefüllt und sind ebenfalls an den Sockel-TR4-Prozessor gekoppelt. Als Storage-Ergänzung wurden aber auch noch sechs SATA-6GBit/s-Buchsen verbaut. Satte 19 USB-Anschlüsse, Dual-Gigabit-LAN (Intel) und dazu einmal 10-GBit-LAN runden die Luxus-Platine ab. Alternativ bietet sich die Netzwerkanbindung über das WLAN-ac- und Bluetooth-4.2-Modul an. Der Onboard-Sound wird vom Realtek ALC1220 gesteuert.

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