Seite 15: Gaming-Notebook-Empfehlungen

Besonders beliebt in diesem Jahr waren Gaming-Notebooks. Kaum ein Markt verzeichnet so hohe Wachstumsraten wie die Gaming-Branche. Kein Wunder, dass es hier viele neue, empfehlenswerte Geräte gibt.

Leistung satt: Das MSI GT75 Titan Pro

Der Trend hin zu kompakten Gaming-Notebooks war auch in diesem Jahr wieder klar erkennbar. Trotzdem gilt: Wer die maximale Performance sucht, wird sich auch weiterhin im Desktop-Replacement-Segment umsehen müssen. Hier hat sich vor allem mit der Vorstellung der neuen Coffee-Lake-H-CPUs einiges getan. Das MSI GT75VR Titan Pro aus dem letzten Jahr gibt es nun statt mit Intel Core i7-7820HK mit Intel Core i9-8950HK, welcher zwei CPU-Kerne mehr mit sich bringt und somit vor allem bei der Multicore-Leistung für ein ordentliches Leistungsplus sorgt. Dazu gibt es natürlich eine NVIDIA GeForce GTX 1080 mit 8 GB Videospeicher als schnellste Notebook-Grafikkarte und zahlreiche weitere Features, die jedes Gamer-Herz höherschlagen lassen.

Dazu zählen natürlich eine mechanische Tastatur mit schicker RGB-Hintergrundbeleuchtung, schneller SSD-Speicher mit PCI-Express-Anbindung und natürlich eine kapazitätsstarke Magnetspeicher-Festplatte für die eigene Spielesammlung sowie Killer-Netzwerk-Chips, G-Sync, ein schnelles Panel und moderne Anschlüsse bis hin zu USB 3.1 Typ-C mit Thunderbolt. Das stabile Gehäuse aus dem letzten Jahr blieb überwiegend unverändert, weshalb wir an dieser Stelle auf unseren Test aus dem vergangenen Jahr verweisen.

Das alles hat jedoch seinen Preis: Mindestens 2.500 Euro müssen dafür auf den Ladentisch gelegt werden. Das Topmodell mit 4K-Display kostet sogar über 4.000 Euro.

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Das Razer Blade 15 

Das Razer Blade 15 ist nicht nur optisch ein echter Hingucker, sondern wurde in diesem Jahr auch technisch deutlich aufgewertet. Die Basis-Version des beliebten Gaming-Boliden ist in Deutschland schon ab 1.699 Euro erhältlich und setzt auf eine Kombination aus schneller M.2-SSD und kapazitätsstarker HDD, die mit 128 GB und 1 TB Speicher aufwarten können. Das Highlight sind natürlich der Intel Core i7-8750H mit seinen sechs Rechenkernen und die NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, welche mit ihren 6 GB GDDR5-Videospeicher mehr als genug Leistungsreserven besitzt, um die aktuellsten Spielekracher ruckelfrei auf das integrierte 15-Zoll-Display mit seiner nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten zu zaubern.

Trotz der leistungsfähigen Hardware fällt die Basisversion des Razer Blade 15 äußerst kompakt und leicht aus: Mit Abmessungen von 355 x 235 x 19,9 mm ist das Case nicht einmal zwei Zentimeter dick, das Gewicht liegt bei gerade einmal rund 2,0 kg, womit der Gaming-Bolide zum täglichen Begleiter wird. Beim Gehäuse setzt Razer auf ein CNC-gefrästes Unibody-Gehäuse, welches schwarz eloxiert wurde und mit giftgrünen Farbakzenten beim beleuchteten Razer-Logo auf dem Bildschirmdeckel und den USB-Anschlüssen zu gefallen weiß. Apropos Anschlüsse: Moderne Schnittstellen bis hin zu USB 3.1 Typ-C und sogar Thunderbolt 3 dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen. Die Chiclet-Tastatur ist RGB-hintergrundbeleuchtet und sorgt so ebenfalls für farbliche Abwechslung, die sich sogar individualisieren lässt. Der 65 Wh starke Akku kann das Gerät bis zu sechs Stunden lang mit Strom versorgen.

Die Basisversion des Razer Blade 15 ist im Onlineshop von Razer ab 1.699 Euro zu haben.

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Kompakt und schnell: Das Gigabyte Aero 15 v8

Kompakte Gaming-Notebooks mit dünnem Gehäuse und edler Optik hatten wir in den letzten Monaten so einige im Test. Doch während viele Modelle sehr laut und heiß werden oder aber mit kurzen Laufzeiten und Verarbeitungsmängeln glänzen, hat sich das Gigabyte Aero 15 v8 als eines der besten Modelle dieser Geräte-Klasse herausgestellt. Mit dem Intel Core i7-8750H, einer NVIDIA GeForce GTX 1070 in der Max-Q-Version und einer flotten NVMe-SSD ist das Gerät für aktuelle Grafikkracher schnell genug und im Arbeitsalltag sehr performant, auch der integrierte Akku mit seinen 94 Wh sorgt für lange Laufzeiten. 

Das Gehäuse ist sehr stabil, die Tastatur RGB-hintergrundbeleuchtet, das Display kalibriert und auf Wunsch hochauflösend bis hin zu UHD. Preislich muss man jedoch auch hier tief in die Tasche greifen: Unsere damalige Testkonfiguration schlägt mit fast 2.500 Euro zu Buche. 

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Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: Das Acer Predator Helio 300

Wer auf ein paar typische Gamer-Features verzichtet, kann einiges an Geld sparen und dennoch ein Gerät ergattern, das für die meisten aktuellen Spieletitel schnell genug ist. Von Acer gab es hier in den letzten zwölf Monaten vor allem das Predator Helios 300, welches in diesem Jahr natürlich auf die neuen Coffee-Lake-H-Prozessoren von Intel umgestellt wurde. Hier stehen nun der Core i7-8750H und der Core i5-8300H zur Auswahl, die wahlweise mit einer NVIDIA GeForce GTX 1060 oder einer GeForce GTX 1050 Ti mit 6 oder 4 GB GDDR5-Videospeicher kombiniert werden können.

Dazu gibt es zwischen 8 und 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher, eine SSD mit 128 bis 256 GB und natürlich eine handelsübliche Magnetspeicher-Festplatte mit maximal 1 TB Speicher als zusätzliches Datengrab. Verbaut wird die Hardware in einem relativ flachen Kunststoff-Gehäuse und einer einfachen Chiclet-Tastatur ohne RGB-LEDs. Dafür bezahlt man je nach Ausstattung nur zwischen 999 und etwa 1.600 Euro. Wir zückten im Juni unseren Preis-Leistungs-Award.

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