Seite 4: Arbeitsspeicher-Empfehlungen

Auch 2018 stand der Arbeitsspeicher ganz im Zeichen von RGB-LEDs. Denn vor allem über die Beleuchtung wollen sich die unterschiedlichen Hersteller voneinander unterscheiden. Kein Wunder, ist die Auswahl beim Basisprodukt, dem Speicher-Die, doch nach wie vor überschaubar. Das gilt vor allem dann, wenn der RAM mit Geschwindigkeiten jenseits der Herstellerangaben betrieben wird. An Samsungs B-Dies führt dann kaum ein Weg vorbei.

Mit RGB-LEDs: Corsair Vengeance RGB Pro DDR4-3600

Auf der Computex stellte Corsair mit der Vengeance-RGB-Pro-Reihe Speicherkits vor, bei denen die Beleuchtung im Vordergrund steht. Zu Unrecht, wie der Test Ende Juni zeigte. Denn Verarbeitung und Übertaktbarkeit überzeugten, am Ende konnte das DDR4-3600-Kit mit 4.000 MHz stabil betrieben werden - bei nur leicht entschärften Timings. Denn auch Corsair setzt auf Samsung B-Dies. Verzichtet wird hingegen auf die Unterstützung von ASUS' Beleuchtungssystem Aura, was beim Vorhandensein eines entsprechenden Mainboards und anderer Aura-tauglichen Komponenten abschrecken könnte. Allerdings lohnt auch dann ein Blick: Über Corsairs iCUE-Software lassen sich davon unabhängig die verschiedensten Beleuchtungskonzepte umsetzen.

Neben dem getesteten Dual-Kit mit einer Gesamtkapazität von 16 GB und CL 18 bietet Corsair den Vengeance-RGB-Pro-RAM auch als Quad- und Octo-Kit sowie auch mit 32 und 64 GB an. Zur Wahl stehen dabei schwarze und weiße Heatspreader. Die Preisspanne reicht dabei von etwa 230 Euro (Dual-Kit, 16 GB) bis hin zu 930 Euro (Octo-Kit, 64 GB). Und wenn DDR4-3600 nicht das richtige Tempo ist, stehen Alternativen von DDR4-2666 bis DDR4-4600 zur Verfügung - dann aber teilweise mit anderen Latenzen.

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Ohne RGB-LEDs: G.Skill Flare X F4-3200C14D-16GFX

Aufmerksame Leser dürften bemerken, dass G.Skills Flare X F4-3200C14D-16GFX schon im vergangenen Jahr Teil der Weihnachtsemfehlungen gewesen ist. Die erneute Nennung hat einen einfachen Grund. Denn auch Ende 2018 überzeugen die Qualitäten des Speichers. Dank Samsung B-Dies ist das Übertaktungspotential vergleichsweise groß und mit DDR4-3200 und straffen Latenzen (CL14-14-14-34) reicht die Performance in den meisten Fällen auch schon ab Werk.

Doch was das 16-GB-Kit so besonders macht, sind der vollständige Verzicht auf LEDs sowie die dedizierte Freigabe für AMDs Ryzen- und Ryzen-Threadripper-Prozessoren. Angeboten wird der Flare-X-RAM in Form von Dual, Quad- und Octo-Kits mit Gesamtkapazitäten von 16 bis 128 GB sowie mit Geschwindigkeiten von DDR4-2133 bis DDR4-3200 - teilweise aber verbunden mit abweichenden Latenzen. Gewählt werden kann zudem zwischen rotem und schwarzem Heatspreader. Die Preisspanne bei der Variante DDR4-3200 reicht von etwa 150 Euro (Dual-Kit, 16 GB) bis hin zu 450 Euro (Quad-Kit, 32 GB)

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