Seite 1: Acer Predator Triton 500 im Test: Ein kompakter, schlichter und schneller Gaming-Laptop

acer predator triton 500-teaserIm Zuge der Vorstellung der ersten RTX-Grafikkarten für Notebooks kündigte auch Acer zur Consumer Electronics Show in Las Vegas zu Beginn des Jahres die ersten Ableger auf Basis der Turing-Architektur an. Darunter war auch das Predator Triton 500, ein besonders kompakter Gaming-Bolide. Wie sich der 15-Zöller in der Praxis schlägt, das zeigen wir in diesem Hardwareluxx-Artikel auf den nachfolgenden Seiten ausführlich auf. 

Zur Consumer Electronics Show in Las Vegas kündigte auch Acer seine ersten Gaming-Notebooks mit den neuen RTX-Grafikkarten von NVIDIA an. Neben dem Predator Triton 900, das dank seines ungewöhnlichen Formfaktors zum Convertible umfunktioniert werden kann, kündigte man mit dem Predator 500 auch ein kleines Schwestermodell an, das mit besonders kompakten und leichten Abmessungen auf sich aufmerksam macht und damit Modellen wie dem MSI GS65 Stealth Thin, dem ASUS ROG Zephyrus M, dem Razer Blade 15 oder dem Gigabyte Aero 15 Konkurrenz macht. 

Das Acer Predator Triton 500 gibt es wahlweise mit NVIDIA GeForce RTX 2060 oder einer deutlich flotteren GeForce RTX 2080 Max-Q. Die GeForce RTX 2070 als mittleren Gegenspieler lässt Acer bei dieser Modellvariante komplett außen vor. Unterschiede gibt es außerdem beim Prozessor, denn hier bestücken die Taiwaner den 15-Zöller je nach SKU entweder mit dem vierkernigen Intel Core i5-8300H oder mit dem Intel Core i7-8750H mit sechs Kernen. Dazu gibt es zwischen 8 und 16 GB an Arbeitsspeicher und verschiedene Massenspeicher-Kombinationen, die bis hin zu einem schnellen RAID-0-Verbund mit zwei NVMe-SSDs reichen. Das Display löst mit Full-HD-Auflösung auf, unterstützt NVIDIAs G-Sync-Technik und besitzt mit 144 Hz eine hohe Bildwiederholrate. Dank schmaler Displayränder von lediglich 6,3 mm erreicht das Predator Triton 500 so eine hohe Screen-to-Body-Ratio von 81 %, bleibt mit einer Bauhöhe von nur 17,9 mm aber sehr kompakt. 

Je nach Modell bezahlt man hierfür zwischen 1.699 und 2.499 Euro, wobei die günstigeren Modellvarianten erst so langsam in die Läden kommen. Das Flaggschiff mit Core i7-8750H und GeForce RTX 2080 Max-Q ist dagegen schon ein paar Tage erhältlich und jetzt bei uns im Test. 

Für unseren Test versorgte uns Acer mit dem Topmodell des Triton 500, das derzeit zusammen mit Intel Core i7-8750H, 16 GB DDR4-RAM, 512-GB-SSD und GeForce RTX 2080 Max-Q für 2.499 Euro angeboten wird. Wie sich der High-End-Gaming-Bolide in Sachen Performance, Lautstärke, Laufzeit und Temperatur-Verhalten in der Praxis schlägt und wie die Werte des Displays oder die Verarbeitungsqualität ausfallen, das zeigen wir in diesem Hardwareluxx-Artikel auf.