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UL nennt Details zum Ray-Tracing-Benchmark Port Royal (Update)

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ulBereits kurz nach der Veröffentlichung der ersten GeForce-RTX-Karten verschickte UL, das Unternehmen hinter dem 3DMark, eine frühe Version eines Ray-Tracing-Benchmarks. Nun hat man weitere Details zum Port Royal bezeichneten Test veröffentlicht, der im Januar 2019 Bestandteil des 3DMark werden soll.

Zunächst einmal wird man die finale Version am 8. Dezember auf dem GALAX GOC Grand Final in Ho Chi Minh City, Vietnam, präsentieren. Dort wird man sie vermutlich im vollem Umfang sehen, während die erwähnte frühe Präsentation nur eine kurze Sequenz zeigte, die auch nur einige wenige Ray-Tracing-Effekte verwendete. Auch erste Benchmark-Vergleiche sollen auf dem Event bereits angestellt werden.

Der Port-Royal-Test wird verschiedene Echtzeit-Ray-Tracing-Effekte verwenden. Dazu wird die DXR-Schnittstelle von Microsoft verwendet. Diese dient als Schnittstelle zwischen der Hard- und Software und wird von NVIDIA über die RTX-Technik der eigenen Grafikkarten beschleunigt. Battlefield V verwendet bisher als einziges Spiel DXR-Effekte.

Ausgelegt ist der Port-Royal-Test für eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel und soll dementsprechend hohe Anforderungen an die Hardware haben. UL hat nach eigenen Angaben mit AMD, Intel, NVIDIA sowie weiteren Unternehmen zusammengearbeitet.

Angaben zur technischen Umsetzung macht UL aktuell nicht. DXR kann für die Darstellung von Reflexionen und Spiegelungen verwendet werden. Aber auch Beleuchtungs- und Verschattungstechniken können mittels Ray Tracing umgesetzt werden. Beides soll in Port Royal Anwendung finden. Alle Grafikkarten, die über einen DXR-kompatiblen Treiber verfügen, können den Benchmark ausführen. Bisher sind dies ausschließlich die RTX-Modelle von NVIDIA.

Update:

Die Macher des 3DMark haben nun die volle Sequenz des Port-Royal-Benchmarks im Video veröffentlicht. Als Teil des 3DMark wird der Ray-Tracing-Benchmark ab dem 8. Januar erhältlich sein. Um diesen Benchmark freizuschalten, muss das entsprechende Upgrade für 2,99 US-Dollar erstanden werden. In der Advanced Edition des 3DMark, welche für 29,99 US-Dollar erhältlich ist, ist der Port-Royal-Benchmark bereits integriert.

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Kommentare (1)

#1
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Mein erstes Ray-Tracing Bild, war auf einem Amiga 500. Eine Holzschale, ein leeres Glas, beides auf einem Tisch. Hat glaube ich 14 Stunden gedauert bis es berechnet war.
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