Seite 3: Features und Layout (2)

Supermicro setzt bei seinem Mini-ITX-Sprössling natürlich auf einmal PCIe 3.0 x16. Die Lanes bekommt der Steckplatz direkt von der Coffee-Lake-S-CPU zugeteilt. Am unteren Rand hat das Unternehmen noch einige Jumper-Switches hinterlassen:

  • JBR1: BIOS Recovery Switch
  • JCMOS: Clear CMOS
  • JPME2: Intel Manufactoring Mode
  • JPUSB1: USB Wake Up
  • JWD1: Watch Dog Function Enable
  • J9701/9702: Manufacturing Mode

Anhand der Positionierung des Z370-PCHs und des M.2-Slots erkennt man wieder sehr deutlich, wie eng es auf einem Mini-ITX-PCB zugeht. Supermicro hat den PCH-Kühler entsprechend geformt, sodass einerseits die Kühlung stimmt und andererseits das M.2-Modul problemlos seinen Platz findet.

  • PS/2. 2x USB 3.1 Gen1 (Intel Z370)
  • DisplayPort 1.2, HDMI 2.0a (über Parade PS175HDM)
  • WLAN-Antennen-Anschlüsse
  • 2x USB 3.1 Gen1 (Intel Z370)
  • Gigabit-LAN (Intel I219-V), 2x USB 3.1 Gen2 (TypA/C, über ASMedia ASM3142)
  • 5x 3,5-mm-Klinke, 1x TOSLink

Das I/O-Panel sieht sehr ansprechend aus. Insgesamt sechs USB-Anschlüsse, zwei digitale Grafikausgänge (darunter sogar HDMI 2.0a), einmal PS/2, Gigabit-LAN und die obligatorischen Audio-Anschlüsse befinden sich darunter. Hinzu kommen die beiden Gewinde für die mitgelieferten WLAN-Antennen.

In einem Dreieck wurden drei wichtige Zusatzchips angeordnet. Links oben sehen wir den Realtek ALC1220, der für Sound sorgt, rechts kümmert sich der Intel-I219-V-Netzwerkcontroller für die kabelgebundene Netzwerkverbindung und der ASMedia ASM3142 (unten) erweitert das Supermicro C7Z370-CG-IW um zwei USB-3.1-Gen2-Anschlüsse mit jeweils einer Typ-A- und Typ-C-Ausführung.

Auf der PCB-Rückseite hat Supermicro einen zweiten M.2-M-Key-Anschluss unterbringen können, in dem ein 8 cm langes Modul installiert werden kann und über den Z370-Chipsatz mit 32 GBit/s angebunden wurde. Dazwischen behält der Nuvoton NCT6792D-B die Temperaturen, Spannungen und Lüftergeschwindigkeiten im Auge.

Von der Ausstattung her kann das Supermicro C7Z370-CG-IW schon einmal überzeugen und auch das Layout fällt ganz ordentlich aus. Etwas fummelig kann es werden, wenn der Anwender den USB-3.1-Gen1- und USB-2.0-Gehäuse-Frontstecker installieren möchte. Es können maximal zwei 4-Pin-Lüfter verwendet werden, die auch gesteuert werden können.

Auf der PCB-Rückseite auf Höhe des 24-poligen Stromanschlusses bis zu den SATA-Ports hin wurden 12 RGB-LEDs angebracht. Durch einen RGB-Header kann die Beleuchtung erweitert werden.