Datenschutz
  • Social Media: Frankreichs Verfassungsrat stoppt Verbot für unter 15-Jährige

    Frankreichs geplantes Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren kann vorerst nicht in Kraft treten. Der französische Verfassungsrat hat die vor wenigen Wochen beschlossene Regelung gestoppt. Nach Auffassung des Gerichts greift das Gesetz unverhältnismäßig stark in die Meinungs- und Kommunikationsfreiheit ein. Die Regelung sollte ursprünglich zum 1. September 2026 wirksam werden und gehörte zu den zentralen Vorhaben von... [mehr]


  • Claudes Wasserzeichen: Anthropic erklärt technische Grundlage, erste Nutzer kündigen ihre Abos

    Anthropic versieht seine Claude-Modelle neuerdings mit einem unsichtbaren Wasserzeichen. Dieses soll KI-generierte, bzw. von Claude bearbeitete Texte maschinell erkennbar machen. Die seit dem 2. August 2026 eingesetzte Technik ist Teil der Umsetzung der Transparenzvorgaben des europäischen AI Act, wird seitens des Unternehmens aber weltweit verwendet. Mittlerweile hat Anthropic auch eine Erklärung nachgereicht, wie die Kennzeichnung technisch... [mehr]


  • Smart Glasses: Bundesnetzagentur lehnt Verbot ab

    Die Bundesnetzagentur sieht derzeit keine Grundlage für ein generelles Verbot von Smart Glasses mit integrierter Kamera. Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Paywall) hält die Behörde Datenbrillen wie die Modelle von Meta und Ray-Ban grundsätzlich für zulässig, sofern für Außenstehende eindeutig erkennbar ist, wann eine Aufnahme stattfindet. Die rechtliche Bewertung betrifft insbesondere Paragraf 8 des... [mehr]


  • Claude: Geteilte Chats waren über Google auffindbar

    Am Wochenende sind zahlreiche geteilte Unterhaltungen mit Claude in der Google-Suche aufgetaucht. Ein Reddit-Nutzer zeigte am vergangenen Samstag, dass die Suche nach "site:claude.ai/share" zu einer langen Liste von Chat-Snapshots des KI-Anbieters führte. 404 Media fand darunter auch Inhalte, die eigentlich nur für einen kleinen Empfängerkreis gedacht gewesen sein dürften. Eine genaue Zahl der indexierten Seiten wurde bislang... [mehr]


  • Anklage wegen Datenlöschung: US-Bürger wegen GrapheneOS-Nutzung vor Gericht

    Ein Strafverfahren in den USA sorgt derzeit für viel Aufmerksamkeit. Gegenstand ist dabei der Einsatz eines sogenannten Duress-Passworts auf einem Smartphone. Die US-Justiz wirft einem amerikanischen Staatsbürger konkret vor, durch die Eingabe eines speziellen Entsperrcodes die Daten auf seinem Mobiltelefon absichtlich gelöscht zu haben, bevor das Gerät von den Grenzbehörden sichergestellt werden konnte. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht... [mehr]


  • SCHUFA: Historische Daten für Score-Tests fehlen in der Datenkopie

    Die SCHUFA hält historische Zahlungsdaten vor, um den neuen Bonitätsscore bei Unternehmenskunden an früheren Stichtagen zu testen. In der Datenkopie nach Art. 15 DSGVO weist die Auskunftei diese Daten nicht gesondert aus. Der für die SCHUFA zuständige Hessische Landesdatenschutzbeauftragte prüft seit Anfang 2025 sowohl die Rechtsgrundlage der Tests als auch die Informationspflicht gegenüber Betroffenen. Nach Recherchen von NDR und... [mehr]


  • KI-Nutzung: Microsoft-Chef warnt vor gefährlichem Wissensabfluss

    Microsoft-Chef Satya Nadella hat Unternehmen nun erstmals vor den Risiken beim Einsatz externer KI-Modelle gewarnt. Nach seiner Einschätzung besteht dabei die Gefahr, dass Firmen unbeabsichtigt vertrauliches Wissen an die Betreiber der Modelle weitergeben. Dadurch könnten seiner Einschätzung nach langfristig sogar Wettbewerbsnachteile entstehen. Sprachmodelle im Gewandt von KI-Agenten finden zunehmend breitere Akzeptanz im unternehmerischen... [mehr]


  • Geplante ePA-Änderung für Betriebsärzte: Wer nicht widerspricht, stimmt zu

    Das Bundesgesundheitsministerium plant Änderungen beim Zugriff auf die elektronische Patientenakte. Mit dem Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen sollen künftig auch Betriebsärzte einfacher auf die ePA zugreifen können. Bislang benötigen sie dafür eine ausdrückliche Zustimmung der Versicherten. Nach dem Referentenentwurf soll diese besondere Einwilligungspflicht entfallen. Stattdessen würde auch für Betriebsärzte das... [mehr]


  • FTC-Unabhängigkeit gekippt: Neues US-Urteil bedroht Europas Datenbrücke in die USA

    Ein aktuelles Urteil des Supreme Court droht den Datentransfer zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten gravierend zu beeinträchtigen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob US-Aufsichtsbehörden auch weiterhin unabhängig genug sein können, um ein Datenschutzniveau zu gewährleisten, das aus europäischer Sicht mit den Vorgaben der EU vergleichbar ist. Auslöser ist die Entscheidung im Verfahren Trump vs. Slaughter. Der... [mehr]


  • Alarmierende Studie: Verbraucherschützer fordern schärfere EU-Regeln für Social Media

    Soziale Netzwerke wie Instagram, Tiktok, Youtube, Facebook und Snapchat schützen Minderjährige nach Ansicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands nicht ausreichend vor potenziellen Risiken. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung, bei der die Umsetzung der Vorgaben des europäischen Digital Services Act (DSA) überprüft wurde. Für die Analyse legte der Verband Testkonten für fiktive 13-jährige Nutzer an und untersuchte unter anderem... [mehr]


  • Proton-Studie: Europäer meiden zunehmend US-Technologie

    Eine aktuelle Umfrage des Schweizer Technologieunternehmens Proton deutet auf eine wachsende Skepsis europäischer Verbraucher gegenüber US-Technologiekonzernen hin. Demnach achten viele Kunden zunehmend darauf, welche Technologien Unternehmen für E-Mail-Dienste, Cloud-Speicher oder andere digitale Angebote einsetzen. Für die Untersuchung wurden 3.000 Personen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien befragt. Ein zentrales Ergebnis: 45 %... [mehr]


  • Texas verklagt Netflix: "When you watch Netflix, Netflix watches you"

    Der Generalstaatsanwalt von Texas, Ken Paxton, hat eine Klage gegen den Streamingdienst Netflix eingereicht und wirft dem Unternehmen vor, seine Nutzer über das Ausmaß des Sammelns von Nutzerdaten getäuscht zu haben. In der Klage wird Netflix konkret vorgeworfen, Nutzerdaten in großem Umfang zu erfassen und diese Informationen für gezielte Werbung zu verwenden, während öffentlich der Eindruck erweckt werde, die Datennutzung sei begrenzt. Unter... [mehr]


  • Maximaler Datenschutz und Privatsphäre: Neuer Linux-Laptop Starfighter 16 ab sofort verfügbar

    Mit dem Starfighter 16 bringt der Linux-Spezialist Starlabs nach mehreren Jahren Entwicklungszeit einen neuen Laptop auf den Markt, der sich gezielt an Nutzer richtet, die besonderen Wert auf Datenschutz, Privatsphäre und Linux-Kompatibilität legen. Das Gerät kann ab sofort bestellt werden und kombiniert aktuelle Hardware mit mehreren Sicherheitsfunktionen. Ein auffälliges Merkmal des Notebooks ist die modulare Webcam. Statt fest im... [mehr]


  • KI in Whatsapp: Meta drohen Sanktionen der EU

    Die Europäische Kommission verschärft den Druck auf Meta wegen der Integration von Künstlicher Intelligenz in den Messenger WhatsApp. Nach vorläufiger Einschätzung der Wettbewerbshüter verstößt der Konzern gegen europäisches Recht, da er ausschließlich den eigenen KI-Assistenten in der Anwendung zulässt und konkurrierende Anbieter ausschließt. Die Behörde prüft deshalb den Einsatz einstweiliger Maßnahmen, um mögliche Schäden für den Wettbewerb... [mehr]


  • Opt-out nur Kosmetik: Microsoft, Google und Meta tracken Nutzer trotzdem weiter

    Eine aktuelle Untersuchung des Unternehmens WebXray stellt gängige Datenschutzpraktiken großer Technologiekonzerne infrage. Laut einem Bericht des US-Magazins 404media sollen Unternehmen wie Google, Microsoft und Meta Nutzer auch dann weiterhin verfolgen, wenn diese dem Tracking ausdrücklich widersprochen haben. Grundlage der Analyse ist eine Auswertung des Datenverkehrs von mehr als 7000 stark frequentierten Websites im März. In... [mehr]


  • Freiwillige Chatkontrollen am Ende: EU-Parlament stimmt gegen eine Verlängerung

    Das Europäische Parlament hat gegen die Verlängerung einer Übergangsregelung gestimmt, die es Plattformen bislang erlaubte, Kommunikationsinhalte freiwillig zu überprüfen. Damit endet eine technische Praxis, die insbesondere bei großen Diensten wie WhatsApp, Instagram sowie bei Angeboten von Microsoft und Google eingesetzt wurde. Die bisherige Regelung basierte auf einer Ausnahme von europäischen Datenschutzvorgaben und ermöglichte es... [mehr]


  • Kein Rechtsweg für Datenschützer: BND muss keine Kontrolle dulden

    Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) keine gerichtliche Handhabe hat, um ihre Kontrollrechte gegenüber dem Bundesnachrichtendienst durchzusetzen. Mit Urteil vom 4. März 2026 (Az. BVerwG 6 A 2.24) wiesen die Richter eine Klage der Datenschutzbehörde als unzulässig ab. Nach Auffassung des Gerichts fehlt der Behörde eine sogenannte wehrfähige... [mehr]


  • PayPal: Monatelanges Datenleck bei Business-Kunden

    Der Zahlungsdienstleister PayPal hat einen Datenschutzvorfall eingeräumt, bei dem personenbezogene Daten von Business-Kunden über mehrere Monate hinweg unbefugt zugänglich waren. Betroffen waren Nutzer der Kreditlösung PayPal Working Capital, die in Deutschland als PayPal Businesskredit angeboten wird. Nach Unternehmensangaben war eine fehlerhafte Codeänderung Auslöser des Problems. PayPal Working Capital ist als integriertes... [mehr]


  • Cybersicherheit: EU-Parlament blockiert alle KI-Tools von Ab­ge­ord­ne­ten

    Das Europäische Parlament hat integrierte KI-Funktionen auf den dienstlichen Geräten von Abgeordneten und deren Mitarbeitern deaktiviert. Hintergrund sind offenbar Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit und Datenschutz. Nach einer internen Bewertung kam die IT-Abteilung zu dem Schluss, dass sich die Sicherheit der über diese Funktionen verarbeiteten Daten derzeit nicht vollständig gewährleisten lasse. Betroffen sind vor allem Tablets und... [mehr]


  • PayPal sammelt alles: Zahlungsdienst fällt beim Datenschutz durch

    Ein Gutachten des Netzwerks Datenschutzexpertise wirft dem Zahlungsdienstleister Paypal zahlreiche Verstöße gegen datenschutzrechtliche Vorgaben vor. In der 55 Seiten umfassenden Analyse kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass insbesondere der Umgang mit sensiblen Daten nicht den Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung entspricht. Kritisiert wird unter anderem, dass für die Verarbeitung besonders schutzwürdiger Informationen wie... [mehr]


  • Zu Lasten des Datenschutzes: EU-Digitalreform will zentrale Bereiche neu ordnen

    Die EU-Kommission plant eine umfassende Reform des europäischen Digitalrechts. Am 19. November soll dazu ein Gesetzespaket vorgestellt werden, das unter dem Arbeitstitel "digitaler Omnibus" mehrere bestehende Regelwerke verändert. Ziel ist es, rechtliche Überschneidungen zu beseitigen, Verwaltungsaufwand zu verringern und Unternehmen mehr Flexibilität bei der Datennutzung zu ermöglichen. Der Entwurf sieht vor, vier zentrale Bereiche neu zu... [mehr]


  • Gaming Copilot: Microsoft hört mit und greift ungefragt Spieldaten ab

    Microsofts neuer KI-Assistent Gaming Copilot für Windows 11 sorgt derzeit für Diskussionen. Offenbar nimmt das System teilweise ungefragt Spielinhalte wie Screenshots, Textnachrichten und sogar Sprachaufnahmen auf und überträgt die gesammelten Daten an Microsoft-Server. Diese Informationen sollen laut dem Konzern dazu dienen, Spielern in Echtzeit Hilfestellungen zu geben und gleichzeitig das zugrunde liegende KI-Modell zu trainieren... [mehr].


  • Klage gegen Meta: Mangelhafter Datenschutz bei WhatsApp

    Der frühere Sicherheitschef von WhatsApp hat Klage gegen den Mutterkonzern Meta eingereicht und dem Unternehmen schwerwiegende Verstöße gegen Datenschutzvorgaben vorgeworfen. Attaullah Baig, der sieben Monate nach seiner Entlassung rechtlich gegen Meta vorgeht, wirft dem Konzern unter anderem vor, gegen Vereinbarungen mit der US-Wettbewerbsaufsicht FTC verstoßen zu haben. Seinen Angaben zufolge hätten rund 1.500 Mitarbeiter von WhatsApp... [mehr]


  • Umzug nach Deutschland: Proton flieht vor schweizer Überwachung

    Proton hat begonnen, Teile seiner Infrastruktur aus der Schweiz abzuziehen. Den Anfang macht der KI-Assistent Lumo, der künftig auf Servern in Deutschland betrieben wird. Damit reagiert das Unternehmen auf die geplanten Änderungen der Schweizer Überwachungsverordnung, die Anbieter von Internetdiensten verpflichten könnten, ihre Nutzer zu identifizieren und Metadaten über Monate hinweg zu speichern. Für Proton, das sich seit seiner Gründung... [mehr]


  • Schluss mit Datenschutz?: CSU will Gesundheitsdaten durch Gesetz für die Forschung nutzbar machen

    Forschungsministerin Dorothee Bär hat sich am Rande der Nobelpreisträgertagung in Lindau mit deutlichen Worten zur deutschen Datenschutzdebatte geäußert. Ihrer Ansicht nach herrsche in der Gesellschaft eine tief verwurzelte Doppelmoral. Während globale Konzerne nicht-anonymisierte Nutzerdaten ohne großen Widerspruch erfassen, werde die wissenschaftliche Nutzung anonymisierter Gesundheitsdaten in Deutschland mit großer Skepsis betrachtet. Bär... [mehr]


  • Millionen Euro-Strafe gegen Vodafone: Kundendaten nicht sicher vor Betrügern

    Vodafone Deutschland muss wegen schwerwiegender Datenschutzverstöße eine Rekordstrafe in Höhe von insgesamt 45 Millionen Euro zahlen. Das teilte die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider am 3. Juli 2025 mit. Es handelt sich um die höchste Geldbuße, die ihre Behörde bisher verhängt hat. Dabei hätte die Strafe noch deutlich höher ausfallen können. Nach europäischem Datenschutzrecht sind bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes... [mehr]


  • Persönliche Daten: Datenschutzbedenken bei US-Version von Meta AI bestätigt

    Ein Bericht aus den USA über den KI-Assistenten Meta AI wirft ein kritisches Licht auf den Umgang des Konzerns mit der Privatsphäre seiner Nutzer. Während europäische Anwender aktuell nur eine eingeschränkte Version der künstlichen Intelligenz verwenden können, zeigt sich in der US-Version, wie tief die Software in persönliche Daten eingreift. Die Washington Post berichtete, dass Meta AI ohne vorherige Zustimmung auf Informationen zugreift, die... [mehr]


  • EU-US Data Privacy Framework: Bundesinnenministerium befürchtet Ende des Abkommens

    Das Bundesinnenministerium sieht die Zukunft des transatlantischen Datentransfers in Gefahr, sollte Donald Trump das aktuelle EU-US Data Privacy Framework aufkündigen. Das EU-US Data Privacy Framework (DPF) ist ein Datenschutzabkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten. Es dient als rechtliche Grundlage für die Übermittlung personenbezogener Daten von der EU an zertifizierte Unternehmen in den USA. Das Abkommen, das... [mehr]


  • KI-Training bei Meta: Daten europäischer Nutzer sollen benutzt werden

    Meta hat bekanntgegeben, dass das Unternehmen in Kürze damit beginnen wird, öffentliche Nutzerdaten seiner Plattformen in Europa, also etwa Facebook und Instagram, zur Weiterentwicklung seiner KI-Systeme zu verwenden. Alle Nutzerinnen und Nutzer sollen noch im Laufe dieser Woche über diesen Schritt informiert werden. Dabei will Meta nicht nur transparent machen, welche Inhalte konkret verarbeitet werden, sondern auch die Möglichkeit bieten, der... [mehr]


  • Fokus auf Datenschutz: Volla startet deutsches Linux-Tablet ohne Google

    Das deutsche Unternehmen Volla, bekannt für seine datenschutzfreundlichen Smartphones, erweitert sein Portfolio und bringt mit dem Volla Tablet sein erstes Google-freies Tablet auf den Markt. Das Gerät richtet sich an Nutzer, die Wert auf Privatsphäre legen und sich bewusst gegen die Datenerfassung großer Tech-Konzerne entscheiden.  Wie die Volla Phones setzt auch das Tablet auf das alternative Betriebssystem Volla OS, eine modifizierte... [mehr]


  • Grok: xAI sammelt Nutzerdaten auf X für KI-Training

    Wie die anderen großen KI-Modelle, muss auch der von xAI entwickelte KI-Assistent Grok kontinuierlich mit Daten gefüttert werden. Wie nun bekannt geworden ist, verarbeitet das Unternehmen dabei mittlerweile Beiträge und Reaktionen aus dem sozialen Netzwerk X. Beide Unternehmen gehören dem Tech-Investor Elon Musk. So teilte die Organisation Proton via X mit, dass Nutzerdaten für das Training von Grok verwendet werden. Die entsprechende Option... [mehr]


  • Bayern: Polizei erhält Zugriff auf umstrittene Analysesoftware VeRA

    Bereits Ende des vergangenen Jahres wurde bekannt, dass beim bayerischen Landeskriminalamt der Einsatz des Analyse-Systems VeRA vom US-Unternehmen Palantir getestet werde – sogar mit echten Personendaten und ohne gültige rechtliche Grundlage. Die Kritik von allen Seiten half nichts, denn kurz vor der Sommerpause hat der bayerische Landtag das Polizeiaufgabengesetz geändert und den Einsatz der Analysesoftware für die Polizei freigegeben... [mehr].


  • Chatkontrolle: Verhandlungen in der EU vorerst gescheitert

    Weiterhin können sich die EU-Staaten nicht auf die sogenannte Chatkontrolle einigen. Eine für heute angesetzte Abstimmung wurde kurzfristig abgesagt. Laut dem belgischen EU-Ratsvorsitz gibt es nicht die nötige Mehrheit für einen Beschluss. Der Vorsitz beschloss daher, den Punkt von der Tagesordnung zu nehmen. Maßgeblich dafür war die Weigerung der deutschen Bundesregierung, den derzeit diskutierten Kompromiss mitzutragen. Vorbehalte gab es... [mehr]


  • Für mehr datenschutzfreundliche Werbung: Mozilla übernimmt Anonym

    Die Mozilla Corporation hat die Übernahme der Firma Anonym bekanntgegeben. Diese entwickelt digitale Werbung mit einem Fokus auf Privatsphäre und wurde im Jahr 2022 von den ehemaligen Meta-Führungskräften Brad Smallwood und Graham Mudd ins Leben gerufen. Mit dem Schritt erhofft sich Mozilla mehr Einfluss im Bereich der Werbeindustrie zu erlangen. "Durch die sichere Zusammenführung verschlüsselter Datensätze von Plattformen und... [mehr]


  • KI-Pläne bei Meta: Verbraucherzentrale NRW erteilt Abmahnung

    Nachdem kürzlich die Datenschutzorganisation Noyb Beschwerden in elf europäischen Ländern gegen Meta wegen der geplanten Verwendung anfallender Nutzerdaten von Facebook und Instagram zum Training von KI-Modellen eingereicht hat, folgt nun eine offizielle Abmahnung seitens der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Zudem wurde die europäische Konzerntochter zur Abgabe einer Unterlassungserklärung aufgefordert. Die Verbraucherzentrale... [mehr]


  • Nach heftiger Kritik: Microsoft bessert beim Opted-In für Recall nach

    Bereits kurz nach der Ankündigung des noch nicht veröffentlichten Windows KI-Features Recall erntete Microsoft massive Kritik von Datenschützern, die Sicherheitsbedenken anmeldeten. Unter anderem entzündete sich die Kritik auch daran, dass das Feature bereits eingeschaltet ausgeliefert werden sollte. Offenbar war die Kritik so laut, dass Microsoft nun kurzerhand mit seinen Plänen zurückrudern muss und das neue Feature zunächst nur als... [mehr]


  • Nutzerdaten für KI-Training: Beschwerde gegen Meta eingereicht

    Meta plant, die anfallenden Nutzerdaten von Facebook und Instagram zukünftig zum Training von KI-Modellen zu nutzen. Das versetzt Datenschützer in der EU in Aufruhr. Nun geht die Datenschutzorganisation Noyb dagegen vor und hat Beschwerden in elf europäischen Ländern eingereicht. Darin fordert der Verein die Behörden dazu auf, ein Dringlichkeitsverfahren einzuleiten. Noyb möchte Meta so juristisch dazu zwingen, dass die Nutzer vor der... [mehr]


  • Chatkontrolle: Messenger Signal droht mit Rückzug aus der EU

    Aktuell versucht die EU, einen Kompromiss hinsichtlich der geplanten Chatkontrolle zu erreichen. Durch eine Überarbeitung des Gesetzentwurfs soll dieser nach langer Diskussion nun beschlussfähig werden können. Dass die Umsetzung des umstrittenen Gesetzes damit konkreter wird, treibt neben Datenschützern auch das Team hinter dem Messenger Signal um. Sollte es tatsächlich zu einer Einigung kommen, droht Signal nun damit, die EU zu verlassen. Die... [mehr]


  • EU-Datenschützer: Antworten von ChatGPT müssen korrekt sein

    Der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA) unterhält schon seit einer Weile eine eigene "GPT-Taskforce". Diese soll die Vereinbarkeit von KI-Programmen wie ChatGPT mit dem europäischen Datenschutz untersuchen. Nun hat die Taskforce vor Kurzem ihre ersten Ergebnisse präsentiert, die allerdings weitere Fragen aufwerfen. Zwar nimmt der EDSA die Bemühungen von OpenAI zur Kenntnis, das eigene KI-Modell ChatGPT mit den Gesetzen der EU in Einklang... [mehr]


  • Beschwerde gegen OpenAI: Falsche Informationen auf ChatGPT können nicht korrigieren werden

    Die europäische Datenschutzorganisation None of Your Business (NOYB) hat gemeinsam mit einem betroffenen Bürger eine Beschwerde gegen OpenAI eingereicht. Die vom österreichischen Datenschutz-Aktivisten Max Schrems mitbegründete Organisation wirft dem Unternehmen vor, dass der von ihm geschaffene Chatbot ChatGPT Daten über Privatpersonen veröffentlicht, deren Herkunft unklar ist. Konkret geht es um den Beschwerdeführer, welcher eine Person des... [mehr]


  • Verfahren gegen Tiktok: EU sieht psychische Gesundheit von Minderjährigen in Gefahr

    Nicht bloß in den USA droht TikTok Ärger, auch mit der EU gerät die chinesische Videoplattform wiederholt aneinander. Diese hat nun ein weiteres Verfahren gegen die App angekündigt. Diesmal steht allerdings die App-Version Tiktok Lite im Fokus der EU-Ermittler. Konkret sorgt sich die Europäische Kommission um die psychische Gesundheit von Minderjährigen. Diese sieht sie durch den Gebrauch der App, besonders mit den Blick auf die Aufgaben- und... [mehr]


  • Tracking-Cookies: Viele Webseiten ignorieren Einstellungen der Benutzer

    Eine neue Studie zeigt, dass viele Webseiten die Entscheidung ihrer Besucher, Cookies abzulehnen, ignorieren und trotzdem Daten sammeln. Forscher der Universität Amsterdam (UvA) untersuchten dazu 85.000 europäische Webseiten und kamen zu dem Schluss, dass rund 90 % von ihnen gegen mindestens eine Datenschutzbestimmung verstoßen. Cookies sind dabei Fluch und Segen zugleich. Einerseits sind sie sehr nützlich, weil sie der Website dabei... [mehr]


  • Nutzung von Microsoft 365: EU-Kommission verstößt gegen eigene Datenschutzrichtlinien

    Allzu gern äußert die EU Kritik an Datenschutzverstößen seitens Unternehmen und Behörden. Wie aus einer aktuellen Untersuchung des Europäischen Datenschutzbeauftragten, kurz EDSB, hervorgeht, fallen die EU-Institutionen aber mitunter selbst mit fragwürdigen Praktiken hinsichtlich des Datenschutzes auf. Konkret geht es um den Einsatz von Microsoft 365 durch die EU-Kommission. Der vorliegende Bericht wirft dieser vor, selbst nicht genug... [mehr]


  • Personenbezogene Online-Werbung: EuGH stärkt Datenschutz der Bürger

    Der EuGH hat den Datenschutz der Bürger innerhalb Europas bei personenbezogener Online-Werbung gestärkt. Vorausgegangen war ein verhängtes Bußgeld in Höhe von 250.000 Euro seitens der belgischen Datenschutzbehörde gegenüber dem seinerseits in Belgien ansässigen IAB, kurz für Interactive Advertising Bureau. Der IAB ist ein Verband, der sich aus Mitgliedern aus Unternehmen der digitalen Werbe- und Marketingindustrie wie beispielsweise... [mehr]


  • Digital Service Act: Tech-Konzerne halten sich kaum an die neuen Regeln

    Der von der EU initiierte Digital Service Act (DSA) ist seit mehr als 100 Tagen in Kraft. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) nahm dies zum Anlass, um zu überprüfen, ob das neue Gesetz Wirkung zeigt und sich die großen Online-Plattformen auch daran halten. Das Ergebnis ist allerdings ernüchternd. Mit dem DSA wollte die EU seit August 2023 die Internetnutzer innerhalb des europäischen Raums besser vor übergriffigen Verhalten seitens... [mehr]


  • EU Data Act: Mehr Hoheit der Nutzer über ihre Daten

    Schon lange ist der EU die Datenhoheit großer Technologiekonzerne aus dem Ausland ein Dorn im Auge. Daten von Bürgern der Europäischen Union zu schützen und gleichzeitig effektiver nutzbar zu machen ist ein schmaler Grat, den die EU versucht im, durchaus nicht unumstrittenen, EU-Data-Act zu realisieren. Auf dem Weg hin zu dieser gemeinsamen Rechtsgrundlage hat das EU-Parlament am Mittwoch einen wichtigen Schritt gemeistert und sich auf ein... [mehr]


  • Spotify: Millionenstrafe wegen Verstöße gegen Datenschutz

    Europas beliebtester Musik-Streaming-Dienst Spotify wurde von der schwedischen Datenschutzbehörde IMY zu einer Strafzahlung in Höhe von 58 Millionen schwedischen Kronen verurteilt, was umgerechnet etwa 5,03 Millionen Euro darstellen. Als Begründung führt die Behörde an, dass das Unternehmen zu intransparent mit dem Umgang von persönlichen Daten sei und deshalb gegen Artikel 15 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verstößen würde. Konkret... [mehr]


  • DSGVO: ChatGPT in Italien vorerst gesperrt

    Die News zu ChatGPT überschlagen sich weltweit. Nun allerdings gab es binnen kurzer Zeit zwei Schlagzeilen, die OpenAI nicht gefallen dürften. Die Firma, die hinter der erfolgreichen KI steht, musste bereits am 20.März einige Bugs eingestehen. Dadurch konnten kurzzeitig einige User die Eingaben anderer erkennen. Diese Probleme waren Anlass für die italienischen Behörden, sich die KI näher anzuschauen. Am Freitag, dem 31. März,... [mehr]


  • Irische Datenschutzbehörde: Meta muss 390 Millionen Euro Strafe zahlen

    Die irische Datenschutzbehörde Data Protection Commission (DPC) hat sich viel Zeit gelassen – fast fünf Jahre: Nun gab die Behörde in einer Mitteilung bekannt, dass Meta eine Strafe wegen Verstößen gegen den Datenschutz in Höhe von 390 Millionen Euro zu zahlen habe. Doch der Reihe nach: Mit Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 änderte Meta, seinerzeit noch unter Facebook bekannt, seine Praxis, die Einwilligung zum Verwerten personenbezogener... [mehr]


  • Irland verhängt Rekordstrafe gegen Instagram

    Dass Mark Zuckerberg und der Meta-Konzern es beim Thema Datenschutz nicht genau nehmen, ist hinreichend bekannt. Dies bestätigt auch der neueste Fall, bei dem die irische Datenschutzbehörde eine Rekordstrafe in Höhe von 405 Millionen Euro gegen das Unternehmen verhängt hat. Grund für das auferlegte Bußgeld ist der unzureichende Umgang mit personenbezogenen Daten, insbesondere bei minderjährigen Nutzern der Plattform Instagram. Eine... [mehr]


Back to top