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Datenskandal: Die App "Clearview AI" nutzt Bilder von Facebook

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Dass durch das Hochladen eines Bildes bei der Social-Media-Plattform Facebook nicht nur Freunde auf besagte Aufnahme Zugriff haben, sondern das gesamte Internet, müsste mittlerweile bei den meisten Menschen angekommen sein. Zwar gibt es Privatsphäre-Optionen, mit denen man die Sichtbarkeit einschränken kann, allerdings haben solche Funktionen - wie die Vergangenheit gezeigt hat - diverse Sicherheitslücken. Somit kann man nie absolut sicher sein, dass ein veröffentlichtes Bild letztendlich nicht doch von mehr Usern gesehen werden kann, als man das überhaupt möchte. 

Genau solche Lücken bzw. frei zugänglichen Bilder hat sich das Unternehmen hinter der App "Clearview AI" zunutze gemacht. Zunächst hat das Unternehmen sämtliche Bilder von Facebook und anderen Social-Media-Plattformen heruntergeladen und mit diversen Daten angereichert. Dadurch ist eine Datenbank mit mehr als drei Milliarden Bildern entstanden. Laut den Nutzungsbedingungen von Facebook und Co. ist dies zwar nicht erlaubt, allerdings unternimmt Facebook auch nichts dagegen, um solch ein Verhalten zu unterbinden.

Mit Hilfe der Datenbank ist das Unternehmen nun in der Lage, eine Vielzahl von Menschen mithilfe der eigenen Gesichtserkennungs-Software zu identifizieren. Da sich solch eine Dienstleistung vermarkten lässt, findet man in den Kundenkreisen des Unternehmens diverse ermittelnde Behörden, wie z.B. das FBI oder das Heimatschutzministerium der Vereinigten Staaten von Amerika. Zwar wissen die Behörden im Einzelnen offenbar nicht, wie die App genau funktioniert, allerdings sind die Ergebnisse laut Angaben der US-Behörden überzeugend. 

Dass sich bei solch einem System in privater Hand auch ein erhebliches Missbrauchspotenzial erkennen lässt, ist selbstredend. Dies ist auch der Stadt San Francisco bekannt. Aus diesem Grund ist die Nutzung von Gesichtserkennung aktuell bei allen Behörden im kalifornischen San Francisco verboten.

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