> > > > XMG 15 Pro: Neues Gaming-Notebook mit Turing Max-P

XMG 15 Pro: Neues Gaming-Notebook mit Turing Max-P

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xmg pro e19Nach der Vorstellung der ersten Turing-Grafikkarten für Notebooks und der Aktualisierung des XMG Ultra 17 und Ultra 15 hat Schenker Technologies in dieser Woche mit dem XMG Pro 15 ein gänzlich neues Modell präsentiert, das die Nachfolge des XMG P507 antreten soll. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich dabei um ein Gaming-Notebook mit 15,6-Zoll-Display, das auf die erst kürzlich vorgestellten RTX-Grafikchips von NVIDIA setzt, und dank seines Thin-Bezel-Designs trotzdem kompakt bleiben soll. 

Mit Abmessungen von 359 x 258 x 29,9 mm und einem Gewicht von 2,5 kg kommt es zwar nicht an die Kompakt-Modelle von Gigabyte, MSI, Razer und ASUS heran, setzt dafür jedoch nicht auf die sparsamen Max-Q-Ableger, sondern auf die leistungsfähigeren Max-P-Versionen. Zum Einsatz kommt wahlweise eine GeForce RTX 2060 oder die schnellere GeForce RTX 2070, die mit 6 bzw. 8 GB GDDR6-Videospeicher ausgerüstet sind. Das Max-P-Design soll gegenüber dem Max-Q-Ansatz mit einer höheren Leistung aufwarten. Ein integrierter MUX-Switch erlaubt das Umschalten der Anbindung des internen Displays und somit entweder die Nutzung von G-Sync oder die Aktivierung der Stromspar-Technik Optimus, bei der bei Nichtgebrauch der dedizierten Grafiklösung mit Blick auf den Stromhunger automatisch auf die sparsame CPU-Grafik umgeschaltet wird. 

Auf Seiten des Prozessors bietet das neue XMG Pro 15 einen Intel Core i7-8750H, der mit sechs bis 4,1 GHz schnellen Coffee-Lake-H-Kernen ausgerüstet ist und der auf einen bis zu 64 GB großen DDR4-Arbeitsspeicher mit 2.666 MHz zurückgreifen darf. Für eine leistungsstarke Kühlung sorgen ein angepasstes Heatpipe-Design mit jeweils eigenem Lüfter für die getrennten Kühlzonen. Die Zahl der Rotorblätter wurde gegenüber dem XMG P507 ebenfalls erhöht und auch die Zahl der Finnen bei den Heatsinks vergrößert, um die Oberfläche zu erhöhen. Ein großer Lufteinlass an der Unterseite sorgt für Frischluft, die an vier Auslassöffnungen aufgewärmt wieder nach draußen befördert wird. Insgesamt wollen die Leipziger die Kühlleistung um etwa 20 % verbessert haben. Auf Seiten des Massenspeichers stehen wie üblich zahlreiche verschiedene Komponenten zur Wahl – bis hin zu zwei RAID-fähigen M.2-SSDs.

Das Display misst die besagten 15,6 Zoll in seiner Diagonalen, arbeitet nativ mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten, setzt auf ein blickwinkelstabiles IPS-Panel und bietet schnelle 144 Hz sowie G-Sync-Support. Eine Gamer-Tastatur mir RGB-Einzeltasten-Beleuchtung und Makro-Funktion sowie natürlich mit präzisem Druckpunkt und ein Glas-Touchpad inklusive integriertem Fingerprint-Sensor dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen. Anschlussseitig bietet das XMG Pro 15 drei USB-A- und zwei USB-C-Ports, wovon einer als Thunderbolt-3-Schnittstelle dient. Für die Videoausgabe stehen außerdem einmal miniDisplayPort und HDMI bereit. Dazu gibt es zwei getrennte Klinkenbuchsen, Gigabit-LAN und AC-WLAN sowie einen Speicherkartenleser. 

Das XMG Pro 15 lässt sich ab sofort zu einem Preis ab 1.799 Euro auf bestware.com vorbestellen. Die Auslieferung soll zwischen Ende Februar und Anfang März erfolgen. 

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Kommentare (12)

#3
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Registriert seit: 10.05.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2969
Und das absolut unverhältnismäßig.
#4
Registriert seit: 18.05.2007

Admiral
Beiträge: 9873
Ja, die Preise sind echt unverschämt geworden. Vor allem da es sich beim XMG genau wie bei Schenker und co. nur um 0815 billig Clevo Geräte handelt. (Billig meine ich in Bezug auf Verarbeitung, Material und Güte)
#5
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Registriert seit: 10.05.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2969
Dafür ist halt ein vernünftiges Kühlsystem verbaut, dass stärkere Hardware leiser kühlt als die meisten "Gamingnotebooks" auf dem Markt. ;-)
#6
Registriert seit: 24.05.2012

Kapitän zur See
Beiträge: 3954
Zitat Romsky;26781999
Ja, die Preise sind echt unverschämt geworden. Vor allem da es sich beim XMG genau wie bei Schenker und co. nur um 0815 billig Clevo Geräte handelt. (Billig meine ich in Bezug auf Verarbeitung, Material und Güte)


Also an meinem Clevo ist aber nix billig. Zumindest nix billiger als einem durchschnittlichen ThinkPad, die auch nur aus Kunststoff bestehen.
#7
Registriert seit: 18.05.2007

Admiral
Beiträge: 9873
Also ein Thinkpad wird in fast allen Belangen qualitativ besser sein. Sei es Support, Bios, Tastatur usw. Von der Garantie reden wir erst gar nicht. ;)
#8
Registriert seit: 24.05.2012

Kapitän zur See
Beiträge: 3954
Du sprachst von Material, Güte und Verarbeitung und jetzt kommst du plötzlich mit BIOS, Support und Garantie?!

Das beste Notebook ist das, was keine BIOS Updates braucht und auch keinen Anruf beim Support und das traf auf mein Clevo bisher zu ;)

Ich hatte selbst ein x240, das war genauso aus Plastik wie das Clevo hier auch. Immerhin ist der Deckel beim Clevo aus Alu, der war beim ThinkPad auch aus Kunststoff.
#9
Registriert seit: 18.05.2007

Admiral
Beiträge: 9873
Du willst jetzt also ein Gerät aus 2013 (X240) mit einem Gerät aus 2018/19 vergleichen? Wenn du da mal aktuelle Geräte mit den Clevo Barebones vergleichst wirst du schon massive Unterschiede sehen. In meine Augen, also ist meine Meinung, sind alle Clevo Barebones "Billigschund". (qualitativ gesehen)

P.S. Und das beste Notebook welches keine Biosupdates braucht? Naja... sag das mal den Leuten welche keine uCode Updates von Intel bekommen haben... ;) egal ob man es will oder nicht, aber ist immer sinnvoll wenn man darauf zurückgreifen kann wenn man es braucht.
#10
Registriert seit: 24.05.2012

Kapitän zur See
Beiträge: 3954
Hattest du denn ein aktuelles Clevo-Barebone?

Und es geht nicht um microcode-Updates, es geht darum, dass eine Vielzahl von Updates nötig sind, damit grundlegende Funktionen laufen. Siehe Dell XPS.
#11
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Registriert seit: 10.05.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2969
Support, BIOS kann man sich bei Clevo Barebones allesamt aussuchen. Da gibts dutzende Anbieter, von billig bis teuer. Von keinem Support bis 5*. Da gibt Anbieter die regelmäßig eines der besten und umfangreichsten BIOS kostenlos updaten, welches man für Laptops aussuchen kann. Stichwort "Prema-BIOS".
Deine "Kritikpunkte" sind quasi durchgehend nicht richtig. Vielleicht vorher mal informieren? :wink:
#12
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Registriert seit: 02.07.2007
Wonfurt
Kapitän zur See
Beiträge: 3463
Naja,bei MSI zahlste auch ordentlich,vorallem wenns mit guter Kühlleistung haben willst
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