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Erste Hinweise zur GeForce RTX 2080 Mobile aufgetaucht

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nvidia-tesla-p100Zur Gamescom 2018 ließ NVIDIA die Katze endlich aus dem Sack und stellte über zwei Jahre nach der Pascal-Generation seine ersten Turing-Grafikkarten für Spieler vor. Zwar sind die Eckdaten und Features überwiegend bekannt und die Founders Editionen der GeForce RTX 2080 Ti, RTX 2080 und GeForce RTX 2070 direkt bei NVIDIA zu Preisen zwischen 639 und 1.259 Euro vorbestellbar, doch ausgeliefert werden sollen sie erst ab dem 20. September. Bis zu den ersten unabhängigen Benchmarks werden also noch ein paar Tage verstreichen müssen.

Nun sind die ersten Informationen zu den mobilen Ablegern aufgetaucht. Der US-amerikanische Technikblog wccftech.com hat zum einen öffentlich einsehbare Informationen, zum anderen weitere Details aus eigenen Quellen zusammengetragen. 

So tauchten in den letzten Tagen an mehreren Stellen neue Device-IDs auf, die mit ziemlicher Sicherheit auf die neuen Notebook-Chips hindeuten. So dürfte die GeForce RTX 2080 Mobile unter der internen Bezeichnung „1EAB“ auf dem TU104M-Chip aufbauen. Technische Daten hierzu gibt es zwar nicht, jedoch sind sich die Kollegen sicher, dass NVIDIA auf das bereits bekannte Max-Q-Design der älteren Pascal-Ableger aufbauen wird.

Damit hatte NVIDIA mit strengen Regeln die TDP deutlich gesenkt und letztendlich den Stromhunger und die Abwärme der ohnehin unbeschnittenen Pascal-Chips weiter drücken können. Die Taktraten wurden dafür deutlich nach unten korrigiert. Ähnlich könnte die Grafikschmiede bei ihren Turing-Nachfolgern verfahren, die aber deutlich als solches im Notebook gekennzeichnet werden sollen. In die Karten spielen dürfte außerdem der fortschrittlichere Fertigungsprozess der Architektur. 

Weiterhin schlanke Geräte

Mit den ersten Max-Q-Lösungen hatte NVIDIA vor allem den Schlankheits-Wahn unter den High-End-Gaming-Notebooks eingeläutet. Prominente Geräte mit geringer Bauhöhe, leichtem Gewicht und meist mit Thin-Bezel-Displays sind das ASUS ROG Zephyrus GX501 und dessen kleiner Bruder Zephyrus M sowie das MSI GS65 Stealth Thindas Gigabyte Aero 15X v8 oder das XMG Neo 15 und das Razer Blade 15 (2018). Nach Aussagen von wwcftech.com, die mit Notebook-Herstellern gesprochen haben wollen, soll es solche Geräte auch mit den ersten Turing-Ablegern geben. „Mit NVIDIAs Hilfe werden wir die RTX 2080 Max-Q in die bestehenden Ultra-Thin-Geräte der 15- und 17-Zoll-Klasse einbauen können“, heißt es übersetzt. 

Besonders spannend dürften vor allem die kleineren RTX-2070- oder gar RTX-2060-Ableger werden. Die sollen jedoch erst nach den jeweiligen Desktop-Versionen erscheinen. Für die GeForce RTX 2070, die etwas später folgen soll, könnte das keinen Start vor November bedeuten. Eine GeForce RTX 2060 ist hingegen noch überhaupt nicht in Sichtweite. Vermutlich wird es die ersten Gaming-Notebooks im Spätherbst ausschließlich mit GeForce RTX 2080 Mobile geben, während die kleineren Vertreter viel später erscheinen werden. 

Das vierte Quartal könnte also noch einmal spannend werden.