Seite 4: Benchmark: Iometer

Iometer ist ein recht universeller Benchmark, mit dessen Hilfe sich die Rohleistung eines Laufwerks mit nahezu allen erdenklichen Zugriffsmustern untersuchen lässt. In der aktuellen Version ist außerdem die Möglichkeit hinzugekommen, das Datenmuster auszuwählen. Von besonderem Interesse sind hier die Optionen „Repeating bytes“ und „Full random“. Die erste Option erzeugt immer die gleichen Datenmuster, sodass ein Controller diese Daten stark komprimieren kann. Das machen bei weitem nicht alle Controller, manche (z.B. SandForce) besitzen allerdings eine transparente Kompression und erreichen so, stark abhängig vom Datenmuster, eine höhere oder niedrigere Datenübertragungsrate. Die zweite Option erzeugt einen 16 MB großen Puffer mit Daten hoher Entropie, sodass eine Kompression sehr schwer (allerdings nicht komplett unmöglich) wird. Controller, die komprimieren, werden daher mit beiden Datenmustern getestet und die Ergebnisse mit der Einstellung „Full random“ entsprechend gekennzeichnet. Die Standardeinstellung ist „Repeating bytes“, so werden meistens auch die Herstellerangaben ermittelt.

Während die minimale Anfragetiefe (auch Queue Depth, kurz QD) von eins typisch für ein Desktopsystem ist (sie kann auch geringfügig höher sein, befindet sich jedoch meistens deutlich im einstelligen Bereich), zeigt der Test mit QD 32 das Maximum dessen, wozu die SSD imstande ist. Derart hohe Anfragetiefen erreicht man unter normalen Umständen allerdings nur in Mehrbenutzer- bzw. Serverumgebungen.

Der 4K-Test wird über einen Bereich von acht Millionen logischen Sektoren (512 Byte) durchgeführt, der sequenzielle Test findet über die komplette Kapazität des Laufwerks statt.

Iometer

4K lesen (QD1)

MB/s
Mehr ist besser

Iometer

4K schreiben (QD1)

MB/s
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Iometer

4K lesen (QD3)

MB/s
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Iometer

4K schreiben (QD3)

MB/s
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Iometer

4K lesen (QD32)

MB/s
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Iometer

4K schreiben (QD32)

MB/s
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Iometer

Sequenziell lesen

MB/s
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Iometer

Sequenziell schreiben

MB/s
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Im Iometer kann die Samsung 980 ein insgesamt ansprechendes Gesamtergebnis für eine SSD ihrer Zielgruppe erzielen. Der Unterschied zu den Top-Modellen wie auch der Pro-Schwester ist teilweise beachtlich, doch der Abstand nach unten wird meist gewahrt. Ein spezieller Blick gilt natürlich nicht nur dem Pro-Modell, sondern auch den DRAMless-Konkurrenten von Western Digital und Toshiba. Während letztere fast konstant deutlich hinter der 980 liegt, gelingt es der SN550 das ein oder andere Mal, sich auch weit vor der neuen Samsung zu platzieren. 

Sequenziell enttäuscht die Samsung 980.