Gehäuse und Verarbeitungsqualität
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Die ROG-Swift-Monitore gehören immer zu den auffälligsten Modellen ihrer Klasse. Das bereits angesprochene 720-Hz-Modell treibt das ROG-Design mit einem teils transparenten Gehäuse auf die Spitze. Der ROG Strix XG27AQDPG ist deutlich zurückhaltender. Von vorn gesehen, besitzen heute ohnehin alle Geräte auf mindestens drei Seiten eine Edge-to-Edge-Optik. ASUS treibt das Spiel auf die Spitze und gestaltet auch den unteren Rahmen sehr schmal.
Dort ist nicht einmal mehr Platz für das ROG-Logo, das unterhalb auf einem separaten Element sitzt. Es ist ein RGB-Eye-Catcher und bietet gleichzeitig Platz für den Neo-Proximity-Sensor, der ein Teil der OELD-Schutzmaßnahmen ist. Auf der Rückseite platziert ASUS den Joystick als zentrales Bedienelement.
Wie bei OLED-Monitoren üblich: ASUS bindet die sehr flache Panel-Konstruktion in das Design ein. Die Technik muss jedoch irgendwo stecken, sodass der flache Eindruck nur an den Rändern erweckt werden kann.
Gerade der Standfuß fällt ein gutes Stück unscheinbarer aus, als wir es von den PG-Modellen kennen. Er könnte gut und gerne auch bei einem Office-Modell zum Einsatz kommen. Das muss aber gar nichts Negatives sein. Der Fuß nimmt wenig Platz auf dem Schreibtisch ein und bietet dem Gerät einen sicheren Stand. Zusammen mit der stabilen Aufhängung unterstreicht das den hochwertigen Eindruck, den der 27-Zöller auf dem Schreibtisch hinterlässt.
Bereits von anderen ROG-Modellen bekannt: Über ein Gewinde im Monitor-Arm kann weiteres Zubehör verbunden werden.
Die Rückseite bietet das von ASUS zuletzt immer wieder genutzte große ROG-Logo als großes RGB-Element in Pixel-Optik. Das sieht schick aus und zieht alle Blicke auf sich, kann manchem aber schon wieder zu viel sein. Die Beleuchtung kann entweder über das OSD oder das DisplayWidget-Center angepasst werden.
Das Anschlusspanel
Das Anschlusspanel fällt mit Blick auf den Preis vergleichsweise rudimentär aus. ASUS setzt auf einen DisplayPort 1.4 und zwei HDMI-2.1-Schnittstellen. Gigabyte geht hier beim FO27Q5P ein gutes Stück weiter und verbaut gleich zweimal DisplayPort 2.1 und zusätzlich einen Ausgang für den Aufbau einer Daisy-Chain.
USB-seitig gibt es zwei 3.2-Gen1-Anschlüsse. Auf USB‑Typ‑C verzichtet ASUS hingegen.
