Seite 7: SATA-6G-, USB-3.2-Gen1/Gen2(x2)- und M.2-Performance

USB-3.2-Gen2-Performance

Das MSI MPG X570S CARBON MAX WIFI stellt fünf USB-3.2-Gen2-Schnittstellen bereit. Vier Stück befinden sich am I/O-Panel und eine Schnittstelle wird über den Typ-C-Header bereitgestellt. Vier Ports arbeiten über die CPU und eine Schnittstelle nativ mit dem X570-Chipsatz zusammen.

Für den Test setzen wir die externe NVMe-SSD WD_Black P50 mit 2-TB-Kapazität von Western Digital ein, die den USB-3.2-Gen2x2-Standard (20 GBit/s) unterstützt und damit mehr als genug geeignet ist, die USB-Schnittstellen zu testen.

Auch wenn die Schreibrate mit 970 MB/s unterhalb der magischen 1.000-MB/s-Marke liegt, ist dies ein guter Wert. Lesend waren es sequentiell sogar 1.038 MB/s.

USB-3.2-Gen1-Performance

An USB-3.2-Gen1-Buchsen bietet das MSI MPG X570S CARBON MAX WIFI insgesamt acht Stück an. Vier Stück werden am I/O-Panel über den ASMedia ASM1074 bereitgestellt, die anderen vier Stück über die beiden Onboard-Header, die direkt über den X570-Chipsatz ans Werk gehen. Für den USB-3.2-Gen1-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.2-Gen2x2-Lösung verwendet.

Als durchaus solide kann man die USB-3.2-Gen1-Performance über den ASMedia ASM1074 werten. Ermittelt wurden 437 MB/s im Lesen und knapp 410 MB/s im Schreiben. Wie wir es schon öfter erleben durften, bieten die beiden internen Header, die direkt mit dem PCH kommunizieren, Gen2-Werte, sprich die doppelte Leistung.

SATA-6GBit/s-Performance

MSIs MPG X570S CARBON MAX WIFI stellt acht SATA-6GBit/s-Buchsen bereit. Alle acht Konnektoren arbeiten nativ mit dem X570-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

Unser SATA-SSD wurde vom X570-Chipsatz auf solide 527 MB/s lesend und bis 463 MB/s schreibend beschleunigt. Damit kann man leben.

M.2-Performance

Auf dem MSI MPG X570S CARBON MAX WIFI halten sich drei M.2-Schnittstellen über den X570-Chipsatz bereit, welche mit jeweils vier Gen4-Lanes angebunden sind (64 GBit/s). Die vierte M.2-Schnittstelle agiert zusammen mit dem Ryzen-Prozessor im Höchstfall im PCIe-4.0-x4-Modus. Für den M.2-Test verwenden wir die Corsair MP600 mit 2-TB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Corsair mit 4.950 MB/s lesend und 4.250 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe.

Als wir den NVMe-Test vollziehen wollten, machte die Corsair MP600 leider die Grätsche, sodass die ermittelten Werte über den Chipsatz als nichtig angesehen werden sollten. Wir haben von Corsair bereits den SSD-Ersatz in Form der 1-TB-Version erhalten, die dieselben Transferraten unterstützt, wie die 2-TB-Variante. Sowohl über den Ryzen 9 5900X als auch über den X570-Chipsatz wurden passende Werte erreicht.