Seite 7: SATA-6G-, USB-3.2-Gen1/Gen2- und M.2-Performance

USB-3.2-Gen2-Performance

Das ASUS ROG Crosshair VIII Hero (Wi-Fi) stellt insgesamt bis zu neun USB-3.2-Gen2-Schnittstellen mit einer Ryzen-3000-CPU bereit. Acht Stück befinden sich am I/O-Panel und ein Anschluss wird über einen Onboard-Header ermöglicht. Von den neun Ports arbeiten vier Stück über die Ryzen-3000-CPU und fünf Stück mit dem X570-Chipsatz. In Verbindung mit einem Ryzen-Prozessor der zweiten Generation arbeiten vier Ports am I/O-Panel mit der USB-3.2-Gen1-Spezifikation.

Für den Test setzen wir das externe Akitio NT2-U3.1-Gehäuse ein, in dessen Inneren wir zwei 2,5-Zoll-SSDs des Typs OCZ Vector 150 mit einer Speicherkapazität von jeweils 480 GB nutzen. Das Solid State Drive kommt bis auf 550 MB/s lesend und 530 MB/s schreibend. Beide SSDs arbeiten im RAID-0-Verbund, sodass die USB-3.2-Gen2-Schnittstelle ordentlich ausgelastet werden kann.

Da wir das ASUS ROG Crosshair VIII Hero (Wi-Fi) mit dem Ryzen 7 2700X getestet haben, konnten wir die USB-3.2-Gen2-Performance zunächst nur über den X570-Chipsatz festhalten. Hierüber können wir eine durchschnittlich gute Performance mit bis zu 849 MB/s im Lesen und maximal 905 MB/s im Schreiben bescheinigen.

USB-3.2-Gen1-Performance

An USB-3.2-Gen1-Buchsen bietet das ASUS ROG Crosshair VIII Hero (Wi-Fi) insgesamt sechs Stück an (mit einer Ryzen-2000-CPU zehn Stück). Am I/O-Panel befinden sich vier/acht Ports, intern zwei Stück über den Header. Für den USB-3.2-Gen1-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.2-Gen2-Lösung verwendet.

Wir konnten dafür die USB-3.1-Gen1-Leistung über die CPU, über den Chipsatz und auf indirektem Wege mit dem ASMedia ASM1074 kontrollieren. Über alle drei Wege wurden sowohl lesend als auch schreibend mindestens 400 MB/s erreicht, wobei die CPU am schnellsten war und der ASM1074 am schlechtesten abgeschnitten hat.

SATA-6GBit/s-Performance

Das ASUS ROG Crosshair VIII Hero (Wi-Fi) stellt acht SATA-6GBit/s-Buchsen bereit. Alle acht SATA-Konnektoren arbeiten nativ mit dem X570-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

Zweigeteilt fällt die SATA-6GBit/s-Performance aus. Während die Leserate mit 554 MB/s hervorragend ausfiel, lässt die Schreibleistung mit höchstens 483 MB/s zu wünschen übrig.

M.2-Performance

Auf dem ASUS ROG Crosshair VIII Hero (Wi-Fi) halten sich zwei M.2-M-Key-Schnittstellen mit PCIe-4.0-x4-Anbindung über die Ryzen-3000-CPU und Chipsatz bereit. Mit einer Ryzen-2000-CPU arbeitet der obere M.2-Anschluss mit der PCIe-3.0-x4-Spezifikation.

Für den M.2-Test verwenden wir die Corsair MP600 mit 2-TB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Corsair mit 4.950 MB/s lesend und 4.250 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe in der Version 1.3 und bedient sich an vier Gen4-Lanes vom Chipsatz und vom Prozessor.

Der M.2-Performance-Test wurde von Andreas Stegmüller während der Ryzen-3000-CPU-Tests mit dem ASUS ROG Crosshair VIII Hero (Wi-Fi) absolviert. Sowohl über den Ryzen 7 3700X als auch über den X570-Chipsatz wurde die PCIe-3.0-x4-Spezifikation dank der PCIe-4.0-x4-Ansbindung deutlich überschritten. In beiden Fällen wurden die Herstellerangaben sogar leicht überboten. Im Lesen waren es 4,989 GB/s beziehungsweise 4,995 GB/s und im Schreiben jeweils um die 4,260 GB/s.