Seite 3: Features und Layout (2)

Alle sechs SATA-6GBit/s-Ports wurden um 90 Grad angewinkelt, doch nicht alle sechs arbeiten direkt mit dem B450-Chipsatz zusammen. Dies gilt nämlich nur für die vier linken Ports. Die beiden rechten Anschlüsse gehen über die CPU/APU ans Werk.

  • BIOS Flashback+ Button
  • PS/2, 2x USB 2.0
  • DisplayPort 1.2, HDMI 1.4
  • Intel-Wireless-AC-9260-Modul
  • Gigabit-LAN (Intel I211-AT), 2x USB 3.1 Gen1 (CPU)
  • 2x USB 3.1 Gen2 (AMD B450)
  • 5x 3,5 mm Klinke, 1x TOSLink

Am I/O-Panel findet der Anwender alle aktuellen Anschlüsse und Technologien. Von jeder gegenwärtigen USB-Generation wurden zwei Anschlüsse berücksichtigt. Dazu gibt es einmal PS/2, Gigabit-LAN und die obligatorischen Audioanschlüsse. Mit dem Intel Wireless-AC 9260 wurde ein aktuelles WLAN-ac- und Bluetooth-5.0-Modul verbaut (bis 1,73 GBIt/s WLAN-Durchsatz brutto) und im Falle einer APU stehen je ein DisplayPort- und HDMI-Grafikausgang zur Verfügung.

Für besseren Komfort sorgt der BIOS-Flashback-Plus-Button, mit dem der Anwender das BIOS unkompliziert aktualisieren kann, auch wenn keine CPU und kein RAM installiert sind.

Auf der rechten Seite sehen wir den Nuvoton NCT6797D-M, der als SuperI/O-Controller fungiert. Mittig befindet sich unter dem EMI-Shield mit der Aufschrift "Audio Boost" Realteks ALC1220-Codec. Mit im Gepäck sind allerdings auch insgesamt neun Audiokondensatoren für ein besseres Klangergebnis. Bleibt schließlich noch der Intel-I211-AT-Controller übrig, der mit maximal 1 GBit/s Daten schieben kann.

Nebenbei noch der Hinweis, dass das B450 Gaming Pro Carbon AC das einzige B450-Modell von MSI ist, dass den Intel-Gigabit-LAN-Chip besitzt. Der Rest hat einen Netzwerkcontroller von Realtek erhalten.

Das gesamte Layout weiß zu gefallen. Alle Anschlüsse befinden sich an den richtigen Stellen und beim Systemaufbau sind uns keine Unstimmigkeiten aufgefallen. Einzig den PCIe-2.0-x1-Steckplatz direkt unterhalb vom PCIe-3.0-x16-Slot hätte MSI weglassen können, da Ersterer mit einer Dual-Slot-Grafikkarte überdeckt wird.

Generell werden genügend FAN-Header bereitgestellt, um die Kühlung im Gehäuse zu gewährleisten. Auch für eine Wasserpumpe steht ein Anschluss bereit.