Seite 4: Features und Layout (3)

Um den USB-3.1-Gen2-Header kümmert sich der weitverbreitete ASMedia ASM3142. Da sich der Controller um lediglich einen Anschluss kümmern muss, steht so genügend Leistung bereit.

Nuvotons NCT6779D-R wird als SuperI/O-Controller eingesetzt. So werden die Spannungen, Temperaturen und die Lüftergeschwindigkeiten durch ihn im Auge behalten.

Wie wir bereits bei den SATA-Ports erwähnt haben, arbeiten zwei zusätzliche SATA-Ports über ASMedias ASM1061. Er kann maximal zwei Ports steuern. Leider trifft dies weniger auf die Performance zu, denn der ASM1061 kommt nur auf etwa 400 MB/s.

Auf diesen beiden Bildern werden die weiteren Unterschiede zwischen dem ASRock X470 Taichi und dem ASRock X470 Taichi Ultimate ersichtlich. Der Hersteller hat natürlich dasselbe Grund-PCB verwendet. Allerdings wurden bei der Ultimate-Version unten rechts in der Ecke ein Power- und Reset- sowie ein CMOS-Clear-Button untergebracht. Des Weiteren bietet nur das X470 Taichi Ultimate einen TPM-Header (Trusted Platform Module), falls dieser wichtig sein sollte.

Rechts benachbart sind zwei RGB-LED-Header, von denen einer als "addressable" ausgeführt wird - und an dem beispielsweise die Cooler Master MasterLiquid ML240R RGB angeschlossen werden kann.

Der AQtion AQC107 stammt von Aquantia und wird von einem Passivkühler auf Temperatur gehalten. Mit einer maximalen Übertragungsrate von 10 GBit/s ist er für die Zukunft gerüstet. Allerdings wurde der Controller ausschließlich beim X470 Taichi Ultimate verlötet.

Das ASRock X470 Taichi (Ultimate) wirkt nicht überfrachtet, alle Anschlüsse sind auf dem ATX-PCB sehr gut erreichbar gewesen. Einzig die BIOS-Batterie hat einen etwas ungünstigen Platz erhalten. Jedoch wird dies mit dem CMOS-Clear-Button anständig kompensiert, wenn es um das Zurücksetzen des BIOS geht.

Mit zwei CPU-FAN- und drei System-FAN-Headern kann der Anwender auch jede Menge Lüfter oder auch zwei Wasserpumpem anklemmen, um die Gehäusebelüftung beziehungsweise Kühlung zu optimieren.