Seite 17: Fazit

In Kooperation mit ZOTAC

Was vor wenigen Jahren noch nicht möglich war, funktioniert inzwischen tadellos: High-End-Gaming mit einem durchaus sehr kompakten System. Dank der effizienten Kaby-Lake-Prozessoren oder der Pascal-Grafikkarten von NVIDIA lässt sich auf den ZBOX-Systemen der Enthusiast-Familie von ZOTAC sehr gut spielen. Während man mit der GeForce GTX 1050 hier und da noch kleinere Abstriche bei der Performance machen muss und es nicht immer für ein ruckelfreies Spielvergnügen in Full HD reicht, ist man mit einer GeForce GTX 1060 oder gar GeForce GTX 1070 deutlich besser bedient. Am sorglosesten geht es mit einer NVIDIA GeForce GTX 1080, die sogar für QHD mehr als genug Power hat und vereinzelt sogar in der Lage ist, aktuelle Grafikkracher im hochauflösenden UHD auf den Bildschirm zu zaubern. Ob es dabei die Mini-Grafikkarten der Desktop-Generation oder aber die mobilen Ableger sein müssen, das spielt in den Benchmarks nur eine untergeordnete Rolle – die Unterschiede sind relativ gering.

Bei der Leistungsaufnahme aber zeigen die sich die Unterschiede deutlich: Hier genehmigen sich die Modelle mit Desktop-GPU vor allem unter Last ein gutes Stück mehr, als die Varianten mit Notebook-Grafik. Ob Desktop-CPU oder Notebook-Prozessor macht hingegen weniger aus, wohl aber bei der Leistung. Vor allem die ZOTAC ZBOX Magnus EN1080K kann sich hier mit ihrem vollwertigen Intel Core i7-7700 deutlich vom restlichen Feld absetzen. Bei der Lautstärke bleiben die Modelle der EN-Familie etwas laufruhiger, gefolgt von den Varianten der ER-Reihe mit AMD-CPU und schließlich den Ablegern der EK-Reihe mit Notebook-CPU und Desktop-Grafik. Als Faustregel gilt: Je schneller die Grafiklösung, desto lauter das System im Alltag: Keine wirkliche Überraschung.

Im normalen Office-Alltag bieten alle Systeme mehr als genügend Performance, was sicherlich auch an den schnellen SSDs und dem DDR4-Arbeitsspeicher liegt. Hier lassen sich alle Systeme mit schnellen M.2-SSDs samt PCI-Express-Anbindung ausrüsten und zusätzlich größere 2,5-Zoll-Laufwerke verstauen. Auf Seiten des Arbeitsspeichers werden SODIMM-Module unterstützt. WLAN und Bluetooth sowie Gigabit-LAN sind bei allen Geräten mit von der Partie, Unterschiede bei den Videoausgängen und der Zahl der USB-Anschlüsse gibt es allerdings. Preislich müssen je nach Modell zwischen etwa 630 bis fast 2.000 Euro eingeplant werden. Die ZOTAC ZBOX Magnus EN51070K wäre hier ein gutes Mittelding.

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