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Gamescom 2019: GeForce Now wird RTX-fähig und mobil

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rtxonWährend mit Medion ein weiterer großer Player ins Cloud-Gaming-Geschäft einsteigt, baut NVIDIA die Funktionen seines Dienstes weiter aus. Im Rahmen der Gamescom 2019 in Köln spendierte die Grafikschmiede GeForce Now zwei neue Features und stellte im Gespräch mit der Hardwareluxx-Redaktion weitere in Aussicht.

Wie NVIDIA während der weltgrößten Spielemesse in Köln jetzt bekannt gab, unterstützt der Cloud-Gaming-Dienst GeForce Now ab sofort auch die neuen RTX-Effekte, die man mit der aktuellen Turing-Generation einführte. Bislang war man von einem Start im Herbst ausgegangen. Damit können die neuen Raytracing-Effekte in kompatiblen Spielen wie Shadow of Tomb Raider, Battlefield V oder Metro Exodus beim Streaming aktiviert werden. Passend dazu hatte NVIDIA zahlreiche weitere Titel mit RTX-Unterstützung angekündigt. 

Für die Nutzer aus Deutschland wird weiterhin das eigene Rechenzentrum in Frankfurt zuständig sein, das nun auf die neuen RTX-Grafikkarten – egal ob GeForce oder Quadro – umgerüstet wurde bzw. in den kommenden Tagen weiter erweitert wird. RTX in der Cloud wird zeitgleich für Nutzer in Nordkaliforniern erhältlich sein. Weitere Rechenzentren in Europa und in den USA seien bereits geplant. Die Leistung einer GeForce RTX 2080 soll jedem Nutzer zur Verfügung stehen.

Ebenfalls interessant: Ab sofort kann auch von unterwegs aus auf GeForce Now zugegriffen werden, denn ab sofort gibt es auch eine Beta-App für Googles Android-Betriebssystem. Zwar empfiehlt NVIDIA die Nutzung einer schnellen Internetverbindung über WLAN, jedoch soll auch eine mobile LTE-Verbindung performant genug für das Spiele-Streaming sein. Weitere Vorteile dürfte jedoch erst 5G mit sich bringen, dessen Verbreitung hierzulande gerade erst in Fahrt kommt. Während unseres Termins durften wir eine Runde Tomb Raider auf einem Android-Smartphone samt Gamepad spielen. Unser erster Test funktionierte trotz Messeumgebung reibungsfrei.

Auf Nachfrage teilte uns NVIDIA mit, dass auch eine mobile App für iPhone- und iPad-Nutzer geplant sei, man derzeit jedoch noch keine nähere Angaben machen könne. Sogar einen Zugriff auf GeForce Now über verschiedene Smart-TVs könne man sich vorstellen, wobei hier die Leistung der integrierten SoCs ein Problem darstellen würde. Für solche Anwendungszwecke hat NVIDIA aber ohnehin schon seine Shield-TV-Geräte im Programm.

Die Beta-Phase verlässt GeForce Now damit im Übrigen nicht. Trotz der Unterstützung von RTX und des breiteren Geräte-Supports wird sich der Dienst weiterhin in der Testphase befinden. Interessierte Nutzer können sich dafür über die offizielle Webseite einschreiben und den Cloud-Gaming-Dienst mit etwas Glück ausprobieren. Die Warteliste ist jedoch sehr lang.

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