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In der Redaktion eingetroffen: Das ASUS ROG Zephyrus GX501 mit Max-Q

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Mit dem ROG Zephyrus GX501 kündigte ASUS Anfang Juni das eigenen Angaben zufolge dünnste Gaming-Notebook mit NVIDIA GeForce GTX 1080 an. Seit wenigen Tagen ist der 15-Zöller in Deutschland für stattliche 2.999 Euro erhältlich. Nun ist das Gerät in der Hardwareluxx-Redaktion für einen ausführlichen Test eingetroffen.

Das ASUS ROG Zephyrus GX501 ist das erste Notebook, welches NVIDIAs neuen Max-Q-Vorgaben entspricht. Die sehen nicht nur eine abermals bei der Effizienz verbesserte Pascal-Grafik vor, sondern machen auch Vorgaben bei Bauhöhe, Gewicht und Lautstärke. Tatsächlich ist das ASUS ROG Zephyrus GX501 an seiner dicksten Stelle gerade einmal 17,8 mm dick, an der dünnsten Stelle sogar nur 16,9 mm.

Um trotzdem eine NVIDIA GeForce GTX 1080 und einen Intel Core i7-7700HQ unterbringen und deren Kühlung gewährleisten zu können, bedient sich ASUS eines einfachen Tricks: Wird das Gerät aufgeklappt, wird es über einen ausgeklügelten Mechanismus an der Hinterseite leicht aufgedockt und die untere Abdeckung etwas herausgefahren. Über diesen Spalt kann sich die Kühlung zusätzliche Frischluft besorgen und die Abwärme leichter wieder nach draußen befördern. Damit sich der Zwischenraum einfach reinigen lässt, kann die Abdeckung komplett abgenommen werden, womit sich dann sogar die beiden Lüfter für Prozessor und Grafikkarte säubern lassen. Den dafür notwendigen Schraubendreher liefert ASUS gleich mit.

Ein Highlight ist natürlich die Ausstattung. ASUS setzt auf eine vollwertige NVIDIA GeForce GTX 1080 im Max-Q-Design mit 8 GB GDDR5-Videospeicher. Im Vergleich zu einer regulären GeForce GTX 1080 im Notebook arbeitet sie mit einer deutlich reduzierten TDP von nur etwa 90 bis 110 W statt wie bislang mit bis zu 150 W. Erreicht wird dies durch einen deutlich reduzierten Takt und einer teuren Selektion der GP104-Chips.

Während es das normale Modell auf Taktraten von mindestens 1.733 MHz bringt, soll die sparsame Max-Q-Variante nur etwa 1.468 MHz erreichen. Trotzdem soll der Leistungsverlust laut NVIDIA nur etwa 10 % betragen, wie auch unsere ersten Benchmarks aus Hersteller-Kreisen bestätigten. Nach den ersten Benchmark-Ergebnissen in unseren eigenen Redaktionsräumen können wir dies abermals bestätigten. Die Leistung der Max-Q-Variante liegt meist irgendwo zwischen einer GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070 – mal kommt sie näher an das kleinere Schwestermodell, mal zu ihrem eigentlichen Namensgeber.

Dazu gibt es einen Intel Core i7-7700HQ auf Kaby-Lake-Basis, welcher mit seinen vier bis zu 4,2 GHz schnellen Rechenkernen ebenfalls zu den schnellsten Notebook-Prozessoren zählt. Beim Arbeitsspeicher setzt man auf satte 24 GB, die sich aus zwei Riegeln mit jeweils 16 und 8 GB zusammensetzen und sich mit einer Geschwindigkeit von 2.400 MHz ans Werk machen. Beim Massenspeicher hat sich ASUS bei unserem Testmodell für ein 512-GB-Modell entschieden, welches im M.2-Steckkartenformat daher kommt und per PCI-Express angebunden wird. Das ASUS ROG Zephyrus gibt es aber auch mit doppeltem Speicher für Betriebssystem, Spiele und Programme.

Das Display misst 15,6 Zoll in seiner Diagonalen und löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf. Für eine NVIDIA GeForce GTX 1080 mag die Auflösung mit Blick auf ihre Leistungsfähigkeit vergleichsweise gering sein, dafür gibt es trotz IPS-Panel eine schnelle Bildwiederholrate von 120 Hz und G-Sync-Unterstützung.

Eine weitere Besonderheit ist der Aufbau des Topcases. Zur Unterstützung der Kühlung sind Tastatur und Touchpad komplett nach unten gerückt und der obere Bereich mit einer luftdurchlässigen und gummierten Oberfläche überzogen. Die Chiclet-Tasten der Tastatur sind RGB-hintergrundbeleuchtet und verfügen über ein Anti-Ghosting. Leider ist unser Testmuster im UK-Layout gehalten. Der Mausersatz ist direkt neben die Tastatur gewandert und lässt sich über einen einfachen Klick auch als eigenständiger Nummernblock zweckentfremden. Dann fungiert das Touchpad quasi wie ein Touchscreen auf dem die einzelnen Tasten angezeigt werden. Die Anordnung dürfte vor allem Linkshändern nicht gefallen.

Moderne Anschlüsse wie USB 3.1 Typ-C, HDMI und vier weitere USB-Schnittstellen nach Typ-A dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen, genau wie ein integriertes WLAN- und Bluetooth-Modul. Gigabit-Ethernet ist aufgrund der flachen Bauweise nicht möglich, ASUS liefert allerdings einen USB-Adapter mit.

Leichte Übertaktung auf Wunsch

Punkten will ASUS außerdem bei der Software. Hier liefert man mit dem "ROG Gaming Center" auch gleich ein mächtiges Konfigurations-Tool mit. Hier lassen sich nicht nur die aktuell anliegenden Taktraten und Temperaturen von Prozessor und Grafikkarte auslesen, über die „Turbo Gear Konfig“ können die Komponenten auch gleich übertaktet werden. In unseren Tests erreichte die NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q Taktraten von etwa 1.400 MHz, im Extreme-Preset waren sogar über 1.450 MHz möglich. Die Taktsteigerung und das damit erwartete Leistungsplus sind aber eher marginal.

Weiterhin lässt sich über das „ROG Gaming Center“ das Farbprofil des Monitors bestimmen, ein Energiesparmodus aktivieren und die Windows- und ROG-Taste, mit der sich das Tool direkt über die Tastatur starten lässt, ein- und ausschalten. Ansonsten bietet das Tool schnellen Zugriff auf den XSplit-Gamecaster, schaufelt auf Wunsch freien Speicher frei und erlaubt das Anlegen verschiedener Game-Profile. Über das „Aura“-Tool lässt sich die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur konfigurieren. Möglich sind hier neben allerlei verschiedenen Farben auch unterschiedliche Effekte. All das bringt man in einem 379 x 262 x 17,8 mm schlanken und rund 2,24 kg leichten Gehäuse unter.

Das ASUS ROG Zephyrus GX501 ist in unserem Preisvergleich derzeit ab etwa 2.999 Euro zu haben. Wie sich der Gaming-Bolide schlägt, wird man in Kürze in unserem ausführlichen Testbericht lesen dürfen.

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 14.02.2007
Saarland
Kapitänleutnant
Beiträge: 1999
Hätten die Tastatur auf der Seitenkante platzieren sollen, dann wäre noch mehr Platz für Kühlfläche gewesen...
#2
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Registriert seit: 10.05.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2883
Teure Selektion? Das ist doch ein Witz. Hier werden einfach Schrottchips für teuer Geld verkauft, die wahrscheinlich nicht so hoch takten. Das gleiche kann man mit jeder beliebigen 1080(Notebook) durch untervolten erreichen.
#3
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Registriert seit: 10.12.2012

Stabsgefreiter
Beiträge: 339
Bin auf den Test gespannt.
#4
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Registriert seit: 10.12.2015

Hauptgefreiter
Beiträge: 246
Zitat Kommando;25702193
Teure Selektion? Das ist doch ein Witz. Hier werden einfach Schrottchips für teuer Geld verkauft, die wahrscheinlich nicht so hoch takten. Das gleiche kann man mit jeder beliebigen 1080(Notebook) durch untervolten erreichen.


Die Schrott Chips müssen ja selektiert werden und das kostet ja Geld ;)
#5
Registriert seit: 19.10.2011
Hannover
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 472
man sollte noch erwähnen das 16GB Ram fest Verlötet sind und nur der 8GB Riegel erweiterbar ist! Wird sich wohl im Testzeigen müssen
#6
Registriert seit: 09.02.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 466
1000€ (je nach Ausstattung) weniger und es ist eine echte Alternative zu Desktop-PCs.
Das Konzept finde ich super, schließt man das Spielen ohne angeschlossenes Netzteil mal aus.

Jetzt noch Thinkpad-like Slice-Akkus und man hat eine mobile Workstation ;)

Mit MaxQ geht es auf jeden Fall in die richtige Richtung im Gegensatz zu bisherigen "Gaming" Notebooks mit viel Klimbim und Joghurtbecher-Style.
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