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ROG-Fan-Event: ASUS stellt aktuelle ROG-Platinen aus

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asus rog event

Vor zwei Tagen fand in Berlin das ROG-Fan-Event von ASUS statt, bei dem wir vor Ort waren. Das große Highlight zum elfjährigen Jubiläum war ganz klar die neue ROG GeForce GTX 1080 Ti Poseidon. Doch ASUS hat die Gelegenheit genutzt und zeigte auch noch andere aktuelle ROG-Produkte. Neben Monitoren, Eingabegeräten und Komplett-PCs wurden auch einige aktuelle ROG-Mainboards ausgestellt, dessen Existenz jedoch bereits bekannt ist. Mit dabei war einseits das Crosshair VI Hero für die neuen AMD-Ryzen-Prozessoren, das Maximus IX Apex und das Strix H270I Gaming. Als kleines Highlight zeigte ASUS außerdem das Maximus IX Extreme, das LGA1151-Flaggschiff für Intels Skylake- und Kaby-Lake-Prozessoren.

Das ASUS Maximus IX Extreme für Enthusiasten

Für einen sehr stolzen Preis von etwa 600 Euro bietet ASUS mit dem Maximus IX Extreme eine Enthusiasten-Platine mit dem Sockel LGA1151 an. Auf der E-ATX-Fläche befinden sich nicht nur die vier obligatorischen DDR4-DIMM-Speicherbänke, sondern auch drei mechanische PCIe-3.0-x16-Steckplätze sowie ein PCIe-3.0-x4-Slot. Als große Besonderheit wird das Maximus IX Extreme mit dem Monoblock-Wasserkühler ausgeliefert, welcher die LGA1151-CPU, die Spannungswandler und auch ein M.2-Modul auf Temperatur hält. Dem aktuellen Trend entsprechend verfügt der Wasserkühler über eine RGB-LED-Beleuchtung.

Zur weiteren Ausstattung gehören acht SATA-6GBit/s-Ports, zwei M.2-M-Key-Schnittstellen, insgesamt acht USB-3.1-Gen1- und vier USB-2.0-Schnittstellen sowie jeweils ein USB-3.1-Gen2-Anschluss in der Typ-A- und Typ-C-Ausführung. Die Netzwerk-Konnektivität erfolgt wahlweise über Intels I219-V-Gigabit-LAN-Controller oder über das enthaltene WLAN-AC- und Bluetooth-4.1-Modul. Sämtliche Audiodaten werden vom Realtek-ALC1220-Codec bearbeitet, welcher von zahlreichen Audio-Kondensatoren begleitet wird. Die fünf 3,5-mm-Klinke-Audiojacks werden entsprechend farblich beleuchtet, was das korrekte Anschließen nochmals erleichtert. Neben einigem Onboard-Komfort und ASUS auch an der FAN-Header-Anzahl nicht gespart. Für den CPU-Strom-Input sind ein 8-Pin-EPS12V- und ein 4-Pin-ATX12V-Anschluss zu erkennen.

ASUS Maximus IX Apex - Overclocking pur

Das Maximus IX Apex wird den Overclockern bereits bekannt sein. Man nehme ein E-ATX-PCB, fügt an allen vier Seiten eine unterschiedlich große Aussparung hinzu und fertig ist ein interessant designtes Mainboard. Die Auslegung des Maximus IX Apex geht dabei ganz klar in Richtung Overclocking. Diese Annahme wird bereits durch die Anzahl von lediglich zwei von maximal vier möglichen DDR4-DIMM-Speicherbänken belegt, das jedoch absolut beabsichtigt ist. Für entsprechend hohe RAM-Taktfrequenzen ist es von Vorteil, wenn das einzige Dual-Channel-Paar so dicht wie möglich am CPU-Sockel positioniert ist, um die Signallaufzeit zu verkürzen.

Ein Alleinstellungsmerkmal stellt der DIMM.2-Steckplatz dar, der von ASUS entsprechend gefertigt wurde, sodass mechanisch kein RAM-Modul hinein passt. In dem DIMM.2-Modul können zwei M.2-SSDs Platz nehmen. Kommuniziert wird dabei über den Z270-Chipsatz.

Für eine reine Overclocking-Platine hat ASUS Unmengen an Schaltern und anderen Komfort berücksichtigt, die der Overclocking-Session dienlich sind. Beispielsweise lassen sich die vier mechanischen PCIe-3.0-x16-Slots auf Wunsch mit vier DIP-Schaltern ausschalten. Fehlen dürfen da natürlich auch Spannungsmesspunkte, eine Diagnostic-LED sowie der Slow- und LN2-Modus nicht, wenn es so richtig zur Sache geht.

Im Falle einer extremen Übertaktung mit flüssigem Stickstoff oder gar flüssigem Helium muss auch die CPU-Stromversorgung gesichert sein, sodass sich ASUS dazu entschlossen hat, gleich zwei 8-Pin-EPS12V-Stromanschlüsse zu verbauen. Der LGA1151-Prozessor wird von zehn Spulen angefeuert.

Doch auch die restliche Ausstattung wurde nicht vernachlässigt. So bringt das Maximus IX Apex acht USB-3.1-Buchsen der ersten Generation, zwei USB-3.1-Anschlüsse der zweiten Generation (jeweils 1x Typ-A und Typ-C) und sechs USB-2.0-Konnektoren mit. SATA-Geräte finden ihren Platz an vier SATA-6GBit/s-Ports. Die Netzwerk- und Internetanbindung erfolgt über den Intel I219-V, welcher die Netzwerkpakete auf bis zu 1 GBit/s beschleunigt. Der Sound wird hingegen vom Realtek ALC1220 berechnet.

ASUS' Crosshair VI Hero für AMDs Ryzen-Prozessoren

Fehlen durfte bei dem Event natürlich auch das Crosshair VI Hero nicht, das derzeitige ASUS-Flaggschiff für AMD Ryzen, wie den Ryzen 7 1800X, den Ryzen 7 1700X oder auch den Ryzen 7 1700. Ausgestattet mit dem Sockel AM4 ist die ATX-Platine für den Ryzen-Prozessor vorbereitet und hat wie bei Intels Midrange-Plattform vier DDR4-DIMM-Speicherbänke zu bieten. An Erweiterungssteckplätzen hat sich ASUS für zwei PCIe-3.0-x16-, drei PCIe-2.0-x1-Versionen und einem mechanischen PCIe-2.0-x16-Slot entschieden.

Mit zehn USB-3.1-Anschlüssen der ersten Generation, drei USB-3.1-Buchsen der zweiten Generation und sechs USB-2.0-Versionen kann vom Anwender jede Menge Equipment angeklemmt werden. Im Storage-Bereich werden acht SATA-6GBit/s-Buchsen und zwei unterschiedlich angebundene M.2-M-Key-Schnittstellen geboten. Die Spannungswandler der zwölf CPU-Spulen bekommen ihre Energie durch jeweils einen 8-poligen und 4-poligen EPS12V- respektive ATX12V-Anschluss. Und auch hier zeigt der Realtek-ALC1220-Audio-Codec seine Präsenz.

Das Strix H270I Gaming im Mini-ITX-Format

Mit dem Strix H270I Gaming hat ASUS auch eine ROG-Platine im Mini-ITX-Format gezeigt. Auf dem sehr begrenzten Bereich haben es zwei DDR4-DIMM-Slots, ein PCIe-3.0-x16-Anschluss sowie vier SATA-6GBit/s-Ports geschafft. Als eine der wenigen Mini-ITX-Boards bringt das kleine Strix H270I Gaming gleich zwei M.2-Schnittstellen in der M-Key-Ausführung mit. Während ein M.2-Modul auf der Frontseite durch den PCH-Kombo-Kühler auf Temperatur gehalten wird, kann ein weiteres Modul auf der PCB-Rückseite platziert werden.

Das Strix H270I Gaming stellt zwei Gigabit-LAN-Ports zur Netzwerkanbindung bereit. Es kann jedoch auch mit WLAN-AC und Bluetooth 4.1 funken. Hinzu kommen noch in der Summe acht USB-3.1-Gen1- und zwei USB-2.0-Schnittstellen.

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 29.08.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1948
Ich erkenne noch immer nicht den Sinn solcher teils völlig abgehobenen Mainboards.
Was hat das noch mit "Gamer" zutun?
Kann man auf deutlich günstigeren Boards nicht auch ordentlich spielen?
Bringen diese hochgezüchteten Dinger in irgendeiner Weise tatsächlich einen Vorteil für "Profi Gamer"?
Ich blick da schon lange nicht mehr durch und aus meiner Sicht ist das alles nur unnützes Marketing.
#2
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11461
Zitat Morrich;25446313
Ich erkenne noch immer nicht den Sinn solcher teils völlig abgehobenen Mainboards.
Was hat das noch mit "Gamer" zutun?
Kann man auf deutlich günstigeren Boards nicht auch ordentlich spielen?
Bringen diese hochgezüchteten Dinger in irgendeiner Weise tatsächlich einen Vorteil für "Profi Gamer"?
Ich blick da schon lange nicht mehr durch und aus meiner Sicht ist das alles nur unnützes Marketing.

Wo ist denn die Rede von gaming Vorteilen?

Rog ist hauptsächlich eine Designmarke. Wenn man ein gehäuse mit Fenster hat, hat man davon genau das Selbe wie von einer Designerlampe/Möbelön usw. Manche legend rauf wert, manche nicht.
Davon abgesehen ist das Baord natürlich extrem gut ausgestattet.
10 mal USB 3.1 und 6 mal USB 2.0 sind schon ne Ansage.
#3
customavatars/avatar81608_1.gif
Registriert seit: 05.01.2008
Thüringen
Admiral
Beiträge: 8264
Zitat Morrich;25446313

Kann man auf deutlich günstigeren Boards nicht auch ordentlich spielen?

Gegenfrage: Kommt man mit nem Dacia nicht auch ordentlich von A nach B? ;)
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