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Grafikkartenmarkt unter Strom: Zwei Wochen Ampere auf Hardwareluxx

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rtx-3090In den vergangenen vier Wochen hat ein Thema die News, Artikel und Diskussionen auf Hardwareluxx dominiert: NVIDIAs GeForce-RTX-30-Serie bzw. die neue Ampere-Generation. Daher wollen wir an dieser Stelle eine Übersicht der News und Artikel, aber auch einiger Themen im Forum anbieten, sodass der ein oder andere vielleicht einen besseren Überblick der turbulenten Wochen erhält – uns eingeschlossen.

Anfang September stellte NVIDIA die ersten Details vor und in der Theorie wussten wir nun alles über die neuen Karten. Der Test der Founders Edition der GeForce RTX 3080 offenbarte die Stärken und Schwächen der Architektur und des gesamten Designs. Die GeForce RTX 3080 bietet ein deutliches Leistungsplus gegenüber der GeForce RTX 2080 und ein noch größeres im Vergleich zur Pascal-Generation. Die Kühlung kann auch dank eines semipassiven Modus überzeugen. Erkauft hat sich NVIDIA das Leistungsplus aber auch mit einem höheren Verbrauch.

Das erste Custom-Design in Form der Gigabyte GeForce RTX 3080 Eagle OC 10G zeigte dann ein gewisses Potenzial hinsichtlich der Kühlung – allerdings weniger im Hinblick auf die Leistung. Vor allem die Kühlung, gepaart mit einem moderaten Leistungsplus, konnte bei der MSI GeForce RTX 3080 Gaming X Trio 10G überzeugen.

Mit der Gigabyte GeForce RTX 3090 Gaming OC 24G schauten wir uns darauf das erste Modell der High-End-Ausführung an, die zwar mit 24 GB GDDR6X mehr als doppelt so viel Grafikspeicher anzubieten hat, hinsichtlich der Spieleleistung aber nicht mehr so viel zulegen kann. Es handelt sich aber bis auf weiteres um die schnellste Grafikkarte am Markt.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist die ASUS TUF Gaming GeForce RTX 3080 OC die letzte Grafikkarte der neuen Serie, die wir im Test hatten. Sie kann vor allem als Allrounder überzeugen. Das Leistungsplus passt, Lautstärke und Temperaturen sind gering und wenn sie wieder zur unverbindlichen Preisempfehlung von 719 Euro erhältlich ist, dann ist sie ein echter Preis/Leistungstip.

Bisherige Tests der GeForce-RTX-30-Karten:

Die Tests der ersten Modelle sind das Eine, aber auch wenn NVIDIA gemeinsam mit seinen Partnern für eine ausführliche Verfügbarkeit sorgen wollte, bis auf weiteres sind vor allem die Modelle der GeForce RTX 3080 nur schwer erhältlich. Man kann sich auf wochenlange Wartezeiten einstellen, was natürlich auch schon bei uns ein Thema war und noch immer ist. Ein entsprechender Thread im Forum ("Der Nvidia Ampere Verfügbarkeits und Laber Thread") hat inzwischen mehr als 625.000 Aufrufe und fast 10.000 Posts vorzuweisen.

Schlussendlich soll eine bessere Verfügbarkeit der Grund dafür sein, dass NVIDIA den Start der GeForce RTX 3070 vom 15. auf den 29. Oktober verschoben hat.

Doch die Verfügbarkeit ist nicht der einzige Grund, warum der Start der GeForce-RTX-30-Serie alles andere als rund gelaufen ist. Meldungen zu Abstürzen, die sich offenbar auf eine bestimmte Bestückung bei den Kondensatoren zurückführen ließen, machten kurz nach dem Start die Runde. NVIDIA schob einen Treiber nach, der die Probleme beheben sollte. Auch dazu haben wir entsprechende Tests gemacht, die einen geringen Einfluss auf die Leistung der Karten belegen. Erst vermeldete Probleme mit hohen Temperaturen des GDDR6X-Speichers hingegen hatten keinerlei Folgen und Auswirkungen – zumindest vorerst.

Schlussendlich war auch das Thema Undervolting noch ein Punkt, den wir uns genauer angeschaut haben. Das NVIDIA die Ampere-GPUs an der Schmerzgrenze betreibt, ermöglicht es eben durch ein Undervolting bei deutlich geringerem Stromverbrauch eine fest identische Leistung zu erreichen. Hier werden einige Käufer der Karten ihren Spieltrieb mit der Hardware ausleben können.

Sondertests zu den GeForce-RTX-30-Karten:

Auch die kommenden Wochen werde nicht weniger spannend sein. Am 29. Oktober wird die GeForce RTX 3070 folgen. In der Zwischenzeit schauen wir uns noch einige Custom-Modelle an. Langsam aber sicher sollten die ersten High-End-Modelle der GeForce RTX 3080 und GeForce RTX 3090 bei uns aufschlagen. Ab dem 28. Oktober steigt dann auch AMD ins Rennen ein und stellt seine Grafikkarten auf Basis der RDNA-2-Architektur vor.