TEST

Razer Blade 16 Early 2023 im Test

Schneller und kleiner als 17 Zoll - Fazit

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Das Razer Blade 16 macht genau das, wofür es gedacht ist: Die Kompaktheit eines 15-Zoll-Boliden mit der Leistungsfähigkeit eines 17-Zöllers zu kombinieren und somit die Lücke zwischen den beiden Geräteklassen zu schließen. Im Vergleich zum bisherigen Razer Blade 15 legt das neue 16-Zoll-Modell zwar rund 5 mm an Bauhöhe drauf und etwa 300 g mehr auf die Waage, kann dafür mitunter die schnellsten Komponenten vereinen und das sogar ohne angezogener Handbremse bei den TDP- und TGP-Werten.

Dank des Intel Core i9-13950HX und vor allem der NVIDIA GeForce RTX 4090 Laptop geht das Gerät bei den Spielebenchmarks ordentlich nach vorne und macht mobiles 4K-Gaming selbst in den höchsten Einstellungen problemlos möglich. Wenn es dann doch mal nicht für ruckelfreie Bildraten genügen sollte, kann man die neuen Techniken von Ada Lovelace noch aktivieren, wie beispielsweise DLSS oder die Frame Generation, wie wir es in unserem Launchartikel zum Marktstart der neuen GPU-Generation bereits ausführlich aufgezeigt hatten. Dank der 24 Raptor-Lake-Kerne, der üppigen 32 GB DDR5-RAM mit 5.600 MHz und der schnellen 2-TB-SSD mit PCI-Express-Anbindung stimmt auch die Leistung im Alltag und selbst professionelle Anwendungen lassen sich damit gut beschleunigen. 

Für Letztere spricht außerdem das Display, das eine hohe Helligkeit und vor allem eine gestochene Auflösung von bis zu 3.840 x 2.400 Bildpunkte ermöglicht und dank hoher Farbraumabdeckung sich auch für Anwender aus der Kreativbranche eignet. Schade, dass die Homogenität der Ausleuchtung und die Farbwiedergabe zumindest ab Werk nicht ganz optimal eingestellt sind und man nachjustieren muss. Das Display ist insgesamt jedoch eine weitere Besonderheit des neuen Blade-Geräts. Per BIOS oder der Synapse-Software kann die maximale Auflösung reduziert, dafür die Bildwiederholrate verdoppelt werden. Entweder sind 3.840 x 2.400 Bildpunkte bei 120 Hz möglich, oder 240 Hz bei 1.920 x 1.200 Bildpunkten. 

Die Verarbeitung und Qualität sind auf höchstem Niveau, das altbekannte Design ganz im Stile des Herstellers und zeitlos schick. Schade, dass die Kühlung sehr laut agiert und die Oberflächen-Temperaturen vergleichsweise hoch ausfallen. Das machen andere Geräte dieser Preis- und Leistungsklasse teilweise erheblich besser. Die restliche Ausstattung weiß mit SD-Kartenleser, WiFi 6E, THX-Lautsprechern und einem großzügigen Touchpad sowie einer RGB-Tastatur ebenfalls zu gefallen. Die Laufzeiten gehen mit bis zu sieben Stunden in Ordnung, könnten aber gerade unter Last länger ausfallen, denn schon nach etwas mehr als einer Stunde geht dem 95,2-Wh-Akku die Puste aus. 

Fast 5.000 Euro möchte Razer für die hier getestete Topausstattung seines Blade 16 haben. Das ist ein ordentlicher Aufschlag im Vergleich zum letzten Jahr und eine für viele nicht wirklich unerhebliche Summe. Ob das Gerät in dieser Konfiguration daher viele Abnehmer finden wird, bleibt trotz des eigentlich guten Abschneidens in unserem Test fraglich.

Positive Aspekte des Razer Blade 16 Early 2023:

  • exorbitant hohe Leistung
  • gute Laufzeiten im Leerlauf
  • umschaltbares Display
  • hervorragende Verarbeitung
  • gutes Featureset

Negative Aspekte des Razer Blade 16 Early 2023:

  • etwas dicker und schwerer
  • geringe Laufzeiten unter Last
  • etwas unausgewogenes Display
  • sehr laut
  • exorbitant teuer

Preise und Verfügbarkeit
Razer Blade 16 (2023)
4.099,00 Euro Nicht verfügbar Ab 4.099,00 EUR
Preise und Verfügbarkeit bei Geizhals
Razer Blade 16 (2023)
Nicht lagernd 4.099,00 EUR
Nicht lagernd 4.099,00 EUR
Lagernd 4.099,00 EUR
Lagernd 4.149,00 EUR
Lagernd 4.149,00 EUR
Verfügbar 4.149,00 EUR
Lagernd 4.149,00 EUR
Lagernd 4.149,00 EUR