Seite 3: Features und Layout (2)

Aufgrund der beiden M.2-Schnittstellen über den Chipsatz, muss MSI dafür bei den SATA-6GBit/s-Ports etwas einsparen und verbaut lediglich vier Ports. Direkt links daneben sitzt die Diagnostic-LED, rechts davon einer von insgesamt zwei USB-3.2-Gen1-Headern für jeweils zwei Ports.

Das I/O-Panel bietet folgende Anschlüsse (von links nach rechts und von oben nach unten):

  • Clear-CMOS-Button, Flash-BIOS-Button
  • WLAN- und Bluetooth-Modul mit Antennengewinden (Intel Wi-Fi 6 AX200)
  • PS/2, 2x USB 2.0 (unten: Flash-BIOS-Port)
  • 2x USB 3.2 Gen1 (CPU)
  • Gigabit-LAN (Intel I211-AT), 2x USB 3.2 Gen1/2 (Typ-A/C, CPU)
  • 2,5-GBit/s-LAN (Realtek RTL8125-CG), 2x USB 3.2 Gen2 (AMD X570)
  • 5x 3,5 mm Klinke, 1x TOSLink

Die gebotene Anschlussvielfalt passt zu der Oberklasse-Platine. Zu finden sind viermal USB in der USB-3.2-Gen2-Generation und dazu jeweils zwei Anschlüsse der ersten USB-3.2- und USB-2.0-Generation, ein PS/2-Port, dazu jeweils einmal 1-GBit/s- und 2,5-GBit/s-LAN und natürlich die üblichen Audioanschlüsse. Für erweiterten Komfort sorgen sowohl der CMOS-Clear- als auch der Flash-BIOS-Button. Übrig bleibt das WLAN-802.11a/b/g/n/ac/ax- und Bluetooth-5.0-Modul (Intel Wi-Fi 6 AX200).

Separiert wurden natürlich die Audio-Komponenten untergebracht. Als Audio-Codec setzt MSI konsequenterweise auf Realteks ALC1220, zusammen mit elf Audio-Kondensatoren. Darüber wurde einerseits der Nuvoton NCT6798D-M als Super-I/O-Controller, Intels I211-AT-Netzwerkcontroller und Realteks RTL8125-CG-Netzwerkchip platziert.

Ein Power-, Reset- und Game-Boost-Knob wurden unten rechts auf dem PCB hinterlassen. Mit Letzterem kann der AM4-Prozessor in sieben Stufen auf einfache, aber unpräzise Art übertaktet werden. Der Game-Boost-Knob wurde bereits auf vielen vergangenen MSI-Mainboards der Ober- und High-End-Klasse verbaut. Und dann ist da natürlich auch noch der USB-3.2-Gen2-Header für eine Typ-C-Schnittstelle, die dann über den X570-Chipsatz ans Werk geht.

Das Gesamt-Layout des MSI MEG X570 Ace hat uns gut gefallen. Besonders positiv empfanden wir die Position des Chipsatzlüfters, der etwas weiter unten positioniert wurde und selbst mit einer installierten Grafikkarte noch Luft bekommt. Unterhalb des oberen Grafikports wurde ein Slot nicht besetzt, sodass im Falle einer Dual-Slot-Grafikkarte kein Anschluss überdeckt und somit unbrauchbar wird.

Unter dem Ace-Schriftzug wurde von MSI ein RGB-LED-Panel mit Spiegeleffekt hinterlassen, wie es bereits vom MSI MEG Z390 Godlike bekannt ist.