Seite 7: SATA-6G-, USB-3.1-Gen1/Gen2- und M.2-Performance

USB-3.1-Gen2-Performance

Das ASUS ROG Maximus XI Hero (Wi-Fi) stellt insgesamt fünf USB-3.1-Gen2-Schnittstellen bereit. Vier Stück befinden sich am I/O-Panel, ein weiterer Typ-C-Anschluss kann über den Front-Header realisiert werden. Alle fünf Schnittstellen arbeiten nativ mit dem Z390-Chipsatz zusammen.

Für den Test setzen wir das externe Akitio NT2-U3.1-Gehäuse ein, in dessen Inneren wir zwei 2,5-Zoll-SSDs des Typs OCZ Vector 150 mit einer Speicherkapazität von jeweils 480 GB nutzen. Das Solid State Drive kommt bis auf 550 MB/s lesend und 530 MB/s schreibend. Beide SSDs arbeiten im RAID-0-Verbund, sodass die USB-3.1-Gen2-Schnittstelle ordentlich ausgelastet werden kann.

Der Z390-Chipsatz stellt zwar hohe USB-3.1-Gen2-Datenraten bereit, kann jedoch unverändert nicht mit dem ASMedia ASM3142 mithalten. So wurden im Lesen maximal 923 MB/s und im Schreiben höchstens 912 MB/s erreicht, die allerdings als Peakwerte handelt werden müssen.

USB-3.1-Gen1-Performance

An USB-3.1-Gen1-Buchsen bietet das ASUS ROG Maximus XI Hero (Wi-Fi) insgesamt nur vier Stück an. Am I/O-Panel kann auf zwei Stück direkt zugegriffen werden, die restlichen beiden Anschlüsse können über den Front-Header realisiert werden. Alle vier Ports arbeiten direkt mit dem Z390-Chipsatz zusammen. Für den USB-3.1-Gen1-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.1-Gen2-Lösung verwendet.

Absolut zufriedenstellend fällt die USB-3.1-Gen1-Performance mit einem Lese- und Schreibdurchsatz bis 441 MB/s und 459 MB/s aus.

SATA-6GBit/s-Performance

Das ASUS ROG Maximus XI Hero (Wi-Fi) stellt sechs SATA-6GBit/s-Buchsen bereit. Alle sechs Konnektoren arbeiten nativ mit dem Z390-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

Gut, aber nicht maximiert fiel die SATA-Performance aus. Lesend waren es höchstens 547 MB/s und schreibend maximal 504 MB/s.

M.2-Performance

Auf dem ASUS ROG Maximus XI Hero (Wi-Fi) halten sich zwei M.2-Schnittstellen bereit, welche an den Intel-Chipsatz mit jeweils vier Gen3-Lanes angebunden sind (32 GBit/s, shared). Für den M.2-Test verwenden wir die Samsung SSD SM961 mit 256-GB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Samsung mit 3.100 MB/s lesend und 1.400 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe in der Version 1.2 und bedient sich an vier Gen3-Lanes vom Chipsatz.

Absolut überzeugend war der M.2-Test mit Spitzenwerten von 3.330 MB/s beim Lesen und 1.532 MB/s schreibend.