[Sammelthread] Custom-WaKü Quatschthread

Schläuche und Fittings sind doch wurscht, wenn du den Durchfluss hast. Schlauch und Fittings sind doch nur "wichtig", wenn du mit einer Pumpe auf volle Pulle möglichst hohen Durchfluss haben willst.

Edit: Zum Berechnen der " Kühlleistung" isses unwichtig.
 
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Mr.Krabs hat angebissen. :LOL:
 
Ja, und bitte nicht RGB vergessen, neben der korrekten Fittingauswahl auch ganz wichtig.

Die Photonen treffen auf die Oberfläche der Finnen vom Radiator und erzeugen eine bessere Wärmeabstrahlung. Besonders das blaue Spektrum (weil Wasserfarbe = kühl) erhöht die thermische Abstrahlung um bis zu 15 %, während rot eher für stabilen Durchfluss sorgt.
 
Sind das Versuchsreihen oder "einfach" ne Formel mit vorher festgelegten Werten und in Excel gekloppt? Und wenn Versuchsreihen, welcher Radi, Schläuche, Fittinge etc etc??? Andere Werte und zack zeigt das Diagramm ein anderes oder gewünschtes Ergebnis. Welche Formeln und Werte liegen dem Diagramm zu Grunde?
Abgekürzt ist das schon wieder: ja, nein, doch.... ohhhhh :coffee3: 8-)

Der Wärmetauschertyp steht da. Und wenn Du und noch fachlich fundiert erklärst in wie fern Schläuche, Fittinge etc. hier eine Rolle spielen (der Volumenstrom wird über Pumpendrehzahl und Ventile fest eingestellt), dann würde dein Kommentar hier auch einen Mehrwert darstellen. Vielleicht magst Du uns hier auch exakt die angebliche Gleichungen nennen wie man bei einen üblichen 360x30 Radi (Alphacool st30 etc.) die Leistung genau in Watt berechnen kann. Ansonsten stempel ich diesen als "Flacherrdler Verschwörungstheorie" ab. Hauptsache unbebründet Zweifel streuen. Die Gleichungen stehen übrigens nicht umsonst da.
 
Zuletzt bearbeitet:
Intern für meien beiden M.2 udnd en RAM macht poarallel mehr sinn, da entspanmnter, besser zu verschlauchen, insg. besser einzubinden, weniger Kraft und Zuk von Schläuchen. Aber hier kommt es eben auch nicht auf max durchfluss an, sondern hauptsache es bewegt sich.

RAM und SSDs sind nämlich allein durch Block oder Kühlkörper und etwas Luftstrom gut dabei.

Ja, und bitte nicht RGB vergessen, neben der korrekten Fittingauswahl auch ganz wichtig.

Die Photonen treffen auf die Oberfläche der Finnen vom Radiator und erzeugen eine bessere Wärmeabstrahlung. Besonders das blaue Spektrum (weil Wasserfarbe = kühl) erhöht die thermische Abstrahlung um bis zu 15 %, während rot eher für stabilen Durchfluss sorgt.
Bitte grünes Licht vermeiden.

 
Ich geb zu den Wärmeüberganzkoeffizienten habe ich mal komplett Unterschlagen.

Das ist falsch.

Beim Parallelbetrieb bekommt jeder Radiator zwar die gleiche Temperatur, dafür halbiert sich aber der Volumenstrom der nun mal mit der Wärmetauscherleistung skaliert:
Nicht nur mit dem Volumenstrom. Die Leistung hängt auch von der logarithmischen Temperaturdifferenz ab. Beide Größen sind zudem gekoppelt und können nicht unabhängig voneinander betrachtet werden.

Die Wärmeübertragung hängt vom Wärmeüberganzkoeffizienten k, der mit steigenden Volumenstrom zunimmt.

Das gilt zunächst nur für den wasserseitigen Anteil. Der luftseitige Wärmeübergang bleibt im Wesentlichen unverändert. Der Gesamtwärmeübergangskoeffizient setzt sich aus mehreren Wärmewiderständen zusammen. Deshalb ist entscheidend, welcher Anteil den Gesamtwärmewiderstand dominiert. Außerdem steigt k nicht unbegrenzt mit dem Volumenstrom.

In der Theorie und Praxis schneidet ein Parallelbetrieb immer schlechter ab:
Das ist so nicht haltbar. In deinem Modell mit deinen gewählten Randbedingungen kommt dieses Ergebnis heraus. Ändert man die Randbedingungen, zeigt bereits die Theorie, dass die Aussage nicht allgemein gilt. Im Grenzfall sehr hoher Volumenströme, verschwinden die Unterschiede zwischen Serien- und Parallelschaltung schon in der Theorie.

Außerdem berechnest du hier im Wesentlichen die maximal mögliche Wärmeabgabe unter den angenommenen Randbedingungen. Radiatoren arbeiten die meiste Zeit deutlich unterhalb ihrer maximalen Leistung. Auch dadurch können sich die relativen Vor- und Nachteile von Serien- und Parallelschaltung des verschieben und ich habe mich auch nicht auf diese maximal Leistung bezogen.

In der Praxis kommt zusätzlich hinzu, dass die Serienschaltung einen höheren Strömungswiderstand verursacht. Dadurch verschiebt sich der Betriebspunkt des Systems und damit auch ggf. welche Schaltung vorteilhaft ist.

So betrachtet bleibts am Ende mehr oder weniger wieder beim gleichen Fazit. Es kommt daruf an.

Soviel Popcorn hier heute :d
 
Bei meine 15 Fittingen, die ich in meine System habe, ist bestimmt einer dabei der den Gesamtwärmeübergangskoeffizient mit beeinflusst. ;)
 
Ich geb zu den Wärmeüberganzkoeffizienten habe ich mal komplett Unterschlagen.


Nicht nur mit dem Volumenstrom. Die Leistung hängt auch von der logarithmischen Temperaturdifferenz ab. Beide Größen sind zudem gekoppelt und können nicht unabhängig voneinander betrachtet werden.



Das gilt zunächst nur für den wasserseitigen Anteil. Der luftseitige Wärmeübergang bleibt im Wesentlichen unverändert. Der Gesamtwärmeübergangskoeffizient setzt sich aus mehreren Wärmewiderständen zusammen. Deshalb ist entscheidend, welcher Anteil den Gesamtwärmewiderstand dominiert. Außerdem steigt k nicht unbegrenzt mit dem Volumenstrom.


Das ist so nicht haltbar. In deinem Modell mit deinen gewählten Randbedingungen kommt dieses Ergebnis heraus. Ändert man die Randbedingungen, zeigt bereits die Theorie, dass die Aussage nicht allgemein gilt. Im Grenzfall sehr hoher Volumenströme, verschwinden die Unterschiede zwischen Serien- und Parallelschaltung schon in der Theorie.

Außerdem berechnest du hier im Wesentlichen die maximal mögliche Wärmeabgabe unter den angenommenen Randbedingungen. Radiatoren arbeiten die meiste Zeit deutlich unterhalb ihrer maximalen Leistung. Auch dadurch können sich die relativen Vor- und Nachteile von Serien- und Parallelschaltung des verschieben und ich habe mich auch nicht auf diese maximal Leistung bezogen.

In der Praxis kommt zusätzlich hinzu, dass die Serienschaltung einen höheren Strömungswiderstand verursacht. Dadurch verschiebt sich der Betriebspunkt des Systems und damit auch ggf. welche Schaltung vorteilhaft ist.

So betrachtet bleibts am Ende mehr oder weniger wieder beim gleichen Fazit. Es kommt daruf an.

Soviel Popcorn hier heute :d
Wobei man dazu auch fragen muss: Wann ist der Strömungswiderstand so bedeutend, dass er so einen bedeutenden Unterschied bzgl. der Strömungsgeschwindigkeit und des Wärmetransportes hervorruft? Als rein technische Aussage ist sie m.M.n. zu akzepieren, in der Realität aber nicht zutreffend. Das musste ich leider bei einem 7 GPU Setup überraschend feststellen.
 
Verschwörungstheoretiker okay und jetzt auch noch Flacherdler.... alles nur nicht Team Hithunter:ROFLMAO:
ich wollte eigentlich nur anmerken das meiner Erfahrung nach alles im Loop auf den Loop Einfluss hat und nicht verallgemeinert theoretisch seriell und parallel verglichen werden kann, ich konnte bislang keinen Nutzen aus den Aussagen ziehen... wahrscheinlich wegen den Pyramiden(Landeplattform der Aliens)
 
Mal was schönes, allein für die 6 Schrauben der Winkel/ Regalträger, habe ich 38 Bohrungen benötigt, genau jeden Hohlraum, Brösel-Yton und Stahlträger bzw. Aluprofil mitgenommen.

5mm Bohrungen, 7,5 mm Schrauben, nun hält es, auch ohne dass das Bress fixiert ist.

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Da kommt dann der Mora 360 drauf, darüber an die Wand der 420er.. danach mache ich drei Kreuze.. denn wenn ihr sehen könntet, wie das erst für zwei Verschraubungen für den TV rechts an der Wand ausschaut....hui. o_O


Funfakt ... Ultitube 200 war zu 60% gefüllt. Mora über Niveau das AGB angehoben und schwupps, war der AGB leer. Bin gesprintet um den DPU Kanister zu holen und am Ende mussten 300 ml rein :fresse:

Jetzt nur noch den durchgebrannten SATA am Neutrik fixen.
Am Hubby12 war der Sata Stecker mit mit der Buchse am Kabel durch.. weshalb auch immer.
Mehr als ein Jahr her und die Markierungen der Adern sind futsch, Leider habe ich keine Ahnung mehr wie das richtig ist.

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AGB mach ich immer randvoll beim Befüllen und ich habe kein Mora. Ich habe 2x480er und einen 240er extern.

DSC_0196.JPG
 
Mein AGB darf nicht voll. Maximal 70%, ansonsten wird es im Sommer mit 30 Grad im Liquid schon knapp, wenn das im AGB steigt.
Kommt ja nochn Mora dazu.
 
nur beim Befüllen voll machen. @KaerMorhen bastelt noch
 
Verschwörungstheoretiker okay und jetzt auch noch Flacherdler.... alles nur nicht Team Hithunter:ROFLMAO:
ich wollte eigentlich nur anmerken das meiner Erfahrung nach alles im Loop auf den Loop Einfluss hat und nicht verallgemeinert theoretisch seriell und parallel verglichen werden kann, ich konnte bislang keinen Nutzen aus den Aussagen ziehen... wahrscheinlich wegen den Pyramiden(Landeplattform der Aliens)

Und es fehlt nun immer eine begründete Erklärung von Dir in wie fern jetzt Fitting und Schlauch bei einem definierten Volumenstrom hier einen Einfluss nach deiner Aussage haben.
Vielleicht wäre es besser mal seinen Fehler einfach zuzugeben das man was verwechselt hat etc., anstatt dies mit weiteren Unsinn zu relativieren.
Vielleicht konntest Du einfach auch keinen Nutzen ziehen, weil Du es nicht verstanden hast und Dich auch gar nicht mal benühst es zu verstehen. Aber das ist dann nicht mein Problem. Und natürlich kann man die Kühlleistung und somit Temperaturen zwischen seriellen und parallelen Betrieb zwischen Radiatoren vergleichen, ganz unabhängig ob Du einen Gardena Gartenschlauch oder sonst was verwendest.

Nicht nur mit dem Volumenstrom. Die Leistung hängt auch von der logarithmischen Temperaturdifferenz ab. Beide Größen sind zudem gekoppelt und können nicht unabhängig voneinander betrachtet werden

Das habe ich bereits ausführlich über die Gleichung beschrieben. Die logarithmischen Temperaturdifferenz ist eine Funktion des Volumenstromes, siehe Gleichung.


Das ist so nicht haltbar. In deinem Modell mit deinen gewählten Randbedingungen kommt dieses Ergebnis heraus. Ändert man die Randbedingungen, zeigt bereits die Theorie, dass die Aussage nicht allgemein gilt.

Welche Randbedingungen ? Die einzige Ranbedingung war die Temperaturdifferenz zwischen Einlass Wasser und Einlass Luft. Die ist aber nötig um die Leistung zu messen. Die ändert aber nichts am Vergleich, denn die Leistung ist nichts anderes als eine Funktion der Temperaturdifferenz.

Im Grenzfall sehr hoher Volumenströme, verschwinden die Unterschiede zwischen Serien- und Parallelschaltung schon in der Theorie.

Das ist leider eine Relativierung. Das gilt ja auch für eine Serienschaltung. Bei hohen Volumenströmen ist die Ein- und Auslasstemperatur fast gleich und somit eine gleiche Temperatur für eine Parallelschaltung obsolet.

Außerdem berechnest du hier im Wesentlichen die maximal mögliche Wärmeabgabe unter den angenommenen Randbedingungen. Radiatoren arbeiten die meiste Zeit deutlich unterhalb ihrer maximalen Leistung. Auch dadurch können sich die relativen Vor- und Nachteile von Serien- und Parallelschaltung des verschieben und ich habe mich auch nicht auf diese maximal Leistung bezogen.

Ein Wärmetauscher hat keine maximal möglich Wärmeabgabe, da dies stets eine Funktion der Temperaturdifferenz ist. Es ist für einen Test und Vergleich egal ob man diese Differenz bei 5, 10 oder 20 K setzt. Das ändert nur die Absolutgrößen. Aber höhere Temperaturdifferenzen lassen sich leichter messen.


In der Praxis kommt zusätzlich hinzu, dass die Serienschaltung einen höheren Strömungswiderstand verursacht. Dadurch verschiebt sich der Betriebspunkt des Systems und damit auch ggf. welche Schaltung vorteilhaft ist.

Das stimmt aber teilweise nur wenn die Radiatoren den wesentlichen Strömungswiderstand verursachen, was aber in einem üblichen Wasserkreislauf für Computer mit den feinen und restriktiven Kühlkörper eher nicht der Fall ist.
Es geht aber hier nur eine wissenschafltiche Publikation, sondern um eine allgemeingültige Aussage und da ist ein Parallelbetrieb meist im Nachteil, insbesondere bei Volumenströmen von 100 bis 200 L/h und mehr dürften die wenigsten haben.
 
Den Pumpenhalter muss ich nochmal überarbeiten, nicht hübsch, aber tut erstmal.
Und scheint gut entkoppelt zu sein, ich höre sie fast nicht.
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@coolbeer Hat nen Gag gemacht, welche Fittings wichtig für die Temperatur sind und du als Meeresbewohner hast an seinem Köder angebissen. :d
 
20% Vorteil ist unrealitisch und die meisten Realensysteme liegen eher so zwischen 5-10%

Ich stimme dir eigentlich schon zu 101% zu. Das Ganze ist allerdings nicht ganz so einfach pauschal zu messen oder zu bewerten.

Ich betreibe hier ja selbst ein paralleles System mit Ventilen und Sensoren 6 x Temperatur sensoren, 3 x Durchfluss . Genau deshalb sehe ich auch, dass sich so ein Aufbau lohnen kann, wenn man ihn sauber abstimmt.

Verwendet man CPU- und GPU-Kühler mit feinen Finnen, braucht man nicht zwangsläufig extremen Durchfluss, um eine gute Wärmeaufnahme zu erreichen. Die große Oberfläche im Kühler hilft bereits beim Wärmeübergang. Trotzdem muss natürlich genug Flow vorhanden sein, damit sich die Wärme nicht lokal staut und die Temperaturdifferenzen im Loop nicht unnötig groß werden.

Bei 3–4 Radiatoren in Serie sieht die Sache anders aus. Dort steigt der Widerstand deutlich, und man muss mit mehr Pumpendruck und mehr Pumpenleistung arbeiten, um noch auf sinnvolle Durchflusswerte zu kommen. Gleichzeitig bekommt jeder weitere Radiator bereits kühleres Wasser als der vorherige. Dadurch sinkt die Temperaturdifferenz zwischen Wasser und Luft, und genau diese Temperaturdifferenz ist entscheidend für die abgegebene Leistung. Der nächste Radiator arbeitet also automatisch mit schlechteren Bedingungen als der erste.

Darum sagen viele vereinfacht: „Viel Flow hilft viel.“ In einem stark restriktiven Serienloop ist das auch nachvollziehbar, weil man damit die Nachteile teilweise kompensiert. Aber es ist eben nicht die ganze Wahrheit.

Nutzt man dagegen beispielsweise zwei gute, leistungsstarke Radiatoren wie einen Alphacool 420 XT45 HPE oder einen Mo-Ra 400er parallel, ergeben sich andere Vorteile:

  • Der hydraulische Widerstand sinkt deutlich: Die Pumpe arbeitet entspannter, der Gesamtflow kann bei gleicher Pumpendrehzahl steigen, oder man kann die Pumpe langsamer und leiser betreiben.
  • Optimale Temperaturverteilung: Beide Radiatoren bekommen eine ähnliche Eingangstemperatur. Dadurch arbeitet nicht nur der erste Radiator mit dem wärmsten Wasser, sondern beide Radiatoren werden gleichmäßiger genutzt. Das verbessert die mittlere Temperaturdifferenz zwischen Wasser und Luft.
Wichtig ist dabei natürlich: Der Gesamtflow muss hoch genug sein. Bei zwei parallelen Radiatoren teilt sich der Durchfluss auf. 100 l/h Gesamtflow bedeuten grob 50 l/h pro Radiator. 200 l/h Gesamtflow bedeuten grob 100 l/h pro Radiator. Wenn man also parallel viel zu niedrig misst, beurteilt man nicht den sinnvollen Arbeitsbereich eines parallelen Setups, sondern einen Bereich, in dem jeder einzelne Radiator zu wenig Teilflow bekommt.

Genau deshalb finde ich Messbereiche von 29 bis 72,5 l/h für solche Vergleiche nur bedingt aussagekräftig. Das kann für Extrem-Silent oder Spezialfälle interessant sein, aber es bildet nicht unbedingt den typischen Enthusiasten-Bereich ab, in dem man parallele Radiator-Setups sinnvoll betreibt.

Aus meiner Sicht sollte ein praxisnaher Test im PC-Bereich eher einen Bereich von etwa 85 bis 300 l/h abdecken, besonders wenn man 1 bis 3 parallele Radiatoren vergleichen möchte. Parallele Systeme brauchen nicht zwingend immer 150 l/h, aber je nach Radiator und Anzahl der parallelen Zweige braucht man genug Gesamtvolumenstrom, damit jeder Radiator noch sinnvoll beaufschlagt wird.

Ob der Vorteil am Ende 1K, 5–10% oder in einem speziellen Aufbau mehr ist, hängt stark vom realen System ab: Radiatoren, Fittings, Schnellkupplungen, Schlauchführung, Pumpenkennlinie, Lüfterdrehzahl, Shroud, Gehäuse- oder externer Betrieb und natürlich die Messmethode.

Für uns PC-Nutzer ist außerdem nicht nur spannend, wie viel Watt ein Radiator theoretisch exakt abführt. Praktisch viel wichtiger ist die Frage: Mit wie viel Lüfterdrehzahl muss ich arbeiten, um meine Ziel-Wassertemperatur im Bereich von 30 bis 35°C zu halten?

Wenn ich durch das Parallelschalten von zwei Radiatoren die Lüfterdrehzahl um 200 U/min senken kann, ist das für mich ein echter Gewinn. Das ist im Alltag relevanter als ein theoretischer Maximalwert auf dem Papier. Zusätzlich nutze ich die Lüfter saugend mit Shroud. Dadurch werden Totzonen reduziert und die Radiatorfläche gleichmäßiger durchströmt. Gerade bei niedrigen Lüfterdrehzahlen kann das in der Praxis mehr bringen, als einfach nur stumpf die Drehzahl zu erhöhen.

Jeder Test, der nur den reinen Radiator-Wärmeübergang betrachtet, aber ignoriert, dass parallel der Widerstand stark sinkt, der Gesamtflow steigen kann und weniger Pumpenleistung beziehungsweise Pumpenabwärme nötig ist, lässt für mich einen entscheidenden Praxisvorteil weg. Parallel ist kein Zaubertrick und auch nicht automatisch immer deutlich besser. Aber bei einem sauber aufgebauten und abgeglichenen System kann es effizienter, leiser und praxisnäher sein als ein langer, restriktiver Serienloop.
 
Zuletzt bearbeitet:
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