Ich geb zu den Wärmeüberganzkoeffizienten habe ich mal komplett Unterschlagen.
Nicht nur mit dem Volumenstrom. Die Leistung hängt auch von der logarithmischen Temperaturdifferenz ab. Beide Größen sind zudem gekoppelt und können nicht unabhängig voneinander betrachtet werden.
Das gilt zunächst nur für den wasserseitigen Anteil. Der luftseitige Wärmeübergang bleibt im Wesentlichen unverändert. Der Gesamtwärmeübergangskoeffizient setzt sich aus mehreren Wärmewiderständen zusammen. Deshalb ist entscheidend, welcher Anteil den Gesamtwärmewiderstand dominiert. Außerdem steigt k nicht unbegrenzt mit dem Volumenstrom.
Das ist so nicht haltbar. In deinem Modell mit deinen gewählten Randbedingungen kommt dieses Ergebnis heraus. Ändert man die Randbedingungen, zeigt bereits die Theorie, dass die Aussage nicht allgemein gilt. Im Grenzfall sehr hoher Volumenströme, verschwinden die Unterschiede zwischen Serien- und Parallelschaltung schon in der Theorie.
Außerdem berechnest du hier im Wesentlichen die maximal mögliche Wärmeabgabe unter den angenommenen Randbedingungen. Radiatoren arbeiten die meiste Zeit deutlich unterhalb ihrer maximalen Leistung. Auch dadurch können sich die relativen Vor- und Nachteile von Serien- und Parallelschaltung des verschieben und ich habe mich auch nicht auf diese maximal Leistung bezogen.
In der Praxis kommt zusätzlich hinzu, dass die Serienschaltung einen höheren Strömungswiderstand verursacht. Dadurch verschiebt sich der Betriebspunkt des Systems und damit auch ggf. welche Schaltung vorteilhaft ist.
So betrachtet bleibts am Ende mehr oder weniger wieder beim gleichen Fazit. Es kommt daruf an.
Soviel Popcorn hier heute