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Gamescom 2015: Eine Übersicht

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gamescom 2015 LogoDas war sie mal wieder, die Gamescom. Dieses Jahr mit einem weiteren Besucherrekord. Ganze 345.000 Besucher konnte Koelnmesse in diesem Jahr auf Europas größter Videospielmesse verbuchen. Auch konnte die Anzahl an Fachbesuchern und Presse im Vergleich zum letzten Jahr wieder gesteigert werden. Doch auch die Publisher und Spieleentwickler konnten dieses Jahr wieder viel zeigen.

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Den Auftakt gab Electronic Arts mit Spielen wie Star Wars Battlefront, Star Ware The Old Republic, dem neuen Need for Speed und weiteren Spielen wie Plants vs. Zombies 2 oder Unravel. Doch auch weitere Publisher wie Ubisoft oder auch Square Enix waren selbst verständlicherweise am Start. Auffällig war in diesem Jahr, dass die Marketingmaschinerie der Unternehmen immer stärker deutsche Mitglieder der Youtube-Szene integriert.

"Unravel" während der Pressekonferenz

So war beispielsweise Youtuber Frank SiriuS als Kommentator beim RainbowSix Siege Stand tätig um die Zeit für die Wartenden etwas erträglicher zu gestalten. Doch auch Square Enix oder Nintendo setzten auf Größen wie die zweitgrößte weiblicher Let’s-Playerin Honeyball, die auf den Bühnen etwas zu den Spielen erzählen konnten.

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Gang zwischen den Messehallen

Ein großes Aufgebot konnte der japanische Spielepublisher Square Enix bieten, der mit „Rise of the Tomb Raider“, „Just Cause 3“, „Hitman“, einem neuen „DeusEx“ und diversen „Final Fantasy“-Ablegern in diesem Jahr besonders mit westlich angehauchten Titeln glänzen kann. Doch auch Nintendo konnte sich viele Spieler sichern und war mit Wartezeiten von bis zu 240 Minuten für ein einziges Spiel einer der am stärksten besuchten Areale der Gamescom. Ein besonderes Schmankerl wurde am Donnerstag geboten, denn dort war Charles Martinet, die Stimme von Mario anzutreffen.

Doch da Games nicht immer nur etwas mit Software zu tun haben, tummelten sich ebenfalls viele Hardwarehersteller wie MSi, Gigabyte, Asus, Intel, AMD oder NVIDIA in den Messehallen um neue Produkte zu bewerben. Auch Microsoft präsentierte mit dem Xbox One Elite Controller der Gaming-Szene ein neues Präzisionsinstrument welches besonders bei Spielen bei denen es auf eine hohe Genauigkeit Vorteile bringen soll.

Gamescom bedeutet immer auch Popkultur und damit einhergehend der immer mehr aus den asiatischen Ländern einziehende Trend des Cosplays. Die Spielemesse bietet jedes Jahr immer mehr Cosplays ein Zuhause, welche ihre Helden aus Videospielen wie League of Legends oder Tomb Raider und Mangas, Animes, Filmen und Serien darstellen.

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Tomb Raider Cosplay

Virtual Reality war auf der diesjährigen Gamescom natürlich ebenfalls ein ganz großes Thema. Sowohl Grafikspezialisten wie NVIDIA als auch Valve mit HTC oder Occulus zeigten auf diversen Ständen ihr können. Wir durften einige dieser Brillen ausprobieren, ein gesonderter Artikel wird später folgen.

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Virtual Reality Brille Occulus Rift

Insgesamt konnte die Gamescom natürlich wieder mit einem sehr interessanten Aufgebot auffahren und der europäischen Spielergemeinde eine super Veranstaltung bieten. Allerdings muss auch gesagt werden, dass die Hallen oftmals sehr voll waren und es teilweise sehr schwierig war bzw. es lange gedauert hat bis man von A nach B gelangt ist. Zudem muss dem Veranstalter angeprangert werden, den Fachbesucher- und Medientag viel zu lasch zu handhaben, sodass ab Nachmittag bereits normale Gäste die Chance bekommen, die Messe zu besuchen. Im Endeffekt ist es dasselbe Problem wie letztes Jahr, welches sich sogar gefühlt verschlimmert hat.

Doch eins merkt man auf Messen wie der Gamescom immer wieder. Spiele sind bereits jetzt in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Videospiele vereinen die Menschen und zeigen ihnen neue Welten auf in die sie abtauchen können und das Jahr für Jahr. Auch wenn es teilweise anders scheinen mag, bei manchem Publishern sind selbst die Führungspersonen im inneren noch große Gamer. Das zeigte uns der Tod des Präsidenten Nintendos, Satoru Iwata vor ein paar Wochen schmerzvoll. Solche Persönlichkeiten finden sich immer wieder selbst bei großen Konzernen. Genau so wie Musik, Film oder die Fotografie/Malerei sind Videospiele eine Form von Kunst und sollten auch so behandelt werden.

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