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XMG Neo 15 und 17: Turing-Update und größerer Bildschirm

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schenker xmg neo15-teaserIm Sommer des letzten Jahres brachte Schenker Technologies mit dem XMG Neo 15 ein sehr schlankes und zugleich schnelles Gaming-Notebook auf den Markt, das sich wenig später in unserem Test als ein sehr gutes Gerät mit nur wenigen Schwächen herausstellte. Ein kleines Novum für die Leipziger war außerdem das Barebone, denn während man bislang ausschließlich auf Clevo setzte, wechselte man dafür den ODM und griff auf ein Gehäuse von TongFang zurück. Nach der Vorstellung der ersten Turing-Grafikkarten für Notebooks, hat man dem Gerät jetzt ein erstes Update spendiert. 

Nach der Umstellung der XMG-Pro- und -Ultra-Reihe hat Schenker Technologies in dieser Woche auch seine kompakte Neo-Familie auf die neuen NVIDIA-Grafikkarten umgestellt. Das XMG Neo 15 setzt in der neuen Version E19 wahlweise auf eine NVIDIA GeForce RTX 2060 oder eine GeForce RTX 2070 mit 6 bzw. 8 GB GDDR6-Videospeicher. Letztere basiert auf der effizienten Max-Q-Reihe. Sie sind erst seit wenigen Tagen erhältlich und bringen gegenüber der Pascal-Generation höhere Frameraten, vor allem aber die neuen DXR- und DLSS-Effekte mit sich.

An der restlichen Hardware-Ausstattung ändert sich nichts: Auch das neue XMG NEO 15 wird von einem Intel Core i7-8750H mit sechs bis zu 4,1 GHz schnellen Coffee-Lake-H-Kernen befeuert, kann auf bis zu 64 GB DDR4-Arbeitsspeicher zurückgreifen und bietet auf Seiten des Massenspeichers zahlreiche unterschiedliche Konfigurations-Möglichkeiten an, die bis hin zu zwei schnellen M.2-SSDs im RAID-Verbundsystem reichen. Das Display misst weiterhin 15,6 Zoll in seiner Diagonalen, ist mit 144 Hz sehr schnell und bietet eine Full-HD-Auflösung bei besonders dünnen Bildschirmrändern, die die kompakte Bauweise des etwa 2,0 kg leichten Geräts erst möglich machen.

Im Zuge der Umstellung auf die neuen Turing-Grafikkarten ergänzt Schenker Technologies die Modellpalette außerdem um ein größeres Schwestermodell. Wie der Name bereits vermuten lässt, besitzt das XMG Neo 17 einen 17,3 Zoll großen Bildschirm und dreht aufgrund der größeren Gehäuse-Abmessungen von 395,7 x 260,8 x 27,45 mm und einem Gesamtgewicht von rund 2,5 kg auch bei der Hardware leicht auf. 

Denn während beim kleineren Bruder bei einer GeForce RTX 2070 Max-Q Schluss ist, setzen die Leipziger beim größeren Modell ausschließlich auf die schnellen Max-P-Versionen ohne zusätzliche TDP-Begrenzung. Zwei M.2-SSDs lassen sich ebenfalls verbauen, jedoch gibt es zusätzlichen Platz für ein vollwertiges 2,5-Zoll-Laufwerk und einen größeren 62-Wh-Akku. 

Anschlussseitig lassen sich bis zu drei externe Monitore über mini-DisplayPort und HDMI anschließen, neben vier USB-Schnittstellen gibt es zudem einen modernen Typ-C-Port sowie einen Kartenleser sowie zwei 3,5-mm-Klinkenbuchsen für den Anschluss eines Headsets. Die optomechanische Gaming-Tastatur mit Silent-Switches und RGB-Hintergrundbeleuchtung, das schnelle 144-Hz-Panel und den Coffee-Lake-H-Unterbau gibt es auch hier. 

Das neue XMG Neo 15 und das XMG Neo 17 lassen sich ab sofort zu Preisen ab 1.749 bzw. 1.799 Euro frei unter bestware.com konfigurieren. Zusätzlich wird es die Geräte in Festkonfigurationen über weitere Händler geben.