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ZOTAC rüstet seine ZBOX- und MEK-Systeme auf RTX-Grafik um

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zotac zbox roundup2018-teaserZu Beginn der Woche kündigte NVIDIA zur Consumer Electronics Show in Las Vegas mit der GeForce RTX 2060 nicht nur die bislang kleinste Turing-Grafikkarte für Spieler an, sondern brachte die Chips auch ins Notebook, was die Vorstellung zahlreicher neuer Gaming-Notebooks von Alienware, Gigabyte, MSIRazer und Co. zur Folge hatte. Doch auch die Mini-PCs von ZOTAC haben deswegen eine Überarbeitung erfahren, wie wir nun während unseres Messe-Besuchs in der Hotel-Suite in Erfahrung bringen konnten. 

Demnach hat ZOTAC seine Magnus-Familie auf die neuen NVIDIA-GPUs umgestellt. Je nach Modell setzt man auf den mobilen oder vollwertigen Desktop-Ableger. Die ZOTAC ZBOX Magnus EN2070V setzt dabei auf die mobile GeForce RTX 2070, die mit einem Intel Core i5-8300H kombiniert wird und sich mit bis zu 32 GB DDR4-Arbeitsspeicher im SODIMM-Format sowie jeweils zwei M.2- und 2,5-Zoll-Laufwerken ausrüsten lässt. ZOTAC setzt damit weiterhin auf das bewährte Barebone-Konzept. Dual-LAN mit einem Gigabit- und 2,5-GBit/s-Killer-Port gibt es ebenso wie einen AC-WiFi-Chip, welcher ebenfalls die Killer-Funktionalität bietet und damit den Spieler-Traffic im heimischen Netzwerk priorisiert verarbeitet. Anschlussseitig bietet die neue ZBOX HDMI, DisplayPort, Typ-C und vier USB-3.1-Schnittstellen sowie einen integrierten SD-Kartenleser.

Die ZOTAC Magnus EC52070D setzt hingegen auf reine Desktop-Komponenten. Neben dem Intel Core i5-8400T gibt es auch hier eine GeForce RTX 2070, wobei die Box in der Bauhöhe gut doppelt so hoch ausfällt. Die restliche Ausstattung orientiert sich an der Mobile-Variante. 

Mit der QX3P5000 ist hält man außerdem eine kompakte Workstation mit entsprechender Hardware bereit, die auf einem Intel Xeon E-2136 mit sechs Kernen und auf einer NVIDIA Quadro 5000 basiert. Letztere baut allerdings noch auf der Pascal-Architektur auf und bietet in etwa die Leistung einer GeForce GTX 1070.

Die größere MEK-Baureihe wird ZOTAC ebenfalls auf die neue Turing-Generation umstellen, wobei es der MEK Mini noch immer nicht nach Deutschland geschafft hat. Ihn wird es künftig jedoch mit einer GeForce RTX 2070 geben, während die restliche Ausstattung identisch zu den bisherigen Modellen bleibt. Da wir bislang bei einer GeForce GTX 1080 Schluss.