TEST

ASUS ROG Zephyrus G14 im Test

Äußerst gelungener Umbau zum Allrounder

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Kleiner, dünner, hochauflösender und insgesamt moderner: Mit dem ROG Zephyrus G14 beschreitet ASUS im Modelljahr 2024 andere Wege und baut die Serie zu einem echten Allrounder um, der in allen Lebenslagen glänzen soll. Im Gegenzug gibt es geringere Powerlimits für die Hauptkomponente. Wie sich die neue Generation schlägt, das erfährt man in diesem Hardwareluxx-Artikel. Wir haben eine knapp 3.300 Euro teure Testkonfiguration des 14-Zöllers ausführlich auf den Prüfstand gestellt.

Schon in der Vergangenheit zielten die Zephyrus-Geräte auf die Thin-&-Light-Klasse ab und waren trotzdem echte High-End-Boliden mit ausgesprochen hoher Leistung. Mit der neuesten Modellgeneration für das Jahr 2024 ändert sich das in Teilen. Zwar verbaut man weiterhin mitunter sehr leistungsfähige Hardware-Komponenten, schränkt deren Leistungspotential über das Powerlimit jedoch stärker ein. 

Dafür werden die Geräte ein gutes Stück kompakter und leichter. Während die Gehäuse im letzten Jahr noch auf eine Bauhöhe von knapp über 2 cm kamen, sind es es nun nur noch rund 1,63 cm. Obendrein sinkt das Gewicht von ehemals 1,7 auf nur noch 1,5 kg. Die Stellfläche wurde ebenfalls kleiner, ASUS setzt nun auf nochmals dünnere Bildschirmränder und hat obendrein die Ränder links und rechts neben der Tastatur auf ein Minimum reduziert. 

Unter der Haube gibt es dennoch richtig potente Hardware. So vertraut die neuste Generation des ASUS ROG Zephyrus G14 ausschließlich auf einen AMD Ryzen 9 8945HS mit acht Zen-4-Kernen und stellt diesem sogar eine dedizierte GeForce-RTX-40-Grafik zur Seite, wobei man zwischen einer GeForce RTX 4050, RTX 4060 oder gar GeForce RTX 4070 Laptop auswählen kann. Um die schlankeren Maße möglich zu machen, senkt man hier das Powerlimit auf 90 W ab. 

Dazu gibt es bis zu 32 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher mit 6.400 MHz und eine 512 oder 1 TB große NVMe-SSD mit PCI-Express-4.0-Anbindung. Moderne Schnittstellen wie USB 4, Typ-C, HDMI 2.1 oder sogar ein microSD-Kartenleser und WiFi 6E gehören ebenfalls zur Grundausstattung. Obendrein sind im Unibody-Vollmetallgehäuse eine hintergrundbeleuchtete RGB-Tastatur, eine 2-Megapixel-Webcam mit Infrarot-Technik und eine weiße Lichtleiste, welche für allerlei Benachrichtigungen verwendet werden kann, mit von der Partie.

Ein Highlight bleibt der Bildschirm, der im Generationsvergleich etwas höchauflösender wurde. Die Version für das Jahr 2024 arbeitet nun mit einer nativen Auflösung von 2.880 x 1.800 Bildpunkten, erreicht schnelle 120 Hz und soll den DCI-P3-Farbraum zu 100 % abdecken. Obendrein ist das OLED-Display G-Sync- und HDR-fähig und sogar Pantone-zertifiziert, womit Spieler und professionelle Kreativ-Anwender zugleich angesprochen werden sollen. 

Im Preisvergleich ist das ASUS ROG Zephyrus G14 (2024) seit seiner offiziellen Ankündigung zur CES 2024 zu Beginn des Jahres rar gesät. Dort finden sich lediglich drei Varianten ab der GeForce RTX 4060 Laptop, die zwischen 2.099 und 3.275 Euro kosten. 

Für unseren Test haben wir von ASUS eines der Flaggschiffmodelle leihweise zur Verfügung gestellt bekommen. Das Testgerät wird vom besagten AMD Ryzen 9 8945HS nebst einer NVIDIA GeForce RTX 4070 Laptop befeuert und kann auf die vollen 32 GB RAM sowie die 1 TB fassende NVMe-SSD zurückgreifen. Knapp unter 3.300 Euro wurden dafür zu Redaktionsschluss aufgerufen.

Ob sich diese Ausgabe bezahlt macht, erfährt man in diesem Hardwareluxx-Artikel auf den nachfolgenden Seiten. Wir haben das ASUS ROG Zephyrus G14 durch unseren altbekannten Benchmark-Parcours geschickt und es auf Herz und Nieren getestet.

Preise und Verfügbarkeit
ASUS ROG Zephyrus G14 OLED GA403UI
Nicht verfügbar 2.499,00 Euro Nicht verfügbar
Preise und Verfügbarkeit bei Geizhals
ASUS ROG Zephyrus G14 OLED GA403UI