Seite 7: SATA-6G-, USB-3.2-Gen1/Gen2- und M.2-Performance

USB-3.2-Gen2-Performance

Das ASUS ROG Maximus XIII Extreme (Glacial) stellt in Summe elf USB-3.2-Gen2-Schnittstellen bereit, wenn die beiden Thunderbolt-4-Anschlüsse hinzugezählt werden. Zehn Stück befinden sich am I/O-Panel und eine Schnittstelle lässt sich über den Typ-C-Header realisieren, neben einmal USB 3.2 Gen2x2.

Für den Test setzen wir die externe NVMe-SSD WD_Black P50 mit 2-TB-Kapazität von Western Digital ein, die den USB-3.2-Gen2x2-Standard (20 GBit/s) unterstützt und damit mehr als genug geeignet ist, die USB-Schnittstellen zu testen.

Egal ob nativ über den Z590-Chipsatz, über den GL3590-Hub oder doch über den Thunderbolt-4-Controller, in allen Fällen wurden sehr anständige USB-3.2-Gen2-Werte erreich, die absolut zufriedenstellend ausfallen.

USB-3.2-Gen1-Performance

An USB-3.2-Gen1-Buchsen bietet das ASUS ROG Maximus XIII Extreme (Glacial) insgesamt vier Stück an. Alle vier Ports werden über die beiden Onboard-Header zur Verfügung gestellt und gehen über den ASmedia-ASM1074-Hub ans Werk. Für den USB-3.2-Gen1-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.2-Gen2x2-Lösung verwendet.

USB 3.2 Gen1 wird beim ASUS ROG Maximus XIII Extreme (Glacial) ausschließlich über den ASM1074-Hub realisiert. Doch mit um die 460 MB/s im Lesen und Schreiben passen die Ergebnisse absolut.

SATA-6GBit/s-Performance

ASUS' ROG Maximus XIII Extreme (Glacial) stellt sechs SATA-6GBit/s-Buchsen bereit. Vier Konnektoren arbeiten nativ mit dem Z590-Chipsatz zusammen, die anderen Beiden über ASMedias ASM1061. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

Die SATA-Performance ist erneut unser Sorgenkind, dies liegt aber nicht an der Platine. Intels Z590-Chipsatz konnte die SanDisk Extreme 120 bis auf 529 MB/s lesend und 487 MB/s schreibend beschleunigen. ASMedias ASM1061 ist ja ohnehin dafür bekannt, dass er die SATA-6GBit/s-Spezifikation nicht bis ans Limit ausreizen kann. Herausgekommen sind eine Leserate von weniger als 390 MB/s und immerhin eine Schreibperformance von 400 MB/s als Peak-Wert.

M.2-Performance

Auf dem ASUS ROG Maximus XIII Extreme (Glacial) können insgesamt fünf M.2-Schnittstellen verwendet werden. Die beiden Steckplätze am DIMM.2-Modul arbeiten über den Z590-Chipsatz mit jeweils vier Gen3-Lanes (32 GBit/s, 1x shared). Die obere M.2-Schnittstelle agiert zusammen mit dem Rocket-Lake-S-Prozessor im Höchstfall im PCIe-4.0-x4-Modus. Übrig bleiben noch die mittleren Schnittstellen, die sowohl mit einer Comet-Lake-S- als auch Rocket-Lake-S-CPU genutzt werden kann, allerdings mit einhergehendem Lane-Sharing.

Für den M.2-Test verwenden wir die Corsair MP600 mit 2-TB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Corsair mit 4.950 MB/s lesend und 4.250 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe. Zwar beherrscht die NVMe-SSD den PCIe-4.0-x4-Standard, doch im Falle des Z590-PCHs wird sie logischerweise auf PCIe 3.0 x4 limitiert.

Während die NVMe-Werte direkt über den obersten M.2-Steckplatz sehr gut ausgefallen sind, lassen die Werte über den Zusatz-Steckplatz beim Lesen etwas zu wünschen übrig. Das DIMM.2-Modul ist direkt an den Z590-Chipsatz gekoppelt und kommt daher passenderweise bis auf etwa 3.300 MB/s, was der PCIe-3.0-x4-Anbindung entspricht.

Überzeugend waren auch die Temperaturen des wassergekühlten M.2-Moduls. Während des Benchmarks mit CrystalDiskMark stieg die Temperatur auf lediglich 39 °C. Für ein NVMe-PCIe-4.0-x4-SSD ist dieser Wert hervorragend, fällt jedoch natürlich höher aus, wenn auch die CPU und der VRM-Bereich ordentlich ans Werk gehen. Nachdem wir das System mit BIOS-Default-Settings und Prime95 und aktiviertem AVX/AVX2 mit mehr als fünf Minuten unter Last gesetzt hatten und nochmals CrystalDiskMark durchlaufen ließen, kamen aber immer noch gute 47 °C als Höchstwert zustande.