Seite 6: SATA-6G-, USB-3.2-Gen1/Gen2- und M.2-Performance

USB-3.2-Gen2-Performance

Das ASUS TUF Gaming B550M-Plus (Wi-Fi) stellt insgesamt zwei USB-3.2-Gen2-Schnittstellen bereit. Alle Beide befinden sich am I/O-Panel und sind an den B550-Chipsatz angebunden.

Für den Test setzen wir die externe NVMe-SSD WD_Black P50 mit 2-TB-Kapazität von Western Digital ein, die den USB-3.2-Gen2x2-Standard (20 GBit/s) unterstützt und damit mehr als genug geeignet ist, die USB-Schnittstellen zu testen.

Bei der USB-3.2-Gen2-Performance gibt es wenig zu kritisieren. Die Leserate hätte mit 984 MB/s noch ein Stück höher ausfallen können, ist aber dennoch schnell unterwegs. Im Schreiben wurden sogar sequentielle 1.022 MB/s ermittelt.

USB-3.2-Gen1-Performance

An USB-3.2-Gen1-Buchsen bietet das ASUS TUF Gaming B550M-Plus (Wi-Fi) sechs Stück an. Vier Ports befinden sich am I/O-Panel (angebunden über die CPU), der Header wird vom PCH angesprochen. Für den USB-3.2-Gen1-Performancetest haben wir ebenfalls die oben genannte USB-3.2-Gen2-Lösung verwendet.

Wieder einmal zeigt sich sehr schön, dass die USB-3.2-Gen1-Leistung über den PCH um 23 MB/s im Lesen und sogar 46 MB/s im Schreiben schneller ist, als über den Prozessor. Dennoch lässt sich festhalten, dass beide Optionen sehr flink sind.

SATA-6GBit/s-Performance

Das ASUS TUF Gaming B550M-Plus (Wi-Fi) stellt vier SATA-6GBit/s-Buchsen bereit. Alle vier SATA-Konnektoren arbeiten nativ mit dem B550-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

Solide SATA-Werte wurden mit 530 MB/s lesend und 500 MB/s schreibend erreicht.

M.2-Performance

Auf dem ASUS TUF Gaming B550M-Plus (Wi-Fi) halten sich zwei M.2-M-Key-Schnittstellen für den Einsatz bereit. Eine arbeitet mit der PCIe-4.0-x4-Anbindung über den Ryzen-3000-CPU und die Andere mit dem PCIe-3.0-x4-Interface über den Chipsatz.

Für den M.2-Test verwenden wir die Corsair MP600 mit 2-TB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Corsair mit 4.950 MB/s lesend und 4.250 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe in der Version 1.3 und bedient sich an vier Gen4-Lanes vom Chipsatz und vom Prozessor und vier Gen3-Lanes vom PCH.

Ganz klar konnte Corsairs MP600-SSD über den Prozessor mit PCIe-4.0-x4-Anbindung sein volles Potential ausschöpfen und kam auf rund 5.000 MB/s und 4.266 MB/s lesend und schreibend. Aber auch mit der PCIe-3.0-x4-Begrenzung des B550-PCHs wurden entsprechend gute Werte von 3.100 MB/s erreicht.