Seite 3: Features und Layout (2)

Links kuscheln sich die sechs nativ angebundenen SATA-6GBit/s-Buchsen in die PCB-Ecke. Rechts benachbart wurden zwei USB-3.2-Gen1-Header in ebenfalls angewinkelter Ausrichtung sowie ein USB-3.2-Gen2-Header hinterlassen. An dieser Stelle hätten wir gerne noch einen zweiten gesehen.

Die Anschlüsse des I/O-Panels von links nach rechts und von oben nach unten:

  • CMOS-Clear-Button, BIOS-Flashback-Button
  • WLAN-ax- und Bluetooth-5.0-Modul mit zwei Antennengewinden (Intel Wi-Fi 6 AX200)
  • 2x USB 3.2 Gen2 (10 GBit/s, Typ-A, CPU)
  • 4x USB 3.2 Gen1 (5 GBit/s, Typ-A, ASMedia ASM1074)
  • Gigabit-LAN (Intel I211-AT), 2x USB 3.2 Gen2 (10 GBit/s, Typ-A, CPU)
  • 10-GBit/s-LAN (Aquantia AQtion AQC107), USB 3.2 Gen2 (10 GBit/s, Typ-A, AMD TRX40), USB 3.2 Gen2x2 (20 GBit/s, Typ-C, ASMedia ASM3242)
  • 5x 3,5 mm Klinke, TOSLink

Auch beim MSI Creator TRX40 sind die USB-Schnittstellen in der deutlichen Überzahl. In der Summe sind es zehn Stück, von denen vier Stück mit der ersten und fünf Stück mit der zweiten USB-3.2-Generation arbeiten. Die Typ-C-Schnittstelle ist an den ASMedia ASM3242 angebunden und demnach arbeitet sie mit der USB-3.2-Gen2x2-Spezifikation und kommt auf bis zu 20 GBit/s.

Ein weiteres Schmankerl ist der 10-GBit/s-LAN-Port direkt links neben der Gigabit-LAN-Buchse. Alternativ erfolgt die Netzwerkverbindung kabellos über Intels Wi-Fi-6-AX200-Modul mit bis zu 2,4 GBit/s, das auch Bluetooth 5.0 beherrscht. Ein CMOS-Clear- und BIOS-Flashback-Button erhöhen den Komfort. Übrig bleiben dann schließlich noch die üblichen Audio-Konnektoren.

Dem Zubehör liegt beabsichtigt keine gesonderte I/O-Blende bei, denn diese ist bereits vormontiert. Durch die Demontage des Kühlers haben wir die Blende aber mit entfernt.

Durch die gelbe Trennlinie wird der Audio-Bereich des MSI Creator TRX40 sichtbar. Beim Ausgabe-Codec handelt es sich um den Realtek ALC1220, für die Front-Ausgabe und für den Mikrofonanschluss wurde der Realtek ALC4050H verlötet. Hinzu kommen neun Audio-Kondensatoren und ein Kopfhörerverstärker. Mittig ist der SuperI/O-Controller in Form des Nuvoton NCT6797D-M zu sehen.

Auf dem Heatspreader ist bereits der Aquantia-Schriftzug zu erkennen, darunter befindet sich natürlich der 10-GBit/s-LAN-Controller. Der Heatspreader verbessert die Wärmeabführung. Rechts neben dem LAN-Controller ist der ASMedia ASM3242 zu sehen, durch den die Typ-C-Schnittstelle am I/O-Panel mit der USB-3.2-Gen2x2-Spezifikation angesprochen wird. Ferner folgen der Intel-I211-AT-Netzwerkcontroller und der ASMedia ASM1074, der sich den vier USB-3.2-Gen1-Ports annimmt.

Insgesamt ist das Layout des MSI Creator TRX40 zwar gut, allerdings ist die BIOS-Batterie nicht so einfach zugänglich, falls eine Entnahme oder ein Austausch nötig werden. Die Positionierung der M.2-Schnittstelle zwischen DIMMs und Stromanschluss ist auf der einen Seite experimentell, auf der anderen Seite intelligent gelöst - und unser Ansicht nach besser, als auf der PCB-Rückseite, wie es beim ASUS ROG Zenith II Extreme der Fall ist.