[Sammelthread] Custom-WaKü Quatschthread

Schläuche und Fittings sind doch wurscht, wenn du den Durchfluss hast. Schlauch und Fittings sind doch nur "wichtig", wenn du mit einer Pumpe auf volle Pulle möglichst hohen Durchfluss haben willst.

Edit: Zum Berechnen der " Kühlleistung" isses unwichtig.
 
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Ja, und bitte nicht RGB vergessen, neben der korrekten Fittingauswahl auch ganz wichtig.

Die Photonen treffen auf die Oberfläche der Finnen vom Radiator und erzeugen eine bessere Wärmeabstrahlung. Besonders das blaue Spektrum (weil Wasserfarbe = kühl) erhöht die thermische Abstrahlung um bis zu 15 %, während rot eher für stabilen Durchfluss sorgt.
 
Sind das Versuchsreihen oder "einfach" ne Formel mit vorher festgelegten Werten und in Excel gekloppt? Und wenn Versuchsreihen, welcher Radi, Schläuche, Fittinge etc etc??? Andere Werte und zack zeigt das Diagramm ein anderes oder gewünschtes Ergebnis. Welche Formeln und Werte liegen dem Diagramm zu Grunde?
Abgekürzt ist das schon wieder: ja, nein, doch.... ohhhhh :coffee3: 8-)

Der Wärmetauschertyp steht da. Und wenn Du und noch fachlich fundiert erklärst in wie fern Schläuche, Fittinge etc. hier eine Rolle spielen (der Volumenstrom wird über Pumpendrehzahl und Ventile fest eingestellt), dann würde dein Kommentar hier auch einen Mehrwert darstellen. Vielleicht magst Du uns hier auch exakt die angebliche Gleichungen nennen wie man bei einen üblichen 360x30 Radi (Alphacool st30 etc.) die Leistung genau in Watt berechnen kann. Ansonsten stempel ich diesen als "Flacherrdler Verschwörungstheorie" ab. Hauptsache unbebründet Zweifel streuen. Die Gleichungen stehen übrigens nicht umsonst da.
 
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Intern für meien beiden M.2 udnd en RAM macht poarallel mehr sinn, da entspanmnter, besser zu verschlauchen, insg. besser einzubinden, weniger Kraft und Zuk von Schläuchen. Aber hier kommt es eben auch nicht auf max durchfluss an, sondern hauptsache es bewegt sich.

RAM und SSDs sind nämlich allein durch Block oder Kühlkörper und etwas Luftstrom gut dabei.

Ja, und bitte nicht RGB vergessen, neben der korrekten Fittingauswahl auch ganz wichtig.

Die Photonen treffen auf die Oberfläche der Finnen vom Radiator und erzeugen eine bessere Wärmeabstrahlung. Besonders das blaue Spektrum (weil Wasserfarbe = kühl) erhöht die thermische Abstrahlung um bis zu 15 %, während rot eher für stabilen Durchfluss sorgt.
Bitte grünes Licht vermeiden.

 
Ich geb zu den Wärmeüberganzkoeffizienten habe ich mal komplett Unterschlagen.

Das ist falsch.

Beim Parallelbetrieb bekommt jeder Radiator zwar die gleiche Temperatur, dafür halbiert sich aber der Volumenstrom der nun mal mit der Wärmetauscherleistung skaliert:
Nicht nur mit dem Volumenstrom. Die Leistung hängt auch von der logarithmischen Temperaturdifferenz ab. Beide Größen sind zudem gekoppelt und können nicht unabhängig voneinander betrachtet werden.

Die Wärmeübertragung hängt vom Wärmeüberganzkoeffizienten k, der mit steigenden Volumenstrom zunimmt.

Das gilt zunächst nur für den wasserseitigen Anteil. Der luftseitige Wärmeübergang bleibt im Wesentlichen unverändert. Der Gesamtwärmeübergangskoeffizient setzt sich aus mehreren Wärmewiderständen zusammen. Deshalb ist entscheidend, welcher Anteil den Gesamtwärmewiderstand dominiert. Außerdem steigt k nicht unbegrenzt mit dem Volumenstrom.

In der Theorie und Praxis schneidet ein Parallelbetrieb immer schlechter ab:
Das ist so nicht haltbar. In deinem Modell mit deinen gewählten Randbedingungen kommt dieses Ergebnis heraus. Ändert man die Randbedingungen, zeigt bereits die Theorie, dass die Aussage nicht allgemein gilt. Im Grenzfall sehr hoher Volumenströme, verschwinden die Unterschiede zwischen Serien- und Parallelschaltung schon in der Theorie.

Außerdem berechnest du hier im Wesentlichen die maximal mögliche Wärmeabgabe unter den angenommenen Randbedingungen. Radiatoren arbeiten die meiste Zeit deutlich unterhalb ihrer maximalen Leistung. Auch dadurch können sich die relativen Vor- und Nachteile von Serien- und Parallelschaltung des verschieben und ich habe mich auch nicht auf diese maximal Leistung bezogen.

In der Praxis kommt zusätzlich hinzu, dass die Serienschaltung einen höheren Strömungswiderstand verursacht. Dadurch verschiebt sich der Betriebspunkt des Systems und damit auch ggf. welche Schaltung vorteilhaft ist.

So betrachtet bleibts am Ende mehr oder weniger wieder beim gleichen Fazit. Es kommt daruf an.

Soviel Popcorn hier heute :d
 
Bei meine 15 Fittingen, die ich in meine System habe, ist bestimmt einer dabei der den Gesamtwärmeübergangskoeffizient mit beeinflusst. ;)
 
Ich geb zu den Wärmeüberganzkoeffizienten habe ich mal komplett Unterschlagen.


Nicht nur mit dem Volumenstrom. Die Leistung hängt auch von der logarithmischen Temperaturdifferenz ab. Beide Größen sind zudem gekoppelt und können nicht unabhängig voneinander betrachtet werden.



Das gilt zunächst nur für den wasserseitigen Anteil. Der luftseitige Wärmeübergang bleibt im Wesentlichen unverändert. Der Gesamtwärmeübergangskoeffizient setzt sich aus mehreren Wärmewiderständen zusammen. Deshalb ist entscheidend, welcher Anteil den Gesamtwärmewiderstand dominiert. Außerdem steigt k nicht unbegrenzt mit dem Volumenstrom.


Das ist so nicht haltbar. In deinem Modell mit deinen gewählten Randbedingungen kommt dieses Ergebnis heraus. Ändert man die Randbedingungen, zeigt bereits die Theorie, dass die Aussage nicht allgemein gilt. Im Grenzfall sehr hoher Volumenströme, verschwinden die Unterschiede zwischen Serien- und Parallelschaltung schon in der Theorie.

Außerdem berechnest du hier im Wesentlichen die maximal mögliche Wärmeabgabe unter den angenommenen Randbedingungen. Radiatoren arbeiten die meiste Zeit deutlich unterhalb ihrer maximalen Leistung. Auch dadurch können sich die relativen Vor- und Nachteile von Serien- und Parallelschaltung des verschieben und ich habe mich auch nicht auf diese maximal Leistung bezogen.

In der Praxis kommt zusätzlich hinzu, dass die Serienschaltung einen höheren Strömungswiderstand verursacht. Dadurch verschiebt sich der Betriebspunkt des Systems und damit auch ggf. welche Schaltung vorteilhaft ist.

So betrachtet bleibts am Ende mehr oder weniger wieder beim gleichen Fazit. Es kommt daruf an.

Soviel Popcorn hier heute :d
Wobei man dazu auch fragen muss: Wann ist der Strömungswiderstand so bedeutend, dass er so einen bedeutenden Unterschied bzgl. der Strömungsgeschwindigkeit und des Wärmetransportes hervorruft? Als rein technische Aussage ist sie m.M.n. zu akzepieren, in der Realität aber nicht zutreffend. Das musste ich leider bei einem 7 GPU Setup überraschend feststellen.
 
Verschwörungstheoretiker okay und jetzt auch noch Flacherdler.... alles nur nicht Team Hithunter:ROFLMAO:
ich wollte eigentlich nur anmerken das meiner Erfahrung nach alles im Loop auf den Loop Einfluss hat und nicht verallgemeinert theoretisch seriell und parallel verglichen werden kann, ich konnte bislang keinen Nutzen aus den Aussagen ziehen... wahrscheinlich wegen den Pyramiden(Landeplattform der Aliens)
 
Mal was schönes, allein für die 6 Schrauben der Winkel/ Regalträger, habe ich 38 Bohrungen benötigt, genau jeden Hohlraum, Brösel-Yton und Stahlträger bzw. Aluprofil mitgenommen.

5mm Bohrungen, 7,5 mm Schrauben, nun hält es, auch ohne dass das Bress fixiert ist.

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Da kommt dann der Mora 360 drauf, darüber an die Wand der 420er.. danach mache ich drei Kreuze.. denn wenn ihr sehen könntet, wie das erst für zwei Verschraubungen für den TV rechts an der Wand ausschaut....hui. o_O


Funfakt ... Ultitube 200 war zu 60% gefüllt. Mora über Niveau das AGB angehoben und schwupps, war der AGB leer. Bin gesprintet um den DPU Kanister zu holen und am Ende mussten 300 ml rein :fresse:

Jetzt nur noch den durchgebrannten SATA am Neutrik fixen.
Am Hubby12 war der Sata Stecker mit mit der Buchse am Kabel durch.. weshalb auch immer.
Mehr als ein Jahr her und die Markierungen der Adern sind futsch, Leider habe ich keine Ahnung mehr wie das richtig ist.

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AGB mach ich immer randvoll beim Befüllen und ich habe kein Mora. Ich habe 2x480er und einen 240er extern.

DSC_0196.JPG
 
Mein AGB darf nicht voll. Maximal 70%, ansonsten wird es im Sommer mit 30 Grad im Liquid schon knapp, wenn das im AGB steigt.
Kommt ja nochn Mora dazu.
 
nur beim Befüllen voll machen. @KaerMorhen bastelt noch
 
Verschwörungstheoretiker okay und jetzt auch noch Flacherdler.... alles nur nicht Team Hithunter:ROFLMAO:
ich wollte eigentlich nur anmerken das meiner Erfahrung nach alles im Loop auf den Loop Einfluss hat und nicht verallgemeinert theoretisch seriell und parallel verglichen werden kann, ich konnte bislang keinen Nutzen aus den Aussagen ziehen... wahrscheinlich wegen den Pyramiden(Landeplattform der Aliens)

Und es fehlt nun immer eine begründete Erklärung von Dir in wie fern jetzt Fitting und Schlauch bei einem definierten Volumenstrom hier einen Einfluss nach deiner Aussage haben.
Vielleicht wäre es besser mal seinen Fehler einfach zuzugeben das man was verwechselt hat etc., anstatt dies mit weiteren Unsinn zu relativieren.
Vielleicht konntest Du einfach auch keinen Nutzen ziehen, weil Du es nicht verstanden hast und Dich auch gar nicht mal benühst es zu verstehen. Aber das ist dann nicht mein Problem. Und natürlich kann man die Kühlleistung und somit Temperaturen zwischen seriellen und parallelen Betrieb zwischen Radiatoren vergleichen, ganz unabhängig ob Du einen Gardena Gartenschlauch oder sonst was verwendest.

Nicht nur mit dem Volumenstrom. Die Leistung hängt auch von der logarithmischen Temperaturdifferenz ab. Beide Größen sind zudem gekoppelt und können nicht unabhängig voneinander betrachtet werden

Das habe ich bereits ausführlich über die Gleichung beschrieben. Die logarithmischen Temperaturdifferenz ist eine Funktion des Volumenstromes, siehe Gleichung.


Das ist so nicht haltbar. In deinem Modell mit deinen gewählten Randbedingungen kommt dieses Ergebnis heraus. Ändert man die Randbedingungen, zeigt bereits die Theorie, dass die Aussage nicht allgemein gilt.

Welche Randbedingungen ? Die einzige Ranbedingung war die Temperaturdifferenz zwischen Einlass Wasser und Einlass Luft. Die ist aber nötig um die Leistung zu messen. Die ändert aber nichts am Vergleich, denn die Leistung ist nichts anderes als eine Funktion der Temperaturdifferenz.

Im Grenzfall sehr hoher Volumenströme, verschwinden die Unterschiede zwischen Serien- und Parallelschaltung schon in der Theorie.

Das ist leider eine Relativierung. Das gilt ja auch für eine Serienschaltung. Bei hohen Volumenströmen ist die Ein- und Auslasstemperatur fast gleich und somit eine gleiche Temperatur für eine Parallelschaltung obsolet.

Außerdem berechnest du hier im Wesentlichen die maximal mögliche Wärmeabgabe unter den angenommenen Randbedingungen. Radiatoren arbeiten die meiste Zeit deutlich unterhalb ihrer maximalen Leistung. Auch dadurch können sich die relativen Vor- und Nachteile von Serien- und Parallelschaltung des verschieben und ich habe mich auch nicht auf diese maximal Leistung bezogen.

Ein Wärmetauscher hat keine maximal möglich Wärmeabgabe, da dies stets eine Funktion der Temperaturdifferenz ist. Es ist für einen Test und Vergleich egal ob man diese Differenz bei 5, 10 oder 20 K setzt. Das ändert nur die Absolutgrößen. Aber höhere Temperaturdifferenzen lassen sich leichter messen.


In der Praxis kommt zusätzlich hinzu, dass die Serienschaltung einen höheren Strömungswiderstand verursacht. Dadurch verschiebt sich der Betriebspunkt des Systems und damit auch ggf. welche Schaltung vorteilhaft ist.

Das stimmt aber teilweise nur wenn die Radiatoren den wesentlichen Strömungswiderstand verursachen, was aber in einem üblichen Wasserkreislauf für Computer mit den feinen und restriktiven Kühlkörper eher nicht der Fall ist.
Es geht aber hier nicht um eine wissenschafltiche Publikation, sondern um eine allgemeingültige Aussage und da ist ein Parallelbetrieb meist im Nachteil, insbesondere bei Volumenströmen von 100 bis 200 L/h und mehr dürften die wenigsten haben.
 
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Den Pumpenhalter muss ich nochmal überarbeiten, nicht hübsch, aber tut erstmal.
Und scheint gut entkoppelt zu sein, ich höre sie fast nicht.
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@coolbeer Hat nen Gag gemacht, welche Fittings wichtig für die Temperatur sind und du als Meeresbewohner hast an seinem Köder angebissen. :d
 
20% Vorteil ist unrealitisch und die meisten Realensysteme liegen eher so zwischen 5-10%

Ich stimme dir eigentlich schon zu 101% zu. Das Ganze ist allerdings nicht ganz so einfach pauschal zu messen oder zu bewerten.

Ich betreibe hier ja selbst ein paralleles System mit Ventilen und Sensoren 6 x Temperatur sensoren, 3 x Durchfluss . Genau deshalb sehe ich auch, dass sich so ein Aufbau lohnen kann, wenn man ihn sauber abstimmt.

Verwendet man CPU- und GPU-Kühler mit feinen Finnen, braucht man nicht zwangsläufig extremen Durchfluss, um eine gute Wärmeaufnahme zu erreichen. Die große Oberfläche im Kühler hilft bereits beim Wärmeübergang. Trotzdem muss natürlich genug Flow vorhanden sein, damit sich die Wärme nicht lokal staut und die Temperaturdifferenzen im Loop nicht unnötig groß werden.

Bei 3–4 Radiatoren in Serie sieht die Sache anders aus. Dort steigt der Widerstand deutlich, und man muss mit mehr Pumpendruck und mehr Pumpenleistung arbeiten, um noch auf sinnvolle Durchflusswerte zu kommen. Gleichzeitig bekommt jeder weitere Radiator bereits kühleres Wasser als der vorherige. Dadurch sinkt die Temperaturdifferenz zwischen Wasser und Luft, und genau diese Temperaturdifferenz ist entscheidend für die abgegebene Leistung. Der nächste Radiator arbeitet also automatisch mit schlechteren Bedingungen als der erste.

Darum sagen viele vereinfacht: „Viel Flow hilft viel.“ In einem stark restriktiven Serienloop ist das auch nachvollziehbar, weil man damit die Nachteile teilweise kompensiert. Aber es ist eben nicht die ganze Wahrheit.

Nutzt man dagegen beispielsweise zwei gute, leistungsstarke Radiatoren wie einen Alphacool 420 XT45 HPE oder einen Mo-Ra 400er parallel, ergeben sich andere Vorteile:

  • Der hydraulische Widerstand sinkt deutlich: Die Pumpe arbeitet entspannter, der Gesamtflow kann bei gleicher Pumpendrehzahl steigen, oder man kann die Pumpe langsamer und leiser betreiben.
  • Optimale Temperaturverteilung: Beide Radiatoren bekommen eine ähnliche Eingangstemperatur. Dadurch arbeitet nicht nur der erste Radiator mit dem wärmsten Wasser, sondern beide Radiatoren werden gleichmäßiger genutzt. Das verbessert die mittlere Temperaturdifferenz zwischen Wasser und Luft.
Wichtig ist dabei natürlich: Der Gesamtflow muss hoch genug sein. Bei zwei parallelen Radiatoren teilt sich der Durchfluss auf. 100 l/h Gesamtflow bedeuten grob 50 l/h pro Radiator. 200 l/h Gesamtflow bedeuten grob 100 l/h pro Radiator. Wenn man also parallel viel zu niedrig misst, beurteilt man nicht den sinnvollen Arbeitsbereich eines parallelen Setups, sondern einen Bereich, in dem jeder einzelne Radiator zu wenig Teilflow bekommt.

Genau deshalb finde ich Messbereiche von 29 bis 72,5 l/h für solche Vergleiche nur bedingt aussagekräftig. Das kann für Extrem-Silent oder Spezialfälle interessant sein, aber es bildet nicht unbedingt den typischen Enthusiasten-Bereich ab, in dem man parallele Radiator-Setups sinnvoll betreibt.

Aus meiner Sicht sollte ein praxisnaher Test im PC-Bereich eher einen Bereich von etwa 85 bis 300 l/h abdecken, besonders wenn man 1 bis 3 parallele Radiatoren vergleichen möchte. Parallele Systeme brauchen nicht zwingend immer 150 l/h, aber je nach Radiator und Anzahl der parallelen Zweige braucht man genug Gesamtvolumenstrom, damit jeder Radiator noch sinnvoll beaufschlagt wird.

Ob der Vorteil am Ende 1K, 5–10% oder in einem speziellen Aufbau mehr ist, hängt stark vom realen System ab: Radiatoren, Fittings, Schnellkupplungen, Schlauchführung, Pumpenkennlinie, Lüfterdrehzahl, Shroud, Gehäuse- oder externer Betrieb und natürlich die Messmethode.

Für uns PC-Nutzer ist außerdem nicht nur spannend, wie viel Watt ein Radiator theoretisch exakt abführt. Praktisch viel wichtiger ist die Frage: Mit wie viel Lüfterdrehzahl muss ich arbeiten, um meine Ziel-Wassertemperatur im Bereich von 30 bis 35°C zu halten?

Wenn ich durch das Parallelschalten von zwei Radiatoren die Lüfterdrehzahl um 200 U/min senken kann, ist das für mich ein echter Gewinn. Das ist im Alltag relevanter als ein theoretischer Maximalwert auf dem Papier. Zusätzlich nutze ich die Lüfter saugend mit Shroud. Dadurch werden Totzonen reduziert und die Radiatorfläche gleichmäßiger durchströmt. Gerade bei niedrigen Lüfterdrehzahlen kann das in der Praxis mehr bringen, als einfach nur stumpf die Drehzahl zu erhöhen.

Jeder Test, der nur den reinen Radiator-Wärmeübergang betrachtet, aber ignoriert, dass parallel der Widerstand stark sinkt, der Gesamtflow steigen kann und weniger Pumpenleistung beziehungsweise Pumpenabwärme nötig ist, lässt für mich einen entscheidenden Praxisvorteil weg. Parallel ist kein Zaubertrick und auch nicht automatisch immer deutlich besser. Aber bei einem sauber aufgebauten und abgeglichenen System kann es effizienter, leiser und praxisnäher sein als ein langer, restriktiver Serienloop.
 
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Jeder Test, der nur den reinen Radiator-Wärmeübergang betrachtet, aber ignoriert, dass parallel der Widerstand stark sinkt, der Gesamtflow steigen kann und weniger Pumpenleistung beziehungsweise Pumpenabwärme nötig ist, lässt für mich einen entscheidenden Praxisvorteil weg.

Nein, deswegen ist das ja in Abhängigkeit des Volumenstromes aufgeschlüsselt.
Pumpenabwärme ist auch so eine Nebelkerze. Ob die Pumpe nun 20 üder 40 W benötig ist kaum von Relevanz. Und soviel macht der Widerstand auch gar nicht aus:

1x D5
1x Alphacool Core
1x Alphacool XPX
3x 360x30 Reihe

-> 152 L/h

1x D5
1x Alphacool Core
1x Alphacool XPX
3x 360x30 Parallel

--> 160 L/h


Kühleistung bei 20 K Wassereingang über Raumtemperatur:

Reihe; 1000 rpm

1. Radiator : 593 W

dT Einlass/Auslass: 3,4 K
logarithmische dT: 18,3 K


2. Radiator : 492 W

dT Einlass/Auslass: 2,8 K
logarithmische dT: 15,2 K


3. Radiator : 409 W

dT Einlass/Auslass: 2,3 K
logarithmische dT: 12,6 K

= Ausslass 8,5 K unter Enlasstemperatur
= 1494 W



Parallel; 1000 rpm

3x Radi mit nur effektiv 160 / 3 = 53 L/h

Pro Radiator = 481 W
logarithmische dT: 15,8 K

= Ausslass 7,8 K unter Enlasstemperatur
= 1443 W


----------------

mit drei D5 Pumpen

Reihe: 265 L/h
Parallel: 272 L/h

Reihe; 1000 rpm

1. Radiator : 624 W

dT Einlass/Auslass: 2,0 K
logarithmische dT: 19,0 K


2. Radiator : 560 W

dT Einlass/Auslass: 1,8 K
logarithmische dT: 17,0 K


3. Radiator : 503 W

dT Einlass/Auslass: 1,7 K
logarithmische dT: 15,3 K

= Ausslass 5,5 K unter Enlasstemperatur
= 1686 W



Parallel; 1000 rpm

3x Radi mit nur effektiv 160 / 3 = 53 L/h

Pro Radiator = 548 W
logarithmische dT: 17,2 K

= Ausslass 5,2 K unter Enlasstemperatur
= 1644 W



Auch in einem Kreislauf hat sich nichts an den Sachverhalt geändert, das Parallel schlechter als Reihe abschneidet und man sollte vielleicht nicht bei geringen Einlasstempraturdifferenz zur Umgebung von 5 K oder weniger messen, sondern schon mit 15 oder 20 K.

Parallel ist kein Zaubertrick und auch nicht automatisch immer deutlich besser. Aber bei einem sauber aufgebauten und abgeglichenen System kann es effizienter, leiser und praxisnäher sein als ein langer, restriktiver Serienloop.

Ist aber nicht, sondern eben schlechter.

Für uns PC-Nutzer ist außerdem nicht nur spannend, wie viel Watt ein Radiator theoretisch exakt abführt. Praktisch viel wichtiger ist die Frage: Mit wie viel Lüfterdrehzahl muss ich arbeiten, um meine Ziel-Wassertemperatur im Bereich von 30 bis 35°C zu halten?kann es effizienter, leiser und praxisnäher sein als ein langer, restriktiver Serienloop.

Immer schön wenn man den Sachveharhalt nicht verstanden hat. Vielleicht mal die Grundlagen anschauen? Leistung und Temperaturdifferenz stehen im direkten Zusammenhang und sind zu einander proportional. Doppelte Leistung = halbe Temperaturdifferenz. Nur die Leistung kann man mit einem Heizelement viel einfacher messen und es ist deutlich übersichtlicher als die Temperatur, die im Kreislauf unterschiedlich ist.
Aber klar wenn Fakten nicht ins eigene Weltbild passen, dann wird es immer schwierig. Ich habe übrigens auch viel mit Komsumer Produkten und mit einem richtigen Messaufbau gemessen und kann sagen mit den Konsumer Produkten kommt bei geringen Werten meist nur Unsinn raus.

 
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So wie Corsair das macht mit ihren neuen AIO´s?
Vielleicht vertue ich mich da auch, zwei Radis übereinander, der vorderste bekommt alle böse Temperatur ab, der hintere das danach.
Ist das von Corseair? Wir haben da vor 20 Jahren schon Experimente gemacht.
Front Radi bekommt das wärmte Wasser, der dahinter das dannach.

So hast du nicht große mathematische Probleme.

Ein zweiter MoRa kann nicht doppelt so viel, vielleicht 1/3.
Maximal kommt man auf ~Raumtemperatur und das ist schon sehr schlimm. (Laut)
Besser geht das nur mit " Cheats"...
Das geht dann in Richtung OC, da nimmt man was man bekommen kann.

Das sagen wir geht dann von einem 100Watt Chip, den man dann plötzlich auf 400W laufen lässt.
Das können nur wenige Leute!
 
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So wie Corsair das macht mit ihren neuen AIO´s?
Vielleicht vertue ich mich da auch, zwei Radis übereinander, der vorderste bekommt alle böse Temperatur ab, der hintere das danach.
Ist das von Corseair? Wir haben da vor 20 Jahren schon Experimente gemacht.
Front Radi bekommt das wärmte Wasser, der dahinter das dannach.

So hast du nicht große mathematische Probleme.

Ein zweiter MoRa kann nicht doppelt so viel, vielleicht 1/3.
Maximal kommt man auf ~Raumtemperatur und das ist schon sehr schlimm. (Laut)
Besser geht das nur mit " Cheats"...
Das geht dann in Richtung OC, da nimmt man was man bekommen kann.

Das sagen wir geht dann von einem 100Watt Chip, den man dann plötzlich auf 400W laufen lässt.
Das können nur wenige Leute!
im Video am 11:00 du meinst sicher diese AIO oder ?

 
Die sollen nur nie so tun als wenn es so neu wäre was sie da machen!

Ist es nicht.

Wer das lange ausrechnen möchte kann das gerne machen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

^Das schöne an Physik ist, das es eigentlich nie gelogen ist.
Ohne Mathematik gibt es keine Physik, sind aber beide manchmal blöd und vergessen die Hälfte.
Dank göttlicher Fehlerkorrektur bin ich mal noch hier.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich stelle nur Fragen und keine Kritik. Ich möchte das wirklich verstehen.
Wenn es möglich ist, nur mit Ja oder Nein zu antworten, wäre das super.

Ob die Pumpe nun 20 üder 40 W benötig ist kaum von Relevanz

Wenn ein System beispielsweise 400 Watt Abwärme über die Komponenten ins Wasser abgibt und die Pumpen zusätzlich 40 Watt Eigenwärme ins Wasser übertragen, entspricht das nicht einer Erhöhung der thermischen Last im Kreislauf um satte 10 %? Ist das bei einer präzisen thermodynamischen Berechnung wirklich irrelevant?


3x Radi mit nur effektiv 160 / 3 = 53 L/h

Wenn das System mit drei D5-Pumpen im Parallelbetrieb aber auch deutlich mehr Gesamtflow erreichen kann, z.B. die oben genannten 272l/h, dann wären das bei drei parallelen Radiatoren ca. 90,6l/h pro Radiator.

Das wären rund 70% mehr Teilflow pro Radiator als bei 53l/h. Damit würde auch rund 70% mehr Wassermasse pro Zeit durch jeden einzelnen Radiator laufen. Die reale Radiatorleistung steigt dadurch natürlich nicht automatisch linear um 70%, aber das theoretische Potenzial für Wärmeaufnahme und Wärmeabgabe verändert sich deutlich.

Wäre es für den Vergleich dann nicht sinnvoll, das Parallelsystem zusätzlich auch mit diesem höheren Teilflow zu messen oder zu berechnen? Gerade wenn der Radiator in diesem Bereich noch mit Wasserflow skaliert, könnte das Ergebnis des Parallelsystems sichtbar anders ausfallen.


1781964306848.png
 
Eins kann ich sagen, es bringt nichts da 100 Bar Druck darauf zu geben.
es ist Hydraulik, aber zu einem anderem Zweck.
Hydraulik um euch das mal klar zu machen, eine alte Servolenkung kann schon 200 Bar.
VW Einspritzpumpen über 1000 glaube, da kommen wir zu den Wasserschneidern...
 
100 Bar Druck darauf zu geben
Ja das hast du recht...
Aber der Vorteil bei Restriktiven Feinen Düsen Kühlers der Viel Druck Braucht und so mit möglichst viel Wärme abgibt mit wenig Kühlmittel, das macht schon Sin.
Der Trend wird auf dies Hinauslaufen in den nächsten Jahren.
 
Ich habe auch so Düsenkühler, die brauchen halt etwas Druck. Die neueren vermutlich weniger, darauf läuft das hinaus.
Ich kann aber auch richtige Hydraulik.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Da sind wir schnell bei 200 und mehr Bar. Da platzen alle diese Verbinder.
Durchfluss bei ner Baumaschiene ist schon jenseits von gut und böse.
Zahnradpumpe direkt am Motor, sonnst gibts da nichts.
Antrieb ist auch hydraulisch.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Glaube die Wasserschneider haben bis zu 3000 Bar.
Gut möglich das es eine deutsche Entwicklung ist.
Wüsste sonnst nicht viele die das noch handhaben können.
 
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nur beim Befüllen voll machen. @KaerMorhen bastelt noch
Ah okay, wunderte mich schon. Naja nun ist der AGB etwas sehr voll, habe vergessen, dass wenn die Pumpen aus sind, das ganze im AGB steigt,, seit beide mogre wieder oberhalb des AGB stehen/hängen.

@ALL Mora parallel oder in reihe, alles egal, kauft euch ne PV Anlage und einen Chiller oder zwei, dann spart ihr auch das Klimagerät.... vorrausgesetzt die Raumluft wird getauscht.
 
D
Ah okay, wunderte mich schon. Naja nun ist der AGB etwas sehr voll, habe vergessen, dass wenn die Pumpen aus sind, das ganze im AGB steigt,, seit beide mogre wieder oberhalb des AGB stehen/hängen.
am AGB kannst Du erkennen das noch Luft im System ist. Wenn der AGB nicht mehr voll wird wenn die Pumpen aus sind, dann hast du auch keine Luft mehr im System
 
Japp, das ist mir bewusst, aber auch nicht tragisch, zerlege den Loop eh bald komplett.Muss nur die Wohnung vorher endlich von vollen Umzugskatrtons und Grossmarkt Gemüsekisten leerräumen, alle Waküteile sortieren, werkzeug etc. .-. was ein Mist.

Bin für Tipp zu günstigen DIY Aufbewahrungs und Ordnungssystemen dankbar.

Der WaKüKram wie Fittinge waren sonst in so ner Schraubenbox, aber das ist zum einen zu wenig Platz und WaKü Teile allesamt sondermaßig.

@ALL kurze Frage, wenn der Zug vom Schlauch (16/10 EPDM, ALC/WC/AC), als auch das Gewicht samt des Vollkupferkühlers dazu führen, dass die Kühlkörper vom Ram gezogen werden, was ist eure Idee, um das zu beseitigen?

Pads, Putty, härtere pads, so viel schon probiert, bin drauf und dran zu überlegen Kabelbinder oder ähnliches zu verwenden o_O

Ziel wird es eh sein, RAM Block für vier Riegel bei zwei Riegeln anzuwenden, das warsacheinlich auch zusammen mit 2x SSD Kühlern an einer kleinen Distro, die im Top auf die Lüfter geschraut wird.
SSDs Befestigen wird auch noch eien Herausforderung, ebenfalls wie ich diese einbinden kann.

Ich habe überlegt zwei oder drei paar vorhandene HT Winkel/ Fittinge zu nutzen, da ich hier noch aus einer Verschenkeaktion etwas HT clear habe.
Danke nochmal @minimii und @Rabauke123 , auch wenn das vor fast zwei Jahren war, kommt das bald zum Einsatz :LOL:
 
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