Warum ist das klar? Wegen dem Mythos des Kamineffekts?
Ist halt kein Mythos und das kann man eindeutig messen, da der Lüfter dagegen arbeiten muss und somit der Volumenstrom bei Drehzahl x weniger ausfällt. Macht je nach Temperaturdifferenz von Gehäuse zur Umgebung und Lüfterdrehzahl bis zu 20% aus.
Nur weil ein Lüfter dreht ist noch lange nicht, wie von Zauberhand, die Erdanziehungskraft verschwunden. Außerdem kommt man da mit etwas Logik selbst darauf das der Auftrieb bezüglich natürlicher Konvektion eine Gegenströmung erzeugt und was passiert wohl wenn soch zwei Lüfter mit entgegengesetzter Strömungsrichtung gegenseitig anpusten?
@
keeel83
Das kann Dir hier keine zuverlässig beantworten.
Setup 1:
Wenn der Lüfter die Luft nach unten rausbefördert dann wird der Volumenstrom des Lüfter zum einen wegen des Auftriebes der natürlichen Konvektion verringert und zum anderen weil wegen des nahen Boden der Luftstrom zu 90° umgelenkt wird und somit der Lüfter nicht frei rausblasen kann, was somit einen zusätzlichen Strömungswiderstand darstellt.
Der untere Radiator wird nicht das leisten können, was der obere leistet und das können bis zu 1/3 weniger sein.
Setup 2:
Wenn der untere aber nun die Luft reinsaugt, dann wird der obere nun schon mit aufgeheizter Luft versorgt. Das kann man etwas abmindern wenn durch den oberen Radiator zuerst das Wasser gekühlt wird und erst dann der untere direkt danach angeschlossen wird. Das sorgt dafür das der untere die Luft deutlich weniger aufheizen wird.
Welche Setup bie Dir nun die bessere Temperaturen bringt, muss Du selber testen. Optimal sind beide Setups nicht.