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Interne Roadmap: AMD hat ab 2022 DDR5 auf dem Plan

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ddr5Zum Financial Analyst Day 2020 Anfang März sprach AMD über seine zukünftigen Pläne bei den Prozessoren bzw. der Zen-Architekturen. Die Kollegen von GamersNexus haben eine interne Roadmap aus zuverlässiger Quelle erhalten, die einige Details zur Nutzung von DDR5-Speicher enthalten.

Zunächst einmal enthalten interne Roadmaps keine festgeschrieben Informationen, sondern können sich noch verändern. Allerdings sollte die Zen-4-Architektur weitestgehend im Design festgelegt sein, wenngleich es noch zwei Jahre dauert, bis wir die ersten Prozessoren sehen werden. Ein Foto bzw. ein Screenshot gibt es nicht, da sich womöglich Markierungen im Dokument befinden, die Rückschlüsse auf die Quelle zulassen.

Nun aber zurück zu den internen Informationen: Diesen zufolge wird AMD in 2022 seine Desktop-Plattform auf DDR5 umstellen. Eine Zen-Architektur wird in diesem Zusammenhang nicht genannt, aber es dürfte sich dabei um die Zen-4-Architektur handeln. Während die Verwendung von DDR5 im Jahre 2022 nicht weiter verwunderlich ist, erstaunt es uns dann doch, dass weiterhin die Rede von PCI-Express 4.0 ist. Eigentlich wäre zu erwarten, dass wir 2022 schon PCI-Express 5.0 sehen werden. Allerdings könnte sich der Einsatz von PCI-Express 5.0 mit Zen 4 zunächst auf die EPYC-Prozessoren beschränken, denn hier spielt die höhere Datenrate eine wesentlich wichtigere Rolle.

Auf Seiten der APUs soll AMD 2022 ebenfalls auf DDR5 setzen. Allerdings ist hier die Rede von einem "Zen3+"-Prozessor. Was genau dies zu bedeuten hat, ist nicht ganz klar. Vermutlich handelt es sich schlicht und ergreifend um die Zen-3-Nachfolgerarchitektur. Die mobilen Produkte sollen 2022 auf LPDDR5 setzen.

Für Ende 2020 plant AMD die Vorstellung der ersten Prozessoren auf Basis der Zen-3-Architektur. Zur CES äußerte sich AMDs CEO Lisa Su dazu: "[...] let me clear: you will see Zen 3 in 2020!" – Wir werden die nächste Generation also in diesem Jahr sehen. Ob es sich dabei um Ryzen- oder EPYC-Prozessoren handelt. lässt man allerdings offen.

Die meisten Speicherhersteller wollen in diesem Jahr mit der Produktion des ersten DDR5-Speichers beginnen. Ende Februar hatte Samsung verkündet, die Produktion von LPDDR5-RAM mit 16 GB aufzunehmen. Samsung wird den DRAM in der EUV-Lithografie fertigen. Micron verkündete im Januar mit dem Sampling von DDR5 begonnen zu haben. SK hynix plant mit DDR5-8400 und sprach auch schon über weitere Vorteile des neuen Speicherstandards. Zuletzt vermeldete Cadence seine IP auf DDR5-4800 vorbereitet zu haben.

Auf Seiten des Chipriesen Intel gelten die Xeon-Prozessoren auf Basis von Sapphire Rapids als die heißesten Kandidaten für den ersten Einsatz des DDR5-Speichers. Diese sollen 2021 erscheinen. Cooper Lake und Ice Lake werden auf DDR4 setzen. Im Desktop-Segment sieht Intel bis Rocket Lake-S noch DDR4 vor. Für DDR5 könnte damit Intel der erste Hersteller sein, der auf den kommenden DDR5-Standard setzt.

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