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GeForce RTX 4000: Alle Neuigkeiten zu NVIDIAs neuen GPUs im Überblick

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nvidiaNVIDIAs neue GeForce-RTX-4000-Grafikkarten mit der Ada-Lovelace-Architektur sind neben weiteren heißen IT-Hardware-Neuheiten von regem Interesse. Bei all den vielen Neuigkeiten in Form von News ist es daher nicht leicht, den Überblick zu behalten. Aus diesem Grund haben wir alle bisherigen Informationen zusammengefasst. Eines bereits vorab: In diesem Jahr soll lediglich die GeForce RTX 4090 ihr Debüt feiern.

Die GeForce-RTX-3000-Reihe wird im September bereits zwei Jahre alt, doch mit Ada-Lovelace steht bereits die neue Generation in Form der GeForce-RTX-4000-GPUs in den Startlöchern. Und zumindest eine und gleichzeitig die größte GPU mit der neuen Architektur wird wahrscheinlich in diesem Jahr als GeForce RTX 4090 veröffentlicht werden. Alle weiteren GPUs abwärts, sprich GeForce RTX 4080, RTX 4070 und RTX 4060 sollen von NVIDIA auf das nächste Jahr verschoben worden sein. In diesem Fall legt demnach gleich das Flaggschiff vor, das natürlich eine üppig bestückte GPU bieten wird.

Als Grundlage dient die AD102-GPU, die mit 128 SMs (Streaming Multiprocessor) ausgestattet sein wird. Jeder SM hat dabei 128 Shader-Einheiten im Gepäck, sodass die AD102-GPU somit auf 16.384 Shader-Einheiten kommt. Genau wie bei der GeForce RTX 3090 (Ti) kommt auch bei der GeForce RTX 4090 mit 24 GB ein üppiger VRAM zum Einsatz, wobei NVIDIA allem Anschein nach unverändert auf Microns GDDR6X-Speicher zurückgreifen wird, der wahrscheinlich auf 21 GBit/s kommt. Angebunden sein wird der große Videospeicher mit 384 Bit. Die daraus resultierende Speicherbandbreite würde dann 1.008 GB/s betragen, wie es schon bei der GeForce RTX 3090 Ti der Fall ist. Alternativ könnte NVIDIA allerdings auch auf den überarbeiteten GDDR6-Speicher mit 24 GBit/s von Samsung setzen. In diesem Fall läge der Speicherdurchsatz gar bei 1.152 GB/s.

MSI GeForce RTX 3080 12G Suprim X

Doch nicht nur die reine Anzahl der Shader-Einheiten spielt bei der zusätzlichen Leistung eine Rolle, sondern auch die GPU-Taktfrequenzen tragen ihren Teil hierzu bei, die NVIDIA im Vergleich zu den Ampere-GPUs ordentlich angehoben haben soll. Der Twitter-Nutzer kopite7kimi nannte 2.235 MHz als Grundtakt und 2.520 MHz als Boost-Takt. Sind die thermischen Parameter im grünen Bereich, sollen selbst 2.750 MHz drin sein. Mit Hilfe der Shader- und Taktkombination soll die GeForce RTX 4090 im Vergleich zur GeForce RTX 3090 fast die doppelte Performance auf die Straße bringen. Anstatt etwa 10.000 Punkte (RTX 3090) erzielte die GeForce RTX 4090 laut kopite7kimi im Time-Spy-Extreme-Benchmark locker 19.000 Punkte, was einem Vorsprung von 85 % bedeutet.

Und auch die TBP (Total Board Power) wird die GeForce RTX 4090 von der GeForce RTX 3090 Ti erben, denn diese soll ebenfalls mit 450 W ziemlich hoch ausfallen. Doch sollte dieses Leistungsplus der Realität entsprechen, liefert die GeForce RTX 4090 ein deutlich besseres Performance-Watt-Verhältnis als die GeForce RTX 3090 Ti.

Gegenüberstellung der Modelle (Gerüchte)

Titan-ModellGeForce RTX 4090 GeForce RTX 4080 Ti GeForce RTX 4080GeForce RTX 4070
GPU AD102-450AD102-300 AD102-250AD103AD104
Fertigung TSMC N4TSMC N4TSMC N4 TSMC N4TSMC N4
SMs 142128 1167660
FP32-ALUs 18.17616.38414.848 9.7287.680
Speicherkapazität 48 GB24 GB 20 GB16 GB12 GB
Speicherinterface 384 Bit384 Bit 320 Bit256 Bit192 Bit
Speichertyp GDDR6X
24 GBit/s
GDDR6X
21 GBit/s
GDDR6X
21 GBit/s
GDDR6X
21 GBit/s
GDDR6X
21 GBit/s
Bandbreite 1.152 GB/s1.008 GB/s840 GB/s 672 GB/s504 GB/s
TBP 800 W450 W ? W320 W285 W

GeForce RTX 4080, RTX 4070 und RTX 4060 erst 2023

Sollten die Gerüchte stimmen, so folgen die weiteren GPUs erst im Jahr 2023. So soll die GeForce RTX 4080 nicht den großen AD102 bekommen, sondern den etwas kleineren AD103. An SMs sollen es 76 Stück sein, sodass man unweigerlich auf 9.728 Shader-Einheiten kommen würde. Noch unklar ist, welchen Speicher NVIDIA für die GeForce RTX 4080 verwenden wird. Es sollen allerdings 16 GB sein, der an einem 256-Bit-Speicherinterface hängen. Die TBP soll bei ebenfalls hohen 420 W liegen. Zur GeForce RTX 4080 sollen sich darüber hinaus bereits zwei Fotos zum massiven Kühlkörper gezeigt haben.

Die nächste Leistungsklasse unterhalb davon wird dann die GeForce RTX 4070 werden, die den noch kleineren AD104 tragen soll und ebenfalls wie die anderen GPUs in der N4-Fertigung von TSMC hergestellt wird. Bei 56 SMs würde die GeForce RTX 4070 auf 7.680 FP32-ALUs kommen. Der 12 GB große VRAM soll dann mit 192 Bit angebunden sein. Ob dies wirklich so stimmt, werden wir demnach wohl erst im kommenden Jahr sehen. Gänzlich unbekannt sind die ersten technischen Eigenschaften der GeForce RTX 4060 für die Mittelklasse, von der AD106-GPU einmal abgesehen.

Plant NVIDIA auch eine neue Titan-Grafikkarte?

Bei der GeForce-RTX-3000-Grafikkartenserie hat NVIDIA auf ein Titan-Modell verzichtet, sodass die GeForce RTX 3090 diesen Titel inoffiziell inne hat. Fraglich ist, ob NVIDIA bei der neuen Ada-Lovelace-Architektur wieder auf ein Titan-Modell setzen wird, das sich oberhalb des GeForce-Flaggschiffs ansiedeln würde. Immerhin ist ein erstes Ada-Testboard aufgetaucht, das mit satten 48-GB-GDDR6X-Speicher bei 24 GBit/s und gleich mehreren 12VHPWR-Anschlüssen bestückt wurde und bis zu 900 W ziehen konnte.

Die News-Beiträge in der Übersicht

Zum Schluss listen wir nochmal alle bisherigen News-Beiträge zu den GeForce-RTX-4000-Grafikkarten auf, um die Übersicht zu gewährleisten: