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Trotz guter Zahlen: Nintendo senkt Absatz-Prognose der Nintendo Switch

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nintendo logo grauWährend der Bekanntgabe der letzten Quartalsergebnisse zeichnete es sich schon ab: Nintendo würde ein starkes Weihnachtsquartal benötigen, um sein selbst gestecktes Ziel, weltweit über 20 Millionen Einheiten der Nintendo Switch während seines Geschäftsjahres 2019, das am 31. März zu Ende geht, zu verkaufen. Zwar zogen die Verkäufe der Nintendo Switch im Weihnachtsgeschäft zwischen Oktober und Dezember deutlich an, jedoch haben die Japaner jetzt ihre Prognosen auf nur noch rund 17 Millionen verkaufte Exemplare nach unten korrigiert. 

Auch wenn die Verkaufszahlen der Nintendo Switch zuletzt eher stagnierten, ist die Konsole noch immer ein voller Erfolg. Während des Weihnachtsgeschäfts verkaufte sich die Hybrid-Konsole mehr als 9,42 Millionen Mal. Damit konnte Nintendo in den ersten neun Monaten seines Geschäftsjahres im Fiskaljahr 2019 rund 14,49 Millionen Einheiten verkaufen. Der Großteil wurde mit etwa 5,8 Millionen Exemplaren in den USA verkauft, gefolgt vom Rest der Welt mit etwa 5,33 Millionen und dem Heimatland Japan mit etwa 3,36 Millionen Einheiten. Seit dem Release der Nintendo Switch verkaufte sich die Konsole rund 32,27 Millionen Mal, womit trotz des jungen Alters von etwa zwei Jahren nicht nur der Wii-U-Vorgänger in Sachen Verkaufszahlen überholt wurde, sondern auch das Nintendo GameCube.

Schuld an den hohen Verkaufszahlen sind vor allem die zahlreichen Blockbuster-Titel, die den Sprung auf die Konsole in den letzten Wochen und Monaten gewagt hatten. Besonders erfolgreich waren drei Nintendo-Titel: „Super Mario Party“, das im Oktober veröffentlicht wurde, verkaufte sich 5,3 Millionen Mal, die beiden Pokémon-Spiele „Let's Go Pickachu und Evoli“ hingegen 10 Millionen Mal und „Super Smash Bros. Ultimate“ sogar über 12,08 Millionen Mal und das obwohl der Titel erst Anfang Dezember erschien. Die Spiele der Drittanbieter waren ebenfalls sehr erfolgreich, die Zahl der Titel, die mehr als eine Millionen Mal abgesetzt werden konnten, stieg während der letzten neun Monate auf 20 an. 

Der Nintendo 3DS, der sich bereits im achten Jahr seit seiner Einführung befindet, verkaufte sich im laufenden Fiskaljahr rund 2,31 Millionen Mal, was im Jahresvergleich einem satten Rückgang von 60,5 % entspricht. Auch die Zahl der Software-Verkäufe ging auf 1,08 Millionen Kopien und etwa 64,5 % zurück. Das Nintendo Classic Mini und das SNES Mini fanden seit ihrem Release zusammen 5,83 Millionen Abnehmer.

Insgesamt setzte Nintendo während des Weihnachtsquartals 958,4 Milliarden japanische Yen um. Den Betriebsgewinn konnte der Konzern um rund 35 % auf etwa 158,7 Milliarden Yen steigern und übertraf damit die Analysten leicht.