Seite 5: Akku und Zusatz-Features

In Kooperation mit Alienware

Akku

Als Faustregel gilt: Je schlanker und kompakter der Laptop, desto weniger Platz ist im Gehäuse für den Akku und desto geringer können die Laufzeiten im Akku-Betrieb ausfallen. Vor allem Geräte ohne dedizierte Grafiklösung und mit einem sparsamen Ultrabook-Prozessor können hier aufgrund ihrer sparsamen Komponenten jedoch trotzdem zu echten Langläufern werden. Außerdem sorgen intelligente Stromspartechniken und Features für gesteigerte Laufzeiten, die meist ohne Zutun des Nutzers wirken. Mit einem Ultrabook und selbst einem kompakten Studio-Notebook können inzwischen jedoch problemlos ganze Arbeitstage überbrückt werden, wobei bei starker Last gerne schon nach wenigen Stunden der Bildschirm schwarz werden kann. In der Regel werden Akkus mit einer Kapazität von 56 bis 65 Wh verbaut, in teureren Geräten auch mal bis zu 95 Wh. Meist sind diese fest verbaut und lassen sich damit nur sehr schwer austauschen. 

Vor allem in den kompakteren Geräteklassen, wie beispielsweise dem Dell XPS 15 oder dem Dell XPS 13 kommt inzwischen verstärkt Schnelllade-Technik zum Einsatz, bei der sich der Akku binnen einer Stunde auf eine Kapazität von 80 % bringen lässt, womit man schon wieder einige Stunden mobil sein kann.

Zusatz-Features

NVIDIA Studio

Mit dem Studio-Label hat NVIDIA im letzten Jahr ein eigenes Programm ins Leben gerufen, das spezielle Geräte zertifiziert, die gesonderte Optimierungen für Kreativ-Anwendungen bereithalten und gleichzeitig die Kompatibilität zu entsprechenden Programmen wie Adobe Lightroom, Adobe Substance Painter, Autodesk Flame, Blender Cycles, Dimension 5 D5 Fusion oder Luxion KeyShot und Davinci Resolve verbessern, bzw. eine Beschleunigung über die dedizierten RT- und Tensor-Cores gewährleisten. Damit sollen Anwender aus dem kreativen Umfeld wie beispielsweise der Werbe-Branche oder der Film- und Foto-Industrie gesondert angesprochen werden. Studio-zertifiziert werden ausschließlich Notebooks, die nicht nur im Hinblick auf die Hardware schnell genug sind, sondern auch solche, die Kompatibilitäts-Anforderungen entsprechen und über ein qualitativ hochwertiges Display mit großer Farbraumabdeckung verfügen. Außerdem spielt die Akku-Laufzeit eine große Rolle. Mindestens eine Sechskern-CPU der neunten Core-Generation von Intel, 16 GB Arbeitsspeicher und eine 512 GB fassende SSD sowie ein hochwertiges Display müssen verbaut sein.

Upgrade-Fähigkeiten

Zwar ist ein Upgrade der Hardware in einem Notebook noch immer ein wenig schwierig, häufig lassen sich über eine Wartungsklappe an der Geräteunterseite zumindest der Arbeits- und Massenspeicher aufrüsten bzw. austauschen. Bei Dell und Alienware geht man jedoch einen Schritt weiter, denn beim Alienware Area-51m lässt sich mit vergleichsweise wenigen Handgriffen auch der Prozessor austauschen und sogar die dedizierte Grafiklösung wechseln, da diese jeweils gesockelt bzw. über eine Steckkarten-Verbindung angeschlossen sind. Da NVIDIA in der Regel allerdings nicht mehr auf den MXM-Standard setzt, hat Alienware hierfür einen eigenen kreiert, womit die Austausch-Modelle ausschließlich über den Online-Shop des Herstellers erhältlich sind.

Graphics Amplifier

Etwas einfacher geht das Upgrade der Grafikkarten-Leistung über den Alienware Graphics Amplifier. Dabei handelt es sich um eine externe Grafikbox, die eine übliche Desktop-Grafikkarte beinhaltet und direkt mit dem Notebook verbunden wird. Sie kümmert sich dann um die 3D-Berechnungen, stellt dank zusätzlicher Anschlüsse wie beispielsweise eines vollwertigen Gigabit-Ethernet-Ports oder weitere USB-Anschlüsse zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung, indem sie als Docking-Station fungieren kann. Dann lassen sich beispielsweise Tastatur und Maus sowie ein Drucker oder eine zusätzliche HDD mit der eigenen Spielesammlung mit nur einem einzigen Kabel mit dem Notebook verbinden. Natürlich kann so auch ein großer Bildschirm angeschlossen werden. 

Dell und Alienware setzen auf eine proprietäre Schnittstelle. Aktuelle Alienware-Geräte wie das Area-51m, das m17 oder das m15 sind mit dem Graphics-Amplifier-Port ausgerüstet.

Tobii Eyetracking

Bei einigen High-End-Geräten von Alienware lässt sich außerdem tobiis Eyetracking-Feature als Upgrade-Funktion auswählen. Dann kann das Notebook auf Eingaben per bloßem Augen-Kontakt entgegennehmen und verarbeiten. Sogar die Spielfiguren in ausgewählten First- oder Third-Person-Spielen lassen sich dann nicht mehr nur per Maus und Tastatur steuern, sondern ebenfalls per Augenbewegungen. Hierfür sind unterhalb des Bildschirms zusätzliche Infrarot-Kameras angebracht, die die Augenbewegungen des Spielers mit etwa 60 Hz aufzeichnen und gleichzeitig den Login über Windows Hello ermöglichen. Im Office-Betrieb erkennt das System, ob der Nutzer sein Notebook gerade aktiv benutzt und sperrt dieses gegebenenfalls automatisch oder reguliert die Display-Helligkeit zugunsten der Akku-Laufzeiten nach unten. 

Sound

Vor allem in Gaming-Notebooks der High-End-Klasse finden sich hochwertige Lautsprecher namhafter Hersteller wieder, die sogar einen eigenen Subwoofer für satte Bässe beinhalten. Auch hier gilt die Devise: Je dicker das Gehäuse, desto voluminöser der Klang. Natürlich lassen sich über die 3,5-mm-Klinkenbuchse, aber auch Headsets problemlos betreiben und nutzen. 

Mobiles Internet

In Zeiten, in denen das Smartphone seine mobile Internet-Verbindung per Bluetooth, USB oder WLAN teilen kann, sind integrierte Mobilfunk-Modems eigentlich nicht mehr notwendig. Trotzdem gibt es noch immer Geräte, die gegen Aufpreis ein solches verbaut haben. Dann nehmen sie eine SIM-Karte auf und können per 3G oder LTE auch ohne eine WLAN-Verbindung eine Verbindung ins Internet herstellen.

In Kooperation mit Alienware