Seite 2: Detailbetrachtung (1)

Zum Lieferumfang gehören das Montagematerial, das Corsair säuberlich nach Sockel vorsortiert hat, Anleitung, Garantiehinweise, ein alternativer Deckel für die Pumpenbeleuchtung, ein kleiner Inbus-Schlüssel für den Wechsel dieses Deckels sowie ein Controller, an dem Lüfter, Beleuchtung und Pumpe angeschlossen werden. Der Controller kann mit ebenfalls mitgeliefertem, doppelseitigem Klebeband am Mainboard-Tray befestigt werden. 

Optisch erinnert die iCUE H150i Elite Capellix (zumindest ohne aktive Beleuchtung) an die iCUE H150i RGB PRO XT. Auch das neue Modell kombiniert einen kantig gestalteten Radiator, textilummantelte Schläuche und eine Kühler-Pumpen-Einheit. Im Detail zeigen sich aber doch Unterschiede.

Das gilt besonders für die Kühler-Pumpen-Einheit. Bei der iCUE H150i Elite Capellix werden ganze 33 Capellix-LEDs in den Deckel integriert. Die transparente Kunststoff-Abdeckung kann demontiert und durch das mitgelieferte Alternativ-Cover ersetzt werden. An der Kühler-Pumpen-Einheit hängt ein 3-Pin-Anschluss, mit dem das Tacho-Signal der Pumpe vom Mainboard ausgelesen werden kann. Ein breiter Sonderstecker verbindet die Kühler-Pumpen-Einheit mit dem mitgelieferten Controller. Laut Corsair soll die verbaute Zentrifugalpumpe ein geringes Betriebsgeräusch erzeugen und für einen Durchfluss von bis zu 0,82 L/min sorgen. Über iCUE kann die Pumpendrehzahl in drei Stufen (Leise, Balanciert und Intensiv) angepasst werden. Sie variiert dadurch zwischen etwa 2.200 und 2.650 U/min. 

Im Kühlerinneren soll eine Kühlrippendichte von 128 Stück pro Zoll für eine hohe Kühlleistung sorgen. Bereits ab Werk klebt Wärmeleitpaste am Kupferboden des Kühlers. Allerdings wird bei Weitem nicht die gesamte Fläche abgedeckt und auch keine Ersatz-Wärmeleitpaste mitgeliefert. Wer den Kühler auf einer großflächigen CPU montieren will benötigt genauso zusätzliche Wärmeleitpaste wie ein Nutzer, der den Kühler nicht nur einmal montiert.