Seite 2: Detailbetrachtung (1)

Fractal Design hat schon die erste Celsius-Generation von Asetek fertigen lassen. Bereits das Montagematerial macht deutlich, dass man bei der Celsius+-Serie wieder auf Asetek setzt. Zusätzlich zum Montagematerial werden ein RGB-Anschlusskabel, selbstklebende Kabelhalterungen, Anleitung und Garantiehinweise mitgeliefert.  

Die Celsius+ S28 Prisma sieht unbeleuchtet eigentlich recht dezent aus. Sie zeigt sich auf den ersten Blick als typische, geschlossene AiO-Kühlung - wir werden aber im Detail noch auf einige Besonderheiten stoßen. 

Die Kühler-Pumpen-Einheit fällt relativ kompakt aus. Das Gehäuse besteht schlicht aus mattem, schwarzem Kunststoff. Der hochglänzende Pumpen-Deckel zeigt das Fractal-Design-Logo. Im Betrieb werden wohl das Logo als auch der transparente Ring beleuchtet. Der äußere, schwarze Ring lässt sich wie bei der Vorgängergeneration drehen. Damit wechselt man zwischen den beiden Betriebsmodi Auto und PWM. Auto regelt automatisch die Lüfter- und die Pumpendrehzahl in Abhängigkeit von der Temperatur der Kühlflüssigkeit. Die entsprechende Regelkurve druckt Fractal Design in der Anleitung ab. Im PWM-Modus kann hingegen frei ein PWM-Wert gesetzt werden. Sicherheitshalber greift eine Notfall-Automatik, sobald die Kühlflüssigkeit 55 °C erreicht. Die kombinierte Regelung von Pumpe und Lüftern macht im Alltagsbetrieb Sinn. Für unsere Testmessungen haben wir Pumpe und Lüfter allerdings voneinander getrennt geregelt. 

Den Kontakt zur CPU stellt eine runde Kupferbodenplatte her. Wärmeleitpaste ist bereits aufgetragen, allerdings nicht annähernd über die gesamte Bodenplatte. Zumindest bei großflächigen CPUs wie AMDs Threadripper wird man zusätzliche Wärmeleitpaste benötigen, die Fractal Design selbst nicht mitliefert.