Seite 1: Sharkoon REV300 im Test: Was leisten Meshfront und sieben A-RGB-Lüfter?

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Als Gehäuse der Sharkoon REV-Serie nutzt das neue REV300 einen ungewöhnlichen, gedrehten Innenaufbau. Doch Sharkoon bestückt es zudem mit gleich sieben A-RGB-Lüftern und hat auch noch eine luftige Meshfront verbaut. Doch kann das beachtliche Kühlsystem sein Potenzial auch voll entfalten?

Wir haben mit dem Sharkoon REV220 bereits im vergangenen Jahr ein Modell aus der REV-Serie testen können. Darin wird der Mainboardtray nicht nur auf die linke Seite verlagert, sondern zusätzlich auch noch um 90 Grad gedreht. Mit fünf vormontierten 120-mm-Lüftern ist es auch üppig mit Lüftern bestückt, nach unseren Eindrücken wurde das Kühlsystem aber trotzdem nicht optimal umgesetzt. Denn obwohl Mainboard und Grafikkarte um 90 Grad gedreht wurden, hielt Sharkoon am horizontalen Luftstrom fest. 

Das ist prinzipiell auch beim neuen REV300 wieder so - aber mit einigen Anpassungen. So werden als Frontlüfter nun drei größere 140-mm-Lüfter verbaut. An der Rückwand sitzen drei 120-mm-Lüfter und mit dem 120-mm-Deckellüfter gibt es nun auch noch einen Lüfter, der Luft nach oben absaugt. Auch die Meshfront lässt jedenfalls auf eine höhere Kühlleistung hoffen. Auf jeden Fall spielen die sieben Lüfter auch optisch eine große Rolle. Es sind allesamt A-RGB-Lüfter, deren LEDs durch die Gitterfront bzw. das Glasseitenteil auf der rechten Gehäuseseite strahlen. Wer anstelle einer Luft- lieber eine Wasserkühlung nutzt, der kann im REV300 maximal einen 420-mm-Radiator unterbringen.   

Im Preisvergleich wird Sharkoons REV300 aktuell für rund 140 Euro gelistet. Gerade mit Blick auf die umfangreiche Lüfterbestückung ist das ein Preis, der allemal attraktiv wirkt. Als Zubehör gibt es optional noch ein passendes Angled Graphics Card Kit - das werden wir im Laufe des Tests noch genauer vorstellen. 

Sharkoon legt dem Gehäuse nicht einfach nur Montagematerial (sortiert in wiederverschließbare und verständlich beschriftete Tütchen) und eine Anleitung, sondern auch schwarze Kabelbinder, einen System-Speaker und zwei Lüfteradapter bei. Mit diesen PWM-Adaptern können je drei Gehäuselüfter über einen Lüfteranschluss gesteuert werden. Für die sieben Gehäuselüfter des REV300 werden damit noch drei Lüfteranschlüsse am Mainboard benötigt. 

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: 
Bezeichnung: Sharkoon REV300
Material: Stahl, gehärtetes Glas, Kunststoff
Maße: 23,8 x 55,0 x 50,1 cm (B x H x T)
Formfaktor: E-ATX, ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 3x 3,5/2,5 Zoll (intern), 1x 3,5 Zoll (intern), 2x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 3x 120/ 140 mm (Front, 3x 140 mm vorinstalliert), 3x 120/2x140 mm (Rückwand, 3x 120 mm vorinstalliert), 1x 120 mm (Deckel, 1x 120 mm vorinstalliert)
Radiatoren (maximal laut Hersteller): Front: 360/420 mm, Rückwand: 360/280 mm
CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller): 17,7 cm
Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller): 34,5 cm bei horizontaler Montage, 33,3 cm bei Nutzung des Angled Graphics Card Kits
Gewicht: etwa 10,4 kg
Preis: rund 140 Euro