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[Sammelthread] Lenovo Legion 5 Pro & Legion 7 - Optimierung, RAM, Overclocking, Undervolting, Repaste, Mods

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Ich möchte diesen Thread sowohl für das Legion 5 Pro als auch für das Legion 7 starten, da diese beiden Modelle in vielen Punkten identisch sind und die hier angesprochenen Themen in den meisten Fällen für beide Modelle gelten. Viele angesprochene Themen sind sogar auf viele weitere Notebooks anwendbar, da sie sich im Grunde genommen nicht all zu sehr unterscheiden. Ziel dieses Threads sind primär die Themen zu covern, die jetzt nicht explizit in den anderen Sammelthreads erwähnt wurden, wo es um unboxing, Spiele-Performance/ Temperaturen out of the Box etc. geht, sondern ist überwiegend an die Besitzer der genannten Notebooks bzw. auch Käufer gerichtet, die noch ein wenig mehr Potenzial aus ihren Geräten holen oder einfach ein bestmögliches Optimum erzielen wollen. Das kann eine bessere Spiele-Performance sein, ein leiseres Gerät durch bessere Temperaturen, mehr Overclocking-Headroom oder auch bestimmte Mods und Settings, die dabei helfen.

I. Vorwort
Gleich schon mal das Wichtigste vorweg, dieser Thread stellt keinen Guide dar oder wie man was zu machen hat, sondern dient viel mehr als Hilfestellung oder Wissenserweiterung für Interessierte. Es zeigt lediglich wie man gewisse Themen angehen kann, aber nicht muss. Des Weiteren möchte ich mich ganz klar davon destanziere, hier irgendwelche Empfehlungen für Repastes oder anderweitige Eingriffe auszusprechen, die das Aufschrauben des Notebooks voraussetzen. Man kann noch so gut alles erklären, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass die Leute alles kaputt bekommen, wenn sie sich genug Mühe geben. Das gilt selbst für RAM- oder SSD-Tausch.

Da ich davon ausgehen muss, dass hier auch User mitlesen, die nicht die letzten Jahre sich intensivst mit Notebooks/ Notebook-Thematiken auseinandergesetzt haben, werde ich einige Themen etwas "basic-lastiger" ausführen, um die Verständlich- und Nachvollziehbarkeit zu erhöhen. Den Startbeitrag werde immer wieder aktualisieren, ergänzen und verbessern.


1. Weißer Strich im Dark Mode
Ich selbst hatte zwei Legion 7 bereits. Eine Intel-Version mit'm 11800H und RTX 3070 und jetzt die AMD-Version mit 5800H und ebenfalls RTX 3070. Beide Versionen kamen mit vorinstalliertem Windows, Treibern, Lenovo Software usw. Bei beiden Versionen konnte ich bei Umschaltung auf den Dark Mode einen weißen, überaus nervigen Strich im Explorer feststellen.

Weißer Strich (Beispiel).jpg

Glücklicherweise gibt es für dieses Problem ein -Video-, welches zeigt, wie man den Strich wegbekommt. Da meine beiden Geräte diesen "weißen Strich" hatten, gehe ich davon aus, dass auch weitere Geräte mit vorinstalliertem OS davon betroffen sind. Immerhin lässt sich das Problemchen schnell lösen, aber auf den Lösungsansatz muss man erstmal kommen.


2. BIOS, BIOS-Einstellungen & Bootmanager
Vollständigkeitshalber gehört auch das BIOS in diesen Thread. So hat man jederzeit die Möglichkeit sich einen Überblick über das gesamte BIOS und dessen Funktionen zu verschaffen. Des Weiteren hat man auch so die Option einzelne Einstellungen zu besprechen, ohne das man selbst vorher ins BIOS gehen muss, um irgendwelche Fotos zu machen. Ebenso auch für Erläuterungen in anderen Unterpunkten später ist das sehr praktisch oder ggfs als Abgleich zu neueren BIOS-Versionen. Gerätebezogene Daten wie Seriennummer oder MAC-Adresse habe ich ausgegraut.

Folgende Tastenkombinationen können während des Bootens gedrückt werden:
  • F2 --> Boot-Menü
  • F12 --> Bootmanager
  • F9 --> Novo Menü
Wenn man F2 beim Booten drückt, begrüßt einem erstmal eine schöne Lenovo-Startseite. Neben ein paar Informationen welche Hardware inkl. Seriennummer und BIOS-Version verbaut ist, hat man hier die Option auch die GPU ein wenig zu übertakten oder den Hybrid-Modus auf dGPU-Modus zu ändern. Mit dem Exit-Button verlässt man das Boot-Menü und das Notebook startet ins Windows und mit dem More-Settings-Button gelangt man ins BIOS.

1 Start Menü.jpg 2 GPU OC.jpg

Der Bootmanger mit F12 sieht wie folgt aus:

3 Bootmanager.jpg

Den kann man gut gebrauchen, wenn man bespielsweise Windows neu installieren muss und den USB-Stick als Bootmedium auswählen möchte. In das Novo-Menü gelangt mit F9. Im Grunde genommen ist es nur ein kleines Menü mit einer Vorauswahl für's BIOS Menü, Bootmanger (heißt hier BIOS Setup) und dem Recovery Tool. Letzteres ist wahrscheinlich der Hauptgrund für dieses Menü.

4 Novo Menü.jpg

Im BIOS angekommen hat man dann fünf verschiedene Reiter auf der linken Seite. Reiter "Information" zeigt die wichtigsten Daten wie Seriennummer, BIOS-Version, verbaute Hardware usw. an.

5 BIOS Information.jpg

Unter dem Reiter "Configuration" findet man folgende Einstellungsmöglichkeiten:

6 BIOS Config 1.jpg 6 BIOS Config 2.jpg 6 BIOS Config 3.jpg 6 BIOS Config 4.jpg

Im Reiter "Security" findet man folgende Einstellungen:

7 BIOS Security 1.jpg 7 BIOS Security 2.jpg

und im Reiter "Boot" und "Exit" schließlich:

8 BIOS Boot.jpg 9 BIOS Exit.jpg

- Ergänzung -
Das BIOS bei Intel Geräten unterscheidet sich in einigen Punkten.


2.1 Lenovo Vantage Software & Akku
Für die Steuerung der Powerprofile, Einstellungen von Makro-Tasten, Sound, Kamera, Updates, Akku-Einstellungen etc. stellt Lenovo die Software "Lenovo Vantage" bereit. Das meiste davon sollte relativ selbsterklärend sein, daher gehe ich jetzt nicht auf jeden Punkt ein. Im Startbildschirm lassen sich eine Vielzahl von Einstellungen bereits einstellen:

Akku 1.jpg

Da gewisse Fragen zum Akku bzw. der Akku-Einstellungen bereits aufgetaucht sind, wollte ich zumindest diesen Punkt etwas genauer betrachten. Im Startmenü, bei den System-Tools, findet sich der Punkt Stromversorgung. In diesem Untermenü finden sich zahlreiche Einstellungen zum Akku. So auch Informationen zur Akku-Garantie, -Zustand und weiterer Detail-Informationen:

Akku  Informationen.jpg Akku 2.jpg

Wer die Lebenszeit seines Akkus verlängern möchte, sollte Expressladen besser ausmachen, außer man ist wirklich auf die Funktion angewiesen. Wenn man das Notebook wie ich überwiegend stationär nutzt, empfiehlt es sich den Erhaltungsmodus (engl. Conservation) zu aktivieren. Wenn man das einstellt, erscheint neben dem Akku-Symbol in der Taskleiste ein Blatt.

Der nächste Punkt widmet sich dem Thema Battery-drain bzw. der Akku-Entladung im ausgeschalteten Zustand. Mir ist das bei meinem Legion 7 nämlich einige Male aufgefallen. Das Notebook stand 12h+ im ausgeschalteten Zustand auf dem Schreibtisch (Hauptstromschalter getrennt) und beim erneuten Start am nächsten Tag fehlten 5-15% der Akku-Kapazität. Der Grund dafür war die Funktion "USB immer an" und eins meiner angeschlossenen USB-Geräte. Zwar habe ich nichts dran, was geladen werden muss, aber Tastatur, Maus usw. können eine dauerhafte Last auch im ausgeschalteten Zustand erzeugen.

Akku 3.jpg

Im letzten Unterpunkt der Stromversorgung findet sich die Einstellung zu der Lenovo-Symbolleiste. Hier kann man sich unter anderem den Akku mit der Prozentanzeige anzeigen lassen. Da die Frage nach der Akku-Anzeige schon mal kam und nicht jeder diesen (versteckten) Punkt kennt, wollte ich ihn sicherheitshalber mal erwähnen.

Akku 4.jpg

Für alle, die die Vantage-Software nicht mögen oder zu überladen/ unübersichtlich finden, gibt es auch eine gute Alternative, die wirklich nur auf das Minimum beschränkt ist. Die Software nennt sich "Lenovo Legion Toolkit" (Download) und bietet alle wichtigen Funktionen, die auch die Vantage-Software zur Verfügung stellt, nur halt ohne den ganzen Schnickschnack.

Legion Tool.jpg


2.2 Tastenkombinationen/ Shortcuts
Eine kurze Übersicht der wichtigsten Shortscuts:
  • Fn+Q = Powerprofil wechseln (Quiet, Balanced, Performance)
  • Fn+R = Refresh-Rate umschalten (165Hz/ 60Hz) *
  • Fn+L = Beleuchtung vom Legion Logo aus/ an
  • Fn+U = Beleuchtung der Anschlüssen hinten aus/ an
  • Fn+Leertaste = Beleuchtungsprofile durchschalten
  • Fn+Pfeiltaste Hoch/ Runter = Helligkeit der Beuleuchtung
Eine vollständige Übersicht aller Shortcuts mit Erklärung findet sich im Benutzerhandbuch ab Seite 19. Dort finden sich noch viele weitere Tipps und Erklärungen zu ergänzenden Themen wie Marko-Key usw.

Shortcuts 1.jpg Shotscuts 2.jpg

* funktioniert nur, wenn keine zusätzlichen Bildschirme angeschlossen sind.


3. Originale m.2 NVMe SSD rausschmeißen?
Gleich zu Beginn habe ich mir die Frage gestellt, ob ich die mitgelieferte SSD nicht gleich von Anfang an rausschmeiße und gegen eine "bessere" tausche. Schließlich will man ja keine lahme SSD in seinem neuen System haben und oftmals ist es bekannt, dass die Hersteller nicht die besten SSDs ab Werk verbauen. Daher dachte ich mir, dass ich zumindest mal ein Crystal Disk drüber laufen lasse bevor ich entscheide. Als Referenzwert habe ich meine zweite SSD, eine neue Samsung 970 Evo Plus 1 TB, genommen. So sieht das Ergebnis aus:

CDM1.jpg

Besser als gedacht und für mich kein Grund die originale SK-Hynix SSD rauszuschmeißen. Die Intel-Versionen kommen mit einer PCIe 4.0 SSD. Soweit ich das gesehen habe (irgendein YT Video), schneiden auch diese zu einer Samsung 980 Pro kaum schlechter ab. Also in dem Punkt verbaut Lenovo keine langsamen SSDs.


3.1 Originale WiFi-Karte rausschmeißen?
Ein häufiges Thema bei den Legion-Notebooks ist die verbaute WiFi-Karte, denn diese ist nicht immer die beste. Das Legion 7 (AMD) hat in den meisten Fällen eine Killer 1650x verbaut, welches eine umgelabelte Intel AX200 ist und das Legion 7i eine Intel AX201. Beim Legion 5 Pro wird neben der Intel-Karte auch eine Realtek oder Mediatek WiFi-Karte verbaut. Einige haben damit keine Probleme, andere wiederum beklagen sich über Lags in Spielen, Verbindungsabbrüche, hohe Ping-Werte, langsame Geschwindigkeiten usw. Daher kann schnell der Wunsch auf ein Upgrade zu einer vernünftigen WiFi-Karte bestehen.

Als bewährtes Upgrade eignen sich die WiFi-Karten von Intel am besten. Diese sind:

- Intel AX200 (12-20€)
- Intel AX210 (12-20€)

Der einzige Unterschied bei der AX210 ist, dass diese ein wenig neuer ist und WiFi 6E unterstützt. Es gibt beide WiFi-Karten auch noch mal als reine Intel-Version, die nur mit einem Intel-Chipsatz kompatibel sind. Diese sind Intel AX201 (wie in den i-Modellen) und AX211. Hier ist noch mal ein -Vergleich- aller vier Intel-Karten.

Bevor man über einen Neukauf nachdenkt, kann natürlich versuchen das Problem selbst in den Griff zu bekommen. Zu der Realtek WiFi-Karte gibt es eine Anleitung, die das ein oder andere Problem beheben soll.

Wifi Realtek 1.png Realtek 2.jpg
Credits: Listick & Enigma/ Discord Lenovo Community

Alternativ gibt es zu dem WiFi-Thema noch unzählige Links zu Anleitungen, Problemlösungen usw.


4. Arbeitsspeicher/ RAM & Thema XMP
Aktuell bzw. schon länger ein Thema, welches herstellerübergreifend immer wieder für Diskussionen sorgt. Die Hersteller der Notebooks verbauen... ich nenn's mal "nicht optimalen" Arbeitsspeicher, wodurch das Notebook in bestimmten Szenarien, sei es in Games, Benchmarks oder Produktivsoftware an Leistung einbüßt. Verschiedene bekannter Reviewer wie beispielsweise Jarrod Tech und Youtuber wie LTT oder Buildzoid haben bereits im Mai darüber schon berichtet. Hier mal ein paar Beispiele:


Insbesondere Ryzen CPUs profitieren teils deutlich vom besseren RAM, aber auch bei Intel-Geräten ist eine Verbesserung mit schnelleren Arbeitsspeicher zu sehen, die aber je nach Anwendungsfall nicht so hoch ausfällt wie bei Ryzen CPUs. Was häufig falsch verstanden wird, ist, dass von der Geschwindigkeit (bsp. 3.200 MHz) und den Haupttimings (bsp. CL 22-22-22-48) ausgegangen und dieser als Bewertungsmaßstab genommen wird. Leider ist dies so nicht vollständig richtig, denn zu einem spielen auch die Subtimings eine nicht unwichtige und Rolle und vor allem, ob es Low- oder High-Density Speicher ist, meist gekennzeichnet durch 1Rx16 oder 1Rx8. Vereinfacht gesagt, handelt es sich bei dieser Beschreibung wie die Speicherchips auf dem PCB angeordnet sind. Man kennt das Thema auch als Dual- oder Single-Rank (nicht mit Dual/ Single-Channel verwechseln). Jedoch ist die bloße Bestückung der ICs auf dem PCB noch kein Indikator dafür, ob es Single- oder Dual-Rank Memory ist.

Singe vs Dual Rank RAM.jpg

Laut Builzoid sind RAM-Riegel in der 1Rx16-Konfiguration langsamer, weil sie weniger Bank-Groups besitzen und damit weniger Bandbreite zur Verfügung haben als RAM-Riegel in der 1Rx8-Konfiguration. Daher ist es wünschenswert einen Low-Density (1Rx8) RAM als Dual-Rank Konfiguration verbaut zu haben, jedoch entscheiden sich viele NB-Hersteller aktuell für High-Density (1Rx16) RAM als Single-Rank. Der Hauptgrund wird wahrscheinlich Kosteneinsparungen sein und möglicherweise die Chip-Knappheit. Wenn ein NB-Hersteller wie Lenovo oder Dell bei einem großen RAM-Hersteller mehrere zehntausend/ hundertausende RAM-Stick in Auftrag gibt, ist es kostentechnsich natürlich ein großer Unterschied, ob ich nur eine Seite des PCBs mit vier Speicherchips bestücke oder beide Seiten mit insgesamt acht (oder mehr) Speicherchips. Wie zu erwarten wurde auch in meinem Legion 7 so ein Single-Rank 1Rx16 RAM-Stick (Micron) verbaut. Hier mal der Vergleich von dem originalen und dem nachträglich verbauten RAM-Kit:

RAM original vs Fury.jpg

Jetzt stellt sich natürlich gleich die Frage, warum ausgerechnet dieses RAM-Kit und welches genau ist es. Hier muss ich etwas weiter ausholen, da es speziell zum Thema Notebook und RAM mit XMP usw. immer wieder Missverständnisse gibt. In der Vergangenheit habe ich bei all meinen Notebooks immer den Arbeitsspeicher von Kingston (meist Impact HyperX) genommen und zwar aus dem folgenden wichtigen Grund: Diese RAM-Kits bieten die besten Timing unter Berücksichtigung der max. unterstützen Taktfrequenz und RAM-Spannung an. Gerade die Spannung ist hier der entscheidende Faktor, welches Profil angelegt wird und wie schnell der Speicher letztendlich im Notebook läuft. Bei Notebooks gibt es zwei vordefinierte Spannungen, diese sind 1,20v (Standard) und 1,35v (für XMP). Das Problem ist, dass nur eine handvoll Notebooks überhaupt 1,35v auf dem Arbeitsspeicher anlegen kann. Daher laufen die meisten Notebooks nur unter der 1,20v-Range und können deshalb nur die Profile anlegen, die auf 1,20v laufen. Völlig unabhängig davon, ob es ein XM-Profil ist oder nicht, das hat damit nichts zu tun. Die tollsten SO-DIMMs bringen einem nichts, wenn das angegebene Profil (Geschwindigkeit und Timings) nur mit 1,35v geladen werden kann. Solche RAM-Kits laufen zwar auch in den Notebooks, die nur 1,20v können, aber dann mit deutlich schlechteren Timings und Geschwindigkeiten. Deshalb immer genau die Specs lesen und gucken bei welcher Spannung, insbesondere das angepriesene XMP, läuft.

Mit AIDA64 kann man häufig den SPD-Speicher des RAMs auslesen. Da es bei meinem Kingston Fury RAM nicht geht, mach ich das Beispiel jetzt mit meinem alten HyperX RAM (2.666 MHz). Damit sollte der Unterschied zwischen 1,20v und 1,35v deutlich werden. Als Vergleichsbeispiel nehm ich mal die Crucial Ballistix:

Crucial Ballastix.jpg Kingston HyperX.jpg

In meinem Fall habe ich das Kingston Fury Impact (2x 16GB, 3.200 MHz @ CL20-22-22-42) (Herstellernr: KF432S20IB1K2/32) RAM Kit für genau 122,90€ bei Galaxus (Kauflink) gekauft (hatte noch ein 10€ Gutschein). Eigentlich wollte ich anfangs wie immer mein geliebten HyperX RAM kaufen, aber dieser war noch schlechter verfügbar und komischerweise auch teurer, obwohl die offiziellen Specs, wenn auch spärlich, 1 zu 1 identisch waren. Hier die Hersteller-Specs/ Datasheet:

Kingston Fury (KF432S20IB1K2/32)
Kingston HyperX (HX432S20IB/32)

Da mir das Thema keine Ruhe ließ, habe ich diesbezüglich auch Kontakt mit Kingston aufgenommen und nachgefragt, wo der Unterschied liegt und warum das HyperX-Kit teurer ist, denn in den technischen Daten unterscheiden sich die beiden RAM-Kits scheinbar nicht. Als Antwort bekam ich vom Kingston Customer Service folgede Antwort (Zitat):

" Sehr geehrter Herr ----, wir bedanken uns für Ihre E-Mail. Das erklärt unser TRG-Team: HX432S20IBK2/32 und KF432S20IBK2/32 sind keine identischen Speicherkits, sie werden mit verschiedenen Generationen von DRAM-Chips gebaut."

Damit war für mich das Thema auch durch. Eine Woche auf eine Antwort gewartet, die nicht wirklich meine Frage beantwortet. Egal, das Fury-Kit wurde bestellt, eingebaut und lief direkt mit den angegebenen XMP Specs. So soll's ja auch schließlich sein.


4.1 Leistungsunterschied beim RAM Upgrade
Ich habe vorher die originalen RAM-Sticks durch einige Tests und Benchmarks gejagt, da ich natürlich wissen wollte, wie viel das Upgrade letztendlich bringt. Betrachten wir erstmal nur die Specs:

CPU-Z: (oben Fury, unten original Lenovo)
RAM Fury CPUZ.jpg

ZenTimings: (Unterschiede wurden markiert)
ZenTim RAM (original vs fury).jpg

AIDA64 Memory Benchmark:
RAM Vergleich Legion 7.jpg

Gemessen an der Geschwindigkeit (Latency) ist der Fury-RAM sogar einen Tick schlechter. Demnach sind die Lenovo RAM-Sticks, was die Geschwindigkeit angeht, nicht schlecht. Berücksichtigt man aber den massiven Unterschied in den Read-, Write- und Copy-Werten, sieht man deutlich wie groß der Unterschied ausfällt. Auch alle Benchmarks, durch die Bank, zeigen bessere Ergebnisse mit dem neuen RAM:


Geekbench 5: (Link Stock, Link Kingston Fury)
Geekbench 5.jpg Geek RAM.jpg


3D-Mark: CPU Benchmark
3D-Mark CPU.jpg


3D-Mark Time Spy:
Time Spy RAM.jpg


3D-Mark Firestrike:
Firestrike RAM.jpg


FarCry 5 New Dawn: (links Lenovo RAM, rechts Kingston Fury)
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Auch Cinebench R20 und R23 habe ich gebencht. Wie zu erwarten ist hier die Differenz relativ marginal ausgefallen. Im CB R20 waren es um die 50 Punkte, im CB R23 um die 110 Punkte. Dennoch, in jedem Test/ Benchmark war der neue RAM ausnahmslos besser. Ob sich das Upgrade lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Für die Intel-Version (11800H) versuche ich noch Daten zu bekommen. Diese werde ich dann hier zeitnah ergänzen. Auf Reddit hat ebenfalls ein User die Kingston HyperX/ Fury RAM-Kits gegen andere getestet und auch hier schneiden sie mit am besten ab. (Reddit-Link)


5. Repaste & Wärmeleitpads (Repad)
Natürlich darf auch dieses Thema in einem Optimierungs-Thread nicht fehlen. Wie bereits in der Einleitung angesprochen, destanziere ich mich aber von irgendwelchen Empfehlungen diesbezüglich. Ich habe mich in den letzten 5-6 Jahren intensivst mit Notebooks beschäftigt und unzählige Repastes/ Repads an den verschiedensten Gaming-Notebooks durchgeführt. Oftmals auch mit LM oder irgendwelchen Mods usw. Es waren auch viele normale Notebooks bei, aber die Gaming-Kisten waren immer am spannensten, besonders wenn der User schon vorher 2-3 mal sein Glück versucht hat und ich die Baustelle dann bekommen habe. Ich hab einfach schon zu viel Pfusch und Blödsinn in den Geräten gesehen. Deshalb spreche ich keine Empfehlungen mehr aus, wo man das Gerät öffnen muss.

Ok, zurück zum Thema. Häufig stellen die NB-Hersteller Sicherheitsbestimmungen und Demontage-Anleitungen in ihren Service-Manuals online zur Verfügung. Daher orientiere ich mich ertsmal an diesen Bildern und nehme später meine eigenen. Wenig überraschend fangen wir mit der Bodenplatte an und lösen insgesamt 10 Schrauben. 6 lange und 4 kurze:

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Dann wird der Deckel vorsichtig hochgehebelt und entfernt. Nimmt für das Hebeln spezielle Hebel-Tools aus Plastik. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass man dafür gescheites Werkzeug nimmt, ich erwähne es aber mal trotzdem an der Stelle.

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Dann kommt der Stromstecker und die beiden SSD-Abdeckungen, sofern man sie hat. Laut Service-Manual sind es auf der linken Seite drei Schreiben beim SSD-Cover, es sind aber vier Verschraubpunkte vorhanden.

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Als ich mein Gerät zum ersten Mal aufgemacht habe, hatte ich gleich direkt mehrere negative Punkte festgestellt. Es fehlten mehrere Schrauben (aufgrund der fehlenden SSD-Abdeckplatten) und ein Wärmeleitpad für die MOSFETs der GPU guckte schon zur Hälfte raus. Also hier hat Lenovo nicht den besten Job gemacht. Leider kommt das häufiger vor als man glaubt. Fehlende, doppelte oder falsch eingesetzte Wärmeleitpads sind in den Geräten (Gaming Notebooks) keine Seltenheit.

20210930_141815.jpg

Für den Fall, dass jemand das gleiche Glück mit den fehlenden Covern hat*, an folgenden Stellen fehlen die Schrauben dann:

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*der Support hat mir die beiden fehlenden SSD-Abdeckungen nachgeliefert.

Als Ersatz für die fehlenden Stellen habe ich M2*5 Schrauben genommen. Ersatzschrauben bekommt man tonnenweise auf Amazon und Co. Für die Demontage der Heatsink müssen insgesamt 12 Schrauben + zwei Lüfterkabel gelöst werden. Die Heatsink-Schrauben werden logischerweise als letztes gelöst.

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So wie die meisten Kühleinheiten in Notebooks, hat auch diese eine Nummerierung an den Fixierpunkten. Es ist nicht zwingend erforderlich genau diese Reihenfolge einzuhalten. Viel entscheidender ist das Muster (manche kennen das von Autofelgen), so das man die Kühlkonstruktion gleichmäßig löst. Idealerweise empfiehlt es sich jede Schraube nur einige Umwindungen zu lösen und dann direkt zur nächsten zu gehen. Nach zwei-drei Runden hat man alle Schrauben dann gleichmäßig gelöst. Gleiches gilt auch später für den Rückbau. Heatsink punktegenau über die Verschraubpunkte legen und im Kreuz-Pattern jede Schraube ein paar Umwindungen anziehen und das so lange machen bis alle fest sind.

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Was Lenovo an der Stelle gut gemacht hat: Die Heatsink-Schrauben sind zum einen größer (besserer Halt mit Schraubendreher) und zum anderen besitzen sie einen festen Stopp-Punkt. Also zu fest anziehen kann man es in dem Fall nicht wirklich bzw. bringt nichts. Durch einen Sicherungsring auf der Rückseite verbleiben die Schrauben in der Heatsink. Hat man den Kühlkörper gelöst, schaut das ganze wie folgt aus:

Hs1.jpg HS2.jpg

Das Pad, was da so komisch rausguckt, habe ich bereits anfangs erwähnt. Die Paste selbst hat ganz schön gut geklebt und von der Konsistenz her war sie .... sich sag mal etwas gumimartig. Nicht ausgetrocknet und nicht bröselig, aber auch nicht flüssig. Letztendlich muss das alles aber kein Indikator dafür sein wie gut oder schlecht die Paste in dem Notebook performt.

Paste1.jpg Paste2.jpg Paste3.jpg

Paste4.jpgPaste5.jpg Paste6.jpg

Zunächst habe ich einen Repaste mit Arctic's MX5 Wärmeleitpaste durchgeführt, da ich wissen wollte wie gut oder schlecht die Lenovo-Paste im Vergleich performt. Ich hätte auch TG Kryonaut nehmen können, aber in meinem Testing performt die MX5 nahzu identisch mit der Kryonaut-Paste. Lass es mal ein Grad mehr sein, aber das fällt jetzt nicht wirklich ins Gewicht. Ehrlich gesagt bin ich von Kryonaut schon länger weg, weil es über die Zeit an Performance verliert. Anfangs performt sie immer super, aber spätestens nach einen halben Jahr verliert sie deutlich an Leistung. Deshalb nehme ich lieber Noctua (NT-H1/ H2) oder die MX5 von Arctic.

Auf die Temperaturen geh ich gleich zum Ende des Unterpunktes ein. So viel kann ich aber schon sagen, ein Repaste mit normaler/ traditioneller Wärmeleitpaste lohnt sich nicht. GPU ist gleich warm geblieben und CPU 2-3°C schlechter*. Für mich persönlich jetzt nicht so schlimm, da es sowieso klar war, dass LM rein kommt. Für die Leute, die über einen Repaste mit WLP nachdenken --> spart euch die Arbeit. Lenovo hat dahingehend schon einen guten Job gemacht.


5.1 Repaste mit Liquid Metal (LM)
Falls ihr ein Repaste mit LM in Erwägung zieht, bleibt euch natürlich selbst überlassen wie ihr das gestaltet. Ich zeige hier nur eine Möglichkeit wie man es machen kann und wie ich es die letzten Jahre bei unzähligen Notebooks gemacht habe. Zusätzlich werde ich auch auf ein paar typische Fehler eingehen, die ich nicht selten in den Geräten gesehen habe.

Schutz der SMD-Beiteile. Wenn man Lust hat, kann man zum Schutz die SMD-Bauteile um den Chip mit buntem Nagellack oder anderem Zeug bepinseln. Ich persönlich mach das aus bestimmten Gründen aber nie. Zum Schutz eignet sich am besten Kaptonband. Sehr häufig wird aber noch Isolierband oder das beliebte Scotch Super 33+ Isoband genommen. Warum Kaptonband weitaus besser geeignet ist, demonstriert beispielsweise dieses -Video-. Nicht nur die Eigenschaften bei Temperaturschwankungen sind hier wichtig, sondern insbesondere auch die Materialstärke. Kaptonband ist nämlich wesentlich dünner.

Sicherlich werden jetzt einige sagen, dass sie das mit dem Scotch-Isolierband schon mehrfach gemacht haben und es nie Probleme gab. Ich selbst hab das vor Jahren auch nicht anders gemacht. Wenn die Höhe des DIE's ausreichend ist und man auch sauber geklebt hat, wird das in den meisten Fällen auch kein Problem sein. Hier mal ein Beispiel von einem AW-Notebook: Scotch 33+ vs Kaptonband

AdrLM (Beispiel AW17 R4).jpg Repaste Jo (2).jpg

Es gibt aber auch Notebooks, wo die DIE-Höhe mit Bezug auf Materialstärke des Tapes ein Problem wird. Dann liegt die Heatsink auf dem Tape und nicht auf dem Chip auf und die Temperaturen gehen durch die Decke. Ich muss wirklich zugeben, dass ich dieses Problem nicht so selten gesehen habe. Die Ursache war meinst die DIE-Höhe der CPU oder das stümperhafte Aufkleben und gleichzeitige Überlappen des Isolierbandes. Hier mal zwei Beispiele, die das gut demonstrieren:

LM Fehl 1.jpg LM Fehl2.jpg

Mal abgesehen davon, dass im ersten Bild die Kontaktflächen nicht abgedeckt sind, ist auch das Tape an den Überlappung zu dick und übersteigt die Höhe des DIEs. Im zweiten Bild kann man gut die Abdrücke des Kühlkörpers auf dem Isoliertape erkennen (markiert). Beim Legion wird man ziemlich sicher auf das gleiche Problem stoßen. Der 5800H/ 5900HX ist extrem flach und mit dickem Isoliertape wird man schnell drüber kommen. Selbst mit Kaptonband empfehle ich äußerst sauber zu kleben, sonst wird's echt zu knapp. In der Regel mach ich das meist so, dass ich mir die Bereiche zum Abkleben vorher passend ausmesse und das Kaptontape auf die gewünschte Größe zuschneide. So sieht's bei mir jetzt im Legion aus:

Kap 1.jpg Kap 2.jpg Kap 3.jpg

Was ich auch schon seit vielen Jahren mache, ist eine Art "Auslaufschutz". Normalerweise möchte LM nicht so gern irgendwo hin fließen, aber so kann ich absolut sicher sein, dass das LM dort bleibt, wo es hin gehört und sich nicht irgendwo hin verteilt. Gerade bei Notebooks, die häufig untwegs sind, möchte man doch lieber auf Nummer sicher gehen. Den Auslaufschutz mach ich mit einer dünnen Spitze und GD900. So sieht das ganze dann anschießend aus:

AS 2.jpg AS 3.jpg


5.2 Repadding
Bei so neuen Geräten braucht man normalerweise kein Repad machen, außer man hat das Pech wie ich und einige/ ein Wärmeleitpad(s) ist bei der Montage verrutscht oder fehlt. Lenovo verbaut überwiegend weiche Pads, die bis auf eine Stelle sehr guten Kontakt haben. Sollte man doch irgendwann ein Repad planen, kann sich an folgenden Werten orientieren:

Repad.jpg Repad HS.jpg

Ich sage an der Stelle "orientieren" deshalb, weil je nach Ausstattung, Mainboard-Revision, Heatsink-Partnummer usw. andere VRM-Komponenten oder Pads zum Einsatz kommen können, wodurch die angegebenen Maße nicht mehr passen. Des Weiteren besitzen einige Pads eine Zwischengröße wie 0,75 mm oder 0,85 mm. Höchstwahrscheinlich es darauf zurückzuführen, dass über die Zeit und den Anpressdruck der Heatsink einige Pads leicht gestaucht wurden. Eine exakte Ermittlung ist daher nicht so einfach. Da es Pads in solchen speziellen Stärken aber nicht zu kaufen gibt, orientiere ich mich an Standardmaßen, was Arctic, Thermal Grizzly, Alphacool und Co. anbieten. Auch würde ich bei einem Repad nicht Pads mit einem zu hohen Shore-Wert (Härtegrad) nehmen, sondern eher mittelweiche Pads, um einfach einen gewissen Spielraum zu haben.

Eine Stelle, die mir nicht gefallen hat, waren die Induktoren bei den Powerstages der CPU. Hier konnte ich weder Abdrücke sehen, noch ist hier ein klassisches Pad verbaut. Teilweise war es an einer Seite schon hart:

Repad Induktor 1.jpg Repad Indkutor 2.jpg

Da diese Stelle relativ dünn aufgetragen ist, habe ich als Ersatz K5 Pro genommen, weil auch Lenovo an dieser Stelle viskose Paste verwendet. Damit kann ich den Kontakt relativ einfach sicherstellen, gehe aber nicht die Gefahr ein, dass ich ein zu dickes Pad nehme. Ich habe diese viskose Paste (Wärmeleitpad-Ersatz) schon öfter in anderen Notebooks eingesetzt und bislang nie Probleme damit gehabt. K5 Pro eignet sich gut für unebene und sehr dünne Stellen oder auch für Stellen, wo man nicht exakt die Stärke bestimmen kann. Idealerweise sollte man diese viskose Paste nur als Gap-Filler auf VRM-Komponenten verwenden, die nicht ganz so warm werden. Da, wo man Pads verwenden kann, sollte man auch vernünftige Pads nehmen. Wenn's um Langlebigkeit geht, sind Pads immer noch das Mittel der Wahl. Alternativ kann man auch Putty von EVGA nehmen, sofern man es bekommt, was von der Kühlleistung nochmals besser sein soll als K5 Pro.

Oftmals wird die Wichtigkeit der Wärmeleitpads unterschätzt und gewisse Fehler schleichen sich ein. Bei einer unzureichenden Kühlung der GDDR-Speicherchips kann es beispielsweise zu Freezes oder Mikrorucklern kommen. Bei zu dicken Pads kann es passieren, dass die Heatsink nicht tief genug runterkommt oder schief über dem DIE hängt. Hohe Temperaturen, große Temperaturunterschiede innerhalb der Kerne sind da nur einige Beispiele. Da die meisten Kühlkörper ihren Anpressdruck über Federn ausüben und dieser nicht sonderlich hoch ist, sollten die Stärken der Wärmeleitpads schon stimmen.


6. Undervolting CPU & GPU
Auch Undervolting darf im Bereich der Optimierung natürlich nicht fehlen. Das Ziel ist eine gleichbleibende, bessere oder minimal schlechtere Leistung, dafür aber bessere Temperaturen (= leiseres Notebook). Der Begriff Undervolting ist viellecht ein wenig weit gefasst, aber das Ziel (kühlere Temperaturen + ggfs bessere Leistung) ist in allen Fällen das gleiche.

Intel CPU
Den Begriff "Undervolting" würde ich bei Intel-Systemen noch am ehesten zuschreiben. Hierbei legt man ein Voltage-Offset fest, beispielsweise -125mV, der auf die angeforderte Core VID gelegt wird. Sprich, die CPU gibt dem Voltage-Controller vor, welchen Strom sie haben möchte und der Voltage-Controller, genauer gesagt die Powerstages, liefern. Durch das Offset wird der angeforderte Werte minus der 125mV angelegt. Die CPU bekommt also etwas weniger Strom, was ihr aber zum Arbeiten noch locker ausreicht, jedoch verbraucht nun weniger Watt (CPU Package Power) bei der gleichen Leistung. Weniger Strom --> weniger Abwärme = kühlere Temperaturen.

Im folgenden Beispiel mit dem i7-11800H nehmen wir Throttle Stop (Download-Link am Ende des Punktes) zum Undervolten. Nach der Installation bestätigen wir die Warnmeldung und gehen in den FIVR-Control:

FivR.jpg

Im FIVR-Control angekommen müssen wir CPU Core und CPU Cache gleich tief undervolten, weil sonst immer nur der "schwächere" Wert für die CPU gesamt übernommen wird. Würden wir den Core beispielsweise mit -50mV undervolten und den Cache gar nicht, sprich -0mV, würde der Wert -0mV für CPU Core und CPU Cache gleichermaßen gelten, weil 0mV der schwächere Wert ist. Ich hoffe das ist verständlich. Im FIVR-Control sieht das dann wie folgt aus:

FIVR Control.jpg
(Danke für das Foto el3c)

1. Oben im FIVR Control: CPU Core auswählen
1.1 Haken bei Unlock Adjustable Voltage
1.2 Offset-Regler auf -67,x mV stellen (wird später auf- oder abgerundet)

2. Oben im FIVR Control: CPU Cache auswählen
2.1 Haken bei Unlock Adjustable Voltage
2.2 Offset-Regler auf -67,x mV stellen

3. Auf OK - Save voltages immediately stellen
3.1 Apply und das Offset sollte angelegt sein

Das Offset sieht man anschließend auch in HWinfo unter dem Reiter --> Voltage Offsets. Dort dann unter: --> IA Voltage Offset (-67mV für CPU Core) und --> CLR (CBo/LLC/Ring) Voltage Offset (-67mV für CPU Cache). Je nach Notebook und eingesetztem Voltage-Controller kann sich das aber unterscheiden, wann HWinfo das anzeigt. Beim Legion 7i wurde das direkt übernommen und angezeigt. Bei einigen Geräten muss man HWinfo nach dem Einstellen des Offsets noch mal neu starten, da der Wert scheinbar nur einmal beim Starten ausgelesen wird.

Wie tief man undervolten kann, hängt zum einen von der Güte (Binning) der CPU ab und zum anderen von der Last, die anliegt. Hier im Beispiel wurde jetzt ein Offset von -67mV gewählt, es geht aber noch deutlich mehr. Von dem, was ich so lese und gesehen habe, machen die meisten Tigerlake-CPUs (Intel 11. Gen) so um die -60mV bis -90mV wohl noch mit (keine Garantie). Da drüber hinaus hängt es von den genannten Gründen ab, ob die CPU das mitmacht. Wenn's mal ein Bluescreen gibt, dann war das UV höchstwahrscheinlich zuviel und spätestens nach einem Kaltstart schmeißt der Voltage-Controller den Wert raus. Sollte das Undervolting nicht übernommen werden, gibt es im Beitrag #93 noch einige Lösungsansätze.

!ACHTUNG! Sollte man in Zukunft irgendwann ein BIOS-Update machen, ist es dringend anzuraten das Offset vorher rauszunehmen. Wenn das System während eines BIOS-Updates abschmiert, kann es im schlimmsten Fall das BIOS beschädigen und das Notebook bootet nicht mehr.

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AMD CPU
Bei AMD CPUs geht sowas auch, jedoch ist diese Art des Undervolting nur in Verbindung mit dem Precision Boost Overdrive und dem Curve Optimizer verfügbar/ sinnvoll. Soweit ich das gesehen habe, gibt es dieses Tool leider nur im Desktop-Bereich. Für die mobilen AMD CPUs gibt es nur den Ryzen Controller, jedoch zielt dieser mehr auf die Leistungsbegrenzung ab. Sprich, das Einstellen von Boost-Zeiten, Leistungsaufnahme wie TDC, EDC und PPT. Auch Temperatur-Limits können gesenkt werden, falls man die Triggerpoints der Lüfter eingrenzen möchte.

Da die Kühlleistung des Legion 5 Pro/ 7 für die meisten Szenarien bei den vordefinierten Powerlimits größtenteils ausreicht, sehe ich momentan keine sinnvolle Anwendung für den Ryzen Controller in diesem Gerät. Insbesondere bei dem QHD-Display (2.560 x 1.600) wird man im Gaming fast immer im GPU-Limit sitzen. Die CPU-Leistung braucht man in dem Fall nicht einzuschränken und Optimieren via Undervolting geht leider (noch) nicht. Sollte sich das in Zukunft ändern, werde ich das natürlich ergänzen.

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Nvidia GeForce GPU
Bei Nvidia Grafikkarten werden die meisten es schon kennen. Mit dem MSI Afterburner kann man sowohl die Grafikkarte übertakten, als auch undervolten mithilfe des Curve-Editors. Mit dem Curve-Editor bestimmt man welcher Strom (V) bei welchem Takt (Mhz) anliegt und wie hoch der Takt/ die Voltage ansteigen darf. Dadurch kann man den Verbrauch (Watt) zum Teil erheblich senken, ohne signifikate Leistungseinbußen zu haben. Meiner Erfahrung nach läuft die GPU mit einer Curve sogar besser, da sie nicht ständig im Powerlimit rumhängt und sich immer wieder ausbremst.

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie man einen passenden Wert ermittelt. Dafür habe ich mir ein Spiel (Far Cry 6/ AC Valhalla) genommen und mir erstmal angeschaut welcher Takt bei welcher Voltage durchschnittlich im Out-of-the-box-Zustand anliegt und welcher Verbrauch sich ergibt. In meinem Fall mit Far Cry 6 war das bei einer Stunde Spielzeit rund 1.800 MHz bei 0,916V und einem Verbrauch von 136w (140w PL). Den Sweetspot muss da jeder für sich selbst herausfinden/ definieren. Ich priorisiere meist gleichbleibende oder bessere FPS-Leistung bei bestmöglichem Verbrauch.

Als Ausgangspunkt nehme ich dann meine 1.800 Mhz (+/- 50 MHz) und versuche diesen Takt mit möglichst wenig Spannung zu betreiben. Jedoch darf man nicht zu wenig Spannung nehmen, weil es sonst logischerweise instabil wird und/ oder der GPU Effective Clock absinkt (Stichwort Clock-Stretching). Der Curve-Editor könnte für Neulige etwas kompliziert wirken, ich versuch's aber möglichst nachvollziebar zu erklären. Zunächst erstmal die Oberfläche vom MSI Afterburner:

MSI Afterburner Menü.jpg

Alles, was irgendwie wichtig ist, hab ich mal markiert. Der Button für den Curve-Editor befindet sich links unten. Sobald man ihn aufmacht, sieht man die Kurve (Curve), die die GPU folgen wird bis das Powerlimit sie ausbremst. Die kleinen viereckigen Punkte beschreiben den Wert welcher Takt (Skala links) mit welcher Spannung (Skala unten) angelegt wird. So sieht das im Default aus:

MSI CE 0.jpg

Soweit ich das feststellen konnte, legt die RTX 3070 nicht mehr wie 1,040v an, jedoch nur bei der Peak-Leistung von rund 2.000 MHz. Demnach könnte man schlussfolgern, dass man alle Werte nach 1,040V ignorieren könnte, jedoch hat die Erfahrung gezeigt, dass es meist sinnvoller ist, die abgeflachte Kurve bis zum Ende durchzuziehen. Für das Undervolting im Beispiel 1.830 MHz @ 825mV (mein Sweetspot) gehe ich dann wie folgt vor:

Ich öffne den Curve-Editor und suche mir den Punkt bei 825mV (Skala unten). Zusammen mit der Shift-Taste (gedrückt halten) ziehe ich den Punkt bis zum gewünschten Takt hoch. Im meinem Fall bis 1.830 Mhz:

MSI CE 1.jpg

Da ich nicht möchte, dass die GPU diese Werte (Takt & Spannung) übersteigt, muss ich ab diesem Punkt die gesamte Kurve abflachen:

GPU UV-Profil.jpg

Die Punkte, die nach der 825mV kommen, kann man dann entweder auf irgendeinen Wert unterhalb der 1.830 Mhz runterziehen und später auf Übernehmen drücken (Kurve passt sich dann an) oder mithilfe von Maus und Pfeiltasten auf den exakten Wert stellen. Bei mir funktioniert die zweite Methode meist besser, da das Übernehmen mit den nach unten gezogenen Werten zwar die Kurve abflacht, aber nicht immer perfekt. Wenn ein Punkt nach dem gewünschten Wert (825mV) höher ist, legt die GPU dann auch diese Voltage später an. Daher immer darauf achten, dass die Curve ab dem gewünschten Wert nicht mehr ansteigt. Am Ende dann nur noch übernehmen, ggfs das Profil speichern und fertig. Zusätzlich zu dem Undervolting erhöhe ich noch leicht den Mem-Clock.

Mit dem Undervolting-Profil habe ich laut Ingame-Benchmark die gleiche FPS-Leistung (+/- 3 fps), jedoch eine Reduktion von rund 25-28w (GPU Power). 25-28w weniger Abwärme merkt man deutlich in den Temperaturen der GPU, aber auch zum Teil auf der CPU. Da die meisten Gaming-Notebooks eine sogenannte "Shared-Heatsink" verwenden, beeinflusst die Abwärme des einen Chips auch immer den anderen.

Falls das alles kompliziert klingen mag, hilft es ungemein sich auf einem Zweitmonitor während des Spielens den Curve-Editor und die Werte in HWinfo anzuschauen. Dann kann man auch sehr leicht den Curve-Editor und wie die GPU arbeitet nachvollziehen. Für die Faulen unter euch, stelle ich meine UV-Profile im Beitrag #99 zur Verfügung. Hier kann ich den Ordner leider nicht an der passenden Stelle einfügen. Folgende Profile sind enthalten:

Profil 1 - 1.830 MHz @ 825mV
Profil 2 - 1.850 MHz @ 850mV
Profil 3 - OC (nur zum Benchen unter Extrembedinungen)
Profil 4 - 1.815 MHz @ 800mV
Profil 5 - 1.800 MHz @ 825mV

Die Profile sind auf meine RTX 3070 und die Games, die ich damit spiele, ausgelotet. Sollte aber auch problemlos auf der RTX 3060 & RTX 3080 laufen. Falls das Spiel mit einem der genannten Profile abschmieren sollte, braucht man entweder mehr Spannung oder weniger Takt. Das Profil 5. sollte hier noch das erfolgversprechenste sein. Für irgendwelche Benchmarks oder Stresstests sind die Profile nicht zu empfehlen.

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Die Tools für's Undervolten/ Optimieren:
- AMD: Ryzen Controller (aktuelle Version - GitHub)
- Intel: Throttle Stop (Intel XTU benutze ich nicht)
- Nvidia: MSI Afterburner
- Monitoring: HWinfo64 (Download - Local (U. S.)


6.1 So leise wie möglich (Lüfter 0 rpm)
Der bislang für mich größte Kritikpunkt am Legion war, dass das Notebook scheinbar nicht komplett silent sein kann. Sprich, dass die Lüfter vollständig ausgehen und man vom Notebook überhaupt nichts mehr hört. Ich betreibe das Notebook in meinem Büro an zwei externen Monitoren (Dell S2721DGFA - 1440p). Da ich mich häufig bei bestimmten Arbeiten konzentrieren muss, können Lüftergeräusche äußerst nervig sein, insbesondere die hochfrequenten Geräusche von Notebook-Lüftern. Daher ist mir dieser Punkt mit den vollständig ausgehenden Lüftern (0 rpm) schon sehr wichtig.

In der Vergangenheit war das meist so, dass egal welches Gaming-Notebook (meist Alienware) ich hier in dem Setup stehen hatte, die Lüfter des Notebooks immer vollständig ausgegangen sind. Logischerweise ist das bei vielen Gaming-Notebooks nur möglich, wenn man den gezeigten Kühler (siehe 7.1 gemoddeter DIY-Kühler) drunter hat und idealerweise Liquid Metal drin, um die Passiv-Kühlleistung zu erhöhen. Mit den ganzen Optimierungen und Mods kann man sich dann auch den Balanced-Mode voll-passiv gönnen. Sicherlich wird's auch irgendwie Möglichkeiten geben, dass mit einer Erhöhung (zusätzliche Notebook-Füße) zu machen, aber wenn man sein Notebook, besonders Gaming-Notebook, voll-passiv betreiben möchte, sollte man jede zusätzliche Kühlleistung mitnehmen, die man bekommt. Allein deswegen ist der DIY-Kühler für mich schon Gold wert. Er macht die meisten Notebooks so vielfach leiser, egal ob idle oder Gaming.

Tja, nun hatte ich das Legion mit LM und dem Kühler ausgestattet, traumhafte Temperaturen im idle und dennoch gingen die Lüfter nicht aus, nicht mal im Quiet-Profil. Ich spreche jetzt hier von teilweise unter 30°C auf CPU und GPU. Für mich völlig unverständlich, warum die Lüfter bei solchen Temperaturen überhaupt noch laufen müssen, aber sie liefen dennoch und zwar dauerhaft bei 1.800 rpm (36% Fan-Speed). Hier mal ein Log davon von über eine Stunde:

idle Temps Lv1 (Quiet Profil) dGPU.jpg

Da ich den Punkt (2.) mit dem BIOS und den BIOS-Einstellungen zu dem Zeitpunkt am bearbeiten war, bin ich jede einzelne Einstellung durchgegangen und da ist mir eine Einstellung gleich direkt aufgefallen: Advanced Thermal Optimization

Thermal Optimization.jpg

Jetzt ist es äußerst schade, dass Lenovo überhaupt nichts zu dieser Funktion sagt/ erklärt. Also hab ich ein wenig rumprobiert und recherchiert, was diese Einstellung tatsächlich macht. Im Default, sprich wenn man im BIOS nie was umgestellt hat, steht dieser Wert auf Level 1 und genau deshalb drehen die Lüfter dauerhaft, egal wie kühl das Notebook läuft. Unter gewissen Umständen ist diese Funktion gar nicht mal so schlecht, denn sie verhindert, dass die Lüfter im idle ständig hoch und runter drehen. So drehen sie bei geringer Last zwar dauerhaft, aber dafür nicht ständig hoch und runter, was durchaus sogar noch nerviger sein kann. Die genauen Level teilen sich wie folgt auf:

  • Disabled: 0 - 1.700 rpm (0 - 34% Fan-Speed)
  • Level 1: min. 1.800 rpm (36% Fan-Speed)
  • Level 2: min. 2.000 rpm (40% Fan-Speed)
  • Level 3: min. 2.100 rpm (42% Fan-Speed)

Praktischerweise lassen diese Werte auch im Windows mit dem LegionFanControl einstellen und auch auslesen (Current Fan Speed %). Daher konnte man die Werte relativ schnell und einfach ermitteln. Ich bin dennoch ins BIOS gegeangen, habe die Funktion (Advanced Thermal Optimization) auf Disabled gestellt, zurück ins Windows und das Quiet-Profil ausprobiert und siehe da.... die Lüfter können ja doch ausgehen, auch im Balanced-Mode. Unglücklicherweise ist das aber kein Dauerzustand. Aus irgendeinem Grund starten die Lüfter (bis 32%) hin und wieder dennoch, drehen ein paar Sekunden und gehen anschießend wieder aus, obwohl weder die Temperaturen, noch die Package Power (auf CPU und GPU bezogen) signifikant gestiegen sind/ ist. Eigentlich ist das nicht wirklich schlimm, mich stört's aber dennoch, weil es für mich keinen Grund gibt, warum die Lüfter bei solchen Temperaturen überhaupt laufen sollten. Ich vermute einfach mal, dass Lenovo bei der Planung des Wärmemanagements nicht davon ausgeht, dass jemand sein Notebook in dieser Konstellation (Kühler + LM + Quiet-Profil) betreiben wird.

Im Punkt (5.1) Repaste mit LM habe ich den LegionFanControl noch ein wenig kritisiert, weil er für mein Testing nicht so perfekt geeignet war. Jetzt hier in der Silent-Geschichte hat er mir sogesehen den A**** geretettet. Denn er hat die wunderbare Funktion, die aktuelle Lüftergeschwindigkeit dauerhaft anzulegen und wenn die aktuelle Lüftergeschwindigkeit 0 rpm ist, dann bleiben die Lüfter auch dauerhaft bei 0 rpm, sprich sie bleiben aus. Um die Lüftergeschwindigkeit zu sehen, muss man im LFC bei Sensor Monitoring den Haken bei Enable setzen. Anschließend zeigt das Feld Current Fan Speed den Wert in Prozent an wie schnell die Lüfter sich drehen. So sieht die Einstellung dann übrigens aus:

Lüfter aus Setting.jpg

Soweit ich das sagen kann, funktioniert das bislang perfekt und die Lüfter bleiben aus. Das macht für mich das Legion nochmal so viel besser, ich bin richtig happy, das das geht. Ich kann im Forum stundenlang hocken, nebenbei bisschen entspannte Musik laufen lassen, bisschen Office-Kram, Emails etc. und die Lüfter bleiben schön aus. Ich brauche die Lüfter des Notebooks nur noch zum Zocken, Benchen und ggfs. Video-Rendering, ansonten bleiben sie aus. Die Noctua-Lüfter von dem DIY-Kühler laufen dabei auf einer Geschwindigkeit, wo sie so gut wie unhör sind. Voll-Passiv mit allen Optimierungen und Lüfter dauerhaft bei 0 rpm habe ich folgende Temperaturen mit dem Legion jetzt:

idle Temps 2 (Quiet Profil) (passiv).jpg komplett unhörbar.jpg

Der erste Log zeigt den Passiv-Modus, wo der DIY-Kühler auf einer Geschwindigkeit läuft, wo man ein ganz leieses Luftrauschen hören kann, welches aber keinesfalls nervig oder deutlich wahrnehmbar ist. Wenn nebenbei noch was läuft wie YT oder Musik, hört man ihn eigentlich nicht mehr. Im zweiten Log läuft der DIY-Kühler auf einer Geschwindigkeit, wo er (für mich) unhörbar ist. Der Lappy läuft dann insgesamt 2-3°C wärmer, aber dafür ist das System dann komplett silent und mit unter 40°C noch weit im grünen Bereich.

Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich mit dem Ergebnis extremst zufrieden bin und der Kollege, der den LegionFanControl programmiert hat, nicht nur ein Bierchen, sondern ne ganze Bierkiste von mir spendiert bekommt. Ich denke, das ist wohl das Mindeste.

----- edit -----

Nach aktuellem Stand ist die ATO-Funktion leider nur bei AMD-Systemen vorhanden. Bei Intel-Systemen gibt nur es einen Ultra-Quiet-Mode, der unglücklicherweise die Lüfter nicht vollständig abschaltet (nach jetzigem Kenntnisstand), aber immerhin etwas weniger aggressiv laufen lässt.

edit vom 18.11.2021,
scheinbar gibt es doch eine Möglichkeit die Lüfter auch bei den Intel-Modell unterhalb der 36% Fan-Speed zu betreiben. Der User el3c erklärt die genaue Vorgehensweise im Beitrag #351.


6.2 Temperaturen & Lautstärke
Wie anfangs im Vorwort angesprochen, widmet sich dieser Thread primär der Optimierung/ Verbesserung des Legion-Notebooks. Deshalb wurden die hier erhobenen Zahlen und Ergebnisse mit allen verfügbaren Optimierungen durchgeführt. Wer will, kann diese später dann zu Out-of-the-box-Zuständen vergleichen. Dann weiß man schon mal grob, welche Temperaturen man erreichen kann, wenn man alle der aufgeführten Optimierungen/ Verbesserungen umsetzt. Zusätzlich wurde noch speziell die Frage DIY-Kühler vs. Erhöhung ausgiebig getestet. Leider kam es in der Vergangenheit bei diesem Thema zu sehr unqualifizierten, zum Teil peinlichen Aussagen und unglaubwürdigen Behauptungen. Da auf meine Frage nach den Temperaturergebnissen, unter der Berücksichtigung der genannten Parameter, ausgewichen wurde, habe ich es mir nicht nehmen lassen, die behaupteten Zahlen einfach mal selbst zu testen, dazu aber später mehr.

Um die Zahlen und Werte ins richtige Verhältnis zu setzen, muss das Test-Setup mit allen temperatur- und verbrauchsbeeinflussenden Faktoren bekannt sein. Diese sind:
  • - Liquid Metal statt Wärmeleitpaste
  • - GPU-Undervolt (1.830 MHz @ 825mV)
  • - feste Drehzahl (rpm) der Notebook-Lüfter
  • - U2-Kühler mit Noctua-Lüftern/ um 7 cm hinten angehoben
  • - Vapor-Chamber Heatsink (für Vergleich mit L5P)
  • - Powerprofil Balancend-Mode
  • - Raumtemperatur 20°C
Die Lautstärke-Messung wurde mit einem Schallpegelmessgerät (dieses) durchgeführt. Es ist sicherlich kein hochpräzises Messgerät, aber um einen Richt- und später Vergleichswert zu ermitteln, erfüllt es seinen Zweck. Die Lautstärkemessung wurde ca. 60cm vom Notebook durchgeführt, da dies auch in etwa der Abstand ist, den ich zum Notebook während des Spielens habe. An dem Legion sind zwei externe Monitore (Dell S2721DGFA) angeschlossen, die vorwiegend als Hauptanzeige/n genutzt werden, daher der Abstand. Getestet wurde mit AC Vahalla, weil ein echtes Realworld-Szenario für mich eine höhere Aussagekraft hat als künstlich erzeugte Zahlen, die mit einem Stresstest gemacht werden und möglicherweise völlig unrealistische Last-Szenarien widerspiegeln. Denn letztendlich ist auch Gaming das, womit man am meisten Zeit verbringt und daher möchte eine realistische Gaming-Last repräsentieren. Des Weiteren lassen sich die Ergebnisse auf andere Spielelast-Szenarien abstrahieren, da sie in der Regel nicht allzu sehr abweichen.

Um die Genauigkeit der Messergebnisse zu erhöhen, bin ich folgendermaßen vorgegangen. Zunächst wurde das System auf Temperatur gebracht (Warmlaufphase) und das Spiel mindestens 10-15 Minuten lang gespielt. Dann wurde während das Spiel läuft auf HWinfo gewechselt und alle Werte dort geresettet (Uhr-Symbol) und erst ab da wurde der Log aufgezeichnet. Gemessen wurde immer 30 Minuten. Auch das Speichern der Werte erfolgte während das Spiel lief. So konnte ich mir relativ sicher sein, dass ich meine Ergebnisse nicht durch irgendwelche idle-Werte oder kühlen Warmlauftemperaturen verfälsche/ schönige und wirklich nur die reine Gaming-Last teste. Gerade wenn man sehr viel testet und einen sauberen/ aussagekräftigen Vergleich möchte, ist ein Vorgehen, welches immer auf die gleiche Weise reproduzierbar ist, unabdingbar.

Damit man Temperaturen und Temperaturvergleiche kritisch bewerten kann, müssen mindestens folgende Parameter bekannt sein:

--> Messverfahren & -dauer
--> CPU Leistung (Takt, Verbrauch & Temperaturen)
--> GPU Leistung (Takt, Verbrauch & Temperaturen)
--> Kühlleistung, idealerweise als festen RPM-Wert
--> weitere Einflussfaktoren (die oben genannt wurden)

Für die Erhebung und Bewertung der Zahlen, fokussiere ich mich ausschließlich auf die Durchschnitts-Werte (avg), da es in diesem Fall am meisten Sinn macht. Das Festsetzen einer bestimmten Geschwindigkeit der Notebook-Lüfter wurde mit dem LFC gemacht. Zusätzlich habe ich noch den Passiv-Betrieb (NB-Lüfter 0 rpm) getestet, auf den ich am Ende des Unterpunktes zu sprechen komme. Damit man besser nachvollziehen kann wie ich vorgegangen bin und ich wie das Setting eingestellt und überwacht habe, habe ich folgenden Screenshot vorbereitet, wo man alle wichtigen Daten sieht:

Messung Beispiel mit 46%.jpg

Der LFC bietet zum Festsetzen der Lüfter-Drehzahl eine sehr einfache Möglichkeit. Dazu muss man die gewünschte Geschwindigkeit (Current Fan Speed) mit dem Button unten links fixieren. Dann bleiben die NB-Lüfter dauerhaft bei der eingestellten Geschwindigkeit, egal wie warm oder kalt das Notebook wird. Im MSI-Afterburner stelle ich mein UV-Profil (1.830 @ 825mV) ein. Dieser Wert schwankt natürlich immer ein wenig, da er von Last und Temperatur abhängig ist. Mit HWinfo64 wurden die Ergebnisse dann ermittelt. Die wichtigsten Werte sind hierfür markiert. Eine Ausnahme stellt hier der DIY-Kühler dar, da er keine optische Darstellung der Lüfterdrehzahl besitzt. Dieser wurde händisch über den NA-FC1 PWM-Controller geregelt. Damit der Vergleich aber fair und sinnvoll bleibt, wurde dieser niemals lauter als das Notebook eingestellt. Tendenziell eher einen Tick leiser als das Legion. So sieht das Ergebnis aller Messungen aus:


Ergebnisse Kühler & Erhöhung.jpg

Zur Lautstärke
Davon ab, dass dBA nicht zwingend als ideale Messeinheit geeignet ist ein Lüftergeräusch zu bewerten (Sone wäre vielleicht besser), zeigte mein Messgerät keinen Wert unterhalb von 33,3 dBA an. 33,3 dBA war in meinem Fall absolute Stille. Für die sehr leisen Geräuschmessungen braucht man einfach ein professionelles Messwerkzeug. Damit man die Lautstärke-Zahlen in ein greifbares Verhältnis setzen kann, habe ich eine Mikrowelle in 1,5m Abstand gemessen. Hier kam ich auf eine Lautstärke von 53,7 dBA. Die Microwelle habe ich exemplarisch als Beispiel genommen, weil so ziemlich jeder weiß, wie sich eine Mikrowelle anhört und wie laut sie in etwa ist. Auch muss man berücksichtigen, dass jeder Lautstärke und vor allem die Geräuschcharakteristik anders empfindet. Ein hochfrequentes Lüfterpfeifen kann beispielsweise deutlich nerviger sein als ein niederfrequentes Lüfterrauschen, welches durchaus etwas lauter sein kann.

Zur getesteten Lüftergeschwindigkeit
Getestet wurde mit 36%, 40%, 46% und 100%. Wenn man mit allen Optimierungen unterwegs ist, macht es meines Erachtens keinen Sinn mehr die NB-Lüfter weiter als 46% aufzudrehen. Die 100% dienen hierbei eher als Demonstrationszweck, der im nächsten Punkt Beachtung findet. Mit den Geschwindigkeiten, die da drunter liegen, wollte einfach mal testen wie weit man im Gaming-Betrieb runtergehen kann. Mit den ganzen Optimierungen bin ich schon schwer beeindruckt wie leise man das Notebook im Gaming-Betrieb bekommt. Zocken ohne Kopfhörer ist absolut kein Problem. Natürlich muss man auch zugeben, dass man das zu einem Teil dem LFC zu verdanken hat.

Zum Verhältnis DIY-Kühler vs. Erhöhung
Um hier einen sinnvollen Vergleich zu machen, müssen ein paar Faktoren berücksichtigt werden. Da ist zum einen die Tatsache, dass ich den DIY-Kühler niemals lauter laufen lies als das Notebook. Ergo, haben die NB-Lüfter weniger schnell gedreht, hat auch der U2-Kühler weniger gekühlt. Ist man mit allen Optimierungen (LM, UV etc.) unterwegs, verringert man das Verbesserungspotenzial eines externen Unterstellkühlers. Ein gutes Beispiel ist hierfür die Messung mit 100% Lüftergeschwindigkeit. Irgendwann kommt man einfach an einen Bereich, wo selbst der performanteste Kühler nur noch sehr wenig ausrichten kann. Deshalb kann auch der Kühlungsvorteil mit einem Notebook, welches im Stock-Zustand ist, deutlich größer ausfallen, als bei einem Gerät, wo an jeder Stellschraube gedreht wurde, um die Kühlung oder den Heatoutput zu verbessern. Ein weiteres sehr gutes Beispiel ist die Messung im Passiv-Betrieb. Das Notebook heizt sich hier im angehobenen Zustand über die Zeit gleichermaßen hoch auf wie flach auf dem Tisch. In diesem Testszenario bringt der Kühler einen sehr signifikanten Unterschied. Es kommt am Ende also auf viele Faktoren und Umstände an, wie gut oder weniger gut ein externer Unterstellkühler performt.

Messung mit 36% ohne Kühler (☠️-Symbol)
Wenn man diesen Thread verfolgt, weiß man wahrscheinlich worauf ich hinaus will. Ich habe für diesen Test mit etwas mehr Kühlleistung angefangen als mit den behaupteten Werten. Ich wollte erstmal vorsichtig gucken, wo die Reise hingeht. Jedoch musste ich diesen Test nach bereits 6 Minuten abbrechen, weil sich einfach alles derart durchgeheizt hat, dass das gesamte System ins thermale Limit lief. Und wir sprechen hier von einem System welches LM drin hat, stärkere VC-Heatsink, GPU-Undervolting bis zu Kotzgrenze und einer konstanten Raumtemperatur von 20°C (Belüftungsanlage im Haus und Thermometer auf dem Tisch). Auch darf man nicht vergessen, dass im Chart nur die Durchschnittswerte drin stehen. Die aktuellen (current) = Max-Temperaturen zu dem Zeitpunkt waren da noch eine ganze Ecke höher. Um ehrlich zu sein habe ich mich bei dem Testing schon ein wenig unwohl gefühlt, weil nicht nur CPU und GPU extrem heiß waren, sondern auch das gesamte Chassis inkl. Tastaturbereich, SSDs, VRM, Akku usw. Keine Ahnung wie man das angeblich mit noch weniger Kühlleistung bewerkstelligen will und das auch noch dauerhaft. Wenn man die Lebenszeit seines Gerätes drastisch reduzieren möchte und einem eine gedrosselte Leistung völlig egal ist, kann man so ein Setting sicherlich fahren. Mit dem U2-Kühler war das mit festen 36% NB-Lüfter im Übrigen kein Problem auf Dauer.

Fazit
Letztendlich muss jeder die Zahlen für sich selbst bewerten. Ich für meinen Teil möchte grundsätzlich meine Notebooks nicht ohne einen Kühler betreiben. Dafür ist zum einen der Passiv-Betrieb beim Arbeiten zu wichtig, zum anderen aber auch weitere Vorteile wie ein kühleres Mainboard, VRM, SSDs, Gehäuse, Tastaturbereich usw. spielen für mich dabei eine entscheidende Rolle, Stichwort Langlebigkeit. Trotz aller Optimierung und der schon vom Hause aus sehr guten Kühlung, holt der U2-Kühler hier immer noch einen, aus meiner Sicht, sehr guten Kühlungsvorteil raus. In einem System, wo alles optimiert wurde, sind durchschnittlich 10°C Verbesserung auf CPU & GPU (+ beide SSDs) nochmal schon nicht wenig. Würde man dieses Testszenario ohne LM oder GPU-UV machen, könnte der Kühlungsvorteil noch etwas besser ausfallen. Man muss auch für sich entscheiden mit welchen Temperaturen und welcher Lautstärke man auf Dauer leben möchte. Mein Sweetspot ist das Setting mit 46% (vielleicht auch ein Tick weniger 44/42%) Lüftergeschwindigkeit und dem U2-Kühler. Hierbei finde ich das Legion noch sehr angenehm leise und die Temperaturen mehr als gut. Für Notebook-Verhältnisse dieser Größe und Leistungsklasse ist das schon sehr beeindruckend. Ich kenne PCs, die da teilweise lauter sind.


7. Mods
Mods (Modifikationen) bieten neben dem Repaste und dem Undervolting eine weitere Möglichkeit das Notebook oder einzelne Komponenten davon in irgendeiner Form zu verbessern. Das kann Kühl- oder Rechenleistung sein, die Geräuschentwicklung (leiser), aber auch beispielsweise das Netzteil wie im Punkt 7.2. Die Verbesserung betrifft hier die Mobilität, da ein kleineres und leichteres Netzteil für den mobilen Einsatz klar zu bevorzugen ist.


7.1 Gemoddeter DIY-Kühler (Noctua)
Was ich ausnahmslos bei jedem meiner Notebooks mache, ist einen gescheiten Kühler zu bauen. Über zusätzliche kühle Frischluft freut sich grundsätzlich jedes Notebook, auch wenn es natürlich von der Bodenplatte und der Heatsink-Mainboard-Kombination (invertiert oder nicht) abhängt wie hoch der Kühlungsvorteil ausfällt. Grund für so einen Kühler kann der Wunsch nach besseren Temperaturen sein, aber auch einfach ein leiseres Notebook, sowohl im idle als auch im Gaming. Die verbauten Lüfter (meist Noctua) von so einem Kühler sind auf 100% meist leiser als die NB-Lüfter auf 50%. Wie bei den Repastes, hab ich auch von den Kühlern mittlerweile etliche für verschiedenste Modelle gebaut. Für's Legion 5 Pro und Legion 7 hab ich schon einige gebaut, fokussiere mich da aber auf zwei Modelle, die sich bislang sehr gut bewährt haben. Den großen U3-Kühler mit zwei Noctua NF-A12 Lüfter, die über eine externe Stromversorung laufen und den kleinen, etwas mobileren U2-Kühler mit drei Noctua NF-A8 Lüftern, die per USB-Power befeuert werden. So sehen die Kühler dann aus:

mobile, kleine Version:
20210930_164355.jpg 20210930_164408.jpg 20210930_164423.jpg
20210930_164745.jpg U2-Verbrauch.jpg Vergleich U2 vs U3.jpg

größere Version mit externer Spannungsversorgung: (angepasst für verschiedene Bodenplatten)
U3 Legion 5 Pro (1).jpg U3 Legion 5 Pro (3).jpg U3 Legion 5 Pro (5).jpg a U3 Vergleich2.jpg

U3 Silver (4).jpg Arctic P12 (1).jpg U3-Tough (1).jpg

Ich bearbeite die Kühler immer und entferne das Gitter, um den bestmöglichen Wirkungsgrad zu erzielen. Ich möchte einfach nicht, dass irgendwas den Luftstrom ausbremst. Das macht das feine Mesh in der Bodenplatte ohnehin schon. Zudem tendieren die Lüfter eher dazu lauter zu werden, wenn sie direkt vor einem Hinternis arbeiten. Hat also mehrere Gründe warum ich das so mache. Die Ausschnitte für die Lüfter befinden sich exakt unter dem feinen Lochblech des Legions:

Kühler Öffnungen 1.jpg Legion 7 Unterseite.jpg Bodenplatte Legion 7.jpg

Kühler Öffnungen 2.jpg Kühler Öffnungen 3.jpg

Falls sich einer so ein Kühler selber bauen möchte, braucht man folgende Komponenten:

  • Für den größeren U3-Kühler:
  • - den U3-Kühler selbst* (15-20 €)
  • - Noctua NA-FC1 PWM Controller (19,90 €)
  • - 2/3 120m Lüfter 12v (4-Pin) (Lüfter abhängig)
  • - Heitronic Slim 12v (15w) Netzteil (8,00 €)
  • - 3m Stromkabel (5,40 €)

  • Für den kleinen U2-Kühler:
  • - den U2-Kühler selbst* (15-20 €)
  • - Noctua NA-FC1 PWM Controller (19,90 €)
  • - 3x Noctua NF-A8 5v (4-Pin) (16,90 € pro Stück)

Wer handwerklich nicht so geschickt ist, der kann mir gerne auch eine PN schicken. Dann baue ich den Kühler auf Anfrage.

* Das Problem ist so ein bisschen der Kühler selbst. Dieser ist von Cooler Master und nennt sich NotePal U2/ U3 und wurde schon lange gegen die PLUS-Version upgegradet, die sich für den Umbau nicht so ideal eignet. Demnach habe ich alle Kühler, zum teil mühsam, über ebay und ebay Kleinanzeigen immer zusammengekauft. Also genau gucken und sicherheitshalber fragen, was ihr da kauft. Viele kennen die Unterschiede nicht und nehmen nicht immer ihre eignen Fotos. Im Zweifel einfach nach der Breite fragen. Der kleine U2-Kühler ist 34,3cm breit und der große U3-Kühler ist 42cm. Meine persönliche Empfehlung für die 16" Modelle (und kleiner) ist der kompaktere U2-Kühler, weil das Notebook fast genauso groß ist wie der Kühler und ihn vollständig verdeckt. Insgesamt finde ich es optisch etwas schicker, weil es weniger Platz weg nimmt.

Alternativ gibt es auch zusätzliche Notebook-Füße, die dem Notebook dabei helfen mehr frische Luft zu ziehen. Bis zu einem gewissen Grad funktioniert so eine Erhöhung ganz gut, ersetzt aber bei Weitem nicht zwei oder drei Noctua-Lüfter, die aktiv ein Notebook mit Frischluft kühlen.


7.2 PSU Upgrade (Mobilität)
Wenn man sich auf Reddit und im NBRF (Notebook Review Forum/Lenovo) zum Thema Legion umschaut, wird man relativ schnell auf das Thema PSU (Netzteil) stoßen. Viele User empfinden das 300w Netzteil als überdimensioniert und zu groß/ schwer und wechseln daher auf das nächst kleinere 230w Netzteil. Gerade wenn man häufig mit dem Notebook unterwegs ist, soll das komplakte ultra light (UL) Netzteil wohl eine deutliche Erleichterung sein. Gemeint ist folgendes Netzeil: Lenovo Legion Slim 230w AC Adapter (UL) (Part number: GX20Z46307 oder 4X20S56717)

PSU 1.jpg PSU 2.jpg

- Lenovo Parts Link
- Elektronline Store (deutscher Kauflink)

Ich betreibe mein Notebook überwiegend stationär an zwei Monitoren und verlege alle Kabel und das Netzteil so, dass ich da normalerweise nicht mehr ran muss. Meistens besorge ich mir dann ein zweites Netzteil und wenn ich mal das Notebook mitnehmen muss, brauche ich nur alle Kabel abschließen, das Notebook in die Tasche packen und los geht's. Hab ja schließlich alles doppelt da und muss nichts abbauen, außer das Notebook selbst. Daher war es klar, dass ich mir sowieso ein zweites Netzteil anschaffen werde. Da mich das Thema mit dem kleineren/ mobileren Netzteil interessiert hat, hab ich das Thema mal ein wenig ausgetestet.

Folgendes 230w Netzteile sollen (keine Garantie) mit dem Legion kompatibel sein:

Model:
- ADL230NDC3A
- ADL230NLC3A
- ADL230SCC2A
- ADL230SCC3A (Slim)
- ADL230SDC3A
- GX20L29347
- GX20Z46307 (Slim)

FRU PN:
- 00HM626
- 00HM627
- 01FR044
- 01FR046
- 02DL144 (Slim)

Art.Nr.:
- 4X20E75111
- 4X20E75115
- 4X20E75116
- 4X20E75118
- 4X20E75121
- 4X20E75123
- 4X20S56713
- 4X20S56717 (Slim)
- 4X20S56726
- 4X20Z83991 (Slim)

Lenovo/ LI PN:
- PA-123-12LA
- SA10E75804
- SA10E75805
- SA10H28356
- SA10M42756
- SA10R16890

In meinem Testing hab ich mir erstmal angeguckt wie hoch der Verbrauch mit dem originalen 300w Netzteil in einem normalen Gaming-Szenario (FarCry 6) ausfällt. Laut HWinfo haben wir rund 130w-140w auf der GPU (RTX 3070) und ca. 35w auf der CPU (5800H). Dazu kommt Display (165Hz), Lüfter, onBoard-Verbrauch, Beleuchtung, angeschlossene USB-Geräte etc. Ich schätze den Gesamtverbrauch auf ungefähr 200w - 210w und hinzukommt noch die Verlustleistung des Netzteils. Mit einem Strommessgerät ab Wand gemessen, komm ich auf einen Verbrauch von 210-230w. Die Last ab Wand gemessen ist nicht konstant, sondern schwankt in diesem Bereich ein wenig. Mit 230w würde man sich demnach noch im Soll des kleineren Netzteils befinden, würde man aber beispielsweise Prime95 und Furmark zeitgleich laufen lassen, könnte man auf 270w kommen, zumindest in der Theorie. Als überdimensioniert kann man das 300w Netzteil demnach sicherlich nicht bezeichnen. In der Ausstattung mit dem Intel 11800H und allen Ausstattungskonfigurationen mit RTX 3080 (165w) wird die Last entsprechend etwas höher ausfallen.

Nun habe ich mir dennoch für schmales Geld (30€) ein gebrauchtes Non-Slim 230w Netzteil (Modell: ADL230NDC3A, FRU PN: 00HM626, Lenovo PN: SA10E75804) geholt und das an meinem Legion 7 getestet. Mit GPU-Undervolting pendelt sich der Verbrauch auf ca. 200w (110w GPU) ein, was für das 230w noch vollkommen ok ist. Ich habe damit ca. drei Stunden FC6 gespielt und alles lief ganz normal ohne Auffälligkeiten. Soweit ich weiß, bezieht sich die Angabe 230w, 300w usw. immer auf das, was die Netzteile dauerhaft leisten können. Die kurzzeitige Peak-Leistung soll um ein vielfaches höher sein. Geht man jetzt vom Standard-User aus, der nichts einstellt und direkt im Performance-Mode losspielt, wäre ich mich nicht sicher, ob ich das dauerhaft so machen würde, sprich 230w Verbrauch mit einem 230w-Netzteil betreiben. Ich behaupte vorsichtig mal, dass das kein Problem sein sollte, berücksichtigt man aber Aspekte wie Langlebigkeit von PSU und Notebook, ggf. Schutz des Gerätes, würde ich nicht empfehlen auf ein kleineres Netzteil umzusteigen.

Für den Umstieg auf ein kleineres Netzteil sehe ich nur zwei sinnvolle Gründe. Grund 1: Man das hat Legion 5 Pro mit RTX 3060 und 5800H/5600H, also einfach etwas weniger Power und Grund 2: Man zockt nicht mit dem Notebook, sondern nutzt überwiegend CPU-Power (Bild-, Video-Rendering) oder für leichte Workloads wie Office, Browsing, Musik etc. Wenn man sein Notebook optimiert via Undervolting und den Verbrauch senkt, vielleicht noch Kühlung verbessert, kann man durchaus das 230w Netzteil zum Zocken nehmen, ich würde es jedoch nicht als Dauerlösung empfehlen.

Falls jemand mal Ersatz sucht, das originale 300w Netzteil wird wie folgt gelistet:
- Model: ADL300SLC3A
- Lenovo PN: SA10R16957
- FRU PN: 5A10W86290
- Output Power: 20,0V - 15,0A - 300,0W

Mittlerweile habe ich noch einen weiteren Test gemacht und zwar habe ich mal Furmark (MSI) und zeitgleich Prime95 laufen lassen, um zu messen, welche Last maximal durch das Netzteil geht. Erwartungsgemäß sinkt die GPU Power dann auf 125w, weil die 15w+ vom Dynamic Boost wegfallen. Während des Stresstest hält die CPU 80w und GPU entsprechend 125w. Allein hier kommt man schon problemlos über 200w und hinzu kommt noch das ganze andere Zeug wie Display, Sound, Lüfter, Beleuchtung, Board-Spannung, Verlustleistung des Netzteils usw. Der Dynamic Boost greift bis 65w CPU Package Power, sprich der GPU steht das volle 140w Powerlimit bis zu dieser CPU Last zur Verfügung. Mein Messgerät, welches den Verbrauch an Wand misst, zeigt dabei einen Verbrauch von 270-282w an.

Verbrauch.jpg 140w.jpg

Natürlich ist so ein Szenarion im alltag völlig unrealistisch, es zeigt aber, was möglich ist, wenn man es drauf anlegt und erklärt, warum ein 300w Netzteil einfach notwendig ist.


8. Overclocking, Benchmarks & Leistung
Zunächst erstmal eine kurze Leistungsübersicht der verbauten Hardware und Limits:

Powerlimits AMD Ryzen 5800H/ 5900HX: (PPT Slow/ PPT Fast)
- Quiet-Mode: 25w/ 40w
- Balanced-Mod: 55w/ 65w
- Performance-Mod: 80w/ 80w

Powerlimits Intel i7-11800H/ i9-11980HK: (PL 1/ PL 2)
- Quiet-Mode: 25w/ 45w
- Balanced-Mod: 70w/ 92w
- Performance-Mod: 90w/ 135w

Powerlimits der Grafikkarten:
- RTX 3060: 130w
- RTX 3070: 140w
- RTX 3080: 165w (nur Legion 7)

Powerlimits in den Modi:
- Quiet-Mode: 115w
- Balanced-Mode: 115w
- Performance-Mode: 140w


Bezüglich OC und Benchen: Mit LM und so einem Kühler steht einem dann eine vergleichsweise große Kühlleistung zur Verfügung. Dann macht auch OC (auch wenn man schnell in die Powerlimits läuft) und das Benchen Spaß. Da man meist meilenweit von irgendwelchen Temperaturlimits entfernt ist, kann man die Hardware schon sehr weit pushen und gucken was die Kiste tatsächlich kann. Hier mal ein paar vorläufige Ergebnisse, was mit dem Ryzen 5800H und einer RTX 3070 möglich ist.

Der Bewertungsmaßstab für das Ranking in 3D-Mark ist: Notebooks mit AMD Ryzen 5800H und Nvidia RTX 3070 (Search-Mode: Leaderboard) (Stand 14.10.2021)

Time Spy - 11.871 (Deutschland Platz 1 / International Platz 8)
Time Spy - 11871.jpg

Time Spy Extreme - 5.718 (Deutschland Platz 1 / International Platz 3)
Time Spy Extreme - 5712.jpg

Port Royal - 7.292 (Deutschland Platz 1 / International Platz 2)
Port Royal - 7292.jpg

Fire Strike - 26.606 (Deutschland Platz 1 / International Platz 1)
Fire Strike 26.606.jpg

Fire Strike Extreme - 14.378 (Deutschland Platz 1 / International Platz 1)
Fire Strike Extreme - 14378.jpg

Fire Strike Ultra - 7.746 (Deutschland Platz 1 / International 2)
Fire Strike Ultra - 7746.jpg

CPU Profile - 6.698 (Deutschland Platz 1 / International Platz 3)
CPU Profile - 6698.jpg

Wild Life - 72.504 (Deutschland Platz 1 / International Platz 1)
Wild Life - 72504.jpg

Wild Life Extreme - 24.867 (Deutschland Platz 1 / International Platz 2)
Wild Life Extreme - 24867.jpg

Cinebench R20 & R23:
CB R20 - 5180.jpg CB R23 - 13329.jpg

Final Fantasy XIV Benchmark: (Maximum Settings)
FF 18646.jpg

Unigine Superposition (4K Optimized)
SuperPosition - 9632.jpg

Geekbench 5 - GPU-Benchmark: (OpenCL / CUDA / Vulkan)
Geekbench GPU.jpg

Geekbench 5 - CPU-Benchmark:
Geek3.jpg

GPU Power:
GPU Power.jpg


9. VRM im Detail
Für alle, die es interessiert, warum man den ganzen Kram mit Wärmeleitpads kühlen muss und was die ganzen Bauteile für Aufgaben haben, wollte ich das Thema auch noch mal kurz anreißen. Wer sein Wissen in diesem Bereich vertiefen möchte, dem kann ich den YT-Kanal von Buildzoid (eng) empfehlen. Schadet sicherlich nicht zu wissen, was sich so auf dem Mainboard abspielt. Für das Beispiel betrachten wir das Mainboard vom Legion 7:

Mainboard blank.jpg VRM-Layout.jpg

Auf dem zweiten Bild habe ich einige Sachen markiert und durch nummeriert.
  1. GPU: Nvidia RTX 3070
  2. GDDR6 (Micron) VRAM
  3. PWM Voltage-Controller
  4. Vcore GPU
  5. Vmem GDDR6
  6. CPU: AMD 5800H
  7. PWM Voltage-Controller
  8. Vcore CPU (VvDD)
  9. Vcore CPU (VvDDNB)
  10. Winbond BIOS-Chip
  11. Winbond vBIOS-Chip
  12. USB-Hub Controller (GL3523)
  13. DP-Controller Mux (PS8461E)
Wie unschwer zu erkennen ist, haben wir auf der linken Seite den großen GPU Chip (1.) mit dem GDDR6-Speicher von Micron (2.). Das VRM der GPU bilden hier die Komponenten 3. + 4. + 5. Der Voltage-Controller (3.) ist ein NCP81610 (Datasheet) von OnSemi und steuert die Powerstages (4.) für den GPU Kern und die Spannungsversorung (5.) für den GDDR6-RAM. Die MOSFETs für Vcore GPU sind ebenfalls von OnSemi (NCP303150). Die MOSFETs für Vmem stammen von SinoPower (4508NH).

Auf der rechten Seite haben wir den AMD Ryzen-7 5800H (6.), der in einer 4+2 VRM-Konfig (7. + 8. +9.) befeuert wird. Der Voltage-Controller stammt hier aus dem Hause Richtek und ist ein RT33664BE.

RichTek VC.jpg

Die Nummer 10 ist halt der übliche 8-beinige Winbond BIOS-Chip. Nummer 11 ist ebenfalls ein Winbond, aber für's vBIOS. Nummer 12 ist ein USB-Hub Controller (GL3523) von Genesys Logic und 13 ein DP-Controller (PS8461E) von Paradetech. Ich habe die beiden Chips (12 & 13) mal mit reingenommen, da sie aufgrund ihrer Größe etwas hervorstechen.

Die meisten Komponenten auf dem Board dienen der Spannungswandlung, der Spannungsversorung und -filterung. Der wenige Rest sind Controller oder anderweitige Chips (wie BIOS), die eine spezielle Aufgabe in dem Gerät haben. Wenn man sich anschaut, was zusätzlich durch Wärmeleitpads gekühlt wird, ist das in der Regel immer die Spannungsversorung der größten Verbraucher, also in dem Fall CPU und GPU. Das GPUs stromhungrig sind ist ja nichts neues und entsprechend ist das VRM halt ausgebaut. Laut Spezifikation kann die verbaute RTX 3070 (theoretisch) dauerhaft 140w verbraten. Damit auf Vcore-Spannung (0,500 - 1,100v) 140w+ bereitgestellt werden kann, muss der Strom vorher passend gewandelt werden. Dieser Arbeitsschritt erzeugt selbst auch eine Verlustleistung (Abwärme), die ensprechend gekühlt werden muss. Deswegen wird das ganze Zeug zusätzlich gekühlt. Viel anders sieht es bei der CPU auch nicht aus. Da das Powerlimit "nur" 80w hergibt, ist das VRM etwas schwächer ausgebaut. Letztendlich ist das nicht anderes als bei Desktop-GPUs und Mainboards. Da werden exakt die gleichen Bauteile mit Wärmeleitpads gekühlt, nur das dort wesentlich höhere Lasten durchgehen.

VRM CPU.jpg VRM USB.jpg VRM GPU.jpg VRM GPU 2.jpg


10. Dokumentation & Hilfreiches
Nützliches und Hilfreiches über/ für die Geräte:

- Lüftersteuerung: LegionFanControl (LFC)
- Lenovo Vantage Ersatz: Legion Tool-Kit
- Monitoring HWinfo64 (Download/ Local U.S.)

- Startseite für Treiber & Support (Geräteauswahl notwendig)
- Benutzerhandbuch (DE) (Legion 7 16")
- Benutzerhandbuch (DE) (Legion 5 Pro 16")

- Wartung, Reperatur & Sicherheitshinweise (Legion 7 16")
- Wartung, Reparatur & Sicherheitshinweise (Legion 5 Pro 16")

- Legion 5 Pro Treiber für AMD-Systeme (16ACH6)
- Legion 5 Pro Treiber für Intel-Systeme (16ITH6)

- Legion 7 Treiber für AMD-Systeme (16ACHg6)
- Legion 7 Treiber für Intel-Systeme (16ITHg6)

- Ersatzteilkatalog Legion 7 (Seriennummer notwendig)
- Ersatzteilkatalog Legion 5 Pro (Seriennummer notwendig)

- Legion 7 Modell- und Ausstattungsübersicht, Datasheet, Specs etc. (16ACHg6)
- Legion 7 Modell- und Ausstattungsübersicht, Datasheet, Specs etc. (16ITHg6)
- Legion 5 Pro Modell- und Ausstattungsübersicht, Datasheet, Specs etc. (16ACH6H)
- Legion 5 Pro Modell- und Ausstattungsübersicht, Datasheet, Specs etc. (16ITH6H)


Erklärung der Namensgebung im Beispiel: Legion 7 16ITHg6 (gleiche Vorgehensweise beim Legion 5 Pro)

Legion --> Sub-Brand
7 --> Modellreihe/ Position
16 --> Bildschirmdiagonale in Zoll
ITH/ ACH --> Plattform Intel/ AMD
g6 --> Generation 6


10.1 HWinfo64 installieren & einstellen
Zur Überwachung und Bewertung der Leistung, aber auch zur Fehleranalyse oder Problemerkennung ist HWinfo64 ein absolutes Must-Have-Tool, welches auf keinem PC/ Notebook fehlen darf. Da einige User noch Schwierigkeiten mit der Software bzw. dem Einstellen haben oder andere es erst gar nicht installieren möchten, getreu dem Motto: "kenn ich nicht, will ich nicht", wollte ich die Gelegenheit nutzen und einen kleinen Einblick zum Installieren und Einstellen geben.

Wie schon im Unterpunkt 10. verlinkt, sollte man Software generell immer direkt von der Hersteller-/ Entwicklerseite laden und nicht über irgendwelche Dritt-Anbieter. Deshalb hier nochmal der -Download-Link- von der HWinfo-Homepage. Die richtige Datei für die lokale Installation ist Local (U. S.):

HWinfo 1.jpg HWinfo 2.jpg

Sobald man HWinfo installiert hat, begrüßt uns ein kleines Fenster, wo einige Optionen zur Auswahl stehen. (Bei mir ist es schwarz, weil ich den Dark-Mode aktiviert habe) Für später ist überwiegend nur der Punkt Senors-only interessant, der Vollständigkeit halber gehe ich aber auch auf die anderen Auswahlpunkte und Menüs ein. Klickt man keinen der beiden Punkte an und führt HWinfo aus, erscheint eine Übersicht der verbauten Hardware mit vielen detaillierten und hilfreichen Informationen.

HWinfo 3.jpg

Das kann sehr hilfreich sein, wenn man beispielsweise wissen möchte, welches Panel verbaut ist, welche Profile auf dem RAM-Stick liegen, welche Limits vorhanden sind, PCIe Gen 3/ 4 Anbindung etc. Im Kopf finden sich zudem auch die beiden Untermenüs System-Summary und Sensors, die es auch am Anfang in der Auswahl gibt.

Klickt man Summary an, bekommt eine kleine "Zusammenfassung" der verbauten Hardware mit einigen Informationen + ein kleines Fenster, was die CPU-Kerne so treiben.

HWinfo 4 Summary.jpg

Klickt man Sensors an bzw. wählt man im Vormenü Sensors-only aus, bekommt man eine detaillierte Übersicht aller verfügbaren Sensoren. Die Informationsdichte kann einen beim ersten Öffnen etwas erschlagen und alles sehr unübersichtlich wirken.

HWinfo 5 Sensors.jpg

Daher empfiehlt es sich, die Anzeige auf die persönlichen Bedürfnisse etwas anzupassen. Mit dem Button unten links (<-- -->) kann man sich die Informationen auf zwei oder mehr Charts anzeigen lassen. Das hat den Vorteil, dass man später nicht mehr scrollen braucht und so alle Informationen auf einen Blick sehen kann. Mit dem Uhr-Button kann man alle Werte resetten, sprich das Loggen geht von vorne los. Gerade wenn man saubere Vergleiche machen möchte und irgendwelche idle-Temperaturen nicht mitloggen will, ist der Button äußerst praktisch. Mit dem Zahnrad-Button kommen wir ins Einstellungsmenü.

Als erstes schalte ich immer die ToolTips aus, da ich sie als sehr nervig empfinde. Dafür einfach die Einstellungen öffnen, [X] bei Show ToolTips herausnehmen und mit OK bestätigen.

HWinfo 6.jpg

Als nächstes verstecke ich alle Werte, die ich nicht unbedingt brauche. Dadurch lässt sich die Liste deutlich abspecken und alles wirkt gleich übersichtlicher. Dafür einfach auf den entsprechenden Wert gehen und mit Rechtsklick --> Hide (oder per Tastenkombi Shift + Entf) den Wert ausblenden. Werte, die ich vielleicht hin und wieder brauche, lass ich in der Liste und minimiere sie mit dem kleinen Pfeil.

Als letzte Optimierung zur Übersichtlichkeit ändere ich einige Namen ab und färbe bestimmte Werte ein. Auch das geht sehr einfach, indem man Rechtsklick auf den entsprechenden Eintrag geht und Customize values auswählt. Die Optionen dort sind relativ selbsterklärend. Bold ist für Fettschrift und Italic für kursiv. Das mache ich beispielsweise bei allen Überschriften. Mit Color kann einen Wert in der ausgewählten Farbe einfärben. Ich mache das meist so, dass ich für Stromwerte, die für mich interessant sind, gelb nehme, für Temperaturen rot/ orange und für GPU-Takt grün.

HWinfo 7.jpg

Umbenennen kann man mit Rechtsklick --> Rename oder halt im Customize-Menü. Hat man alles auf seine Bedürfnisse eingestellt, kann man die benötigten Informationen sehr schnell und einfach herauslesen. Wenn man nun beim erneuten Start von HWinfo sich direkt die Informationen der Sensoren anzeigen lassen möchte, aktiviert man einfach Sensors-only vorher.

HWinfo 8.jpg

Natürlich kann man mit HWinfo noch jede Menge mehr machen, aber das würde jetzt hier den Umfang ein wenig sprengen. Zumal der Unterpunkt eher an User gerichtet ist, die mit HWinfo noch keine Erfahrung haben. Deshalb ist das Installiern und grobe Einstellen der Oberfläche völlig ausreichend.


10.2 Legion Fan Control (LFC)
sdf
asdf


<>--- Letztes Update: 26.11.2021 ---<>
 
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el3c

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Wenn du mir das passende Zitat dazu raussuchen könntest, würde ich mich dazu wohl äußern. Kann mich wirklich daran erinnern so etwas gesagt bzw. geschrieben zu haben. Eigentlich hab ich sogar das Gegenteil behauptet. Siehe Zitat:





1. Im BIOS unter Advanced Thermal Optimization --> Level 0 auswählen.
1. Legion Fan Control runterladen und installieren.
2. Quiet Profil aktivieren.
3. Sobald die Lüfter ausgehen, Lock current Fan-Speed im LFC übernehmen, fertig.*

Ich würde das aber nur bedingt mit dem Gerät flach auf dem Tisch empfehlen. Ich hab's getestet und das sind die Ergebnisse. Entweder betreibst du das Notebook in diesem "Passiv-Mode" mit Erhöhung (hab ich noch nicht getestet) oder besser noch mit so einem Kühler, wie ich ihn im Punkt 7.1 beschreibe.


* Wenn du das Gerät da hast, lies dir den Beitrag inkl. der Abbildungen noch mal in Ruhe durch. Dann ist es viel leichter nachzuvollziehen.

Jup du hast folgendes geschrieben:

Schade das ich meine Intel-Version aufgrund der ab Werk teildefekten RTX 3070 abgeben musste.

Wegen dem passive Mode, ich hab ein aktives pad, eines von der besseren Sorte. Und zum arbeiten würde ich über Throttlestop den boost deaktivieren. Das mache ich schon seit Jahren so und fahre damit ganz gut. Selbst mit 5-6 VM's am laufen ist das kein Problem.

LM würde ich gerne machen, da aber der Kühler nicht vernickelt ist, lasse ich das. Ich hab das einmal auf Kupfer gemacht und mir geschworen das ich das nie wieder auf Kupfer mache. Es brauchte 4 repaste bis die Sättigung erreicht war und nichts mehr diffundierte.

Und Hey, danke für die Anleitung :)

Meines als 5i pro kommt am Montag an, bin sehr gespannt. Hab mal direkt noch 64gb Kingston Fury CL20 bestellt.

War bei deinem intel eigentlich ne PCI-E 4 SSD verbaut oder noch ne dreier?

Update : wer lesen kann und so...Du schreibst teildefekt und mein Hirn liest teildeaktiviert
 
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Hysterix79

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Also ich habe die Lüfter bei Traget Fan Speed 29 fest gemacht, die hört man denn auch kaum, dafür brauch ich mir kein extra Kühler runter schnallen der eh nicht leiser ist. Beim Gamen stelle ich denn das ganze auf Fan Speed 34 und komme auf max 80 Grad CPU und max 76 Grad Gpu und das Teil ist immer noch mega leise.
 

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Also ich habe die Lüfter bei Traget Fan Speed 29 fest gemacht, die hört man denn auch kaum, dafür brauch ich mir kein extra Kühler runter schnallen der eh nicht leiser ist. Beim Gamen stelle ich denn das ganze auf Fan Speed 34 und komme auf max 80 Grad CPU und max 76 Grad Gpu und das Teil ist immer noch mega leise.
Auch ne idee wert. Teste ich aus.

Wegen dem pad, ich hab das hier und bei 50% hört man nichts :

 

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Auch ne idee wert. Teste ich aus.

Wegen dem pad, ich hab das hier und bei 50% hört man nichts :

Man brauch kein Pad runter schnallen, was wahrscheinlich sogar noch lauter ist als wenn man die Lüfter auf Fan Speed 29 fest macht. Also ich höre die Lüfter nicht bei 29 . Hatte sie aber auch scon ganz aus, geht auch wenn man das Book hock bockt. Aber auf 29 ist Optimal und beim Gamen wenn es nicht gerade Battlefield ist reichen zwischen 34 und 36 dicke aus und man hat denn ein leichtes angenehmes rauschen was man aber auch nicht hört wenn man die Lautsprecher an hat. Insgesamt ist das Legion 5 pro ein sehr gutes Book. Hatte aber vorher das Pro mit RTX3070 und nun mit RTX3060 mir reicht das völlig aus kann alles wunderbar zocken. Für den Rest habe ich meine Ps5 . Ich zocke zu 90 % PS5 den Rest über das das Lenovo
 
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Man brauch kein Pad runter schnallen, was wahrscheinlich sogar noch lauter ist als wenn man die Lüfter auf Fan Speed 29 fest macht. Also ich höre die Lüfter nicht bei 29 . Hatte sie aber auch scon ganz aus, geht auch wenn man das Book hock bockt. Aber auf 29 ist Optimal und beim Gamen wenn es nicht gerade Battlefield ist reichen zwischen 34 und 36 dicke aus und man hat denn ein leichtes angenehmes rauschen was man aber auch nicht hört wenn man die Lautsprecher an hat. Insgesamt ist das Legion 5 pro ein sehr gutes Book. Hatte aber vorher das Pro mit RTX3070 und nun mit RTX3060 mir reicht das völlig aus kann alles wunderbar zocken. Für den Rest habe ich meine Ps5 . Ich zocke zu 90 % PS5 den Rest über das das Lenovo
Schon klar. Aber ich hab das schon, das schmeiße ich doch nicht weg..Zumal man es ebenfalls nicht hört 😂
 

Hysterix79

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Schon klar. Aber ich hab das schon, das schmeiße ich doch nicht weg..Zumal man es ebenfalls nicht hört Also
Aber welchen Sinn hat das pad denn? für mich keinen. Ich nutze das book auch im Bett und da würde mich so ein pad stören. Mir egal, aber will damit nur sagen, das Geld kann man sich sparen :) Ein Pad hat in meinen Augen nur Nachteile als Vorteile insofern man das Book auch so gut gekühlt bekommt und leise. In meinen Augen ist hier ein Pad völlig unnütz .
 

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Jup du hast folgendes geschrieben:
Jup, teildefekt und nicht beschnitten oder dergleichen. Die GPU war technisch teildefekt und reportete dauerhaft 752w, was natürlich völlig unlogisch ist. Dadurch saß die GPU aber dauerhaft im Drossel-Maximum fest. Ansonsten hätte ich das Notebook echt gern behalten.

Update : wer lesen kann und so...Du schreibst teildefekt und mein Hirn liest teildeaktiviert
Ok. Ich war auch beim Antworten schon wieder schneller als beim Lesen.

Hab mal direkt noch 64gb Kingston Fury CL20 bestellt.
Laut Lenovo wird offiziell nur 32GB unterstützt, was aber nicht bedeuten soll, dass 64GB ausgeschlossen sind.


Wegen dem pad, ich hab das hier
und wenn du dir deine Bodenplatte anguckst, geht 80% von der Luft gegen die Bodenplatte und vielleicht im besten Fall 20% davon tatsächlich ins Notebook. Durch das Mesh in der Bodenplatte (Notebook & Kühler) und den schwachen statischen Druck sollte der Kühlungsvorteil noch ein wenig schwächer ausfallen.


Beim Gamen stelle ich denn das ganze auf Fan Speed 34 und komme auf max 80 Grad CPU und max 76 Grad Gpu und das Teil ist immer noch mega leise.
Ja, dann hau doch mal ein HWinfo-Log raus, wo du ein Stündchen spielst. Das kann man ja dann relativ leicht nachbilden. Von welcher Package Power sprechen wir hier? Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, warum ich überhaupt frage... RTX 3060 = max. 130w + 5600H 5800H ca. 30-40w (Gaming Szenario). Steht dein Legion nicht auf irgendwelchen Füßen? Bin mir gerade nicht sicher, ob das bei diesen Notebook war.


Man brauch kein Pad runter schnallen, was wahrscheinlich sogar noch lauter ist
Och Hysterix, jetzt geht das auch hier schon los..... Versuch doch nicht wieder krampfhaft irgendwas schlecht zu reden, was nicht deiner Meinung entspricht und was du dann als allgemeingültig wieder siehst. Lies bitte mein Vorwort im Startbeitrag. In zwei Beiträgen hast du nun fünf mal erklärt, warum ein Kühlpad in deinen Augen keinen Sinn macht.

Natürlich ist das Pad lauter mit seinen Noctua-Lüftern als irgendwelche super-schmalen drehfreudigen NB-Lüfter (Sarkasmus). Hast doch deine tolle Erfahrung mit Alienware gemacht, wie "angenehm" leise die Notebook-Lüfter sein können. So angenehm, dass du das AW-Notebook zwei Wochen später wieder verkauft hast. Teste erstmal den Kühler und beurteile dann. Eigentlich muss man es noch nicht mal testen. Jedem sollte wohl klar, dass wenn man von außen die gesamte Heatsink mit einem Kühler runterkühlt, dass der Kühlungsvorteil um ein Vielfaches höher ist. Guck dir den Beitrag #20 an, guck dir die Benchmark-Ergebnisse an.


Aber welchen Sinn hat das pad denn? für mich keinen.
Der Sinn, wie auch Zahlen und Fakten wurden hier in diesem Thread mehrfach dargelegt.
 
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Hysterix79

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Jup, teildefekt und nicht beschnitten oder dergleichen. Die GPU war technisch teildefekt und reportete dauerhaft 752w, was natürlich völlig unlogisch ist. Dadurch saß die GPU aber dauerhaft im Drossel-Maximum fest. Ansonsten hätte ich das Notebook echt gern behalten.


Ok. Ich war auch beim Antworten schon wieder schneller als beim Lesen.


Laut Lenovo wird offiziell nur 32GB unterstützt, was aber nicht bedeuten soll, dass 64GB ausgeschlossen sind.



und wenn du dir deine Bodenplatte anguckst, geht 80% von der Luft gegen die Bodenplatte und vielleicht im besten Fall 20% davon tatsächlich ins Notebook. Durch das Mesh in der Bodenplatte (Notebook & Kühler) und den schwachen statischen Druck sollte der Kühlungsvorteil noch ein wenig schwächer ausfallen.



Ja, dann hau doch mal ein HWinfo-Log raus, wo du ein Stündchen spielst. Das kann man ja dann relativ leicht nachbilden. Von welcher Package Power sprechen wir hier? Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, warum ich überhaupt frage... RTX 3060 = max. 130w + 5600H 5800H ca. 30-40w (Gaming Szenario). Steht dein Legion nicht auf irgendwelchen Füßen? Bin mir gerade nicht sicher, ob das bei diesen Notebook war.



Och Hysterix, jetzt geht das auch hier schon los..... Versuch doch nicht wieder krampfhaft irgendwas schlecht zu reden, was nicht deiner Meinung entspricht und was du dann als allgemeingültig wieder siehst. Lies bitte mein Vorwort im Startbeitrag. In zwei Beiträgen hast du nun fünf mal erklärt, warum ein Kühlpad in deinen Augen keinen Sinn macht.

Natürlich ist das Pad lauter mit seinen Noctua-Lüftern als irgendwelche super-schmalen drehfreudigen NB-Lüfter (Sarkasmus). Hast doch deine tolle Erfahrung mit Alienware gemacht, wie "angenehm" leise die Notebook-Lüfter sein können. So angenehm, dass du das AW-Notebook zwei Wochen später wieder verkauft hast. Teste erstmal den Kühler und beurteile dann. Eigentlich muss man es noch nicht mal testen. Jedem sollte wohl klar, dass wenn man von außen die gesamte Heatsink mit einem Kühler runterkühlt, dass der Kühlungsvorteil um ein Vielfaches höher ist. Guck dir den Beitrag #20 an, guck dir die Benchmark-Ergebnisse an.



Der Sinn, wie auch Zahlen und Fakten wurden hier in diesem Thread mehrfach dargelegt.
Oh einer aus dem Alienware Forum? Komisch , dachte ihr schwört alle so auf alienware :) Ich muss keine Fakten bringen, ich bin von Alienware weg und zu Lenovo und bereue es kein Stück. Was ihr im Alienware Forum so macht ist euer Ding aber hey, etwas krank seit ihr da alle schon und Nerds :) Aber back to Topic. Meine Kiste rennt wie Bolle auch ohne Pad und mit angemhem Temps und das Tool LenovoFan Controll hilft dabei sehr . Ihr seit schon sone Helden labbert eigetlich nur Müll und wollt Pads verkaufen die einer aus dem Alienware Fourm moddet :) Weißt du , mir ist das alles total egal , mein Book läuft super und leise. Schönes Wochende
 

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Ihr seit schon sone Helden labbert eigetlich nur Müll
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Hysterix79

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Corona zu Kopf gestiegen? Aber vermute schon wer du bist denn du gibst ja dein echten Namen hier nicht Preis wie im alien forum. Aber hey ,komisch das du dein lenovo noch hast wo du ja meintest das du es verkauft hast und das x17 gekauft hast was ja soooo geil ist 🤣🤣 ihr macht euch da so zum löffel... aber halt mal jetzt die backen und back to Topic, wir sind hier nicht im noob alien forum ...schönen abend 😘
 
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:ROFLMAO: und dann privat Leute anschreiben und nach kostenlosen Repastes und Rabatt-Codes schnorren. Kein Wunder, dass sich immer mehr Leute von dir abwenden.
Ich wusste schon warum ich nach seiner zweiten ignoranten Antwort den Typ direkt auf ignore gesetzt habe.

Zu dem pad wollte ich noch sagen, ja völlig richtig was du schreibst. Anpressdruck quasi nicht vorhanden. Deswegen steht mein derzeitiges HP Omen auch ohne Bodenplatte drauf 😂

Vielleicht mache ich auch so eine noctua mod, ich würde wahrscheinlich nur die arctic p12 nehmen, die sind auf fast dem gleichen Niveau. Nur halt 5 euro das Stück.

Aber ich warte erstmal ab wie sich die neue Kiste verhält. Ich bin da ja recht zuversichtlich das es das gar nicht braucht.

Auf jeden Fall lieben Dank für deinen Input.

Wegen den 64gb. Ja steht in jedem Datenblatt kA warum. Aber auf reddit gibt es nur positive Berichte bzgl 64gb.
 

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Ich wusste schon warum ich nach seiner zweiten ignoranten Antwort den Typ direkt auf ignore gesetzt habe.
Jo, hab ich auch schon. Ist Zeitverschwendung mit ihm zu schreiben. Ich denke, er wird mit seiner Konsole so oder so glücklicher werden. Vielleicht nimmt er die dann auch mit ins Bett :sneaky: sowie sein "book".

Zu dem pad wollte ich noch sagen, ja völlig richtig was du schreibst. Anpressdruck quasi nicht vorhanden. Deswegen steht mein derzeitiges HP Omen auch ohne Bodenplatte drauf
Ehrlich gesagt habe ich lange Zeit von den Kühlpads nicht viel gehalten und bei dem, was es "fertig" auf dem Markt gibt, kann man sich tatsächlich das Geld sparen. Man bekommt fast den gleichen Effekt, wenn man das Notebook wenige cm hinten anhebt, so dass die Notebook-Lüfter es etwas leichter haben kühle Frischluft zu ziehen + ein wenig Entlastung der Stauwärme direkt unter dem Notebook. Wenn man aber gezielt den Lufteinlass in der Bodenplatte mit Frischluft versorgt und auch etwas statischen Druck hat, so dass man durch das feine Mesh kommt, kann das schon einen bedeutenden Unterschied ausmachen. Hängt halt immer vom Notebook und der Bodenplatte ab.

elleicht mache ich auch so eine noctua mod, ich würde wahrscheinlich nur die arctic p12 nehmen, die sind auf fast dem gleichen Niveau. Nur halt 5 euro das Stück.
Bei 120mm müssen es auch nicht die Noctua sein. Ich nehme auch häufig Arctic- oder BeQuiet-Lüfter. Die Ausschnitte passe ich dann nur immer auf die jeweilige Bodenplatte an, damit die Lüfter den bestmöglichen Wirkungsgrad erreichen. Beim 'nem Clevo DTR hab ich das mit den Arctic P12 beispielsweise gemacht:

Arctic P12 (1).jpg Arctic P12 (2).jpg Arctic P12 (3).jpg Arctic P12 (4).jpg

Wenn du den Kühler für 10-15€ bekommst, kostet dich der Kühler mit P12-Lüftern kaum mehr als wenn du was Fertiges von der Stange kaufst, nur dass das Teil wesentlich besser funktioniert. Bei kleineren Lüftern, so wie bei der mobilen Version, gibt es leider kaum eine Auswahl an gescheiten Lüftern. Immerhin bietet Noctua da welche an.

Ich bin da ja recht zuversichtlich das es das gar nicht braucht.
Je nachdem welche Anforderungen du hast, brauchst du auch kein Kühler zwingend. Es gibt verschiedene Wege (Repaste, Undervolting, Leistungsaufnahme begrenzen, Anheben, Lüfter- & Powerprofile) wie man bessere Temperaturen/ ein leiseres Notebook bekommt, falls man unzufrieden ist. Für mich ist er aufgrund des Benchens (OC) und Passiv-Betriebs bei der Arbeit halt unerlässlich.

Ein weiterer Faktor ist auch die relativ einfache und unproblematische Handhabung. Der Kühler ist die einzige Möglichkeit, sein Notebook in bestimmter Weise zu verbessern, ohne an dem Gerät physisch (Repaste) oder software-seitig rumzufummeln und es ist geräteunabhängig verwendbar, weil oftmals die Gaming-Notebooks an den gleichen Stellen die Cut-outs haben. Ich will den Kühler jetzt hier nicht in den Himmel loben, aber genau das sehe ich halt ständig im Freundes- und Bekanntenkreis. Die Leute kaufen sich ein Notebook (dieser Klasse), um damit zu Zocken und nicht um einen Lehrgang als NB-Techniker zu machen und jede Feinheit über Undervolting, Hardware, Aerodynamik und sonst was zu lernen. Da ist ein Kühler drunter stellen nahezu idiotensicher und das ist auch die einzige Empfehlung, die ich ausspreche.

Bei Empfehlungen zum rückseitigen Anheben bin ich mittlerweile auch vorsichtiger geworden, weil es einige Notebooks gibt, die in diesem Zustand zwar auf CPU und GPU bessere Werte erzielen, aber SSDs, PCH, Mainboard-Komponenten wie VRM oder GDDR-Speicher laufen heißer. Auch Tastatur und Chassis-Teile sind dann meist deutlich wärmer. Das liegt meist daran, dass die Flow-Richtung der Frischluft zusätzlich als Kühlung genutzt wird, um weitere Teile zu kühlen oder sie großflächiger über die Heatsink strömen zu lassen. Hebt man das Notebook mit so einem Kühlkonzept dann an, verändert man die Ansaugrichtung und der augenscheinliche Vorteil (auf CPU & GPU) äußert sich negativ an anderer Stelle.

Wegen den 64gb. Ja steht in jedem Datenblatt kA warum. Aber auf reddit gibt es nur positive Berichte bzgl 64gb
Wenn du ihn eingebaut hast, berichte mal. Würde mich auch mal interessieren und andere Mitlesende sicherlich auch. Ich glaube schon, dass die 64GB RAM laufen werden.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

War bei deinem intel eigentlich ne PCI-E 4 SSD verbaut oder noch ne dreier?
Fast vergessen. Laut Datenbank (Punkt 10. Dokumentation & Hilfreiches) gibt es das 5i Pro mit beiden Möglichkeiten. Geh mal in die Datenbank und scroll mal nach rechts. Da siehst du dann welche Modellbezeichnungen die PCIe 3.0 und die PCIe 4.0 SSD verbaut haben.
 
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el3c

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Fast vergessen. Laut Datenbank (Punkt 10. Dokumentation & Hilfreiches) gibt es das 5i Pro mit beiden Möglichkeiten. Geh mal in die Datenbank und scroll mal nach rechts. Da siehst du dann welche Modellbezeichnungen die PCIe 3.0 und die PCIe 4.0 SSD verbaut haben.

Danke für den Tipp. Die Seite kannte ich noch nicht.

Storage512GB SSD M.2 2280 PCIe 4.0x4 NVMe

Zwar nur 500mb, was ich vorher wusste, aber dennoch ganz nett. Für den zweiten slot hab ich hier noch 1tb liegen.

Wenn du ihn eingebaut hast, berichte mal. Würde mich auch mal interessieren und andere Mitlesende sicherlich auch. Ich glaube schon, dass die 64GB RAM laufen werden.

Montag ist alles da und ich werde berichten! Aber auch hier ist die Doku interessant 😂

The max memory is based on the test results with current Lenovo® memory offerings. The system may support more memory as the technology develops.
 

el3c

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@Induktor vielleicht hast du ja ne Idee, ich habe den RAM gekauft den du auch benutzt, allerdings in 64GB, die werden auch erkannt... allerdings zeigt mir CPU-Z

1634570503847.png


1634570514374.png


kapiere ich überhaupt nicht warum da 800 statt 1600 stehen... hast du ne idee?

AIDA64

echt bescheiden:

1634570664139.png
 

Induktor

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kapiere ich überhaupt nicht warum da 800 statt 1600 stehen... hast du ne idee?
Hmm... schwierig. Aktuelles BIOS ist ja drauf. Ich hatte zu dem 800 MHz-Thema mal irgendwas auf Reddit gelesen, frag mich aber bitte nicht wo. 114ns ist deutlich zu langsam, was logischerweise aus den 1.600 MHz resultiert. Du könntest versuchen die RAM-Sticks mal zu tauschen oder ein CMOS-Reset durchzuführen. Dadurch zwingst du das BIOS, das Profil erneut aus dem SPD-Chip zu laden. Vielleicht klappt es dann.

Wenn du Pech hast, sind die RAM-Riegel eben doch nicht vollständig kompatibel. Viele User auf Reddit bestätigen nur die Funktionalität (yuhuu, 64GB RAM werden erkannt), aber zur RAM-Geschwindigkeit sagt kaum einer was.

Übrigens, du kannst bei AIDA auch nur den Mem-Test laufen lassen, indem du unten auf "Start Benchmark" Rechtsklick machst und nur Memory auswählst.
 

el3c

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Hmm... schwierig. Aktuelles BIOS ist ja drauf. Ich hatte zu dem 800 MHz-Thema mal irgendwas auf Reddit gelesen, frag mich aber bitte nicht wo. 114ns ist deutlich zu langsam, was logischerweise aus den 1.600 MHz resultiert. Du könntest versuchen die RAM-Sticks mal zu tauschen oder ein CMOS-Reset durchzuführen. Dadurch zwingst du das BIOS, das Profil erneut aus dem SPD-Chip zu laden. Vielleicht klappt es dann.

Wenn du Pech hast, sind die RAM-Riegel eben doch nicht vollständig kompatibel. Viele User auf Reddit bestätigen nur die Funktionalität (yuhuu, 64GB RAM werden erkannt), aber zur RAM-Geschwindigkeit sagt kaum einer was.

Übrigens, du kannst bei AIDA auch nur den Mem-Test laufen lassen, indem du unten auf "Start Benchmark" Rechtsklick machst und nur Memory auswählst.
Die latenz ist mit dem mitgelieferten ram genauso schlecht.

Ich hab mal eben ein cleanes win 10 installiert und schon waren 90ns und read, write und copy bei 45k.

Kapiere ich überhaupt nicht.
 

Induktor

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Ich hab mal eben ein cleanes win 10 installiert und schon waren 90ns und read, write und copy bei 45k.
Ok, ist RAM-Takt jetzt nach dem Clean-Install immer noch bei 800 Mhz?
 

el3c

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Ok, ist RAM-Takt jetzt nach dem Clean-Install immer noch bei 800 Mhz?
Jup. Aber auch bei einem anderen ram mit dual rank.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

@Induktor

Ich hab mal mit dem ram nen time spy laufen lassen und meine Ergebnisse decken sich zu deinen:

1634585660613.jpeg


Und das ist der stock ram

1634586278830.jpeg
 
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webmi

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Ist glaube eine Tiger Lake Geschichte, bei mir steht mit dem Fury 3200 CL20 Kit auch 800 drin

Taskmanager zeigt 3200, CPU Z 800
 
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Induktor

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Ist glaube eine Tiger Lake Geschichte, bei mir steht mit dem Fury 3200 CL20 Kit auch 800 drin
Ja, denke ich auch. Als ich das Legion 7i kurzzeitig da hatte, wurden bei mir auch bestimmte RAM-Informationen nicht angezeigt. Scheinbar wohl normal bei der Plattform.

Ich hab mal mit dem ram nen time spy laufen lassen und meine Ergebnisse decken sich zu deinen:
Dann sollte es nur ein Auslesefehler sein. Die Leistung scheint ja wohl größtenteils zu stimmen.
 

el3c

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Ja, denke ich auch. Als ich das Legion 7i kurzzeitig da hatte, wurden bei mir auch bestimmte RAM-Informationen nicht angezeigt. Scheinbar wohl normal bei der Plattform.


Dann sollte es nur ein Auslesefehler sein. Die Leistung scheint ja wohl größtenteils zu stimmen.
Was sehr ärgerlich ist, im bios gibt es diese Thermal Option nicht die du auf 0 gesetzt hast. Dadurch laufen die Lüfter immer bei min 36%. Kann man nur auf ein bios update hoffen.
 

Rodpad

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Hey everyone. I'm Rodpad, LegionFanControl creator and developer.

I just registered to say thanks for the kind words in the guide and I'm happy the tool has made a difference to everybody's enjoyability of their Legion laptop.

Special thanks to the forum member here who sent over a donation yesterday, much appreciated!

If you'd like to send any ideas, feedback or need help, I can be contacted in the # legionfancontrol-chat channel in the Legion Community (Unofficial) Discord - https://discord.com/invite/HSdMQtaPEa

Cheers and take care!
 

Induktor

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Was sehr ärgerlich ist, im bios gibt es diese Thermal Option nicht die du auf 0 gesetzt hast. Dadurch laufen die Lüfter immer bei min 36%. Kann man nur auf ein bios update hoffen.
Sicher, dass du es nicht einfach übersehen hast? Kann mir das schon fast gar nicht vorstellen, dass die BIOSe da großartig unterschiedlich sein sollen. Ausschließen will ich aber nichts, dafür wurde ich schon zu oft eines Besseren belehrt. Im LFC hast du die Advanced Thermal Optimization Einstellung auch. Falls du es im BIOS nicht einstellen kannst, wäre über'm LFC eine Möglichkeit gegeben. Außer du hast die Einstellung tatsächlich nicht und die Option ist bei dir im LFC ausgegraut.


Hey everyone. I'm Rodpad, LegionFanControl creator developer.
Hi Rodpad, glad to welcome you here. I can't thank you enough how glad I am that the LegionFanControl (LFC) exists. It makes the notebook way better. I run the notebook with a cooler (startup post point 7.1) and LM. This allows me to completely and permanently turn off the notebook fans for working (Balanced Mode). However, this is only possible with the LFC, because in the default (also Quiet-Mode) the fans start again and again for a few seconds/minutes, although my CPU and GPU is only 32 - 37°C (point 6.1).

Just one question. Do you know why HWinfo can't read the rpm of the fans, but the LFC can?
 
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Sicher, dass du es nicht einfach übersehen hast? Kann mir das schon fast gar nicht vorstellen, dass die BIOSe da großartig unterschiedlich sein sollen. Ausschließen will ich aber nichts, dafür wurde ich schon zu oft eines Besseren belehrt. Im LFC hast du die Advanced Thermal Optimization Einstellung auch. Falls du es im BIOS nicht einstellen kannst, wäre über'm LFC eine Möglichkeit gegeben. Außer du hast die Einstellung tatsächlich nicht und die Option ist bei dir im LFC ausgegraut.



Hi Rodpad, glad to welcome you here. I can't thank you enough how glad I am that the LegionFanControl (LFC) exists. It makes the notebook way better. I run the notebook with a cooler (startup post point 7.1) and LM. This allows me to completely and permanently turn off the notebook fans for working (Balanced Mode). However, this is only possible with the LFC, because in the default (also Quiet-Mode) the fans start again and again for a few seconds/minutes, although my CPU and GPU is only 32 - 37°C (point 6.1).

Just one question. Do you know why HWinfo can't read the rpm of the fans, but the LFC can?
Ja, gibt es wirklich. Dafür gibt es einen Eintrag mit Ultra Quiet Mode.... der aber rein gar nichts macht. Das mit dem Level im LFC habe ich gesehen, ändert aber auch nichts... fans laufen immer mindestens auf 36%
 

Rodpad

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Just one question. Do you know why HWinfo can't read the rpm of the fans, but the LFC can?

LFC is reading Embedded Controller (EC) registers and using a formula to work out the fan speed. If you're interested, it's the 0x06 value, converted to decimal, multiplied by 2.

Either HWInfo doesn't have support for the Legions ECs, or it just doesn't operate in a way that reads an EC for sensor values. I can't say how HWInfo works under the UI to be honest.
 

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LFC is reading Embedded Controller (EC) registers and using a formula to work out the fan speed. If you're interested, it's the 0x06 value, converted to decimal, multiplied by 2.

Either HWInfo doesn't have support for the Legions ECs, or it just doesn't operate in a way that reads an EC for sensor values. I can't say how HWInfo works under the UI to be honest.
my 5i Pro 11800H does not have in bios advanced thermal optimisation, it has a option for ultra quite mode :/ fans minimum stuck at 36%

i also can´t join your channel in discord, i am only a member
 

Rodpad

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my 5i Pro 11800H does not have in bios advanced thermal optimization, it has an option for ultra quite mode: / fans minimum stuck at 36%

i also can't join your channel in discord, i am only a member
All you need to do is post a picture of your Legion in the #pics-setup channel and tag @helpful folks. You'll then get the Legionnaire role that gives you access to additional channels.
 

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Das mit dem Level im LFC habe ich gesehen, ändert aber auch nichts... fans laufen immer mindestens auf 36%
Das ist natürlich bitter... Schon mal abgecheckt bei welchen Temperaturen deine CPU und GPU läuft? Nicht das die unterhalb eines bestimmten Triggerpoints laufen müssen damit sie ausgehen. Betreibst du dein Legion im dGPU- oder Hybrid-Modus? Ansonsten haben wir ja den Entwickler vom LFC auch hier. Wäre vielleicht ein Verbesserungsvorschlag. Einfach ein Button mit "Lüfter aus" und einem Triggerpoint auf 65-70°C, fertig.

Link zum Discord-Chanel: Legion Community

Either HWInfo doesn't have support for the Legions ECs, or it just doesn't operate in a way that reads an EC every second for values. I can't say how HWInfo works under the UI to be honest.
Thank you for the explanation. My experience with HWinfo and notebooks is different. Some fans are displayed, some are not. It always depends on the notebook and the EC controllers. For me, the fan-rpm display would be helpful because it would help me measure my mods (cooler, repaste etc.) more accurately. Fortunately, the LFC has a monitoring window where you can see the current fan speed.
 

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Das ist natürlich bitter... Schon mal abgecheckt bei welchen Temperaturen deine CPU und GPU läuft? Nicht das die unterhalb eines bestimmten Triggerpoints laufen müssen damit sie ausgehen. Betreibst du dein Legion im dGPU- oder Hybrid-Modus? Ansonsten haben wir ja den Entwickler vom LFC auch hier. Wäre vielleicht ein Verbesserungsvorschlag. Einfach ein Button mit "Lüfter aus" und einem Triggerpoint auf 65-70°C, fertig.

Link zum Discord-Chanel: Legion Community


Thank you for the explanation. My experience with HWinfo and notebooks is different. Some fans are displayed, some are not. It always depends on the notebook and the EC controllers. For me, the fan-rpm display would be helpful because it would help me measure my mods (cooler, repaste etc.) more accurately. Fortunately, the LFC has a monitoring window where you can see the current fan speed.
Ja die Temps gehen auf 36 Grad bei der CPU runter aber der Lüfter bleibt bei 36% ...aber hey, ich kann damit leben, mein Omen 15 aus dem letzten Jahr war immer am rauf runter jaulen :)

Dann habe ich noch ne Frage an dich... du schreibst der 11800H hat ein PL von 130W, ich sehe im Cinebench wenn ich den Perf Mode nutze, lediglich 100W anliegen. Muss ich noch was machen um dem mehr TDP zu erlauben? Ich hab versucht XTU zu installieren, aber das startet nicht, da bereits eine andere App läuft die OC macht. Ansonsten CB20 im Multi 5350 Punkte, da kann man nicht meckern, trotz der 100W.
 
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